Umwelt- & Klimaschutz: Gemeinde Murr

Seitenbereiche

Jahreszeiten

In der Übersicht

Die Gemeinde Murr nimmt die Verantwortung für Umwelt und Klima ernst. In welchen Bereichen Maßnahmen ergriffen und Projekte umgesetzt wurden, mit denen die Belastungen für die Umwelt reduziert und Energie eingespart werden können, dafür finden sich hier Beispiele. Murr ist Mitglied der Ludwigsburger Energieagentur (LEA). Damit profitieren die Gemeinde und ihre Bürger von kostenfreien Beratungsangeboten, verbesserten Förderbedingungen und einem fachlichen Partner für alle Themen rund um Energie und Klimaschutz.

07.02.2020 Neue Energieberatungsstelle in Murr

Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e. V. ist ein Beratungszentrum für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz. Mit dem Neustart im Sommer 2018 hat sich die Energieagentur neu aufgestellt und unterstützt Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunalverwaltungen in ihren Mitgliedskommunen bei den Bemühungen, die Energiewende im Landkreis voranzubringen. Die Gemeinde Murr ist seit November 2019 Mitglied der LEA. Daher werden ab sofort monatlich kostenlose Energieberatungen für die Bürgerinnen und Bürger stattfinden. Hier beraten und informieren Experten der Energieagentur kostenlos, kompetent und unabhängig zu Themen wie energetische Sanierung, Heizungs- und Fenstertausch, das Erneuerbare-Wärme-Gesetz, Solarenergie und Fördermitteln. Die Beratungen finden immer am 3. Montag des Monats statt. Zudem bietet die LEA bei Fragen, die nur vor Ort geklärt werden können, mit den Energie-Checks ein gefördertes Beratungsangebot für Hauseigentümer und Mieter. Im Rahmen dieser Beratung wird z. B. ein erster Überblick über die möglichen Sanierungsmöglichkeiten eines Hauses gegeben oder die Heizungsanlage auf Effizienz überprüft. Der Eigenanteil für diese Beratungen beträgt in der Regel 30 €.

Weitere Informationen über die LEA finden Sie unter: www.lea-lb.de. Das Beratungsangebot für Bürgerinnen und Bürger wird in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg angeboten und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

17.01.2020 Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED- Beleuchtungstechnik

Zurzeit wird in Murr ein Teil der Straßenbeleuchtung auf die LED-Beleuchtungstechnik umgerüstet. Die Umstellung führt die Firma Süwag Energie AG durch. Im Jahr 2017 und 2018 wurden bereits 265 Natriumdampflampen auf die LED-Beleuchtungstechnik an den Hauptverkehrsstraßen umgerüstet. Jetzt werden weitere 278 Leuchten in den Wohngebieten umgestellt, danach sind ca. ¾ aller Leuchten umgerüstet. Die Kosten belaufen sich auf ca. 85.000 Euro. Zudem erhält die Gemeinde aus dem Förderprogramm "Nationale Klimaschutzinitiative" des Bundesministeriums für Umwelt einen Zuschuss von 20 % der Kosten. Durch die Umstellung können erhebliche Strom- und Kosteneinsparungen erreicht werden. Außerdem werden die Straßen und Wege mit dem Weißlicht besser ausgeleuchtet. "Nationale Klimaschutzinitiative" Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

08.01.2020 Erstes Elektroauto für die Gemeindeverwaltung angeschafft

Neben den Fahrzeugen des Bauhofs und der Feuerwehr hat die Gemeinde auch ein Dienstfahrzeug, das insbesondere vom Amtsboten und dem Gemeindevollzugsdienst genutzt wird. Dieser VW Polo hatte nun leider einen großen Defekt, eine Reparatur wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Deshalb wurde kurzfristig ein neues Fahrzeug erworben. Aus ökologischen Gründen wurde ein reines Elektrofahrzeug angeschafft. Mit dem Fahrzeug wird in der Regel nur innerörtlich gefahren. Es handelt sich um einen Citroen C-Zero, der abzüglich von Bundes- und Landeszuschüssen rund 15.000 Euro gekostet hat. Für das Fahrzeug wurde ein Umweltbonus vom Bund über die "Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen" gewährt. Ebenso wurde das Fahrzeug vom Land Baden-Württemberg über einen "BW-e-Gutschein zur Förderung der Unterhaltungs- und Ladeinfrastrukturkosten eines batterieelektrischen Fahrzeugs" mit 3.000 Euro bezuschusst.

28.09.2018 E-Ladestation am Dorfplatz offiziell in Betrieb genommen

Der Gemeinderat hatte im Februar 2018 beschlossen, auf dem Dorfplatz eine Ladesäule für Elektrofahrzuege einzurichten. Die Ladestation besteht aus zwei Ladepunkten mit jeweils 22 kW Ladeleistung, so dass gleichzeitig zwei Fahrzeuge geladen werden können. Eine 20 kWh-Autobatterie kann somit in einer Stunde voll aufgeladen werden.

Der Auftrag wurde an die WSyna GmbH vergeben. Die Kosten für die Ladesäule belaufen sich inklusive Netzanschluss auf rund 10.000 Euro.

Gefördert wird die Maßnahme mit 40 % durch einen Zuschuss des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur aus dem Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland".
Nachdem nun alle Arbeiten engültig abgeschlossen sind, wurde in der vergangenen Woche die Ladesäule offiziell eingeweiht. Da in der Regel alle E-Fahrzeuge über ein eigenes Ladekabel verfügen, wurde die Säule ohne angeschlagenes Kabel installiert.

Der Gemeinderat hat zudem beschlossen, den Strom als Anreiz bis auf Weiteres kostenlos anzubieten, so dass keine Kosten für Abrechnungen anfallen. Die Ladesäule kann künftig auch mithilfe der App "eCharge" auf der bundesweiten Karte der Ladeinfratrsuktur gefunden werden. Die beiden Parkplätze an der Ladesäule wurden neu beschildert und stehen künftig nur noch für E-Fahrzeuge zur Verfügung.

13.07.2018 Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürger- und Rathauses übergeben

Zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien wurde auf dem Dach des Bürger- und Rathauses eine Photovoltaikanlage installiert. Dies hatte der Gemeinderat im Juli 2017 beschlossen. Die Anlage läuft seit Mitte Mai. Ende Juni wurde die Anlage nun endgültig fertiggestellt und übergeben. Die Anlage hat eine Nennleistung von rund 20 kWp und kann pro Jahr ca. 20.000 kWh Strom produzieren. Dieser Strom soll bis zu ca. 75 % dem Eigenverbrauch dienen, der Rest wird in das Netz eingespeist. Die Kosten für die Anlage und die Einbindung in das Netz betragen rund 36.000 Euro.

13.04.2018 Umstellung von weiteren Bereichen der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Bereits 2017 wurden rund 60 Leuchten auf die stromsparendere, weiß leuchtende LED-Technik umgestellt. In einem weiteren Schritt werden aktuell weitere 208 Leuchtkörper auf die LED-Beleuchtungstechnik umgerüstet. Es handelt sich um folgende Straßen/Bereiche: An der Mauer, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Blankensteinstraße (teilweise), Dorfweg, Eichenweg, Heerstraße, Im Gigis, Im Schlat (zwischen Dorfweg und Haugweg), Lindenweg, Mühlweg, Mühlwengert, Neuer Weg (teilweise), Tannenweg, Theodor-Heuss-Straße, Ziegeleiweg. Ebenso werden die Platzbereiche im Bereich Bauhof/Feuerwehr/Schule/Sportplatz umgerüstet sowie die Mozartstraße und Silcherstraße im Rahmen der dortigen Straßensanierung. Die Kosten für die Umrüstung betragen rund 78.000 Euro. Durch die nationale Klimaschutzinitiative erhält die Gemeinde für die Umrüstung einen Zuschuss in Höhe von 20 % der Investitionskosten. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kinderhauses Regenbogen in Betrieb genommen

Zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien wurde auf dem Dach des Kinderhauses Regenbogen eine Photovoltaikanlage installiert und in den letzten Tagen in Betrieb genommen. Die Anschaffung hatte der Gemeinderat im letzten Jahr beschlossen. Die Anlage hat eine Nennleistung von 9,9 kWp und kann pro Jahr ca. 9.000 kWh Strom produzieren. Dieser Strom soll zu ca. 57 % dem Eigenverbrauch dienen, zu ca. 43 % wird er in das Netz eingespeist. Die Kosten für die Anlage und die Einbindung in das Netz betragen ca. 21.500 Euro.

02.12.2016 Gebrauchte Handys können abgegeben werden

In der Ortsbücherei Murr können ab sofort ausgemusterte Mobil-Telefone abgegeben werden. Die Alt-Handys werden in einer "Mobilen Box" gesammelt und durch die gleichnamige Firma der Wiederverwertung bzw. dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Persönliche Daten werden vollständig und unwiderruflich gelöscht. Der Erlös der Sammlung kommt der BUND-Ortsgruppe Marbach-Bottwartal zugute. Weitere Informationen sind auf der Internet-Seite der Firma unter mobile-box.eu zu finden.

05.08.2016 Umbau der Lichtsignalanlagen an der Heerstraße und Bietigheimer Straße auf LED-Technik mit Blindensignalisierung

In Murr gibt es derzeit drei Lichtsignalanlagen. Die Anlage am Dorfplatz wurde bereits vor einigen Jahren auf LED-Technik umgestellt und eine Blindensignalisierung angebracht. Der Gemeinderat hat im Juni beschlossen, nun auch die beiden übrigen Lichtsignalanlagen an der Ecke Hindenburgstraße/Heerstraße und an der "Blattert"-Kreuzung umzurüsten. Die beauftragte Firma baut deshalb derzeit die Lichtsignalanlagen um. Die Beleuchtung wird künftig über energiesparende LED-Technik erfolgen. Darüberhinaus erhalten beide Lichtsignalanlagen eine Blindensignalisierung. Die Kosten von ca. 21.400 Euro werden zu rund 75 % durch Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz vom Bund übernommen.