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Infos aus dem örtlichen Leben

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik „Aktuelles / Info-Archiv“.

06.12.2019

Einladung zum Spiele-Nachmittag

Schon wieder ist das Jahr fast vorbei und wir sind mitten in der Adventszeit.
Wir laden Sie herzlich zu unserem letzten Spiele-Nachmittag in diesem Jahr ein.
In weihnachtlicher Atmosphäre und Stimmung wollen wir spielend ein paar nette Stunden miteinander verbringen. Auch die Gespräche sollenan diesem Tag nicht zu kurz kommen.

Termin: Donnerstag, 12. Dezember 2019, ab 14.00 Uhr
Ort: Im Hardtzimmer im Bürger- und Rathaus

Wir freuen uns auf Sie.
Informationen erhalten Sie bei Christa Pfuderer (Tel. 25384) und Renate Lohfink (Tel. 22077).

06.12.2019

Murrs Seniorinnen und Senioren erlebten einen stimmungsvollen, geselligen Nachmittag in der Gemeindehalle

Die älteren Mitbürger wurden von den Mitgliedern des Gemeinderats mit Partner bestens bewirtet
Mitglieder des Gemeinderats bei der Bewirtung der Gäste
Bürgermeister Torsten Bartzsch bedankt sich bei den Tänzerinnen und deren Trainerinnen vom Tanzsportverein Murr für ihren Auftritt
Bürgermeister Bartzsch mit Mitgliedern des Tanzsportvereins Murr
Achim Meyer (links) und Peter Gorges (rechts) machten sich kabarettistische Gedanken über Weihnachten
Die Kabarettisten Achim Meyer (links) und Peter Gorges (rechts) auf der Bühne der Gemeindehalle

Seit vielen Jahren ist es gute Tradition, dass Bürgermeister und Gemeinderäte mit Partnerinnen und Partnern den älteren Einwohnern der Gemeinde am ersten Adventssonntag einen schönen, unterhaltsamen Nachmittag in der Gemeindehalle bereiten. So auch dieses Jahr am 1. Dezember 2019.
Von den über 1.000 persönlich eingeladenen Seniorinnen und Senioren ab 71 Jahren waren knapp 300 zur Adventsfeier gekommen, wurden mit Kaffee und Kuchen und Getränken von den gewählten Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde mit Partnern aufmerksam bewirtet und mit einem bunten Programm aufs Beste unterhalten. Festlich und weihnachtlich geschmückte Tische mit Dekorationen von Team des Kindergartens Lindenweg schufen dafür den Rahmen. Die Halle war am Vormittag von Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeitern aus Bauhof und Rathaus vorbereitet worden.
Nachdem Bürgermeister Torsten Bartzsch die Gäste zu Beginn herzlich begrüßt hatte, übergab er zusammen mit seinen Stellvertretern, den Gemeinderäten Markus Kaiser und Uwe Riedel, Blumen und Wein an die ältesten anwesenden Einwohner der Gemeinde. Das Bühnenprogramm wurde eröffnet von Lilli Stiel, einer jungen Pianistin aus der Klavierklasse von Natela Diesendorf von der Musikschule Marbach-Bottwartal, die mit Ludwig van Beethovens bekanntem Stück "Für Elise" nicht nur ihr Können zeigte, sondern den älteren Mitbürgern viel Freude bereitete.
Pfarrer Daniel Renz von der evangelischen Kirchengemeinde Murr beschäftigte sich in seiner Ansprache danach mit dem Sinn der Advents- und Weihnachtszeit aus christlicher Sicht.
Der spannenden Begegnung zwischen Schwaben und Nicht-Schwaben und den daraus entstehenden Missverständnissen gewannen die Musik-Kabarettisten Achim Meyer und Peter Gorges erstaunliche Einsichten und spritzige Pointen ab, mit denen sie die Lachmuskeln der Gäste nachhaltig bearbeiteten. Beide sind Fachleute für dieses Thema: Der eine lebt eigentlich schon immer im Schwäbischen und der andere ist einfach im falschen Land geboren.
Viel Schwung und Akrobatik gab es dann auf der Bühne der Gemeindehalle zu erleben. Das Schautanz-Duo Annika und Lilly und die Gardesolo-Tänzerinnen Annalena und Hannah zeigten eindrucksvoll Proben aus der Arbeit des Tanzsportvereins Murr. Fetzige Musik, rhythmisches Gespür, turnerische Akrobatik und tänzerische Anmut vereinten sich zu einer Darbietung, die die Gäste zu lebhaftem Beifall animierte.
Nach den Tänzerinnen kamen die Kabarettisten Achim Meyer und Peter Gorges noch einmal auf die Bühne. Bei ihrem zweiten Auftritt war Weihnachten Gegenstand ihrer Gedanken- und Wortspiele. Die beiden zeigten, dass man auch diesem Thema mit Geist, Witz und viel Humor etliche lustige Gedanken und Pointen abgewinnen kann. Mit Sprache, Gedichten und musikalischen Beiträgen gestaltete sich ihr Auftritt sehr vielfältig und abwechslungsreich.
Zum Ende dieses Nachmittags stimmten die beiden Musiker Sabine Fleischle und Martin Lutz zusammen mit den Gästen in der Halle bekannte Weihnachtslieder an. Mit "Oh Tannenbaum", "Oh du fröhliche", "Alle Jahre wieder" und "Stille Nacht" wurde es stimmungsvoll und weihnachtlich in der Gemeindehalle.
Am Ende gingen die Gäste gut unterhalten und voller Weihnachtsstimmung nach einem schönen Nachmittag erfüllt nach Hause.

02.12.2019

„Organisch – Fragmentarisch“ – Ausstellung von Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka am 24. November 2019 eröffnet

Professor Dr. Helge Bathelt bei seiner Eröffnungsrede
Professor Dr. Helge Bathelt am Mikrofon

Etliche Kunstinteressierte waren am späten Nachmittag des Sonntags, 24. November 2019, ins Bürger- und Rathaus gekommen, als Bürgermeister Torsten Bartzsch als Hausherr im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" eine Ausstellung mit Werken von Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka eröffnete. Der Schultes freute sich, dass mit dieser Ausstellung mit dem Titel "Organisch - Fragmentarisch" die jahrelange Kooperation mit dem Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg, Region Ludwigsburg, (VBKW) fortgesetzt und mit Leben erfüllt werde und begrüßte neben den beiden Künstlerinnen die Regionalleiterin des VBKW Susanne Feix. Er bedankte sich bei Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka dafür, dass sie ihre Kunstwerke für einige Wochen im Bürger- und Rathaus präsentieren und so für Farbe, Leben und Inspiration im Gebäude sorgen. Bartzsch lud die Gäste der Vernissage zum Betrachten der Kunstwerke und zur Auseinandersetzung mit ihnen ein und wünschte allen einen schönen Nachmittag mit angeregten Gesprächen.
Im Anschluss führte Professor Dr. Helge Bathelt, langjähriger Leiter der Volkshochschule Herrenberg und ein ausgewiesener Kenner der Kunst und der regionalen Kunstszene, fachkundig, lebendig und mit persönlichem Bezug zu den beiden Künstlerinnen in die Ausstellung und das Schaffen von Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka ein. Er bescheinigte ihnen, eine absolut sehenswerte und spannende Ausstellung konzipiert und gehängt zu haben, bei der die ganz unterschiedlichen Sichtweisen, künstlerischen Mittel und individuellen Bildsprachen in einen spannungs- und kontrastreichen Dialog treten.
Bei Elke Zemelka spielt nach den Worten Bathelts ihre Lebensphase und ihr künstlerisches Wirken in Mexiko eine große Rolle. Ihr Werk spiegele unter anderem mittelamerikanische Formen, Farben und Gestaltungsvorstellungen wider, kombiniere sie mit europäischen Bestandteilen und entwickle so eine ganz eigene Faszination und Ausstrahlung. Zemelkas Beitrag zur zeitgenössischen Kunst stufte Bathelt als bedeutend ein.
Wie Elke Zemelka beschäftige sich Dorothea Geppert-Beitler ebenfalls mit der Darstellungsform Fotografie. In Serien, in denen vielfach Blumen- und Blütenmotive Verwendung finden, schafft sie mit Verfremdungen, Reduktion, Licht- und Farbvariationen eine sich entwickelnde Bildwelt, die den Betrachter einlädt, ihren Empfindungen, Gedanken und Absichten bei der Gestaltung zu folgen. Dabei üben ihre Bilder oft einen leisen meditativen Sog aus, der den Interessierten durchaus in seinen Bann zu ziehen vermag.
Bathelt wünschte der Ausstellung, die in den Räumen des Murrer Bürger- und Rathauses einen sehr schönen Rahmen gefunden habe, die vielen Betrachter, die sie verdiene. Kunst und Gebäude gehen eine sehr geglückte Verbindung ein.
Bei angeregten Gesprächen, einem Gläschen zu trinken und einem kleinen Imbiss ging die Vernissage am Sonntag dann zu Ende. Zu sehen sind die Bilder von Dorothea Geppert-Beitler und Elke Zemelka im Bürger- und Rathaus bis zum 12. Januar 2020 zu den üblichen Öffnungszeiten. Diese sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag von 13.30 bis 18 Uhr, Dienstag von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr.

01.12.2019

Faszinierende Eindrücke vom Himalaya

Claudia Canz wohnt in Murr, ist Architektin und hat noch eine ganz andere Lebensaufgabe: Sie unterstützt seit über 10 Jahren ein Schulprojekt in Nepal: Das Jharkot-Projekt, die Medical Centre School in Jharkot im Distrikt Mustang, Annapurna-Gebiet im Himalaya.
Dieses Projekt stellte sie am 11. November in der Ortsbücherei vor.
Auf 3600 Metern über dem Meeresspiegel gibt es im ehemaligen Kloster Jharkot diese Schule, die gegründet wurde, um den Kindern der ärmsten Bewohner umliegender Dörfer den Schulbesuch zu ermöglichen. Neben Lesen, Schreiben, Mathematik und Englisch lernen die Kinder, von denen einige wie in einem Internat auch im Gebäude wohnen, auch den Umgang mit Heilkräutern und die tibetische traditionelle Medizin. Anhand zahlreicher Bilder erhielten die Zuschauer einen Eindruck vom Schulbetrieb und vom täglichen Leben, ein Leben ohne jeglichen Luxus und dennoch voller lachender Gesichter.
Ziel des Projekts ist, den Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen, die es ihnen erlaubt, gemäß ihrer Traditionen im Land bleiben und arbeiten zu können und nicht gezwungen zu sein, in die Elendsviertel Indiens abwandern zu müssen. Der hiesige Verein arbeitet dabei eng mit einer Salzburger Schule zusammen, die ihr Engagement "Schule macht Schule" nennt.
Wer das Projekt unterstützen möchte, dem sei der Prevorster Weihnachtsmarkt ans Herz gelegt, auf dem der Förderverein Freundeskreis Jharkot Projekt e. V. einen Stand betreibt und nepalesische Decken und Tücher zugunsten des Projekts verkauft. Die Nummer des Spendenkontos ist außerdem auf der Internetseite der Ortsbücherei zu finden.

17.11.2019

Weinübergabe der Stadt Großbottwar an die Gemeinde Murr

Die Bürgermeister Ralf Zimmermann, Großbottwar (links), und Torsten Bartzsch, Murr (rechts)
Die Bürgermeister Ralf Zimmermann und Torsten Bartzsch

Als vor über 20 Jahren die Rebflurbereinigung im Harzberg abgeschlossen wurde, kam es zu einem Ausgleich von Markungsflächen zwischen der Stadt Großbottwar und der Gemeinde Murr. Im südöstlichen Bereich des Harzbergs wurde das Rebgebiet auf die Markung Murr ausgedehnt, deren Hardtwaldwaldanteil dort angrenzt.
Da das gesamte Rebgebiet vernünftigerweise zur Markung Großbottwar gehören sollte, einigten sich die Stadt Großbottwar und die Gemeinde Murr sehr unbürokratisch auf einen Markungsausgleich. Dies bedeutete, dass rund 1 ha der Fläche, die vorher zur Gemeinde Murr gehörte, jetzt Markungsfläche von Großbottwar ist.
Man verzichtete seinerzeit auf komplizierte Ausgleichsberechnungen und vereinbarte, dass die Großbottwarer jedes Jahr der Gemeinde Murr eine Kiste Wein der Lage Harzberg übergeben.
Bei seinem Besuch im Rathaus letzte Woche überreichte Bürgermeister Ralf Zimmermann seinen Amtskollegen Bürgermeister Torsten Bartzsch den Wein.

25.10.2019

Frederickwoche in der Ortsbücherei Murr

Die Autorin Isabel Abedi bei der Lesung

Vergangenen Montag war die Kinder- und Jugendbuchautorin Isabel Abedi zu Gast in der Ortsbücherei Murr.
Dies war zweifellos ein Höhepunkt unserer Frederickwoche. Schließlich ist sie eine sehr bekannte und erfolgreiche Autorin, deren Bücher bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Vor allem wurde sie bekannt mit ihrer Reihe über das Mädchen Lola. Vieles aus Frau Abedis Leben findet sich auch in den Lolabüchern wieder. Sie spricht über ihre Kindheit im Westerwald, erzählt, dass sie bereits als Kind gern geschrieben und vor allem Tagebuch geführt hat.
Den Murrer Dritt- und Viertklässlern stellte sie ihr Buch "Der kleine Wolf und ein unvergesslicher Sommer" vor. Dabei hat sie auch sehr viel über Wölfe und deren Verhalten erzählt. Alle Kinder kennen jetzt auch einen Test, wie man herausfindet, ob ein Tier krank ist oder nicht. Lassen Sie sich diesen daheim von Ihren Kindern zeigen!'
Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte und zwar dem Leben der Wölfin Flocke, welche per Hand aufgezogen wurde. Die Kinder durften sich viele tolle Bilder aus dem Leben von Flocke ansehen, zum Beispiel wie die Hündin Senta den kleinen Wolf stillt.
Zum Schluss hat Frau Abedi den Kindern bereitwillig ihre zahlreichen Fragen beantwortet, von der Frage nach ihrem Alter und Geburtstag bis zu der Frage, wie lange sie bereits Bücher schreibt.
Ich hoffe, alle Kinder hatten Spaß und Freude an der Lesung und vielleicht hat der eine oder andere Lust, auch einmal etwas zu schreiben oder die Bücher von Isabel Abedi zu lesen, welche auch zum großenTeil in der Bücherei zu finden sind.

25.10.2019

Theater „Kreuz & Quer“ zu Gast in der Ortsbücherei Murr

Szene aus dem Theaterstück

Die Bücherei hat wieder einmal alle Murrer Vorschulkinder zu einem Theaterstück "König Daddelbart" eingeladen.
Wer kennt das nicht? Alle daddeln, entweder am Handy, am Computer oder an irgend einem anderen Gerät. Auch Gebrr daddelt nur noch, seit sie ein neues "Schlauphon" hat. Grimm gefällt das gar nicht, er möchte lieber paddeln gehen. Früher hat Gebrr Geschichten hören wollen, heute hat sie dafür das "Schlauphon".
Aber irgendwie gelingt es Grimm doch, seine Freundin von dem Ding loszueisen und er erzählt ihr die Geschichte von Prinzessin Selfie, welche "über alle Maßen schön und alles in Hülle und Fülle besitzt" und König Daddelbart. Ihr Vater verliert nämlich die Geduld und verhängt eine noch schlimmere Strafe als das Daddelverbot. Sie soll sich verheiraten.
Nachdem sie alle Könige, Prinzen und Edelleute abgelehnt hat, verheiratet ihr Vater sie mit einem Spielmann. Und man errät es vielleicht schon, es ist natürlich der als Spielmann verkleidete König Daddelbart. Sowohl die Prinzessin als auch Gebrr vergessen schon bald ihr Schlauphon. Und so kommt Grimm am Ende doch noch zum Paddeln.
Ich glaube, alle Kinder und auch die Erzieherinnen hatten viel Spaß an der Geschichte. Und vielleicht daddeln einige jetzt weniger und erzählen sich dafür mehr Geschichten. Das wäre schön!

04.10.2019

Spielsachenflohmarkt erneut mit Spaßfaktor

Beim Spielsachen-Flohmarkt im Kleinen Saal

Nach dem Erfolg des ersten Kinderspielsachen-Flohmarktes, den Initiator Dirk Geiger gemeinsam mit der Ortsbücherei im Oktober vergangenen Jahres im Innenhof des Bürger- und Rathauses organisiert hatte, war man sich einig, diese Veranstaltung jedes Jahr zu wiederholen.
So geschehen am Freitagnachmittag des 27. September 2019. Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo ungewöhnlich warmes und sonniges Oktoberwetter einen Flohmarkt "Open Air" ermöglichte, mussten am vergangenen Freitag die Spielsachen im Kleinen Saal des Bürger- und Rathauses ausgepackt werden.
18 Tische standen bereit und wurden von den kleinen Verkäuferinnen und Verkäufern auch meistens gut vollgeladen. Obwohl die Nachfrage seitens der Käufer größer hätte sein können (nächstes Jahr mehr Werbung, versprochen!), kam der Spaß trotzdem nicht zu kurz. So manches Kind legte das eingenommene Geld gleich wieder in neues Spielzeug an. Dennoch war den Kindergesichtern die Freude ins Gesicht geschrieben, wenn sie ein tolles Schnäppchen gemacht hatten, und das ist doch die Hauptsache bei einem Flohmarkt, oder?

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