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Infos aus dem Rathaus

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier in der Regel 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden Sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik "Aktuelles / Info-Archiv".

06.12.2019

Geänderter Redaktionsschluss und letzte Ausgabe des Murrer Nachrichtenblattes im Jahr 2019

Die letzte Ausgabe des Murrer Nachrichtenblattes im Kalenderjahr 2019 erscheint am Freitag, 20. Dezember 2019.
Zwischen den Feiertagen und dem Jahreswechsel werden keine Ausgaben erscheinen.
Der Redaktionsschluss für das Murrer Nachrichtenblatt wird in der Kalenderwoche 51 um einen Tag vorverlegt. Wir bitten daher alle Redakteure von Nussbaum-Online-Senden, ihre Beiträge bis Dienstag, 17. Dezember 2019, 8.00 Uhr einzustellen oder im Rathaus abzugeben. Später eingehende Berichte können leider nicht mehr berücksichtigt werden.
Die erste Ausgabe des Murrer Nachrichtenblattes im Kalenderjahr 2020 erscheint am 10. Januar 2020.

06.12.2019

Schließungs- und Öffnungstage des Bürgermeisteramtes während der kommenden Weihnachts- und Neujahrszeit

Während der Feiertage hat das Bürgermeisteramt wie folgt geöffnet:

Montag, 23. Dezember 2019: geöffnet
Dienstag, 24. Dezember 2019: geschlossen
Mittwoch, 25. Dezember 2019: geschlossen
Donnerstag, 26. Dezember 2019: geschlossen
Freitag, 27. Dezember 2019: geöffnet
Montag, 30. Dezember 2019: geöffnet
Dienstag, 31. Dezember 2019: geschlossen
Mittwoch, 1. Januar 2020: geschlossen
(Die Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes finden Sie hier.)

Die Ortsbücherei hat ab dem 23. Dezember 2019 bis zum 6. Januar 2020 geschlossen.

06.12.2019

Finanzabteilung des Bürgermeisteramtes geschlossen

Aufgrund der Umstellung auf das Neue Kommunale Haushaltsrecht ist die Finanzverwaltung des Bürgermeisteramtes Murr in der Zeit vom 2. bis zum 10. Januar 2020 geschlossen.
Wir bitten Sie, dies zu beachten und danken für Ihr Verständnis.

24.11.2019

Aus dem Gemeinderat (Kurzbericht über die Sitzung vom 19. November 2019)

Auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch kamen die 14 Mitglieder des Gemeinderates am Dienstag, dem 19. November 2019, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen.
Auf der Tagesordnung standen Themen wie der Betriebsplan für den Gemeindewald für das Jahr 2020 und die Reform der Struktur der Forstverwaltung, der jährliche Bericht über die Arbeit des Jugendhauses "Magnet" und die Vorstellung einer Konzeption für den Betrieb des neuen Jugendhauses am Hermannsplatz, die Neufestsetzung der Elternbeiträge für die Kindergärten und die Kleinkindbetreuung, die Vorstellung von Maßnahmen und Möglichkeiten für die Busbeschleunigung im Bottwartal und die Beratung der notwendigen Maßnahmen zur Sanierung und Modernisierung der Faultürme im Gruppenklärwerk Häldenmühle.
Bürgermeister Bartzsch gab zu Beginn der Sitzung bekannt, der Gemeinderat habe jüngst beschlossen, dass die Gemeinde der Ludwigsburger Energieagentur beitreten werde, zunächst für zwei Jahre auf Probe.
Zudem informierte der Schultes, das Landratsamt Ludwigsburg habe die Gemeinde informiert, dass im kommenden Jahr voraussichtlich 10 Flüchtlinge neu in die Anschlussunterbringung aufgenommen werden müssten; dies sei in den bestehenden Unterkünften möglich.
(Den ausführlichen Bericht über die Sitzung finden Sie hier auf der Seite Info-Archiv.)

08.11.2019

Bauarbeiten in der Frauenstraße und Heerstraße vor der Fertigstellung

In der Heerstraße sind der neue Gehweg (rechts), der Parkstreifen (Mitte) und die künftig schmälere Fahrbahn bereits gut zu erkennen. Der bestehende Gehweg gegenüber der Neubebauung wird ebenfalls saniert und bleibt erhalten.
Bauarbeiten in der Heerstraße

Nach der Neubebauung und Fertigstellung des Thürrauch-Areals wurde Anfang September an der Frauenstraße und Heerstraße mit Umbauarbeiten begonnen.
In der Frauenstraße wird vor der Neubebauung ein Gehweg angelegt. Außerdem wird die Heerstraße zwischen der Einmündung Frauenstraße und Steinäckerstraße grundlegend umgestaltet. Die bestehende Fahrbahnbreite wird zu Gunsten eines Parkstreifens reduziert. Entlang der Neubebauung an der Heerstraße entsteht ebenfalls ein Gehweg. Dadurch soll der Verkehr entschleunigt und die Verkehrssicherheit mit den neuen Gehwegen erhöht werden.
Nachdem die Arbeiten im Bereich der Einmündungen zur Schiller- und Steinäckerstraße begonnen hatten, ist nun der Kreuzungsbereich Beethovenstraße/Frauenstraße/Heerstraße gesperrt, wo die Umbauarbeiten aktuell stattfinden. In rund 2-3 Wochen sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Die Kosten für die Maßnahme betragen rund 500.000 Euro.

18.10.2019

Häckselplatz am Hermannsplatz ist ab Samstag, dem 26. Oktober, geöffnet

Damit von privaten Garten- und Grundstücksbesitzern geschnittenes Grüngut ohne große Mühe entsorgt werden kann, stellt die Gemeinde Murr auch in diesem Jahr wieder den Häckselplatz auf dem Parkplatz am Hermannsplatz zur Verfügung.
Der Häckselplatz ist vom 26. Oktober bis voraussichtlich Ende März geöffnet. Die Höhenbeschränkung an der Zufahrt zum Häckselplatz bleibt in dieser Zeit offen.

Auf dem Häckselplatz darf nur Baum- und Heckenschnitt angeliefert werden.

Nicht erlaubt sind
- Stämme und Äste mit einem Durchmesser von mehr als 15 cm
- Gras, Laub sowie krautige Abfälle
- Steine, Glas, Metall und Kunststoffreste
- Müll- und Plastiktüten
- Tierstreu
- Aschen (Brandgefahr!)
- Erde und Bauschutt
- Altholz (wie Möbel- und Bauholz, Weinbergstickel)
- Wurzelstöcke
- Biogut
- Friedhofsabfälle
- Floristenabfälle
- Sonstige Abfälle aller Art

Es dürfen keine gewerblichen Anlieferungen erfolgen.
Bei gewerblichen Anlieferungen auf Häckselplätzen und Kompostierungsanlagen der AVL ist zu beachten, dass für die Inanspruchnahme der kostenlosen Grüngutentsorgung von gewerblichen Anlieferern seit 1. April 2015 eine schriftliche Vollmacht des Kunden mitzuführen ist.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der AVL „www.avl-ludwigsburg.de“ unter Privatkunden - Annahmestellen – Häckselplätze.

18.10.2019

Verbrennen pflanzlicher Abfälle - Hinweise des Landratsamts Ludwigsburg

Da es im Landkreis Ludwigsburg möglich ist, seine Gartenabfälle auf einem Häckselplatz oder über die Biotonne zu entsorgen oder diese Abfälle auf dem eigenen Grundstück zu kompostieren bzw. verrotten zu lassen, ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Landkreis Ludwigsburg nur in sehr seltenen Ausnahmefällen in Steillagen zulässig. Somit erübrigt sich auch eine Feuer-Anmeldung beim Bürgermeisteramt oder bei der Feuerwehr.
Wer dennoch pflanzliche Abfälle verbrennt, kann mit einem hohen Bußgeld bestraft werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Landratsamts Ludwigsburg "www.landkreis-ludwigsburg.de" unter Bürgerinfo - Umwelt - Abfallrecht.

13.09.2019

Sicherer Schulweg

Liebe Eltern, nun sind die Ferien vorbei und das neue Schuljahr hat beginnen. Besonders die Schulanfänger, für die nun auch ein neuer Lebensabschnitt beginnt, sind auf demSchulweg erhöhten Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. Wir empfehlen Ihnen auf dem nachstehenden Plan Schulwege, die zwar nicht immer die kürzesten, nach den örtlichen Gegebenheiten aber die relativ sichersten sind.

Auf dem Schulweg sollten folgende Regeln beachtet werden:
• Die Kinder sollten Straßen möglichst wenig überqueren müssen.
• Muss eine Straße überquert werden, sollte dieses immer an gesicherten Querungsstellen (Fußgängerüberwege, Fußgängerfurten) erfolgen. Kleinere Umwege müssen dabei aus Gründen der Sicherheit ggf. in Kauf genommen werden. Dies gilt vor allem im Zuge der Bietigheimer-, Hindenburg- und Steinheimer Straße. Gesicherte Querungsstellen bestehen dort auf Höhe des Dorfplatzes, der Heerstraße und der Blattert-Kreuzung (bei der Gaststätte Ziegelhütte).
• Sind gesicherte Querungsstellen nicht vorhanden, sollten die Straßen nur im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen und nicht an den freien Streckenabschnitten dazwischen überquert werden.

Bitte unterstützen Sie uns in unserem Bemühen um sichere Schulwege und seien Sie sich Ihrer Verantwortung für die Sicherheit Ihres Kindes immer bewusst.
• Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg ein, indem Sie ihn mehrmals gemeinsam begehen. Weisen Sie Ihr Kind dabei auf besondere Gefahrstellen hin.
• Überprüfen Sie bitte auch später, ob Ihr Kind den vorgegebenenS chulweg einhält und die vorhandenen Querungsmöglichkeiten auch benutzt.
• Seien Sie Ihrem Kind stets ein Vorbild, indem Sie selbst Straßen nur an sicheren Stellen bzw. an vorhandenen Fußgängerüberwegen oder Fußgängerfurten überqueren.
• Erläutern Sie Ihrem Kind auch falsches Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, wenn diese die Straße z. B. trotz roter  Ampel überqueren oder zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn treten.

Wir wünschen allen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr, vor allem aber dass auf dem Weg zur und von der Schule nichts passiert.
Ihre Grundschule Murr, Gemeindeverwaltung Murr

15.02.2019

Neue Öffnungszeiten im Rathaus ab dem 1. März 2019

Ab dem 1. März 2019 ist das Rathaus dauerhaft am Mittwochnachmittag geschlossen.
Unser Zentraler Service ist dafür mittwochs und freitags bereits ab 07.00 Uhr für Sie geöffnet.

Unsere neuen Öffnungszeiten für das Rathaus (Ämter im 1. OG und 2. OG):
Montag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 18.00 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 16.30 Uhr
Mittwochs: 08.00 - 12.00 Uhr
Donnerstags: 08.00 - 12.00 und 13.30-17.30 Uhr
Freitags: 08.00 - 12.00 Uhr

Unsere neuen Öffnungszeiten für den Zentralen Service im EG:
Montag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 18.00 Uhr
Dienstag: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 16.30 Uhr
Mittwochs: 07.00 - 12.00 Uhr
Donnerstags: 08.00 - 12.00 und 13.30 - 17.30 Uhr
Freitags: 07.00 - 12.00 Uhr

Wir bitten um Beachtung.

06.12.2019

Aus dem Fundamt

Immer wieder werden verloren gegangene Gegenstände beim Fundamt abgegeben.
Wir geben an dieser Stelle jeweils die in den vergangenen 2 Wochen beim Fundamt abgegebenen Gegenstände bekannt.

In der vergangenen Woche wurden folgende Gegenstände abgegeben:

1 Paar Kinderhandschuhe
1 Brillenetui

Von den in der vorletzten Woche abgegebenen Gegenständen wurden bisher noch nicht abgeholt:

-


Beim Fundamt liegen auch noch Gegenstände, die schon vor längerer Zeit abgegeben wurden. Wenn Sie etwas vermissen, lohnt eine Nachfrage auf jeden Fall.

13.08.2018

Baustellenverkehr auf dem Radweg entlang der Murr zwischen der Häldenmühle und dem Hermannsplatz

Vor Beginn der Errichtung des neuen Jugendhauses am Hermannsplatz wird der bestehende Parkplatz in Richtung Steinheim erweitert, um dort ausreichend Fläche zu schaffen. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich am 20. August 2018 und dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember 2018.

Da die Murrbrücke am Hermannsplatz nicht ausreichend tragfähig ist, müssen schwere Baustellenfahrzeuge über die Häldenmühle und den Radweg jenseits der Murr zu- und abfahren. Die Strecke wird mit entsprechenden Warn- und Hinweisschildern versehen.
Wer auf dieser Strecke werktags mit dem Rad oder auch zu Fuß unterwegs ist, sollte besonders auf diesen Baustellenverkehr achten und mit dem Rad besonders vorsichtig und langsam fahren.

07.08.2018

Beim Zentralen Service ist jetzt auch EC-Kartenzahlung möglich

Um den Service für unsere Bürger weiter zu verbessern, bieten wir ab sofort die Möglichkeit, die beim Zentralen Service zu entrichtenden Gebühren, wie z.B. für Pässe, Ausweise oder Standesamtsgebühren, bargeldlos per EC-Karte zu bezahlen.
Kreditkarten können leider nicht akzeptiert werden.

29.11.2017

Hinweis: Gemeinde kann derzeit keine Wohnbauplätze anbieten

Die Gemeinde Murr verfügt derzeit über keine Wohnbauplätze, die zum Verkauf angeboten werden können. Von entsprechenden Nachfragen beim Bürgermeisteramt Murr kann daher abgesehen werden.

01.07.2016

Frei laufende Hunde und Verunreinigungen durch Hunde

Immer wieder gehen beim Bürgermeisteramt Murr Klagen über unangenehme oder gefährliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden ein. In einzelnen Fällen streunen Hunde ohne jegliche Begleitung durch den Ort oder die freie Landschaft. In anderen Fällen werden frei laufende Hunde zwar von Frauchen oder Herrchen begleitet, diese sind jedoch in bestimmten Situationen nicht willens oder nicht in der Lage, ausreichend auf ihren Hund einzuwirken. Beides führt mit Sicherheit nicht dazu, dass andere sich bei Begegnungen mit diesen Hunden sicher fühlen können. Auch der gut gemeinte Zuruf "Der macht doch nix!" hilft den sich bedroht fühlenden Menschen meist nicht weiter.
In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Straßen, Gehwege, öffentliche Grünflächen, Kinderspielplätze und fremde Hausgärten keine Hundeklos sind. Gleiches gilt für Wiesen und Felder, besonders dann, wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden, da vom Hundekot, wenn dieser in die Fütterung gelangt, erhebliche gesundheitliche Risiken ausgehen können.
Deshalb die dringende Bitte an alle Hundebesitzer: Halten Sie Ihre Hunde ordnungsgemäß und beachten Sie die Bestimmungen der

· § 12 Abs. 3 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei herumlaufen dürfen,
· § 13 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Halter oder Führer von Hunden dafür zu sorgen haben, dass Hunde ihre Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten oder Einfahrten verrichten,
· § 37 Abs. 4 des Landesnaturschutzgesetzes, wonach in der freien Landschaft jedermann verpflichtet ist, von ihm abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder aufzunehmen und zu entfernen. Dieses gilt auch für Hundekot.

31.10.2016

Informationen zum Bundesmeldegesetz

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz, das am 1. November 2015 in Kraft trat, wurde das Melderecht in Deutschland harmonisiert und fortentwickelt. Erstmals gibt es jetzt bundesweit einheitliche und unmittelbar geltende melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger.

Eine wesentliche Änderung des neuen Bundesmeldegesetzes ist, dass seit 1. November 2015 zur Anmeldung der Wohnung eine Bestätigung des Wohnungsgebers erforderlich ist.

Informationen für Wohnungsnehmer (Mieter oder Eigentümer):

Die Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter vorgelegt oder elektronisch vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde übermittelt werden.

In der Regel erhalten Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung schriftlich vom Vermieter.

Der Mietvertrag reicht als Bestätigung nicht aus.

Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt künftig eine Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ab.

Wer aus einer Wohnung auszieht, muss sich nur abmelden, wenn er ins Ausland verzieht oder eine Nebenwohnung aufgibt.

Wer in eine Wohnung einzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anmelden und die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen.

Informationen für Wohnungsgeber

Bei jedem Einzug ist eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte; dazu gehören insbesondere auch Wohnungsverwaltungen. Wohnungsgeber können Wohnungseigentümer selbst sein, aber auch Hauptmieter die untervermieten.

Für die Ausstellung der Bestätigung bleiben dem Wohnungsgeber maximal zwei Wochen nach dem Einzug des Mieters Zeit. Mit der Bestätigung kann der Mieter dann der Meldebehörde gegenüber den Einzug nachweisen und sich so ordnungsgemäß an- oder ummelden.

Die bisher notwendige Wohnungsgeberbestätigung bei Auszug entfällt ab 01.11.2016.

Einen Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ finden Sie hier.

Eine Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten

  • Name und Anschrift des Vermieters,
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugsdatum,
  • die Anschrift der Wohnung,
  • die Namen der meldepflichtigen Personen.

Ein Mietvertrag erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

Kommen Wohnungsgeber Ihrer Mitwirkungspflicht nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig nach, kann seitens der Meldebehörde ein Bußgeld verhängt werden.

 Weitere Neuregelungen des Bundesmeldegesetztes sind u.a.:

  • Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
  • Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
  • Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
  • Der automatisierten einfachen Melderegisterauskunft über das Internet kann nicht widersprochen werden. Bestehende Sperren wurden gelöscht.
  • Die Hotelmeldepflicht wird vereinfacht.
  • Bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen besteht nur noch dann eine Meldepflicht, wenn keine Wohnung im Inland mehr besteht.
  • Für Bewohner von Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wird ein „bedingter Sperrvermerk“ im Melderegister eingetragen, somit dürfen auch deren Alters- oder Ehejubiläen nur noch mit deren Zustimmung veröffentlicht werden.
  • Die Vorschriften über die Veröffentlichung von Altersjubilaren wurden geändert.
    Nach § 50 Abs. 2 Satz 5 BMG dürfen nur noch Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag veröffentlicht werden. Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum.

Informationen zum Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe und Veröffentlichung von Meldedaten nach dem seit 1. November 2015 gültigen Bundesmeldegesetz finden Sie hier.

11.02.2013

Nachrichtenblatt - ab sofort online

Das Nachrichtenblatt der Gemeinde Murr erscheint wöchentlich freitags. Neben unseren amtlichen Mitteilungen informiert das Nachrichtenblatt auch über Aktuelles der ortsansässigen Vereine, Kirchen und Organisationen.
Sie finden als zusätzlichen Service künftig montags auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik "Aktuelles" - "Nachrichtenblatt" die Online-Ausgabe des aktuellen Nachrichtenblattes mit den amtlichen Bekanntmachungen sowie den kirchlichen Mitteilungen und den Vereinsnachrichten.

27.02.2012

Hochwassergefahrenkarten für die Murr

Bis zum Ausbau der Murr in den Jahren 1978 - 1980 waren jährliche Hochwasser und Überflutungen durch den Fluss ein "normales" Naturereignis. Seit dieser Zeit ist es jedoch zu keinen Überflutungen mehr gekommen. Die Hochwasser an Oder (1997) und Elbe (2002) haben der Öffentlichkeit das Gefahrenpotential von Hochwassern und die Dramatik für Menschen und Sachwerte wieder deutlich gemacht. Klimatische Veränderungen, extreme Niederschläge und rasche Schneeschmelzen können die Hochwassersituation auch an der Murr wieder verändern.
Das Land Baden-Württemberg hat nun im Oktober 2011 auch für die Murr Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht. Die Karten informieren detailliert über mögliche Hochwasserverläufe und Überschwemmungsflächen. Sie können

hier

bis zu einem Maßstab von 1 : 5.000 eingesehen werden.
Überschwemmungsgebiete sind Gebiete, die bei einem hundertjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr ist es nahezu die gesamte Talfläche links und rechts der Murr.
Überschwemmungskernbereiche sind diejenigen Teile von Überschwemmungsgebieten, die bei einem zehnjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr sind dies die Talflächen links und rechts des Weges von der Brückenstraße zum Floßhaussteg, nach Nordosten hin bis zur ehemaligen Bahnlinie.

Rechtliche Folgen
Mit der Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten gelten insbesondere folgende gesetzlichen Vorschriften:

1. Verbot, in Überschwemmungskernbereichen Grünland umzubrechen.
2. Geltung von besonderen Vorschriften für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Überschwemmungsgebieten, Überschwemmungskernbereichen und in hochwassergefährdeten Gebieten.
3. Genehmigungspflicht durch das Landratsamt Ludwigsburg bei folgenden Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten:

  • Errichtung und Erweiterung baulicher Anlagen,
  • Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen quer zur Fließrichtung des Wassers,
  • Aufbringen und Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden (Ausnahmen in der Land- und Forstwirtschaft möglich),
  • nicht nur kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden können,
  • Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche,
  • Baum- und Strauchpflanzungen, soweit diese den Zielen des vorsorgenden Hochwasserschutzes entgegenstehen,
  • Umwandlung von Grünland in Ackerland und
  • Umwandlung von Auwald in eine andere Nutzung.

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