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Infos aus dem örtlichen Leben

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik „Aktuelles / Info-Archiv“.

05.10.2018

Aktion "Wunschweihnachtssterne"

Die Gemeindeverwaltung organisiert in diesem Jahr erstmalig eine Weihnachtswunschaktion für Murrer Kinder aus sozial schwachen Familien bis zum Alter von 16 Jahren - die so genannten "Murrer Wunschweihnachtssterne".
Wie es geht, erfahren Sie hier.

05.10.2018

Abschlussfest des Sommerleseclubs „Heiss auf Lesen“ im Kleinen Saal

Abschlussparty Heiss auf Lesen im Kleinen Saal

Rund 60 Kinder hatten sich am Freitag, dem 28. Septermber 2018, im Kleinen Saal des Bürger- und Rathauses eingefunden, um an der Abschlussparty unseres Sommerleseclubs "Heiss auf Lesen" teilzunehmen.
Insgesamt 86 Kinder hatten am diesjährigen Sommerleseclub teilgenommen und alle zusammen haben stolze 821 Bücher gelesen. Die Belohnung (neben den zahlreichen Eisgutscheinen) gab es am vergangenen Freitag in Form einer kleinen Party unter Federführung von "Taucher" Dirk Geiger.
Zunächst gab es Leckeres zu essen und zu trinken, so dass die Partygäste gestärkt ins Programm mit Dirk Geiger starten konnten. Der hatte sich witzige Spiele ausgedacht, an denen die Kinder mit Begeisterung teilnahmen. Die Zeit verging viel zu schnell und so schloss sich die mit Spannung erwartete Preisverleihung an, ist doch der Hauptpreis, wie jedes Mal, eine Familieneintrittskarte für den Freizeitpark Tripsdrill.
Der glückliche Gewinner hieß diesmal Mika Schöner, weitere Gewinner waren Maja Glock, Tim Wurm, Stella Jeschke, Fynn Rohde und Emma Bach. Alle Club-Teilnehmer erhielten außerdem eine Teilnahmeurkunde.
Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß am Sommerleseclub hatten und weiterhin so begeistert Bücher lesen. Denn mit guten Geschichten wird es niemals langweilig.

05.10.2018

Namen für die beiden Bücherei-Maskottchen

Die beiden Bücherei-Maskottchen

Wie versprochen, durften die "Heiss-auf-Lesen"-Kinder, die an der Party teilgenommen haben, über die Namen abstimmen, die unsere beiden Maskottchen, das blaue und das grüne Monster, erhalten sollen. Die beiden wurden von Susanne Funk gehäkelt, bei der sich das Büchereiteam ganz herzlich bedankt.
Sie wohnen bereits seit ein paar Monaten in der Bücherei. Weil sie noch keine Namen hatten, wurden die Kinder aufgefordert, ein Bild von den beiden zu malen und sich witzige Namen für sie zu überlegen.
Entschieden haben sich die Kinder für "Tilli" (blau) und "Willi" (grün).
Wer sich übrigens in der Bücherei neu anmeldet, findet die beiden abgebildet in unserer Benutzungsordnung, die jedes Kind bei der Anmeldung erhält.

28.09.2018

„Vielfalt macht Spaß“ zeigt Helga Möhle mit einer Ausstellung ihrer Werke im Murrer Bürger- und Rathaus

Die Künstlerin Helga Möhle bei der Ausstellungseröffnung
Helga Möhle
Das „Trio Bluesette“ mit Frank Eisele, Christian Brinkschmidt und Katharina Wibmer (von links nach rechts)
Von links: Frank Eisele mit Akkordeon, Christian Brinkschmidt mit Bass und Katharina Wibmer mit Geige

In Anwesenheit einer großen Zahl Kunstinteressierter wurde am Sonntag, dem 23. September 2018, um 17 Uhr im Murrer Bürger- und Rathaus eine sehenswerte Ausstellung mit einem Querschnitt aus dem künstlerischen Schaffen der Murrer Künstlerin Helga Möhle eröffnet. Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich über den regen Besuch der Vernissage an diesem herbstlichen Sonntagnachmittag. Ebenso zeigte sich der Schultes erfreut, dass Helga Möhle, die in Graz geboren ist, aber ihr halbes Leben bereits in Murr verbringt, mit dieser Ausstellung in ihrer Heimatgemeinde aus Anlass eines runden Geburtstages einen eindrucksvollen Einblick in ihr vielfältiges Werk aus verschiedensten Schaffensperioden gibt. Helga Möhle habe in Murr nicht nur bei einigen Ausstellungen, sondern auch mit verschiedenen Kunstwerken in öffentlichen Gebäuden bleibende künstlerische Spuren geschaffen, so Bartzsch, und erwähnt das Werk "Der große Bogen" im ersten Stock des Bürger- und Rathauses, 1989 als Kunst am Bau geschaffen, das Wandbild in der Aussegnungshalle auf dem Neuen Friedhof und die am 13. Mai 2007 enthüllten Kanzelbilder in der evangelischen Peterskirche.
Auch wenn die meisten der gezeigten Werke aus jüngerer Zeit stammen, bietet die Ausstellung einen Einblick in rund 25 Jahre des künstlerischen Schaffens von Helga Möhle. Die Leonberger Kunsthistorikerin Monika Will, die bei der Vernissage fachkundig und einfühlsam in die Ausstellung und die Arbeit der Künstlerin einführte, stellte fest, obwohl Helga Möhle ihr Motive vorwiegend in der Natur sucht und findet und obwohl immer wieder Landschaften, Pflanzen, Blumen im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen, sei ihre künstlerische Handschrift nicht limitiert. Im Gegenteil: "Vielfalt macht Spaß", so ein Credo der Künstlerin, welches sich in all ihren Werken und in jeder Schaffensperiode durch eine enorme Vielseitigkeit der handwerklichen Mittel, der verwendeten Materialien und durch eine nie nachlassende Lust und Freude am Experimentieren manifestiert. Sie malt in Acryl, hat Bilder aus verschiedenfarbigen Sanden und Erden geschaffen, zeichnet, fertigt Collagen an und hat in jüngster Vergangenheit aus Alltagsgegenständen, Kunststoffabfällen wie Sektkorken, Plastikflaschen oder Trinkhalmen oder industriellen Bauteilen wie Zahnrädern, Federn und Lochsägeblättern fantasie- und humorvolle Objekte geschaffen. Auch ein buntes Schachspiel, mit dem auch gespielt werden kann, hat sie aus einfachen Kunststoffteilen gefertigt.
Aus der handwerklichen Vielfalt folgt jedoch keine Beliebigkeit oder Banalität in der künstlerischen Gestaltung. Helga Möhles Gestaltungskraft und Ausdrucksstärke basieren auf einer soliden Grundlage, die sie im Privatunterricht bei Professor Hans K. Schlegel in Stuttgart gelegt und durch zahlreiche Studienaufenthalte in Florenz oder Südfrankreich vertieft hat. Auf dieser Basis sind Abwechslung, Fantasie und Experimentierfreude die Konstanten in Helga Möhles Werk. Dabei, so Kunsthistorikerin Will weiter, ist stets ihr ganz eigener Blick für die Schönheit und das innere Wesen der Natur zu spüren, ohne dass dieser in Kitsch abzugleiten droht. Zwar betont Möhle, sie wolle mit ihrer Kunst keine zivilisationskritischen Aussagen machen, doch zeigen Werke mit Titeln wie "Flucht und Grenze", "Golfkrieg" oder "11.September" sehr wohl, dass sich die Künstlerin mit akuten Themen der Zeit befasst und sich um eine Position dazu nicht herumdrückt.
Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntag vom "Trio Bluesette" umrahmt. Katharina Wibmer (Geige), Frank Eisele (Akkordeon) und Christian Brinkschmidt (Bass) - ganz spürbar drei bestens aufeinander eingespielte Vollblut-Musiker - ließen mit viel Einfühlungsvermögen und Spontaneität und ihrem virtuosen und lebendigen Spiel verschiedene musikalische Stimmungen lebendig werden. Die abwechslungsreiche musikalische Melange aus lebhaften osteuropäischen Tänzen, charmanten französischen Musettewalzern, aufwühlenden Tangos und feurigem Czardas animierte nicht wenige Gäste zum Mitwippen oder zum rhythmischen Hüftschwung.
Bei einem prickelnden Gläschen Sekt und einem Stückchen Hefekranz, serviert von rührigen Gemeindebediensteten, klang der Nachmittag in angeregter Stimmung aus.
Die Ausstellung von Helga Möhle ist bis zum 31. Oktober 2018 zu den Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes anzuschauen. Diese sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag von 13.30 bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr.

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