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Infos aus dem örtlichen Leben

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik „Aktuelles / Info-Archiv“.

19.11.2019

„Organisch – Fragmentarisch“: Ausstellung von Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka in Murr wird am 24. November 2019 eröffnet

Kooperation mit dem VBKW Region Ludwigsburg im Bürger- und Rathaus Murr bis zum 12. Januar 2020

Mit einer Ausstellung von Werken der Künstlerinnen Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka setzt die Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" der Gemeinde Murr ab 24. November 2019 ihre jahrelange Kooperation mit dem Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg (VBKW), Region Ludwigsburg fort. Am Sonntag, dem 24. November 2019, wird die Ausstellung mit dem Titel "Organisch - Fragmentarisch" um 17 Uhr im Bürger- und Rathaus Murr eröffnet.
Murrs Bürgermeister Torsten Bartzsch wird die Gäste begrüßen. In die Ausstellung und das Schaffen der beiden Künstlerinnen wird Professor Dr. Helge Bathelt bei der Vernissage fachkundig und lebendig einführen.
Dorothea Geppert-Beitler wurde in München geboren und lebt heute In Ludwigsburg. Nach ihrem Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Prof. Schoofs von 1974 bis 1980 wirkte sie als künstlerische Lehrkraft an verschiedenen Gymnasien. Seit 1987 beschäftigt si sich auch mit Theaterprojekten und dem Maskenbau. Seit 1995 legt sie in ihrem künstlerischen Schaffen einen Schwerpunkt auf fotografische Arbeiten. 1997 gründete Dorothea Geppert-Beitler die Kostümgruppe "Rokokotten". Dabei hat sie mit anderen Künstlerinnen mit außergewöhnlichen Materialkombinationen, Witz und überbordender Phantasie detailverliebte Kostüme geschaffen. Dorothea Geppert-Beitler ist Mitglied im VBKW, im Kunstverein Ludwigsburg und in der Galerie Kunsthöfle.
Elke Zemelka ist in Ludwigsburg geboren und lebte von 1963 bis 1967 in Indien und von 1970 bis 1978 in Mexico City. Nach einer Ausbildung in Grafik-Design an der Gutenbergschule Stuttgart arbeitete sie ab 1982 als freie Grafikerin für verschiedene Institutionen in Mexiko City. Heute lebt sie in Remseck am Neckar. Die archaische, prähispanische Kultur begeistert die Künstlerin, die natürlichen, erdigen, warmen Farben geben den Bildern eine organische Anmutung. Oft prallen die verschiedenen Welten aufeinander und verleihen ihren Bildern lebendige und spannende Kontraste. Elke Zemelka ist Mitglied im VBKW.
Die Ausstellung bietet bis zum 12. Januar 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes Murr Gelegenheit, sich einen Eindruck vom vielfältigen und reichhaltigen Kunstschaffen in unserer Region und vom Werk zweier Künstlerinnen mit unterschiedlicher Bildsprache und verschiedenen Techniken zu machen. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag von 13.30 bis 18 Uhr, Dienstag von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr.

17.11.2019

Weinübergabe der Stadt Großbottwar an die Gemeinde Murr

Die Bürgermeister Ralf Zimmermann, Großbottwar (links), und Torsten Bartzsch, Murr (rechts)
Die Bürgermeister Ralf Zimmermann und Torsten Bartzsch

Als vor über 20 Jahren die Rebflurbereinigung im Harzberg abgeschlossen wurde, kam es zu einem Ausgleich von Markungsflächen zwischen der Stadt Großbottwar und der Gemeinde Murr. Im südöstlichen Bereich des Harzbergs wurde das Rebgebiet auf die Markung Murr ausgedehnt, deren Hardtwaldwaldanteil dort angrenzt.
Da das gesamte Rebgebiet vernünftigerweise zur Markung Großbottwar gehören sollte, einigten sich die Stadt Großbottwar und die Gemeinde Murr sehr unbürokratisch auf einen Markungsausgleich. Dies bedeutete, dass rund 1 ha der Fläche, die vorher zur Gemeinde Murr gehörte, jetzt Markungsfläche von Großbottwar ist.
Man verzichtete seinerzeit auf komplizierte Ausgleichsberechnungen und vereinbarte, dass die Großbottwarer jedes Jahr der Gemeinde Murr eine Kiste Wein der Lage Harzberg übergeben.
Bei seinem Besuch im Rathaus letzte Woche überreichte Bürgermeister Ralf Zimmermann seinen Amtskollegen Bürgermeister Torsten Bartzsch den Wein.

25.10.2019

Frederickwoche in der Ortsbücherei Murr

Die Autorin Isabel Abedi bei der Lesung

Vergangenen Montag war die Kinder- und Jugendbuchautorin Isabel Abedi zu Gast in der Ortsbücherei Murr.
Dies war zweifellos ein Höhepunkt unserer Frederickwoche. Schließlich ist sie eine sehr bekannte und erfolgreiche Autorin, deren Bücher bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Vor allem wurde sie bekannt mit ihrer Reihe über das Mädchen Lola. Vieles aus Frau Abedis Leben findet sich auch in den Lolabüchern wieder. Sie spricht über ihre Kindheit im Westerwald, erzählt, dass sie bereits als Kind gern geschrieben und vor allem Tagebuch geführt hat.
Den Murrer Dritt- und Viertklässlern stellte sie ihr Buch "Der kleine Wolf und ein unvergesslicher Sommer" vor. Dabei hat sie auch sehr viel über Wölfe und deren Verhalten erzählt. Alle Kinder kennen jetzt auch einen Test, wie man herausfindet, ob ein Tier krank ist oder nicht. Lassen Sie sich diesen daheim von Ihren Kindern zeigen!'
Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte und zwar dem Leben der Wölfin Flocke, welche per Hand aufgezogen wurde. Die Kinder durften sich viele tolle Bilder aus dem Leben von Flocke ansehen, zum Beispiel wie die Hündin Senta den kleinen Wolf stillt.
Zum Schluss hat Frau Abedi den Kindern bereitwillig ihre zahlreichen Fragen beantwortet, von der Frage nach ihrem Alter und Geburtstag bis zu der Frage, wie lange sie bereits Bücher schreibt.
Ich hoffe, alle Kinder hatten Spaß und Freude an der Lesung und vielleicht hat der eine oder andere Lust, auch einmal etwas zu schreiben oder die Bücher von Isabel Abedi zu lesen, welche auch zum großenTeil in der Bücherei zu finden sind.

25.10.2019

Theater „Kreuz & Quer“ zu Gast in der Ortsbücherei Murr

Szene aus dem Theaterstück

Die Bücherei hat wieder einmal alle Murrer Vorschulkinder zu einem Theaterstück "König Daddelbart" eingeladen.
Wer kennt das nicht? Alle daddeln, entweder am Handy, am Computer oder an irgend einem anderen Gerät. Auch Gebrr daddelt nur noch, seit sie ein neues "Schlauphon" hat. Grimm gefällt das gar nicht, er möchte lieber paddeln gehen. Früher hat Gebrr Geschichten hören wollen, heute hat sie dafür das "Schlauphon".
Aber irgendwie gelingt es Grimm doch, seine Freundin von dem Ding loszueisen und er erzählt ihr die Geschichte von Prinzessin Selfie, welche "über alle Maßen schön und alles in Hülle und Fülle besitzt" und König Daddelbart. Ihr Vater verliert nämlich die Geduld und verhängt eine noch schlimmere Strafe als das Daddelverbot. Sie soll sich verheiraten.
Nachdem sie alle Könige, Prinzen und Edelleute abgelehnt hat, verheiratet ihr Vater sie mit einem Spielmann. Und man errät es vielleicht schon, es ist natürlich der als Spielmann verkleidete König Daddelbart. Sowohl die Prinzessin als auch Gebrr vergessen schon bald ihr Schlauphon. Und so kommt Grimm am Ende doch noch zum Paddeln.
Ich glaube, alle Kinder und auch die Erzieherinnen hatten viel Spaß an der Geschichte. Und vielleicht daddeln einige jetzt weniger und erzählen sich dafür mehr Geschichten. Das wäre schön!

04.10.2019

Spielsachenflohmarkt erneut mit Spaßfaktor

Beim Spielsachen-Flohmarkt im Kleinen Saal

Nach dem Erfolg des ersten Kinderspielsachen-Flohmarktes, den Initiator Dirk Geiger gemeinsam mit der Ortsbücherei im Oktober vergangenen Jahres im Innenhof des Bürger- und Rathauses organisiert hatte, war man sich einig, diese Veranstaltung jedes Jahr zu wiederholen.
So geschehen am Freitagnachmittag des 27. September 2019. Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo ungewöhnlich warmes und sonniges Oktoberwetter einen Flohmarkt "Open Air" ermöglichte, mussten am vergangenen Freitag die Spielsachen im Kleinen Saal des Bürger- und Rathauses ausgepackt werden.
18 Tische standen bereit und wurden von den kleinen Verkäuferinnen und Verkäufern auch meistens gut vollgeladen. Obwohl die Nachfrage seitens der Käufer größer hätte sein können (nächstes Jahr mehr Werbung, versprochen!), kam der Spaß trotzdem nicht zu kurz. So manches Kind legte das eingenommene Geld gleich wieder in neues Spielzeug an. Dennoch war den Kindergesichtern die Freude ins Gesicht geschrieben, wenn sie ein tolles Schnäppchen gemacht hatten, und das ist doch die Hauptsache bei einem Flohmarkt, oder?

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