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Infos aus dem Rathaus

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier in der Regel 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden Sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik "Aktuelles / Info-Archiv".

01.04.2020

Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen werden für den Monat April erlassen

Die bürgerliche Gemeinde und die Evangelische Kirchengemeinde haben aufgrund der Schließung der Kindertageseinrichtungen wegen der Corona-Krise gemeinsam entschieden, die Elternbeiträge für den Monat April zu erlassen. Der Erlass bezieht sich auf das Kinderhaus Regenbogen (mit Minikindergarten), die Kindergärten Lindenweg, Mühlweg, Pfarrgasse sowie die Schulkindbetreuung.
Die in manchen Betreuungsangeboten enthaltenen Essenskosten für ein warmes Mittagessen werden ebenfalls nicht erhoben, da kein Essen in Anspruch genommen wurde. Eltern, die keine Einzugsermächtigung erteilt haben, erhalten den Elternbeitrag zurücküberwiesen.
Die Schließung der Einrichtungen ist aktuell vom Land im Zeitraum vom 17. März bis vorerst 19. April 2020 angeordnet. Sollte sich die Schließzeit verlängern, werden Gemeinde und Kirchengemeinde erneut beraten, wie mit den Elternbeiträgen umgegangen wird.
Das Land hat den Kommunen in diesem Zusammenhang eine Soforthilfe von 100 Millionen Euro zugesagt, die zum Teil auch die Elternbeiträge ersetzen sollen, wenn sich die Kommunen für einen Erlass entscheiden.

12.03.2020

Bebauungspläne im Landkreis Ludwigsburg nun online einsehbar

Mittels einer neuen Anwendung können Bebauungspläne der Städte und Gemeinden im Landkreis Ludwigsburg nun online abgerufen und eingesehen werden.
Die Online-Anwendung kann über folgenden Direktlink abgerufen werden.
Die entsprechende Seite auf der Homepage des Landratsamtes kann über folgenden Link abgerufen werden.
Die Funktionen des Viewers werden in einer Kurzanleitung auf der Seite beschrieben.

06.03.2020

Sachbeschädigung in den Toiletten in der Tiefgarage unter dem Dorfplatz

Am Donnerstag, dem 27. Februar 2020, in der Zeit zwischen 7.00 Uhr und 11.00 Uhr wurden die Fliesen und der Spiegel in der Herrentoilette in der Tiefgarage unter dem Dorfplatz mit Graffiti beschmiert.
Wer kann sachdienliche Hinweise auf den/die Verursacher geben? Bitte melden Sie sich bei Fragola-Grubesic, Tel. 07144/2699-0.

21.02.2020

Nachrichtenblatt – Änderung des Redaktionssystems

Durch die Nutzung des Redaktionssystems Nussbaum-Online-Senden haben Sie seither schon einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Produktion des Nachrichtenblattes effizienter zu gestalten.
Aufgrund weiterer technischer Entwicklungen hat sich der Verlag jedoch entschlossen, ein neues Redaktionssystem namens "artikelstar" einzusetzen. Dadurch werden sich für die Presseverantwortlichen der Kirchen, Vereine und Organisationen ab KW 22 etliche Neuerungen und Vorteile ergeben.
Alle Beiträge für das Nachrichtenblattmüssen können künftig direkt in das neue auf dem Internet basierende Redaktionssystem "artikelstar" eingepflegt werden. Dabei wurde besonderer Wert auf die Nutzerfreundlichkeit gelegt. Das Redaktionssystem ist so einfach zu bedienen, dass hierfür keine Schulungen nötig sind.
Im Zuge dieser Umstellung erhält jeder Autor einen neuen Zugang. Daher ist es erforderlich, dass sich sämtliche Autoren unter Angabe ihrer Kontaktdaten (Name, Telefon, E-Mail-Adresse) sowie der dazugehörigen Rubrik (Kirche/Verein/sonstige Organisation) an Frau Fragola-Grubesic, nachrichtenblatt@gemeinde-murr.de, wenden.
Bitte beachten Sie, dass für einen reibungslosen Ablauf eine Rückmeldung bis zum 01. April 2020 dringend erforderlich ist. Ihre Benutzerdaten werden Ihnen dann in den nächstenWochen von der E-Mail-Adresse noreply@artikelstar.de übersandt. Bitte kontrollieren Sie auch, ob diese E-Mail eventuell in Ihren Spam-Ordner verschoben wurde.
Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass Dauertexte, die bereits im Redaktionssystem Nussbaum-Online-Senden eingestellt sind, in das neue Redaktionssystem Artikelstar von Ihnen umkopiert werden müssen.
Für Fragen steht Ihnen das CMS-Team unter Telefon 07033/525345 sowie unter der E-Mail-Adresse cms@nussbaummedien.de zur Verfügung.

14.02.2020

Sperrung der Kleinbottwarer Straße in Steinhem an der Murr ab 17. Februar 2020

Ab dem 17. Februar 2020 wird in Steinheim an der Murr die Kleinbottwarer Straße für den Verkehr voll gesperrt sein. In den nächsten Monaten werden in mehreren Bauabschnitten die Trinkwasserleitungen saniert.
Eine Durchfahrt durch Steinheim Richtung Kleinbottwar (ins Bottwartal) wird somit nicht möglich sein. Die Umleitung erfolgt überörtlich über die Umgehungsstraße L 1100. Auch die Buslinien 460 und N 46 sind von der Vollsperrung betroffen und fahren die Haltestellen "Kleinbottwarer Straße" und "Kelter" nicht an. Die Route verläuft während der Bauphase über das Wohngebiet Horrenwinkel.
Weitere Informationen samt einem Übersichtsplan mit den Sperrrungen und Umleitungen finden sie auf der Internetseite der Stadt Steinheim an der Murr.

07.02.2020

Neue Energieberatungsstelle in Murr

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e. V. ist ein Beratungszentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz. Mit dem Neustart im Sommer 2018 hat sich die Energieagentur neu aufgestellt und unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunalverwaltungen in ihren Mitgliedskommunen bei den Bemühungen, die Energiewende im Landkreis voranzubringen.
Die Gemeinde Murr ist seit November 2019 Mitglied der LEA. Daher werden ab sofort monatlich kostenlose Energieberatungen für die Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Hier beraten und informieren Experten der Energieagentur kostenlos, kompetent und unabhängig zu Themen wie energetische Sanierung, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, Solarenergie und Fördermitteln. Die Beratungen finden immer am 3. Montag des Monats statt.
Nächster Beratungstermin: Montag, der 17. Februar 2020, 15.00 bis 18.00 Uhr im Bürger- und Rathaus in Murr. Eine Terminvereinbarung telefonisch (07141/688 93-0) oder per E-Mail (info@lea-lb.de) ist erforderlich.
Zudem bietet die LEA bei Fragen, die nur vor Ort geklärt werden können, mit den Energie-Checks ein gefördertes Beratungsangebot für Hauseigentümer und Mieter. Im Rahmen dieser Beratung wird z. B. ein erster Überblick über die möglichen Sanierungsmöglichkeiten eines Hauses gegeben oder die Heizungsanlage auf Effizienz überprüft. Der Eigenanteil für diese Beratungen beträgt in der Regel 30 €.
Weitere Informationen über die LEA finden Sie unter: www.lea-lb.de. Das Beratungsangebot für Bürgerinnen und Bürger wird in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg angeboten und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

17.01.2020

Aus dem Gemeinderat: Stehender Beifall für Albrecht Keppler zum Abschluss seiner 39-jährigen Tätigkeit als Kämmerer

Verabschiedung nach 39 Jahren als Kämmerer: Albrecht Keppler (mitte) mit (von links) Manfred Hollenbach, Frau Keppler, Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeinderat Markus Kaiser
Von links: Manfred Hollenbach, Maria Keppler, Bürgermeister Torsten Bartzsch, Albrecht Keppppler und Gemeinderat Markus Kaiser

Stehende Ovationen gibt es selten in einer Gemeinderatssitzung. Am Dienstag, dem 14. Januar 2020, war es im Ratssaal des Bürger- und Rathauses soweit, als vom Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch der langjährige Kämmerer der Gemeinde, Albrecht Keppler, offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit warmherzigen Worten des Dankes, des Lobes und der Anerkennung wurde auf die nahezu 39-jährige Amtszeit zurückgeblickt, die Keppler als Hüter der Gemeindefinanzen und im Interesse der Gemeinde tätig war.
Bürgermeister Torsten Bartzsch wünschte zu Beginn der ersten Gemeinderatssitzung 2020 allen Anwesenden ein gutes neues Jahr und begrüßte neben den 14 Mitgliedern des Gremiums seinen Amtsvorgänger und Ehrenbürger der Gemeinde Manfred Hollenbach und dessen Frau, den Träger der Bürgermedaille und früheren Gemeinderat Heinz Allmendinger, viele ehemalige Gemeinderäte aus verschiedenen Amtsperioden, den ehemaligen Hauptamtsleiter Heinz Trautwein, die Kämmererkollegen von Keppler aus Steinheim an der Murr, Erdmannhausen, Pleidelsheim und Freiberg am Neckar, Revierförster Jürgen Weis und natürlich den frischgebackenen Ruheständler selbst mit Frau, Söhnen, Schwiegertochter und Enkel.
Bartzsch blickte zurück auf Kepplers Werdegang, der ihn vom Heimatort Beilstein über das Abitur in Heilbronn und die erste berufliche Station in Hechingen am 1. April 1981 als Kämmerer nach Murr geführt habe. Die Zeit seitdem mit Keppler als Kämmerer, dem Bürgermeister Manfred Hollenbach und dem früheren Hauptamtsleiter Heinz Trautwein könne man als Ära bezeichnen, in der die Gemeinde Murr ungemein vorangebracht worden sei. Dazu habe Keppler in einem großen Aufgabengebiet sehr viel beigetragen. Neben den Finanzen war er für die Bereiche Personal, EDV, Feuerwehrwesen, Kinderbetreuung und Schule, Liegenschaften, Wasser und Abwasser, Forstbetriebsgemeinschaft und andere verantwortlich und habe etliche Bauvorhaben mit betreut, so unter anderem Bürger- und Rathaus, Feuerwehrhaus, Bauhof, Kleeblatt-Heim, Kinderhaus Regenbogen, Sporthalle, wo er mit seinem enormen Verhandlungsgeschick für die Gemeinde viel Geld gespart habe. Nicht zuletzt ihm sei es zu verdanken, dass die Gemeinde seit 2005 komplett schuldenfrei ist und seitdem nichts für Zins und Tilgung ausgeben müsse. Auch die Steuer- und Gebührensätze in Murr seien sehr niedrig und seit vielen Jahren stabil, was den Bürgern und Betrieben zugute komme, so Bartzsch.
Als Standesbeamter habe er zudem rund 125 Trauungen in Murr durchgeführt. Albrecht Keppler sei ein Beamter wie aus dem Bilderbuch, so der Schultes, sein Pflichtbewusstsein, sein Fleiß, seine Zuverlässigkeit, seine Loyalität, sein breites Fachwissen, gepaart mit technischem Know-How, und seine Einsatzbereitschaft bezeichnete Bartzsch als beispielhaft. Oft hätte in Kepplers Büro im zweiten Stock des Bürger- und Rathauses bis spät in die Nacht oder am Wochenende das Licht gebrannt.
Aber auch seine menschliche und warmherzige Art, seine Hilfsbereitschaft und seine Vertrauenswürdigkeit seien im Kreis der Mitarbeiter sehr geschätzt worden. Als "Fels in der Brandung", wie Bartzsch es ausdrückte, habe Keppler immer ein offenes Ohr für Fragen, Sorgen und Nöte gehabt.
Er sei dankbar, dass mit Christina Gaus, seit 2017 bei der Gemeinde tätig, eine kompetente Nachfolgerin gefunden wurde, bei der er die Gemeindefinanzen in guten Händen wisse.
Bürgermeister Torsten Bartzsch bezeichnete das fast 39-jährige Wirken von Albrecht Keppler als Glücksfall für Murr und die Gemeinde habe ihm sehr viel zu verdanken. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde und des Gemeinderats bei Keppler sehr herzlich für alles und überreichte ihm unter dem Beifall der Anwesenden ein Fotobuch als Geschenk. Bei Frau Keppler und der Familie bedankte sich der Schultes dafür, dass sie dem Kämmerer mit dem Verständnis für seinen Einsatz den Rücken frei gehalten habe und überreichte Frau Keppler als Zeichen des Dankes einen Blumenstrauß.
Im Anschluss blickte Bartzschs Amtsvorgänger, der ehemalige langjährige Bürgermeister Manfred Hollenbach, auf die Einstellung von Albrecht Keppler im Jahr 1981 zurück. Obwohl für die ausgeschriebene Stelle schon zwei Bewerber in der näheren Auswahl waren und Kepplers Bewerbung "auf den letzten Drücker" eingegangen sei, habe ihn der junge Inspektor unter anderem durch seinen Sinn fürs Praktische sofort überzeugt, so dass er ihn dem Gemeinderat spontan zur Wahl vorgeschlagen habe. Keppler habe nie nur die Zahlen oder Paragraphen, sondern immer Inhalt und Zusammenhänge von Sachverhalten gesehen und wenn es für die Sache gut war, flexibel gehandelt und entschieden. Sein Engagement und sein Sachverstand seien vorbildlich gewesen.
Hollenbach bat im Nachhinein bei Frau Keppler um Nachsicht dafür, dass wegen kurzfristig angesetzter Besprechungen oft das heimische Mittagessen ausfallen musste. Er bezeichnete die Tätigkeit Kepplers ebenfalls als Glücksfall für die Gemeinde und für sich selbst als Bürgermeister und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit herzlich.
Im Namen des amtierenden Ratsgremiums bedankte sich Gemeinderat Markus Kaiser für die gute, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei Albrecht Keppler und überreichte ihm für sein Hobby Wandern ein passendes Geschenk.
Albrecht Keppler selbst zeigte sich überwältigt von so viel Lob, Anerkennung und Wertschätzung, die ihm bezeugt worden seien. Seine Zeit bei der Gemeinde Murr sei geprägt gewesen von einer wunderbaren und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem früheren Bürgermeister Hollenbach und dem jetzigen Bürgermeister Bartzsch, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Mitgliedern der neun Gemeinderatsgremien, die während seiner Tätigkeit amtiert hätten.
Als er begonnen habe, sei Murr ein Dorf "im Dornröschenschlaf" gewesen, ohne Rücklagen und mit 4 Millionen DM Schulden. In den rund 39 Jahren als Kämmerer seien rund 580 Millionen Euro über die Gemeindekasse geflossen, Murr sei heute eine attraktive Gemeinde mit einer hervorragenden Infrastruktur und einer sehr gesunden Finanzsituation. Er empfinde Freude, Dankbarkeit und auch Stolz auf das, was in den letzten Jahren gemeinsam geschafft und geschaffen werden konnte.
Keppler bedankte sich herzlich bei Bürgermeister Bartzsch und dessen Vorgänger Hollenbach, bei den jetzigen und früheren Mitgliedern des Gemeinderats, bei den Kollegen der Nachbargemeinden, bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Finanzverwaltung, die - wenn es notwendig war - mit ihm durchs Feuer gegangen seien, und bei seiner Nachfolgerin, der neuen Kämmerin Christina Gaus, der er symbolisch den "Kämmererstab" mit allen guten Wünschen und einen symbolischen Geldsack mit auf den Weg gab. Seinen Dank richtete er auch an seine Frau und seine Familie, für die er wegen seiner Tätigkeit oft wenig Zeit gehabt habe, die aber immer zu ihm gestanden habe. In Zukunft habe er mehr Zeit und freue sich, diese zum Beispiel mit seinem Enkel zu verbringen.
Dieser hat im Übrigen mit seinen 15 Monaten die gesamte Sitzung aufmerksam und ohne einen Laut des Missfallens verfolgt.
Zum Abschluss erhoben sich die Mitglieder des Gemeinderats und alle Anwesenden und spendeten Albrecht Keppler lang anhaltenden und herzlichen Beifall.

17.01.2020

1. Mietspiegel der Gemeinde Murr

Der erste Mietspiegel der Gemeinde Murr liegt vor.
Er stellt ein hilfreiches Instrument zur Ermittlung des Mietpreises dar. Der Mietspiegel trägt dazu bei, den Wohnungsmarkt in der Gemeinde Murr transparent zu machen und bietet sowohl Mietern wie auch Vermietern eine verlässliche Grundlage und Orientierungshilfe für die Einstufung der jeweiligen Wohnung.
Der Mietspiegel wurde in Zusammenarbeit mit dem DMB Mieterbundfür Stadt und Kreis Ludwigsburg e. V. und dem Haus & Grund Region Ludwigsburg e. V. aufgestellt und ist an den qualifizierten Mietspiegel der Stadt Ludwigsburg angelehnt. Die Miethöhen wurden mithilfe einer statistisch fundierten Preisabstandsmessung an das örtliche Mietpreisniveau der Gemeinde Murr angepasst.
Der Mietspiegel liegt im Bürger- und Rathaus, Zentraler Service, aus. Ein Online-Tool zum Berechnen der ortsüblichen Vergleichsmiete finden Sie unter www.mietspiegel-gemeinde-murr.de im Internet. Dort kann auch die Mietspiegel-Broschüre als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

13.01.2020

Vorzimmer im Hauptamt neu besetzt

Frau Fragola-Grubešic
Frau Fragola-Grubešic

Seit dem 1. Januar 2020 unterstützt Frau Sina Fragola-Grubesic die Hauptamtsleiterin im Bereich Bauangelegenheiten und Personalbearbeitung als Ansprechpartnerin im Vorzimmer. Sie betreut die Telefonzentrale und ist für das Erscheinen des Nachrichtenblattes zuständig. Frau Fragola-Grubesic war zuvor bei der Gemeinde Affalterbach als Sachbearbeiterin im Bauamt tätig.
Bitte senden Sie alle Artikel und Fragen rund um das Nachrichtenblatt an die E-Mail Adresse: nachrichtenblatt@gemeinde-murr.de, alle weiteren Anliegen an Frau Fragola-Grubesic an die E-Mail-Adresse: fragola@gemeinde-murr.de.
Ihre Kontaktzeiten sind:
Montags - Freitags: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr
Montagnachmittag: 13.30 Uhr - 18.00 Uhr
Dienstagnachmittag: 13.30 Uhr - 16.30 Uhr

Wir wünschen Frau Fragola-Grubesic einen guten Start und alles Gute.

08.01.2020

Erstes Elektroauto für die Gemeindeverwaltung angeschafft

Alexandra Eberhardt (rechts) und Gunter Eberhardt (links) vom Autohaus Eberhardt übergeben das neue Elektrofahrzeug an Bürgermeister Torsten Bartzsch (2. v. l.)
Von links: Gunter Eberhardt, Bürgermeister Torsten Bartzsch und Alexandra Eberhardt mit dem neuen Elektroauto

Neben den Fahrzeugen des Bauhofs und der Feuerwehr hat die Gemeinde auch ein Dienstfahrzeug, das insbesondere vom Amtsboten und dem Gemeindevollzugsdienst genutzt wird.
Dieser VW Polo hatte nun leider einen großen Defekt, eine Reparatur wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Deshalb wurde kurzfristig ein neues Fahrzeug erworben.
Aus ökologischen Gründen wurde ein reines Elektrofahrzeug angeschafft. Mit dem Fahrzeug wird in der Regel nur innerörtlich gefahren.
Es handelt sich um einen Citroen C-Zero, der abzüglich von Bundes- und Landeszuschüssen rund 15.000 Euro gekostet hat. Für das Fahrzeug wurde ein Umweltbonus vom Bund über die "Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen" gewährt. Ebenso wurde das Fahrzeug vom Land Baden-Württemberg über einen "BW-e-Gutschein zur Förderung der Unterhaltungs- und Ladeinfrastrukturkosten eines batterieelektrischen Fahrzeugs" mit 3.000 Euro bezuschusst.

18.10.2019

Häckselplatz am Hermannsplatz ist ab Samstag, dem 26. Oktober, geöffnet

Damit von privaten Garten- und Grundstücksbesitzern geschnittenes Grüngut ohne große Mühe entsorgt werden kann, stellt die Gemeinde Murr auch in diesem Jahr wieder den Häckselplatz auf dem Parkplatz am Hermannsplatz zur Verfügung.
Der Häckselplatz ist vom 26. Oktober bis voraussichtlich Ende März geöffnet. Die Höhenbeschränkung an der Zufahrt zum Häckselplatz bleibt in dieser Zeit offen.

Auf dem Häckselplatz darf nur Baum- und Heckenschnitt angeliefert werden.

Nicht erlaubt sind
- Stämme und Äste mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm
- Gras, Laub sowie krautige Abfälle
- Steine, Glas, Metall und Kunststoffreste
- Müll- und Plastiktüten
- Tierstreu
- Aschen (Brandgefahr!)
- Erde und Bauschutt
- Altholz (wie Möbel- und Bauholz, Weinbergstickel)
- Wurzelstöcke
- Biogut
- Friedhofsabfälle
- Floristenabfälle
- Sonstige Abfälle aller Art

Es dürfen keine gewerblichen Anlieferungen erfolgen.
Bei gewerblichen Anlieferungen auf Häckselplätzen und Kompostierungsanlagen der AVL ist zu beachten, dass für die Inanspruchnahme der kostenlosen Grüngutentsorgung von gewerblichen Anlieferern seit 1. April 2015 eine schriftliche Vollmacht des Kunden mitzuführen ist.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der AVL „www.avl-ludwigsburg.de“ unter Privatkunden - Annahmestellen – Häckselplätze.

18.10.2019

Verbrennen pflanzlicher Abfälle - Hinweise des Landratsamts Ludwigsburg

Da es im Landkreis Ludwigsburg möglich ist, seine Gartenabfälle auf einem Häckselplatz oder über die Biotonne zu entsorgen oder diese Abfälle auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren bzw. verrotten zu lassen, ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Landkreis Ludwigsburg nur in sehr seltenen Ausnahmefällen in Steillagen zulässig. Somit erübrigt sich auch eine Feuer-Anmeldung beim Bürgermeisteramt oder bei der Feuerwehr.
Wer dennoch pflanzliche Abfälle verbrennt, kann mit einem hohen Bußgeld bestraft werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Landratsamts Ludwigsburg "www.landkreis-ludwigsburg.de" unter Bürgerinfo - Umwelt - Abfallrecht.

13.09.2019

Sicherer Schulweg

Liebe Eltern, nun sind die Ferien vorbei und das neue Schuljahr hat beginnen. Besonders die Schulanfänger, für die nun auch ein neuer Lebensabschnitt beginnt, sind auf demSchulweg erhöhten Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. Wir empfehlen Ihnen auf dem nachstehenden Plan Schulwege, die zwar nicht immer die kürzesten, nach den örtlichen Gegebenheiten aber die relativ sichersten sind.

Auf dem Schulweg sollten folgende Regeln beachtet werden:
• Die Kinder sollten Straßen möglichst wenig überqueren müssen.
• Muss eine Straße überquert werden, sollte dieses immer an gesicherten Querungsstellen (Fußgängerüberwege, Fußgängerfurten) erfolgen. Kleinere Umwege müssen dabei aus Gründen der Sicherheit ggf. in Kauf genommen werden. Dies gilt vor allem im Zuge der Bietigheimer-, Hindenburg- und Steinheimer Straße. Gesicherte Querungsstellen bestehen dort auf Höhe des Dorfplatzes, der Heerstraße und der Blattert-Kreuzung (bei der Gaststätte Ziegelhütte).
• Sind gesicherte Querungsstellen nicht vorhanden, sollten die Straßen nur im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen und nicht an den freien Streckenabschnitten dazwischen überquert werden.

Bitte unterstützen Sie uns in unserem Bemühen um sichere Schulwege und seien Sie sich Ihrer Verantwortung für die Sicherheit Ihres Kindes immer bewusst.
• Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg ein, indem Sie ihn mehrmals gemeinsam begehen. Weisen Sie Ihr Kind dabei auf besondere Gefahrstellen hin.
• Überprüfen Sie bitte auch später, ob Ihr Kind den vorgegebenenS chulweg einhält und die vorhandenen Querungsmöglichkeiten auch benutzt.
• Seien Sie Ihrem Kind stets ein Vorbild, indem Sie selbst Straßen nur an sicheren Stellen bzw. an vorhandenen Fußgängerüberwegen oder Fußgängerfurten überqueren.
• Erläutern Sie Ihrem Kind auch falsches Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, wenn diese die Straße z. B. trotz roter  Ampel überqueren oder zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn treten.

Wir wünschen allen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr, vor allem aber dass auf dem Weg zur und von der Schule nichts passiert.
Ihre Grundschule Murr, Gemeindeverwaltung Murr

15.02.2019

Neue Öffnungszeiten im Rathaus ab dem 1. März 2019

Ab dem 1. März 2019 ist das Rathaus dauerhaft am Mittwochnachmittag geschlossen.
Unser Zentraler Service ist dafür mittwochs und freitags bereits ab 07.00 Uhr für Sie geöffnet.

Unsere neuen Öffnungszeiten für das Rathaus (Ämter im 1. OG und 2. OG):
Montag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 18.00 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 16.30 Uhr
Mittwochs: 08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstags: 08.00 - 12.00 und 13.30-17.30 Uhr
Freitags: 08.00 - 12.00 Uhr

Unsere neuen Öffnungszeiten für den Zentralen Service im EG:
Montag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 18.00 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 16.30 Uhr
Mittwochs: 07.00 - 12.00 Uhr
Donnerstags: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 17.30 Uhr
Freitags: 07.00 - 12.00 Uhr

Wir bitten um Beachtung.

26.03.2020

Aus dem Fundamt

Immer wieder werden verloren gegangene Gegenstände beim Fundamt abgegeben.
Wir geben an dieser Stelle jeweils die in den vergangenen 2 Wochen beim Fundamt abgegebenen Gegenstände bekannt.

In der vergangenen Woche wurden folgende Gegenstände abgegeben:

1 Handy
1 Schal

Von den in der vorletzten Woche abgegebenen Gegenständen wurden bisher noch nicht abgeholt:

1 Fahrrad
1 Mütze


Beim Fundamt liegen auch noch Gegenstände, die schon vor längerer Zeit abgegeben wurden. Wenn Sie etwas vermissen, lohnt eine Nachfrage auf jeden Fall.

13.08.2018

Baustellenverkehr auf dem Radweg entlang der Murr zwischen der Häldenmühle und dem Hermannsplatz

Vor Beginn der Errichtung des neuen Jugendhauses am Hermannsplatz wird der bestehende Parkplatz in Richtung Steinheim erweitert, um dort ausreichend Fläche zu schaffen. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich am 20. August 2018 und dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember 2018.

Da die Murrbrücke am Hermannsplatz nicht ausreichend tragfähig ist, müssen schwere Baustellenfahrzeuge über die Häldenmühle und den Radweg jenseits der Murr zu- und abfahren. Die Strecke wird mit entsprechenden Warn- und Hinweisschildern versehen.
Wer auf dieser Strecke werktags mit dem Rad oder auch zu Fuß unterwegs ist, sollte besonders auf diesen Baustellenverkehr achten und mit dem Rad besonders vorsichtig und langsam fahren.

07.08.2018

Beim Zentralen Service ist jetzt auch EC-Kartenzahlung möglich

Um den Service für unsere Bürger weiter zu verbessern, bieten wir ab sofort die Möglichkeit, die beim Zentralen Service zu entrichtenden Gebühren, wie z.B. für Pässe, Ausweise oder Standesamtsgebühren, bargeldlos per EC-Karte zu bezahlen.
Kreditkarten können leider nicht akzeptiert werden.

29.11.2017

Hinweis: Gemeinde kann derzeit keine Wohnbauplätze anbieten

Die Gemeinde Murr verfügt derzeit über keine Wohnbauplätze, die zum Verkauf angeboten werden können. Von entsprechenden Nachfragen beim Bürgermeisteramt Murr kann daher abgesehen werden.

01.07.2016

Frei laufende Hunde und Verunreinigungen durch Hunde

Immer wieder gehen beim Bürgermeisteramt Murr Klagen über unangenehme oder gefährliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden ein. In einzelnen Fällen streunen Hunde ohne jegliche Begleitung durch den Ort oder die freie Landschaft. In anderen Fällen werden frei laufende Hunde zwar von Frauchen oder Herrchen begleitet, diese sind jedoch in bestimmten Situationen nicht willens oder nicht in der Lage, ausreichend auf ihren Hund einzuwirken. Beides führt mit Sicherheit nicht dazu, dass andere sich bei Begegnungen mit diesen Hunden sicher fühlen können. Auch der gut gemeinte Zuruf "Der macht doch nix!" hilft den sich bedroht fühlenden Menschen meist nicht weiter.
In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Straßen, Gehwege, öffentliche Grünflächen, Kinderspielplätze und fremde Hausgärten keine Hundeklos sind. Gleiches gilt für Wiesen und Felder, besonders dann, wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden, da vom Hundekot, wenn dieser in die Fütterung gelangt, erhebliche gesundheitliche Risiken ausgehen können.
Deshalb die dringende Bitte an alle Hundebesitzer: Halten Sie Ihre Hunde ordnungsgemäß und beachten Sie die Bestimmungen der

· § 12 Abs. 3 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei herumlaufen dürfen,
· § 13 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Halter oder Führer von Hunden dafür zu sorgen haben, dass Hunde ihre Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten oder Einfahrten verrichten,
· § 37 Abs. 4 des Landesnaturschutzgesetzes, wonach in der freien Landschaft jedermann verpflichtet ist, von ihm abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder aufzunehmen und zu entfernen. Dieses gilt auch für Hundekot.

31.10.2016

Informationen zum Bundesmeldegesetz

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz, das am 1. November 2015 in Kraft trat, wurde das Melderecht in Deutschland harmonisiert und fortentwickelt. Erstmals gibt es jetzt bundesweit einheitliche und unmittelbar geltende melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger.

Eine wesentliche Änderung des neuen Bundesmeldegesetzes ist, dass seit 1. November 2015 zur Anmeldung der Wohnung eine Bestätigung des Wohnungsgebers erforderlich ist.

Informationen für Wohnungsnehmer (Mieter oder Eigentümer):

Die Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter vorgelegt oder elektronisch vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde übermittelt werden.

In der Regel erhalten Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung schriftlich vom Vermieter.

Der Mietvertrag reicht als Bestätigung nicht aus.

Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt künftig eine Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ab.

Wer aus einer Wohnung auszieht, muss sich nur abmelden, wenn er ins Ausland verzieht oder eine Nebenwohnung aufgibt.

Wer in eine Wohnung einzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anmelden und die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen.

Informationen für Wohnungsgeber

Bei jedem Einzug ist eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte; dazu gehören insbesondere auch Wohnungsverwaltungen. Wohnungsgeber können Wohnungseigentümer selbst sein, aber auch Hauptmieter die untervermieten.

Für die Ausstellung der Bestätigung bleiben dem Wohnungsgeber maximal zwei Wochen nach dem Einzug des Mieters Zeit. Mit der Bestätigung kann der Mieter dann der Meldebehörde gegenüber den Einzug nachweisen und sich so ordnungsgemäß an- oder ummelden.

Die bisher notwendige Wohnungsgeberbestätigung bei Auszug entfällt ab 01.11.2016.

Einen Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ finden Sie hier.

Eine Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten

  • Name und Anschrift des Vermieters,
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugsdatum,
  • die Anschrift der Wohnung,
  • die Namen der meldepflichtigen Personen.

Ein Mietvertrag erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

Kommen Wohnungsgeber Ihrer Mitwirkungspflicht nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig nach, kann seitens der Meldebehörde ein Bußgeld verhängt werden.

 Weitere Neuregelungen des Bundesmeldegesetztes sind u.a.:

  • Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
  • Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
  • Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
  • Der automatisierten einfachen Melderegisterauskunft über das Internet kann nicht widersprochen werden. Bestehende Sperren wurden gelöscht.
  • Die Hotelmeldepflicht wird vereinfacht.
  • Bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen besteht nur noch dann eine Meldepflicht, wenn keine Wohnung im Inland mehr besteht.
  • Für Bewohner von Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wird ein „bedingter Sperrvermerk“ im Melderegister eingetragen, somit dürfen auch deren Alters- oder Ehejubiläen nur noch mit deren Zustimmung veröffentlicht werden.
  • Die Vorschriften über die Veröffentlichung von Altersjubilaren wurden geändert.
    Nach § 50 Abs. 2 Satz 5 BMG dürfen nur noch Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag veröffentlicht werden. Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum.

Informationen zum Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe und Veröffentlichung von Meldedaten nach dem seit 1. November 2015 gültigen Bundesmeldegesetz finden Sie hier.

11.02.2013

Nachrichtenblatt - ab sofort online

Das Nachrichtenblatt der Gemeinde Murr erscheint wöchentlich freitags. Neben unseren amtlichen Mitteilungen informiert das Nachrichtenblatt auch über Aktuelles der ortsansässigen Vereine, Kirchen und Organisationen.
Sie finden als zusätzlichen Service künftig montags auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik "Aktuelles" - "Nachrichtenblatt" die Online-Ausgabe des aktuellen Nachrichtenblattes mit den amtlichen Bekanntmachungen sowie den kirchlichen Mitteilungen und den Vereinsnachrichten.

27.02.2012

Hochwassergefahrenkarten für die Murr

Bis zum Ausbau der Murr in den Jahren 1978 - 1980 waren jährliche Hochwasser und Überflutungen durch den Fluss ein "normales" Naturereignis. Seit dieser Zeit ist es jedoch zu keinen Überflutungen mehr gekommen. Die Hochwasser an Oder (1997) und Elbe (2002) haben der Öffentlichkeit das Gefahrenpotential von Hochwassern und die Dramatik für Menschen und Sachwerte wieder deutlich gemacht. Klimatische Veränderungen, extreme Niederschläge und rasche Schneeschmelzen können die Hochwassersituation auch an der Murr wieder verändern.
Das Land Baden-Württemberg hat nun im Oktober 2011 auch für die Murr Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht. Die Karten informieren detailliert über mögliche Hochwasserverläufe und Überschwemmungsflächen. Sie können

hier

bis zu einem Maßstab von 1 : 5.000 eingesehen werden.
Überschwemmungsgebiete sind Gebiete, die bei einem hundertjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr ist es nahezu die gesamte Talfläche links und rechts der Murr.
Überschwemmungskernbereiche sind diejenigen Teile von Überschwemmungsgebieten, die bei einem zehnjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr sind dies die Talflächen links und rechts des Weges von der Brückenstraße zum Floßhaussteg, nach Nordosten hin bis zur ehemaligen Bahnlinie.

Rechtliche Folgen
Mit der Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten gelten insbesondere folgende gesetzlichen Vorschriften:

1. Verbot, in Überschwemmungskernbereichen Grünland umzubrechen.
2. Geltung von besonderen Vorschriften für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Überschwemmungsgebieten, Überschwemmungskernbereichen und in hochwassergefährdeten Gebieten.
3. Genehmigungspflicht durch das Landratsamt Ludwigsburg bei folgenden Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten:

  • Errichtung und Erweiterung baulicher Anlagen,
  • Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen quer zur Fließrichtung des Wassers,
  • Aufbringen und Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden (Ausnahmen in der Land- und Forstwirtschaft möglich),
  • nicht nur kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden können,
  • Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche,
  • Baum- und Strauchpflanzungen, soweit diese den Zielen des vorsorgenden Hochwasserschutzes entgegenstehen,
  • Umwandlung von Grünland in Ackerland und
  • Umwandlung von Auwald in eine andere Nutzung.

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