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Info-Archiv

Auf dieser Seite finden Sie für etwa 1 Jahr alle wichtigen Texte, die bislang in den Rubriken "Infos aus dem Rathaus" und "Infos aus dem örtlichen Leben" veröffentlicht wurden.

16.11.2018

Wahl der Elternbeiratsvorsitzenden und der Stellvertreter für die Murrer Kindergärten

Die Elternvertreter der Murrer Kindergärten trafen sich vergangene Woche zu einer gemeinsamen Sitzung mit den Mitgliedern des Kindergartenausschusses der kirchlichen und der bürgerlichen Gemeinde, dem Kindergartenpersonal und Vertretern der Verwaltung.
Besprochen und diskutiert wurden verschiedene Punkte zum aktuellen Kindergartenbetrieb. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl der Elternbeiratsvorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden.
DerGesamtelternbeirat hat aus seiner Mitte zwei Elternvertreter als Ansprechpartner und Bindeglieder zu den Trägern gewählt. Als Vorsitzende des Elternbeirats wurde Frau Nicole Simgen und als Stellvertreterin Frau Juliane Conte gewählt.
Bürgermeister Bartzsch bedankte sich bei den gewählten Elternvertreterinnen sehr herzlich für deren Bereitschaft, die Erziehungsarbeit am Kindergarten zu unterstützen und dieZusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu fördern.

16.11.2018

Kindergarten-Elternbeirat im Kindergartenjahr 2018/2019

In den vergangenen Wochen wurden für jede Kindergartengruppe aus der Mitte der Eltern Mitglieder für den Elternbeiratgewählt.
Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit im Kindergarten zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Elternhaus und Träger zu fördern.

Als Mitglieder des Elternbeirats wurden für die Kindergärten und für das Kinderhaus folgende Personen gewählt:

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Stieber
Frau Anna Rueß, Herr Christian Bollacher
Kindergarten Lindenweg - Gruppe Klingenberg
Frau Sabine Baier-Sánchez, Frau Andrea Maisenhölder
Kindergarten Lindenweg - Gruppe Schiele
Frau Helmine Repscher, Frau Sandra Sommer
Kindergarten Lindenweg - Gruppe Beiermeister
Frau Sarah Wels
Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Börkircher
Frau Denise Bittner, Frau Viktoria Riegler
Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Jurka
Frau Claudia Stüdemann, Frau Juliane Conte
Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Wallner-Gerlach
Frau Nicole Simgen, Frau Nina Benali
Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Buchstab
Frau Nataša Najdek, Frau Claudia Werner
Kindergarten Pfarrgasse - Gruppe Grill/Bürkle
Frau Nadine Biebl, Frau Judith Krägelius
Kindergarten Pfarrgasse - Gruppe Waldbüßer/Ebinger
Frau Silvia Bacher, Herr Dominik Riedel
Kinderhaus Regenbogen - Gruppe Graf
Frau Erika Kettgen
Kinderhaus Regenbogen - Gruppe Weitbrecht
Frau Claudia Anton
Kinderhaus Regenbogen - Gruppe Schlegel
Frau Kerstin Kleinwächter

16.11.2018

Schreckgespenst der niederbayerischen Gastronomie – Fellinger ermittelt - Krimilesung mit Oliver Kern

Autor Oliver Kern bei der Lesung in der Ortsbücherei

Dass er in Niederbayern aufgewachsen ist (auf dem Bauernhof), konnte (und wollte) Oliver Kern nicht verheimlichen.
Der Krimi-Autor, der im "richtigen"Beruf Grafikdesigner ist und mittlerweile in Waiblingen wohnt, stellte in Murr am vergangenen Montagabend seinen ersten bayerischen Krimi vor: "Eiskalter Hund". Damit sich das Publikum die bayerischen Verhältnisse besser vorstellen konnte, packte er zunächst einen grünen Filzhut, zwei Flaschen Kräuterschnaps samt Gläsern und ein Rehgeweih aus und stellte alles vor sichauf den Tisch.
Nach einigen einführenden Worten zu seiner eigenen Person und seiner schriftstellerischen Tätigkeit (er schreibt u. a. auch eine sehr erfolgreiche Portugal-Krimi-Reihe) erfuhr das Publikum zunächst einiges über die Hauptfigur des Romans, nämlich Berthold Fellinger, Lebensmittelkontrolleur und Schreckgespenst der örtlichen Gastronomie.
Dieser stößt bei einer Routinekontrolle beim "Chinesen" in der Kühlkammer der Gaststätte auf einen sauber abgezogenen Hund. Das lässt dem Fellinger keine Ruhe und unter widerwilliger Mithilfe der örtlichen Polizei beginnt er zu ermitteln.
Das Besondere und Urkomische an diesem Roman sind die authentisch-bayerischen Charaktere, die in den Dialogen mit viel und sehr trockenem Humor zu Wort kommen und von Oliver Kern original wiedergegen wurden. Ob die sächsisch sprechende asiatische Küchenhilfe im Dirndl oder der Tierpensionsbesitzer Bamberger, viele dieser schrägen Details brachten das Publikum zum Schmunzel nund machten Lust auf den zweiten "Fellinger"-Krimi mit dem Titel "Sau am Brett", der im März des kommenden Jahres erscheinen wird.

16.11.2018

Weinübergabe der Stadt Großbottwar an die Gemeinde Murr

Bürgermeister Torsten Bartzsch und Ralf Zimmermann
Bürgermeister Bartzsch und Bürgermeister Zimmermann

Als vor über 20 Jahren die Rebflurbereinigung im Harzberg abgeschlossen wurde, kam es zu einem Ausgleich von Markungsflächen zwischen der Stadt Großbottwar und der Gemeinde Murr. Im südöstlichen Bereich des Harzbergs wurde das Rebgebiet auf die Markung Murr ausgedehnt, deren Hardtwaldwaldanteil dort angrenzt.
Da das gesamte Rebgebiet vernünftigerweise zur Markung Großbottwar gehören sollte, einigten sich die Stadt Großbottwar und die Gemeinde Murr sehr unbürokratisch auf einen Markungsausgleich. Dies bedeutete, dass rund 1 ha der Fläche, die vorher zur Gemeinde Murr gehörte, jetzt Markungsfläche von Großbottwar ist.
Man verzichtete seinerzeit auf komplizierte Ausgleichsberechnungen und vereinbarte, dass die Großbottwarer jedes Jahr der Gemeinde Murr eine Kiste Wein der Lage Harzberg übergeben.
Bei seinem Besuch im Rathaus letzte Woche überreichte Bürgermeister Ralf Zimmermann seinem Amtskollegen Bürgermeister Torsten Bartzsch den Wein.

16.11.2018

Anbindung des Feuerwehrgerätehauses an das vorhandene Blockheizkraftwerk

Leitung für die Anbindung des BHKW wird gegraben

Im Rahmen der geplanten Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist vorgesehen, das vorhandene Blockheizkraftwerk (BHKW) in der Gemeindehalle künftig auch für die Wärmeerzeugung und Warmwasserversorgung im Gerätehaus zu nutzen.
Das BHKW versorgt bereits alle anderen öffentlichen Einrichtungen im Lindenweg (Gemeindehalle, Sporthalle, Lindenschule, Bauhof, Kindergarten). Die vorhandene Leistung des 2017 erneuerten BHKWs reicht aus, um künftig auch das Feuerwehrgerätehaus mitversorgen zu können.
Im Vorgriff auf die Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, die im Januar beginnen soll, wird aktuell bereits die Anbindung an das BHKW vorgenommen.

16.11.2018

Neuer Ortsplan erschienen

Der neue Ortsplan im Bild

Letze Woche ist die 8. Auflage des Murrer Ortsplans erschienen. Sie können ihn jetzt im Bürger- und Rathaus abholen oder auf unserer Internetseite herunterladen. Sie finden ihn unter www.gemeinde-murr.de in der Kopfzeile unter dem Begriff Ortsplan.

09.11.2018

Helga Becker als „Frau Nägele“ und „d’r Missjöh“ mit „Mandolinen & Mondschein“ im Murrer Bürgersaal

Frau Nägele im ersten Teil mit geblümtem Kleid
Frau Nägele und Musiker Gerhard Weisshaupt im zweiten Teil des Auftritts

Schwäbische Zeitreise in die Wirtschaftswunderzeit zum großen Vergnügen des Publikums

Eine schwäbische Zeitreise zurück in die Zeit des Wirtschaftswunders, der Petticoats und Käse-Igel - das kündigt die Steinheimer Heimatpflegerin und Künstlerin Helga Becker im Pressetext ihres Programms "Frau Nägele: Mandolinen & Mondschein" an. Bei ihrem Gastspiel im Murrer Bürgersaal am 3. November 2018 in der Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" bewies sie sehr zum Vergnügen des Publikums: "Mandolinen & Mondschein" ist weit mehr. Doch vor allem war der Auftritt eines: Hervorragende und kurzweilige Unterhaltung - einen ganzen Abend lang. Die 150 Gäste, für die vor Beginn der Veranstaltung noch Stühle herangeschafft werden mussten, gingen begeistert mit und sparten zwischendurch und am Ende des Abends nicht mit lang anhaltendem, lebhaftem, herzlichem Beifall.
Die gebürtige Murrerin Helga Becker hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Steinheimer Archivarin und Heimatpflegerin, sachkundige Verfasserin heimatgeschichtlicher Beiträge, als originelle Stadtführerin und als talentierte Bühnenkünstlerin Frau Nägele gemacht. Als solche trat sie zusammen mit ihrem Bruder Gerhard Weisshaupt als "d'r Missjöh" im Murrer Bürgersaal dort auf, wo ihre familiären Wurzeln liegen.
Und mit dem Programm "Mandolinen & Mondschein" ging es denn auch zurück in die Vergangenheit der 50er und 60er Jahre, zurück in die eigene Kindheit und Jugend, eine Zeit, die auch die Mehrheit des Publikums miterlebt hatte und - wie mehrfach an dem Abend deutlich wurde - auch noch lebhaft und gut in Erinnerung hat. Stilecht in einem weit schwingenden geblümten Kleid mit Petticoat, hochtoupierter blonder Lockenpracht und Retro-Brille betrat Helga Becker, Verzeihung: Frau Nägele die Bühne, den "Missjöh" in einem genauso zeitgemäßen roten Anzug als musikalischen Begleiter an ihrer Seite.
Und sofort wurden kleine Begebenheiten und Beobachtungen und große Erinnerungen und Erlebnisse aus der Wirtschaftswunderzeit lebendig - und das natürlich in lupenreinem Schwäbisch. Wie der flotte Staubsaugervertreter Svoboda mit seiner schwarzen Haartolle die Frauen in der Nachbarschaft bezirzte, wie in der Familie die ersten Cocktailpartys gefeiert wurden - natürlich mit Käseigeln und russischen Eiern, und wie sich die junge Frau Nägele unsterblich in Cassius Clay verguckte.
Helga Becker gelang es, viele typische Erscheinungen und Erlebnisse dieser Zeit aufzuspießen, ihnen mit viel Einfühlsamkeit und genauer Beobachtungsgabe eine persönliche Note zu geben und nahm sich dabei genauso aufs Korn wie andere, so dass niemand sich bloßgestellt fühlen musste. Und auch wenn peinliche oder sehr persönliche Erinnerungen das Thema waren, ging der Humor bei aller Deutlichkeit nie unter die Gürtellinie. Im Gegenteil: Helga Becker als waschechter Schwäbin gelang es meisterhaft, die im schwäbischen Dialekt enthaltenen Möglichkeiten, direkt und deutlich zu werden, ohne ins Fettnäpfchen zu treten, einzusetzen und auszuspielen.
Perfekt auf die Textbeiträge sind die präsentierten Schlager aus der Zeit abgestimmt, die von Helga Becker und Gerhard Weisshaupt im Duett gesungen und gespielt werden. Weisshaupt spielt dabei seine Talente und Erfahrungen aus jahrelangem Musikmachen aus und ergänzt mit seinen Keyboards und seiner Stimme als "d'r Missjöh" Frau Nägele kongenial.
Bemerkenswert ist dabei, dass bewiesen wird, wie falsch der deutsche Schlager oft eingeschätzt wurde und wird. Frau Nägele und "d'r Missjöh" beweisen, wie gut und schön die Schlager-Melodien sind, weil sie jede und jeder im Ohr hat und sofort begeistert mitsingt, wie man es im Murrer Bürgersaal erleben konnte. Und auch die Texte, über deren Gehalt man gewiss streiten kann, werden von vielen im Saal begeistert von Anfang bis Ende mitgesungen.
Nach der Pause im zweiten Teil spielt das Fernsehen die Hauptrolle. Natürlich prägte das neue Medium, das in den 60er Jahren allmählich die Haushalte eroberte, diese Zeit ganz wesentlich. So wusste der ganze Saal sofort, wofür mit dem Spruch "Halt mein Freund, wer wird denn gleich in die Luft gehen" damals Reklame gemacht wurde oder wie die Western-Serie mit der brennenden Landkarte im Vorspann hieß ("Bonanza"). Und wenn man als Kind in dieser Zeit groß geworden ist, hat man es sicher fast genauso miterlebt wie Frau Nägele, dass man heimlich unter dem Esstisch Sendungen verfolgt hat, vor denen einen die Erwachsenen eigentlich ins Bett geschickt haben. Auch den typischen deutschen Unterhaltungsfilm, der in der Regel eine Urlaubsreise nach Italien zum Inhalt hatte, ließ Frau Nägele vor den Augen und Ohren des Publikums lebendig werden.
Die Gäste im Bürgersaal machten nach gut zwei Stunden mit lang anhaltendem Beifall ihrer Begeisterung Luft und zeigten, dass Helga Becker und Gerhard Weisshaupt als Frau Nägele und "d'r Missjöh" mit "Mandolinen & Mondschein" voll ins Schwarze getroffen haben.

02.11.2018

Frederickwochen in der Ortsbücherei Murr

Eine Autorin liest vor Kindern im Rahmen der Frederick-Woche

Auch in diesem Jahr hat die Ortsbücherei wieder zwei tolle Kinderbuchautoren eingeladen, um unseren Grundschülern zu erzählen, wie das mit dem Bücher schreiben so funktioniert.
Für die Erst- und Zweitklässler haben wir Alexander Steffensmeier, den Autor der mittlerweile sehr bekannten Reihe rund um die Kuh Lieselotte, eingeladen. Der Illustrator zeigte den Kindern zuerst seine Heimatstadt Münster und seinen Arbeitsplatz mit Blick auf den Bahnhof. Wer weiß, vielleicht fährt Lieselotte irgendwann auch mal mit dem Zug?
Dann liest er, begleitet von einem Bilderbuchkino, aus seinem ersten Bilderbuch "Lieselotte lauert". Das handelt davon, wie es dazu kommt, dass aus Lieselotte eine Postkuh wird und aus dem verhassten Postbote ihr Freund. Den kann sie zunächst nämlich gar nicht leiden.
Im Anschluss daran zeichnet Herr Steffensmeier zur Freude der Kinder große Bilder der Figuren aus seinen Büchern. Diese durften mit in die Schule genommen werden und finden dort sicher einen Ehrenplatz.
Komplimente wie: "Du kannst ja gut zeichnen." oder "Du kannst mal Künstler werden", haben Herrn Steffensmeier bestimmt sehr gefreut. Sie kamen von Herzen.
Sein neuestes Buch "Lieselotte hat Langeweile" war ein sehr schöner Abschluss und hat sicher viele Kinder neugierig auf mehr gemacht.

Auch unsere zweite Autorin, Alice Pantermüller, bekannt für ihre Lotta-Leben Bücher, war ein voller Erfolg. Sie hat zunächst aus ihrem Buch "Superhelden fliegen geheim", einer Geschichte über eine Familie mit Superheldenkräften, gelesen. Nur die Hauptperson, Karline, ist noch keine Superheldin. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und so wird auch aus ihr eine Heldin mit Superkraft.
Die Kinder der dritten und vierten Klassen hatten viele Ideen, welche Superkräfte sie gerne hätten, von "Fliegen" über "unter Wasser atmen können " bis hin zur "Teleportation" und noch viele mehr. Die Kinder hatten auch viele Fragen an Alice Pantermüller, welche sie alle sehr geduldig und ausführlich beantwortet hat.
Zum Schluss hat sie natürlich noch aus ihrem neuesten Lotta-Leben Buch "Da lachen ja die Hunde!" vorgelesen. Es wareine sehr spannende und lebendige Lesung. Frau Pantermüller hat mit ihren Geschichten ihr Publikum begeistert. Wir hätten nochviel länger zuhören können!

Die Leserallye in der vergangenen Woche war ebenfalls ein gut besuchtes Highlight der Frederickwochen. Zahlreiche Kinder, deren Eltern und Großeltern haben die Gelegenheit genutzt, spannenden Geschichten zu lauschen.
Wir möchten ganz herzlich den Vorlesern, unserem Bürgermeister Herrn Bartzsch, Pfarrer Daniel Renz, Cordula Kraft aus dem Jugendhaus und den Lehrerinnen der Lindenschule, für ihr Engagement danken. Es macht immer wieder viel Spaß, den doch so unterschiedlichen Geschichten zuzuhören.

02.11.2018

Diamantene Hochzeit von Mariane und Gernot Oertel

Mariane und Gernot Oertel

Am Montag, 29. Oktober 2018, konnte das Ehepaar Mariane und Gernot Oertel das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern.
Bürgermeister Torsten Bartzsch überreichte ihnen anlässlich ihres Ehrentages einen Geschenkkorb der Gemeinde. Ebenso konnte er eine Urkunde des Ministerpräsidenten und die Glückwünsche des Landrats überbringen.
Als Jugendliche haben sie sich in einem kleinen hessischen Dorf kennengelernt. Dort fand auch die standesamtliche Hochzeit statt. Die kirchliche Hochzeit fand einen Tag später in Limburg statt.
Wir wünschen dem Ehepaar Oertel noch viele gemeinsame Jahre bei guter Gesundheit.

26.10.2018

Erster Kinderspielzeug-Flohmarkt am 11. Oktober lockte zahlreiche Besucher an

Spielzeug-Flohmarkt bei strahlendem Sonnenschein im Innenhof des Bürger- und Rathauses

Bei strahlendem und ungewöhnlich warmem Oktoberwetter waren von den Verkaufstischen, die die Gemeinde Murr für den ersten Kinderspielsachen-Flohmarkt im Innenhof des Bürger- und Rathauses zur Verfügung gestellt hatte, die Schattenplätze am begehrtesten.
16 Tische waren von den Kindern im Vorfeld in der Ortsbücherei reserviert und nun mit reichlich aussortierten Spielsachen dekoriert worden. Verkaufsstart war um 14.00 Uhr und pünktlich waren bereits die ersten Käufer zur Stelle. Obwohl von ihren Eltern unterstützt, war das selbständige Verkaufen für die Kinder ein Heidenspaß. So mancher legte sein verdientes Geld gleich wieder in "neuen" Spielsachen an. Selbst kurz vor Ende der Aktion gegen 18.00 Uhr konnte eine Käuferin noch ein Kindermöbelstück erwerben, nach dem sie schon lange gesucht hatte.
Sicherlich war dies nicht der letzte Flohmarkt dieser Art, den es im Murr geben wird.

26.10.2018

Ökologische Strukturverbesserungen in der Murr

Auch an dieser Stelle werden Steine in das Flussbett der Murr zur ökologischen Strukturverbesserung eingebracht
Baggerarbeiten an der Murr

Durch die Begradigung der Murr haben sich im Laufe der Zeit in der Murr gewisse Strukturdefizite für die dort ansässigen, heimischen Fischarten ergeben. Auf Anregung des Angelvereins wurde deshalb geprüft, mit welchen Maßnahmen die Murr aufgewertet werden kann. Da die Murr ein Gewässer 1. Ordnung ist, ist das Regierungspräsidium Stuttgart für die Murr zuständig.
Bei einer Vorortbegehung mit dem zuständigen Flussmeister des Regierungspräsidiums, Vertretern des Fischereiverbands und des Murrer Angelvereins wurden verschiedene Maßnahmen erörtert. Durch den Einbau von Störsteinen, Steingruppen, Stein- und Kiesinseln sowie Buhnen können in der Murr die Sohlstrukturen verbessert werden. Dadurch können sich im Uferbereich Ausbuchtungen bilden und es entsteht insgesamt eine bessere Variabilität von Breite, Tiefe und Strömung. Als Ergebnis daraus werden für die Fische künftig mehr Unterstände und Laichzonen entstehen, was zu einer Zunahme der Population und zu einem Verbleib der Fische führen soll.
Die vom Regierungspräsidium beauftragte Firma hat in der letzten Woche mit den Arbeiten begonnen. Diese werden abschnittsweise entlang der Murr ausgeführt.

19.10.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 16. Oktober 2018)

Auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch kamen die Mitglieder des Murrer Gemeinderats am Dienstag, dem 16. Oktober 2018, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen die Vergabe von Aufträgen für den Neubau eines Jugendhauses am Hermannsplatz, die Verabschiedung einer Satzung zur Einführung einer Vergnügungssteuer für Spielautomaten und der Antrag auf Aufstockung der Fördermittel für die Ortskernsanierung beim Land.

Vergabe von Aufträgen für den Neubau eines Jugendhauses
Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch den Ratsmitgliedern erläuterte, machen die vorbereitenden Arbeiten zur Erweiterung der Parkplätze für den Neubau eines Jugendhauses auf dem Gelände am Hermannsplatz Fortschritte und liegen im Zeitplan. Auch der Häckselplatz, der demnächst geöffnet wird, findet neben der Baustelle Platz, wenn man sich auch in den nächsten Wochen mit den geänderten Platzverhältnissen arrangieren müsse.
Auf jeden Fall sollten jetzt die ersten neun Gewerke für den eigentlichen Neubau vergeben werden, so dass die Bauarbeiten zügig weitergeführt werden könnten. Die Submissionen für die Rohbau-, die Zimmerer-, die Metallbau- und Schhlosser-, die Dachabdichtungs-, die Gerüst-, die Verglasungs- und Fassaden-, die Elektroarbeiten und den Blitzschutz sowie die Heizungs- und die Sanitärtechnik hätten Ende September stattgefunden. Es sei erfreulich, dass für alle Gewerke Angebote abgegeben worden seien. Aufgrund der boomenden Baukonjunktur sei es leider so, dass die Angebotspreise der günstigsten Bieter für diese Aufträge in der Summe um rund 230.000 Euro über der Kostenschätzung liegen. In dieser Größenordnung könne man aber noch von einem "blauen Auge" sprechen und es gebe keinen Grund, die Ausschreibungen aufzuheben, so der Schultes.
Die neun Aufträge für die erwähnten Arbeiten wurden vom Gemeinderat einstimmig an die jeweils günstigsten Bieter vergeben.

Einführung einer Vergnügungssteuer
Murr gehört zu den Gemeinden, in denen bislang keine Steuer für Spiel-, Geschicklichkeits- und Unterhaltungsgeräte erhoben wurden. Auf Bitte von Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte die stellvertretende Kämmerin Christina Gaus den Vorschlag, eine solche Steuer in Murr einzuführen.
Ein wesentlicher Grund für eine solche Abgabe nach dem Kommunalabgabengesetz sei es, der Weiterverbreitung von Spielgeräten und der Zahl der Spielgeräte in Murr entgegenzuwirken sowie die Anzahl der Spielhallen einzudämmen. Nach dem Vorschlag sollen ab Januar 2019 Geräte mit Gewinnmöglichkeit in Spielhallen oder vergleichbaren Unternehmen mit 20 % des Ertrags, mindestens jedoch 100 Euro monatlich (an anderen Orten mindestens 50 Euro) und Geräte ohne Gewinnmöglichkeit in Spielhallen oder vergleichbaren Unternehmen pauschal mit 100 Euro monatlich (an anderen Orten mindestens 50 Euro) besteuert werden. In den meisten umliegenden Gemeinden werde ebenfalls eine Vergnügungssteuer erhoben, so Gaus.
Die Ratsdamen und -herren stimmten der Einführung der Vergnügungssteuer zum 1. Januar 2019 einstimmig zu.

Antrag auf Aufstockung der Fördermittel für die Ortskernsanierung
Bürgermeister Torsten Bartzsch gab den Mitgliedern des Gremiums einen Überblick über die Maßnahmen, die im Rahmen des Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III" in jüngster Vergangenheit durchgeführt worden sind.
Mit der allgemeinen Zielsetzung Neuordnung und Neubebauung von Grundstücken an der Hindenburgstraße und Modernisierung und damit Erhalt denkmalgeschützter Gebäude im alten Ortskern seien zum Beispiel das Gebäude Hindenburgstraße 48 modernisiert und das Grundstück Hindenburgstraße 77 mit einem Mehrfamilienhaus neu bebaut worden. Als weitere Projekte sind zum Beispiel die Modernisierung der Zehntscheuer, des Alten Pfarrhauses und des Gebäudes Kirchgasse 12 in Durchführung oder in Planung.
Der derzeitige vom Land zugesagte Förderrahmen beträgt laut Bartzsch etwa 2,033 Millionen Euro, wovon das Land Baden-Württemberg 1,22 Millionen Euro und die Gemeinde ca. 813.333 Euro trage. Bei einem Ortstermin am 13. September 2018 zeigten sich Vertreter des Wirtschaftsministeriums und des Regierungspräsidiums angetan von den Fortschritten der Sanierung in Murr.
Es zeige sich, dass die Fördermittel für die derzeitigen und künftigen Sanierungsvorhaben nicht ausreichen. Daher solle ein Antrag auf Aufstockung der Fördermittel um 509.000 Euro gestellt werden. Danach würden sich der Landesanteil auf 1,729 Millionen Euro und der Gemeindeanteil auf 1,152 Millionen Euro erhöhen. Der Gesamtförderrahmen würde demnach über 2,88 Millionen Euro betragen.
Das Ratsgremium beschloss einstimmig, diesen Antrag auf den Weg zu bringen, damit die Ortskernsanierung weiter gefördert werden kann.

05.10.2018

Abschlussfest des Sommerleseclubs „Heiss auf Lesen“ im Kleinen Saal

Abschlussparty Heiss auf Lesen im Kleinen Saal

Rund 60 Kinder hatten sich am Freitag, dem 28. Septermber 2018, im Kleinen Saal des Bürger- und Rathauses eingefunden, um an der Abschlussparty unseres Sommerleseclubs "Heiss auf Lesen" teilzunehmen.
Insgesamt 86 Kinder hatten am diesjährigen Sommerleseclub teilgenommen und alle zusammen haben stolze 821 Bücher gelesen. Die Belohnung (neben den zahlreichen Eisgutscheinen) gab es am vergangenen Freitag in Form einer kleinen Party unter Federführung von "Taucher" Dirk Geiger.
Zunächst gab es Leckeres zu essen und zu trinken, so dass die Partygäste gestärkt ins Programm mit Dirk Geiger starten konnten. Der hatte sich witzige Spiele ausgedacht, an denen die Kinder mit Begeisterung teilnahmen. Die Zeit verging viel zu schnell und so schloss sich die mit Spannung erwartete Preisverleihung an, ist doch der Hauptpreis, wie jedes Mal, eine Familieneintrittskarte für den Freizeitpark Tripsdrill.
Der glückliche Gewinner hieß diesmal Mika Schöner, weitere Gewinner waren Maja Glock, Tim Wurm, Stella Jeschke, Fynn Rohde und Emma Bach. Alle Club-Teilnehmer erhielten außerdem eine Teilnahmeurkunde.
Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß am Sommerleseclub hatten und weiterhin so begeistert Bücher lesen. Denn mit guten Geschichten wird es niemals langweilig.

05.10.2018

Namen für die beiden Bücherei-Maskottchen

Die beiden Bücherei-Maskottchen

Wie versprochen, durften die "Heiss-auf-Lesen"-Kinder, die an der Party teilgenommen haben, über die Namen abstimmen, die unsere beiden Maskottchen, das blaue und das grüne Monster, erhalten sollen. Die beiden wurden von Susanne Funk gehäkelt, bei der sich das Büchereiteam ganz herzlich bedankt.
Sie wohnen bereits seit ein paar Monaten in der Bücherei. Weil sie noch keine Namen hatten, wurden die Kinder aufgefordert, ein Bild von den beiden zu malen und sich witzige Namen für sie zu überlegen.
Entschieden haben sich die Kinder für "Tilli" (blau) und "Willi" (grün).
Wer sich übrigens in der Bücherei neu anmeldet, findet die beiden abgebildet in unserer Benutzungsordnung, die jedes Kind bei der Anmeldung erhält.

28.09.2018

„Vielfalt macht Spaß“ zeigt Helga Möhle mit einer Ausstellung ihrer Werke im Murrer Bürger- und Rathaus

Die Künstlerin Helga Möhle bei der Ausstellungseröffnung
Helga Möhle
Das „Trio Bluesette“ mit Frank Eisele, Christian Brinkschmidt und Katharina Wibmer (von links nach rechts)
Von links: Frank Eisele mit Akkordeon, Christian Brinkschmidt mit Bass und Katharina Wibmer mit Geige

In Anwesenheit einer großen Zahl Kunstinteressierter wurde am Sonntag, dem 23. September 2018, um 17 Uhr im Murrer Bürger- und Rathaus eine sehenswerte Ausstellung mit einem Querschnitt aus dem künstlerischen Schaffen der Murrer Künstlerin Helga Möhle eröffnet. Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich über den regen Besuch der Vernissage an diesem herbstlichen Sonntagnachmittag. Ebenso zeigte sich der Schultes erfreut, dass Helga Möhle, die in Graz geboren ist, aber ihr halbes Leben bereits in Murr verbringt, mit dieser Ausstellung in ihrer Heimatgemeinde aus Anlass eines runden Geburtstages einen eindrucksvollen Einblick in ihr vielfältiges Werk aus verschiedensten Schaffensperioden gibt. Helga Möhle habe in Murr nicht nur bei einigen Ausstellungen, sondern auch mit verschiedenen Kunstwerken in öffentlichen Gebäuden bleibende künstlerische Spuren geschaffen, so Bartzsch, und erwähnt das Werk "Der große Bogen" im ersten Stock des Bürger- und Rathauses, 1989 als Kunst am Bau geschaffen, das Wandbild in der Aussegnungshalle auf dem Neuen Friedhof und die am 13. Mai 2007 enthüllten Kanzelbilder in der evangelischen Peterskirche.
Auch wenn die meisten der gezeigten Werke aus jüngerer Zeit stammen, bietet die Ausstellung einen Einblick in rund 25 Jahre des künstlerischen Schaffens von Helga Möhle. Die Leonberger Kunsthistorikerin Monika Will, die bei der Vernissage fachkundig und einfühlsam in die Ausstellung und die Arbeit der Künstlerin einführte, stellte fest, obwohl Helga Möhle ihr Motive vorwiegend in der Natur sucht und findet und obwohl immer wieder Landschaften, Pflanzen, Blumen im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen, sei ihre künstlerische Handschrift nicht limitiert. Im Gegenteil: "Vielfalt macht Spaß", so ein Credo der Künstlerin, welches sich in all ihren Werken und in jeder Schaffensperiode durch eine enorme Vielseitigkeit der handwerklichen Mittel, der verwendeten Materialien und durch eine nie nachlassende Lust und Freude am Experimentieren manifestiert. Sie malt in Acryl, hat Bilder aus verschiedenfarbigen Sanden und Erden geschaffen, zeichnet, fertigt Collagen an und hat in jüngster Vergangenheit aus Alltagsgegenständen, Kunststoffabfällen wie Sektkorken, Plastikflaschen oder Trinkhalmen oder industriellen Bauteilen wie Zahnrädern, Federn und Lochsägeblättern fantasie- und humorvolle Objekte geschaffen. Auch ein buntes Schachspiel, mit dem auch gespielt werden kann, hat sie aus einfachen Kunststoffteilen gefertigt.
Aus der handwerklichen Vielfalt folgt jedoch keine Beliebigkeit oder Banalität in der künstlerischen Gestaltung. Helga Möhles Gestaltungskraft und Ausdrucksstärke basieren auf einer soliden Grundlage, die sie im Privatunterricht bei Professor Hans K. Schlegel in Stuttgart gelegt und durch zahlreiche Studienaufenthalte in Florenz oder Südfrankreich vertieft hat. Auf dieser Basis sind Abwechslung, Fantasie und Experimentierfreude die Konstanten in Helga Möhles Werk. Dabei, so Kunsthistorikerin Will weiter, ist stets ihr ganz eigener Blick für die Schönheit und das innere Wesen der Natur zu spüren, ohne dass dieser in Kitsch abzugleiten droht. Zwar betont Möhle, sie wolle mit ihrer Kunst keine zivilisationskritischen Aussagen machen, doch zeigen Werke mit Titeln wie "Flucht und Grenze", "Golfkrieg" oder "11.September" sehr wohl, dass sich die Künstlerin mit akuten Themen der Zeit befasst und sich um eine Position dazu nicht herumdrückt.
Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntag vom "Trio Bluesette" umrahmt. Katharina Wibmer (Geige), Frank Eisele (Akkordeon) und Christian Brinkschmidt (Bass) - ganz spürbar drei bestens aufeinander eingespielte Vollblut-Musiker - ließen mit viel Einfühlungsvermögen und Spontaneität und ihrem virtuosen und lebendigen Spiel verschiedene musikalische Stimmungen lebendig werden. Die abwechslungsreiche musikalische Melange aus lebhaften osteuropäischen Tänzen, charmanten französischen Musettewalzern, aufwühlenden Tangos und feurigem Czardas animierte nicht wenige Gäste zum Mitwippen oder zum rhythmischen Hüftschwung.
Bei einem prickelnden Gläschen Sekt und einem Stückchen Hefekranz, serviert von rührigen Gemeindebediensteten, klang der Nachmittag in angeregter Stimmung aus.
Die Ausstellung von Helga Möhle ist bis zum 31. Oktober 2018 zu den Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes anzuschauen. Diese sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag von 13.30 bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr.

28.09.2018

E-Ladestation am Dorfplatz offiziell in Betrieb genommen

Logo des Bundesministeriums für Verkehr
Michael Meyle (Mitte), der regionale Standortleiter der Syna
GmbH, sowie Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) und Kämmerer
Albrecht Keppler (rechts) weihen die neue E-Ladestation
offiziell ein.
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Syna-Standortleiter Miachel Meyle und Gemeindekämmerer Albrecht Kepller an der neuen Ladesäule auf dem Dorfplatz

Der Gemeinderat hatte im Februar 2018 beschlossen, auf dem Dorfplatz eine Ladestation für Elektrofahrzeuge einzurichten. Der Auftrag wurde an die Syna GmbH vergeben. Die Kosten für die Ladesäule belaufen sich inklusive Netzanschluss auf rund 10.000 Euro. Gefördert wird die Maßnahme mit 40 % durch einen Zuschuss des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur aus dem Förderprogramm "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland".
Nachdem nun alle Arbeiten endgültig abgeschlossen sind, wurde in der vergangenen Woche die Ladesäule offiziell eingeweiht. Sie besteht aus zwei Ladepunkten mit jeweils 22 kW Ladeleistung, so dass gleichzeitig zwei Fahrzeuge geladen werden können. Eine 20 kwh-Autobatterie kann somit in einer Stunde voll aufgeladen werden. Da in der Regel alle E-Fahrzeuge über ein eigenes Ladekabel verfügen, wurde die Säule ohne angeschlagenes Kabel installiert.
Der Gemeinderat hat zudem beschlossen, den Strom als Anreiz bis auf Weiteres kostenlos anzubieten, so dass keine Kosten für Abrechnungen anfallen. Die Ladesäule kann künftig auch mithilfe der App "eCharge" auf der bundesweiten Karte der Ladeinfrastruktur gefunden werden.
Die beiden Parkplätze an der Ladesäule wurden neu beschildert und stehen künftig nur noch für E-Fahrzeuge zur Verfügung.

21.09.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18. September 2018)

 

Mit einer relativ kurzen Tagesordnung startete der Gemeinderat am Dienstag, dem 18. September 2018, auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses in die Sitzungsperiode nach der Sommerpause.
Neben einer Einwohnerfragestunde und den Punkten Bekanntgaben und Verschiedenes lag den Ratsdamen und -herren ein Vorschlag für die Neufassung der Richtlinien für das Murrer Nachrichtenblatt vor.

Bekanntgaben
Im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes informierte Bürgermeister Torsten Bartzsch das Gremium über den in der letzten nicht-öffentlichen Sitzung beschlossenen Verkauf des gemeindeeigenen und denkmalgeschützten Gebäudes Kirchgasse 12 an eine Familie, die es für sich selber als Wohnhaus modernisieren möchte.
Zudem teilte er mit, dass der beantragte Zuschuss für die beschlossene Erweiterung des Feuerwehrhauses in Höhe von rund 21.000 Euro bewilligt worden sei, so dass mit der Maßnahme nun begonnen werden könne.

Einwohnerfragestunde
In der vierteljährlich angesetzten Einwohnerfragestunde haben Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, Fragen an den Bürgermeister und das Gremium zu stellen.
In der aktuellen Sitzung sprach ein Einwohner unter anderem verschiedene Themen aus dem Verkehrsbereich an, so das Fehlen einer Fußgängerampel oder eines Überwegs an der Einmündung der Kirchgasse in die Hindenburgstraße, den Wunsch nach einem autofreien Dorfplatz zumindest am Wochenende, den Verkehr auf den Feldwegen vor allem im Bereich der Sonnenhöfe und die künftige Verkehrssituation in der Heerstraße nach Fertigstellung der Wohnbebauung auf dem früheren Thürrauch-Areal. Zudem schlug er vor, die Fahrradabstellmöglichkeiten an der Blattert-Kreuzung zu erweitern und das nicht genutzte Obst auf Gemeindegrundstücken in geeigneter Weise der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
In seiner Antwort verwies Bürgermeister Torsten Bartzsch unter anderem auf das Landratsamt Ludwigsburg als zuständige Verkehrsbehörde, das auch nach gesetzlichen Vorgaben und allgemeinen Regeln handeln müsse. So sei eine Fußgängerampel in einer "30er-Zone" wie an der Kirchgasse nicht zulässig. Auch für den Verkehr auf den Feldwegen gebe es Regeln, die jedoch leider von vielen Autofahrern schlicht nicht eingehalten würden. Schwellen oder Fahrbahnaufschüttungen, wie vorgeschlagen, würden die Landwirtschaft behindern.
Der Dorfplatz sei seinerzeit bewusst auch für Autos zum Parken angelegt worden, da dies für ein lebendiges Laden- und Dienstleistungsangebot in der Ortsmitte unabdingbar sei, was auch am Wochenende gelte.
In der Heerstraße werde nach Fertigstellung der Neubebauung ein Parkstreifen angelegt und die Fahrbahn zwischen Frauenstraße und Steinäckerstraße verengt, um den Verkehr dort auch im Interesse von Radfahrern und Fußgängern sicherer zu machen.
Die Fahrradständer an der Blattert-Kreuzung seien begutachtet worden und bisher habe er nicht den Eindruck, dass sie nicht ausreichen, so der Schultes. Zur Verwertung des nicht geernteten Obstes auf Gemeindegrundstücken werde derzeit überlegt, auf welchem Weg dies der Allgemeinheit angeboten werden könne.

Neufassung der Richtlinie über die Aufgabe und den Inhalt des Nachrichtenblatts
Bürgermeister Torsten Bartzsch informierte die Mitglieder des Gremiums, die geltende Richtlinie über Aufgabe und Inhalt des gemeindlichen Nachrichtenblatts sei aus dem Jahr 1976 und sollte mit einer Neufassung an die geänderten Anforderungen und Rahmenbedingungen angepasst werden. Dafür gebe es Muster vom Gemeindetag Baden-Württemberg und auch vom Verlag "Nussbaum Medien", der das Nachrichtenblatt produziere.
Mit dem Vorschlag zur Neufassung, der den Gemeinderäten vorgelegt wurde, sollen neben allgemeinen Grundsätzen zum Einstellen von Bildern und Berichten auch Regelungen für Veröffentlichungen von Parteien und Wählervereinigungen und vor Wahlen neu gefasst werden (zwei Wochen vor einer Wahl keine Wahlwerbung). Grundsatz solle aber auch in Zukunft sein, so machte Bartzsch deutlich, dass die Regelungen der Richtlinien weiterhin einen Rahmen bilden, in dem liberal und flexibel über Veröffentlichungen entschieden werde. Würde man die Regeln zu detailliert und zu exakt formulieren, sei dies schwerlich möglich.
In der Beratung wurden zum Teil präzisere Regelungen gewünscht, um mehr Klarheit zu schaffen, und auf den Interessenkonflikt zwischen amtlichen Mitteilungsblättern wie dem Murrer Nachrichtenblatt und den Zeitungen hingewiesen. Doch allgemein überwog die Ansicht, dass ein weiterer Rahmen wie vorgeschlagen eine flexiblere Handhabung in der Praxis ermögliche und man mit diesem Konzept bislang gut gefahren sei. So wurde denn die neue Richtlinie vom Gemeinderat wie vorgeschlagen einstimmig verabschiedet.

Verschiedenes
Im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes gab Bürgermeister Torsten Bartzsch bekannt, dass die Gemeinde nach einer Mitteilung des Landratsamtes im Jahr 2019 14 Asylbewerber in die Anschlussunterbringung übernehmen müsse. Zusammen mit den Personen, die dieses Jahr noch aufgenommen werden müssten, könne man alle zugewiesenen Flüchtlinge in den vorhandenen Unterkünften unterbringen.
Zur aktuellen Baustelle für einen neuen Kreisverkehr an der Kreuzung Bietigheimer Straße/Bei der Bergkelter/Im Langen Feld stellte der Schultes fest, die Bauarbeiten seien im Zeitplan und könnten aller Voraussicht nach Ende November fertiggestellt sein. Allen Beteiligten wie der Gemeinde, dem Landratsamt als Verkehrsbehörde, der Baufirma, den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern sei von vornherein bewusst gewesen, dass diese Baustelle und die damit einhergehenden Umleitungen und Verkehrsbeschränkungen nicht einfach sind und vielfältige Belastungen und Erschwernisse mit sich bringe. Angesichts der Tatsache, dass die Baustelle aber nur drei bis vier Monate notwendig sei und die Situation hinterher mit dem Kreisverkehr von den meisten als Verbesserung begrüßt werde, könne er viele Äußerungen, Beschwerden und Klagen nicht verstehen, vor allem wenn dabei der Ton und die Wortwahl weit unter der Gürtellinie sind.
Der Schultes appellierte, bei Gesprächen sachlich zu bleiben und auch sachliche Argumente anzuhören. Er dankte in diesem Zusammenhang auch den Mitgliedern des Gemeinderats, die oft auch angesprochen werden und dabei immer wieder auch unsachlich angegangen würden.

21.09.2018

Weinlese am Kirchenwengert

Rebstöcke am Kirchenwengert
Fritz Blank, Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gunter Hekel bei der Weinlese
Von links: Fritz Blank, Bürgermeister Torsten Bartzsch, Gunter Hekel

Im Jahr 2014 wurden am gemeindeeigenen Kirchenwengert die bisherigen Reben entfernt und neue Reben der Sorte Blaufränkisch (Lemberger) gepflanzt.
Am Donnerstag letzter Woche fand die diesjährige Lese statt, die aufgrund des guten Wetters im Frühjahr höher ausfiel wie im Vorjahr. Es wurden prächtige und gesunde Weintrauben geerntet.
Dank der guten ehrenamtlichen Pflege das ganze Jahr über durch die Weinexperten Gerhard Leibbrand und Fritz Blank darf man sich wieder auf einen neuen Jahrgang des Murrer Kirchenweinbergs freuen, der an Jubilare verschenkt und bei gemeindeeigenen Veranstaltungen ausgeschenkt wird.

21.09.2018

Wechsel im Gemeindevollzugsdienst

Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) mit der neuen Gemeindevollzugbediensteten Frau Siegle (Mitte) und ihrem Vorgänger Herrn Schiele (rechts)
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Anuschka Siegle, Volker Schiele

Nach 22 Jahren verlässt Herr Volker Schiele die Gemeinde Murr. Sein Hauptarbeitsplatz in Stuttgart fordert ihn jetzt mehr, deswegen kann er seine Nebentätigkeit als Gemeindevollzugsbediensteter nicht mehr ausüben.
Wir freuen uns, dass wir Frau Anuschka Siegle als Nachfolgerin für Herrn Schiele gefunden haben. Seit dem 1. September 2018 arbeitet Frau Siegle jetzt stundenweise bei der Gemeinde Murr.
Wir wünschen beiden alles Gute.

07.09.2018

Hohe Qualität des Murrer Trinkwassers

Das Trinkwasser zählt zu einem der am besten und häufigsten kontrollierten Lebensmittel.
Auch das Murrer Trinkwasser wird ständig überwacht und regelmäßig untersucht, es ist von höchster Güte und Reinheit. Neben den laufenden mikrobiologischen Untersuchungen werden auch regelmäßig physikalisch-chemische Trinkwasseruntersuchungen erstellt.
Nach der Trinkwasseranalyse durch das Institut Dr. Lörcher vom 31. Juli 2018 weist das Murrer Trinkwasser, das als Mischwasser zu 1/3 aus Eigenwasser und zu 2/3 aus Wasser der Landeswasserversorgung besteht, unter anderem folgende Parameter auf:
Gesamthärte (Härtebereich hart) 19,3 dH
Magnesium 20,0 mg/l
Fluorid 0,11 mg/l
Nitrat 19,2 mg/l

Nach § 2 der Trinkwasserverordnung wird das Trinkwasser auch auf zahlreiche Schadstoffe wie z. B. Arsen, Blei, Cadmium,Quecksilber, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, organische Chlorverbindungen sowie auf Pflanzenschutzmittel untersucht. All diese Schadstoffe sind im MurrerTrinkwasser nicht enthalten bzw. liegen unter der messtechnisch erfüllbaren Nachweisgrenze.
Wie seit Jahren steht den Murrer Haushalten damit ein qualitativ sehr hochwertigesTrinkwasser und Lebensmittel zur Verfügung.

07.09.2018

Neue Auszubildende bei der Gemeinde Murr

Lukas Albrecht
Lukas Albrecht
Moritz Graf
Moritz Graf

Ich heiße Lukas Albrecht, bin 16Jahre alt und lebe seit meiner Kindheit in Murr. Durch mein Schulpraktikum durfte ich den Beruf Verwaltungsfachangestellter besser kennenlernen.
Meinen Realschulabschluss habe ich in der Erich-Kästner-Realschule gemacht.
Mit meiner Ausbildungsstelle bin ich sehr zufrieden und freue mich schon auf meine 2 ½-jährige schöne und lehrreiche Ausbildungmit netten Kollegen und Kolleginnen bei der Gemeinde Murr. Ich bin mir sicher, dass ich in der Gemeinde Murr eine angenehme Zeit verbringen werde.

Mein Name ist Moritz Graf, ich bin 18 Jahre alt und in Murr aufgewachsen. Ich habe diesen Sommer meinen Abschluss an der Kaufmännischen Schule Stuttgart-Nord gemacht und beginne nun mein Studium im Bereich Public Management. Dafür absolviere ich ein Praktikum bei der Gemeinde Murr, welches mir bisher sehr gut gefällt. Ich finde es interessant, die Abläufe "Hinter denKulissen" zu sehen und Praxiserfahrung für mein Studium zu sammeln und freue mich auf die kommenden sechs Monate, die ich in der Gemeinde verbringen werde.

24.08.2018

Wellarium: 200.000. Besucherin der Saison begrüßt

Frau Zimmermann (Bildmitte) freute sich über die Saisonkarte und den Blumenstrauß, überreicht von Betriebsleiterin Katrin Schulze (rechts) und dem GVV-Vorsitzenden, Bürgermeister Torsten Bartzsch (links)
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Frau Barbara Zimmermann mit Blumenstrauß und Schwimmmeisterin Katrin Schulze

Ein Sommer mit ganz viel Sonne machte es möglich, dass am Montag, dem 20. August 2018 um ca. 11.30 Uhr bereits die 200.000ste Besucherin im Wellarium in dieser Saison begrüßt werden konnte.
Frau Barbara Zimmermann aus Murr ist Stammgast im Wellarium. Seit Eröffnung des Freibads im Jahr 1981 ist sie jedes Jahr regelmäßig dort. Daher freute sie sich sehr über einen Gutschein für eine Saisonkarte 2019 und einen schönen Blumenstrauß, überreicht durch den GVV-Vorsitzenden, Bürgermeister Torsten Bartzsch, gemeinsam mit der Betriebsleiterin Katrin Schulze.
Die Freibadsaison im Wellarium geht noch bis zum 9. September. Wir wünschen allen unseren Badegästen bis dahin noch viele angenehme Badetage.

03.08.2018

Lebendige Fortbildung im Wald für den Gemeinderat

Revierförster Jürgen Weis (mit Tasche) erläutert den Mitgliedern des Murrer Gemeinderats die Waldbewirtschaftung
Förster Jürgen Weis und Mitglieder des Gemeinderates im Hardtwald

Eine sehr lebendige Fortbildung über den Zustand und die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes haben die Mitglieder des Murrer Gemeinderates in der letzten Woche absolviert. In unregelmäßigen Abständen besichtigt das Ratsgremium den Murrer Forst - einen Teil des Hardtwaldes - und lässt sich von Revierförster Jürgen Weis über die aktuelle Situation, Grundzüge und Details der Arbeit im Wald und die ökologischen und ökonomischen Perspektiven des Waldes informieren.
Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte die Ratsdamen und -herren, Förster Jürgen Weis, die Jagdpächter und Vertreter der Presse an der Grillhütte beim Feuersee, einem der schönsten Plätze im Hardtwald, zum Start des Waldrundgangs. Dann ging es unter der Führung von Weis abseits der bekannten Waldwege den Hang hinauf und ins Unterholz, wo es unter seiner fachkundigen Anleitung vieles zu entdecken gab.
Sieht man als Laie oft den Wald vor lauter Bäumen nicht, so formen sich junge, alte, kleine und große Bäume bei den Erläuterungen des Försters zu einem Gesamtbild, das erkennen lässt, wie vielfältig und oft diffizil die biologischen und ökologischen Bedingungen und Beziehungen im Biotop Wald sind. Zusammensetzung und Qualität der Böden, Topographie, Klima und Regen, die wilden Waldbewohner und vor allem das Licht beeinflussen, ob und wie die einzelnen Bäume wachsen und wie unter Einfluss der Arbeit der Förster daraus das Gesamtgefüge Wald entsteht, das heute vielfältige Funktionen erfüllt.
So bringt der Wald einen Nutzen für die Ökologie und das Klima, dient den Menschen als Freizeit- und Erholungsraum und hat für den Eigentümer - wie hier die Gemeinde - auch einen Nutzen als Wirtschaftsfaktor.
Bei dem Rundgang gelang es Weis wie immer, den Mitgliedern des Murrer Gemeinderats diese Punkte nicht nur sehr anschaulich, sondern auch überaus lebendig zu vermitteln.
Als nach knapp zwei Stunden die lebendige Fortbildung zu Ende war, bedankte sich Bürgermeister Torsten Bartzsch bei Förster Jürgen Weis für seine Erläuterungen und die Arbeit im Murrer Gemeindewald. In geselliger Runde wurde der Waldrundgang an der Grillhütte abgeschlossen.

03.08.2018

Neuer Farbanstrich für das Alte Rathaus

Das Alte Rathaus strahlt wieder in frischem Glanz
Altes Rathaus

In den letzten Tagen wurde die Außenfassade am Alten Rathaus überarbeitet. Neben dem Ausbessern von Putzschäden wurde die Fassade gründlich gereinigt und anschließend neu gestrichen. Ebenso wurde das Holz am Dachgesims frisch lackiert, um Feuchteschäden zu vermeiden.
Die Kosten für die Maßnahme beliefen sich auf rund 15.000 Euro.
Damit erstrahlt das aus dem Jahr 1828 stammende Gebäude wieder in frischem Glanz. Bis 1989 war hier die Gemeindeverwaltung untergebracht. Aktuell wird das Gebäude im Erdgeschoss von der Deutschen Post und dem Dt. Böhmerwaldbund Heimatgruppe Murr/Steinheim genutzt, im Obergeschoss ist das Verwaltungsbüro des SGV Murr untergebracht.

20.07.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 17. Juli 2018)

Eine Tagesordnung mit ganz unterschiedlichen Themen hatte der Gemeinderat vor sich, als er sich am Dienstag, dem 17. Juli 2018, auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch zu einer turnusmäßigen Sitzung im Ratssaal des Bürger- und Rathauses traf.
Die Verabschiedung der Änderung des Bebauungsplans "Sportanlagen im Murrtal" als Satzung, die erste Vergabe von Arbeiten zur Vorbereitung des Jugendhaus-Neubaus, der Finanzzwischenbericht zur Jahresmitte, die Entscheidung zur Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für den Gemeindebauhof, die Vergabe des Auftrags für eine notwendige fachliche Bewertung der Stellen in der Gemeindeverwaltung und die Bestellung von Mitarbeiterinnen der Verwaltung zu Standesbeamtinnen als Folge personeller Wechsel - all diese Themen spiegelten die Breite und die Vielfalt der Arbeit des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung wieder. Als Vorsitzender konnte Bürgermeister Torsten Bartzsch auch etliche interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer sowie Vertreter der örtlichen Presse bei der Sitzung begrüßen.

Bebauungsplan "Sportanlagen Murrtal - 1. Änderung": Satzungsbeschlüsse
Die schriftlichen Vorlagen und Unterlagen, die dem Gremium zu diesem Thema vorgelegt worden seien, zeigen, wie aufwändig das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans "Sportanlagen Murrtal" sei, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, und wieviel Sorgfalt bei der Prüfung und Abwägung der verschiedenen Belange von allen Beteiligten aufgewendet worden sei. Die Änderung des Bebauungsplans, der ursprünglich am Hermannsplatz einen öffentlichen Parkplatz ausweist, sei notwendig geworden, nachdem sich der Gemeinderat nach eingehenden Beratungen und gründlichen Abwägungen für den Hermannsplatz als Standort für ein neues Jugendhaus entschieden habe.
Bartzsch begrüßte in der Sitzung die Städteplanerinnen Petra Zeese und Katja Uster vom Stuttgarter Planungsbüro FPZ-Zeese, die das Bebauungsplan-Verfahren im Auftrag der Gemeinde betreuen und bearbeiten. Zeese ging auf den aktuellen Planungsstand, die Entwicklung des Planes im bisherigen Verfahren und die verschiedenen Gutachten unter anderem zu den Bereichen Lärmschutz, Hochwasserschutz und Grundwasserschutz ein, die belegen, wie umfassend und gründlich Grundlagen und Rahmenbedingungen in diesem Planverfahren erhoben und untersucht worden seien. Sie lobte dabei die von Anfang an konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ludwigsburg.
Katja Uster ging anschließend ausführlich auf die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (Behörden, Infrastrukturunternehmen, Nachbarkommunen u. ä.) und von Privaten zum Entwurf des Bebauungsplanes im Rahmen des Beteiligungsverfahrens ein und erläuterte die Abwägung, Bewertung und Beschlussvorschläge, die den Mitgliedern des Gemeinderates dazu empfohlen würden. Außer kleineren redaktionellen Änderungen, Präzisierungen und Ergänzungen in den Hinweisen zum Bebauungsplan seien keine grundlegenden Änderungen notwendig.
Was die Lärmimmissionen, Hochwassergefahr, Grundwasserschutz und Artenschutz angehe, seien alle problematischen Belange in den erarbeiteten Gutachten gründlich untersucht und geprüft worden, was auch in den Abstimmungen mit den Fachbehörden bestätigt wurde. Die Wahl des Standortes, die zum Teil kritisiert werde, wurde vom Gemeinderat nach einer gewissenhaften, gründlichen kommunalpolitischen Abwägung getroffen. Auch die Parkplatzproblematik sei eingehend untersucht und gelöst worden. Für den Betrieb des Jugendhauses seien durch planerische Festsetzungen, bauliche Maßnahmen und durch Hinweise auf betriebliche Regelungen und gegebenenfalls ordnungsrechtliche Maßnahmen Rahmenbedingungen geschaffen worden, die Beeinträchtigungen und Störungen der Umgebung in jeglicher Hinsicht auf als zumutbar geltende Ausmaße begrenzen sollten.
Auch Bürgermeister Torsten Bartzsch hob noch einmal die gründliche und sorgfältige Abwägung hervor und dankte den Städteplanerinnen Petra Zeese und Katja Uster sowie Hauptamtsleiterin Brigitte Keller für ihre kompetente und gewissenhafte Arbeit. Auf seinen Vorschlag hin wurde die Bebauungsplan-Änderung daraufhin vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet.

Vergabe der Arbeiten zur Erweiterung des Parkplatzes im Zusammenhang mit dem Jugendhaus-Neubau
Vor dem eigentlichen Beginn der Bauarbeiten für den Neubau eines Jugendhauses am Hermannsplatz soll zunächst der vorhandene Parkplatz bis an die Grenze des bestehenden Landschaftsschutzgebietes erweitert werden, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte. Damit sollen ausreichend Stellplätze für den Neubau und genügend Platz für den Häckselplatz auch in Zukunft an dieser Stelle geschaffen werden. Zudem soll der zusätzliche Platz dem Brückenfest des Musikvereins zugute kommen.
Die eingegangenen Angebote liegen aufgrund der augenblicklichen Lage in der Baubranche über der Kostenschätzung, so Bartzsch. Das günstigste Angebot, das mit rund 310.000 Euro 14 % über den angenommenen Kosten liege, sei noch relativ glimpflich; die anderen Angebotssummen liegen mit um die 380.000 Euro weitaus höher.
Einstimmig wurden die Arbeiten zur Erweiterung des Parkplatzes vom Gemeinderat an die Firma Fischer in Kornwestheim vergeben.

Finanzzwischenbericht zum 30. Juni 2018
Mit dem Finanzzwischenbericht zum 30. Juni 2018 gaben Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dem Ratsgremium den traditionellen Überblick über die Gemeindefinanzen zur Jahresmitte.
Laut Keppler waren zum Stichtag insgesamt 44 % der geplanten Gesamt-Einnahmen in Höhe von rund 17,78 Millionen Euro und 42 % der geplanten Gesamt-Ausgaben in Höhe von rund 17,78 Millionen Euro getätigt worden, so dass die Einnahmen zur Jahresmitte um rund 425.000 Euro höher lagen als die Ausgaben.
Die Entwicklung der Einnahme- und Ausgabeposten verlaufe im Großen und Ganzen planmäßig. Bei einigen Planansätzen wie zum Beispiel der Gewerbesteuer müsse man erst die weitere Entwicklung in diesem Jahr abwarten, bis man wisse, ob der Planansatz von 5 Millionen Euro am Jahresende erreicht werden könne.
Insgesamt zeigen die Zahlen des Zwischenberichts, so der Kämmerer, dass die Finanzlage der Gemeinde "im grünen Bereich" sei.

Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für den Gemeindebauhof
Da ein Kastenwagen des Gemeindebauhofs mittlerweile 18 Jahre alt ist und rund 130.000 km auf dem Tacho hat, soll er ausgemustert werden.
Bürgermeister Torsten Bartzsch stellte den Ratsdamen und -herren die eingeholten Angebote für eine Ersatzbeschaffung vor, wobei es sich wieder um einen Kastenwagen handeln soll. Bei verschiedenen Herstellern habe man sich aus Gründen der Ökologie nach einem Elektro- oder einem Hybridfahrzeug erkundigt, welche es aber in diesem Segment leider nicht gebe.
Von den drei angesprochenen Herstellern Citroën, Mercedes und Seat/Nissan hat die Firma Mercedes mit einem Fahrzeug vom Typ Citan das günstigste Angebot für ein Model mit herkömmlichem Dieselantrieb abgegeben.
Der Gemeinderat beschloss daher, dass dieses Fahrzeug für rund 18.000 Euro angeschafft werden soll, wofür die Haushaltsmittel bereitstehen. Es entspricht allen notwendigen Anforderungen.

Stellenbewertung in der Verwaltung
Die Gemeindeprüfungsanstalt, die nach den gesetzlichen Vorgaben auch die Gemeinde Murr regelmäßig prüft und unter die Lupe nimmt, hat mitgeteilt, dass die letzte offizielle Stellenbewertung in der Gemeindeverwaltung aus dem Jahr 1991 aufgrund organisatorischer Änderungen überholt ist und angeregt, eine neue Stellenbewertung durchzuführen. Dazu ist die Gemeinde als Dienstherr rechtlich verpflichtet.
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte in der Sitzung, man habe dazu Angebote externer Fachbüros eingeholt, drei seien eingegangen. Das günstigste habe das Büro Schneider & Zajontz aus Heilbronn abgegeben, das nach Auskunft anderer Kommunen gut arbeite.
Auf Vorschlag des Vorsitzenden vergab das Ratsgremium den Auftrag für die Stellenbewertung einstimmig an dieses Büro; die Auftragssumme beträgt rund 5.200 Euro.

Bestellung von Frau Martina Dann, Frau Jule Zils und Frau Daniela Schaupp zu Standesbeamtinnen
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte den Mitgliedern des Gremiums die Rahmenbedingungen und Vorgaben der Arbeit des Standesamtes. Aufgrund des bevorstehenden Eintritts von Herrn Roland Biber in den Ruhestand, der bisher das Murrer Standesamt leitete (siehe gesonderter Bericht über die Verabschiedung von Herrn Biber), ergeben sich personelle Veränderungen.
Aus diesem Grund soll Frau Jule Zils, die derzeit als Nachfolgerin von Herrn Biber eingearbeitet werde, zur Standesbeamtin ernannt werden, wenn sie die dafür notwendige Fortbildung erfolgreich absolviert habe. Frau Martina Dann, die bislang schon als stellvertretende Standesbeamtin fungiert hat, soll ebenfalls zur Voll-Standesbeamtin ernannt werden. Als weitere Mitarbeiterin im Zentralen Service soll Frau Daniela Schaupp nach erfolgreicher Fortbildung zur Verhinderungsvertreterin ernannt werden.
Mit ihm selbst als Voll-Standesbeamten und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler als Eheschließungs-Standesbeamter sei die Gemeindeverwaltung dann in diesem wichtigen Aufgabengebiet gut ausgestattet.
Der Gemeinderat stimmte den vorgeschlagenen Ernennungen von Frau Martina Dann, Frau Jule Zils und Frau Daniela Schaupp einstimmig zu.

Im Rahmen des Tagesordnungspunktes "Verschiedenes" gab Bürgermeister Torsten Bartzsch bekannt, bei der begonnenen Sanierung des Floßhaussteges habe sich gezeigt, dass das Dach viel mehr geschädigt sei als zunächst angenommen, so dass es vollständig neu eingedeckt werden sollte. Da bereits ein Gerüst aufgestellt sei und man eine Firma gefunden habe, die die Arbeiten kurzfristig durchführen könne, sollte man diese schnell in Auftrag geben. Der Aufwand für die neue Dacheindeckung betrage etwa 38.000 Euro.
Zudem gab der Schultes bekannt, dass die Bauarbeiten für den neuen Kreisverkehr an der Kreuzung Bietigheimer Straße/Im Langen Feld/Bei der Bergkelter am 6. August 2018 beginnen sollen. Mit Baufirma und Landratsamt habe man über die Umleitungen während der Bauzeit gesprochen. Die geänderten Verkehrsführungen würden je nach Baufortschritt rechtzeitig bekannt gegeben.

20.07.2018

Dach des Floßhausstegs wird repariert

Das Dach des Floßhausstegs wird derzeit repariert
Floßhaussteg mit Gerüst

Aufgrund von Schäden am Floßhaussteg wurde im letzten Herbst die Rampe am Steg komplett erneuert. Bei der Untersuchung des Stegs wurden ebenfalls Schäden am Dach festgestellt. Durch die schattige und feuchte Lage des Stegs und die umgebenden Bäume hatte sich im Lauf der Jahre eine Moosschicht auf den Dachschindeln gebildet.
Zur Behebung der Schäden wurde nun ein Gerüst angebracht. Leider wurde festgestellt, dass die Schäden am Dach größer sind als angenommen. Deshalb wurden die alten Schindeln bereits komplett entfernt, um eine Neueindeckung des Daches zu ermöglichen. Die Arbeiten werden in den nächsten Wochen ausgeführt. Ebenso werden die Holzbalken an den Außenseiten des Stegs neu gestrichen.
Der Steg bleibt während den Arbeiten geöffnet, mit vorübergehenden Einschränkungen muss jedoch gerechnet werden. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 55.000 Euro.

20.07.2018

Herr Roland Biber von Bürgermeister Torsten Bartzsch vor dem Gemeinderat verabschiedet

Von links nach rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Ortud Biber mit Blumenstrauß und Roland Biber

Im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung verabschiedete Bürgermeister Torsten Bartzsch Herrn Roland Biber aus Anlass von dessen bevorstehendem Eintritt in den Ruhestand nach 18 Jahren Tätigkeit bei der Gemeinde Murr.
Bartzsch blickte auf das Jahr 2000 zurück, als bei der Gemeindeverwaltung Murr der Zentrale Service im Erdgeschoss des Bürger- und Rathauses eingerichtet wurde und dort die publikumsintensiven Aufgaben wie Einwohnermeldeamt, Standesamt, Pass- und Ausweiswesen, Gewerbeamt, Sozialamt, Rentenantragsstelle und die Bereiche Wahlen, Märkte und Verkehrsüberwachung mit Gemeindevollzugsdienst zusammengefasst wurden. Herr Biber sei - nach beruflichen Stationen bei der Bundeswehr und bei der Stadt Backnang - als Leiter des Zentralen Service eingestellt worden und habe dieses Amt 18 Jahre lang kompetent, gewissenhaft, fachkundig, souverän und mit großem Einsatz ausgefüllt.
Die Einrichtung des Zentralen Service habe sich sehr bewährt und die Gemeinde habe dafür nur positive Rückmeldungen erhalten, so der Schultes. Das liege auch und vor allem an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unter der Leitung von Herrn Biber die vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger erledigen. Viele Änderungen wie zum Beispiel im Standesamtswesen seien von Herrn Biber in der täglichen Arbeit umgesetzt worden. Er habe sich über sein eigentliches Aufgabengebiet hinaus auch um die EDV der Gemeindeverwaltung gekümmert und war immer hilfsbereit zur Stelle, wenn es dort Probleme gab.
Oft genug, so Bartzsch, sei Herr Biber zum Prellbock für Bürgerinnen und Bürger geworden, die sich beispielsweise über einen Strafzettel geärgert hätten. Dabei seien oft Veränderungen in der Gesellschaft und im Verhalten Einzelner spürbar geworden, die leider von mangelnder Achtung und Respekt vor dem Gegenüber zeugen. Herr Biber sei aber auch in solchen Situationen immer ein vorbildlicher Beamter gewesen. Zuverlässig, verantwortungsbewusst, geradlinig und an der Sache orientiert.
"Ich selbst", so Bürgermeister Torsten Bartzsch, "habe Ihren Ratschlag und Ihr Mitdenken sehr geschätzt und danke Ihnen nicht nur im Namen des Gemeinderats, sondern auch ganz persönlich für Ihren Einsatz und die gute Zusammenarbeit."
Unter dem Applaus der Ratsdamen und -herren überreichte Bartzsch Herrn Roland Biber als Zeichen des Dankes ein Präsent. Für Frau Ortrud Biber, die ihrem Mann immer ein Rückhalt war, gab es einen Blumenstrauß.
In einer kurzen Ansprache bedankte sich Herr Biber bei Bürgermeister Torsten Bartzsch für die anerkennenden Worte und bei seinen Kolleginnen, auch den früheren, für das gute Miteinander, ohne das eine Arbeit wie im Zentralen Service nicht möglich sei, sowie bei Bürgermeister und Gemeinderat für den Rückhalt, den er auch in schwierigen Situationen immer wieder erfahren durfte.

13.07.2018

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürger- und Rathauses übergeben

Auf dem Dach des Bürger- und Rathauses befindet sich nun eine Photovoltaikanlage
Neue Photovoltaikanlage auf dem dach des Bürger- und Rathauses

Zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien wurde auf dem Dach des Bürger- und Rathauses eine Photovoltaikanlage installiert. Dies hatte der Gemeinderat im Juli 2017 beschlossen.
Die Anlage läuft seit Mitte Mai. Ende Juni wurde sie nun endgültig fertiggestellt und übergeben.
Sie hat eine Nennleistung von rund 20 kWp und kann pro Jahr ca. 20.000 kWh Strom produzieren. Dieser Strom soll bis zu ca. 75 % dem Eigenverbrauch dienen, der Rest wird in das Netz eingespeist. Die Kosten für die Anlage und die Einbindung in das Netz betragen rund 36.000 Euro.

13.07.2018

100.000ste Besucherin der Saison im "Wellarium" begrüßt

Von links nach rechts: Katrin Schulze (Betriebsleiterin), Rebecca Eirich, Bürgermeister Torsten Bartzsch
Von links nach rechts. Betriebsleiterin  Schulze, Frau Eirich, Bürgermeister Bartzsch

Nachdem sich die Sonne in den letzten Tagen von ihrer besten Seite zeigte, konnte am Montag, 9. Juli 2018, um ca. 14.30 Uhr die 100.000ste Besucherin im Wellarium in dieser Saison begrüßt werden.
100.000ste Besucherin der Saison wurde Frau Rebecca Eirich aus Burgstall. Frau Eirich kommt regelmäßig ins Wellarium. Da Sie keine Saisonkarte besitzt, war die Freude besonders groß, als der GVV-Vorsitzende Bürgermeister Torsten Bartzsch ihr gemeinsam mit der Betriebsleiterin Katrin Schulze einen Gutschein für eine Saisonkarte 2019 zusammen mit einem Blumenstrauß überreichte.

13.07.2018

Walderlebnispfad „Hardy-Pfad“ offiziell eingeweiht

Logo des Hardypfads

Am Samstag,  7. Juli 2018, wurde der neue Walderlebnispfad "Hardy-Pfad" der Forstbetriebsgemeinschaft Hardtwald offiziell eingeweiht. Neben Vertretern der sieben Mitgliedskommunen (Benningen, Erdmannhausen, Freiberg, Marbach, Murr, Pleidelsheim, Steinheim) waren auch der zuständige Dezernent des Landratsamts, Dr. Christian Sußner, sowie die Leiterin des Fachbereichs Forsten, Frau Gundula Gmelin, anwesend.
Bürgermeister Torsten Bartzsch, zugleich Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft, freute sich über die Realisierung dieses besonderen Projekts, das einzigartig im gesamten Landkreis Ludwigsburg ist. Er dankte allen Beteiligten, die zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere dem Revierförster Jürgen Weis.
Auf rund 1,5 km Länge erfährt man an insgesamt 16 Stationen lehrreich und spielerisch viel Wissenswertes über die wichtige ökologische Funktion des Waldes.
Der Walderlebnispfad wurde auf Murrer Gemarkung rund um den Feuersee angelegt. Der neue Flyer zum Walderlebnispfad liegt in allen Rathäusern der Mitgliedskommunen aus und kann auch auf der Homepage der Gemeinde Murr heruntergeladen werden (bitte hier klicken).

09.07.2018

Neue Leiterin im Zentralen Service

Jule Zils

Unsere neue Mitarbeiterin im Zentralen Service ist seit dem 1. Juli 2018 Frau Jule Zils.
Sie wird künftig für das Standesamt, Ordnungsamt und das Einwohnermeldeamt verantwortlich sein. Zu ihren Aufgaben gehören ebenso die Vorbereitung und Organisation von Wahlen, das Friedhofswesen und Verkehrsangelegenheiten.
Frau Zils löst nach einer kurzen Übergangszeit Herrn Roland Biber ab, der nach 18 Jahren zum 1. November 2018 in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird.
Wir wünschen Frau Zils einen guten Start und alles Gute im Murrer Rathaus.

06.07.2018

Geselliger Abend als Dankeschön für ehrenamtliches Engagement in Murr

Bürgermeister Torsten Bartzsch bei der Begrüßung
Bürgermeister Torsten Bartzsch am Redenerpult in der Gemeindehalle
Robert und Dirk Seinitz alias „The Barbers“ brachten musikalisch Schwung in die Gemeindehalle
Robert und Dirk Seinitz mit Gitarre und Kontrabass auf der Bühne der Gemeindehalle
Alois Gscheidle – hier als Hausmeister – amüsierte die Gäste
Kabarettist Alois Gscheidle als Hausmeister in der Gemeindehalle
Für das leibliche Wohl sorgte der Partyservice Schuster
Gäste am Essensbuffet

Zu einem geselligen Abend mit Musik und Humor haben Bürgermeister Torsten Bartzsch und der Gemeinderat am vergangenen Samstag Menschen in die Gemeindehalle eingeladen, die in Murr in vielfältiger Weise ehrenamtlich engagiert sind, um ihnen für ihren Einsatz zu danken und die Unterstützung und Bereicherung des Gemeindelebens durch das ehrenamtliche Engagement zu würdigen. Etwa 230 Frauen und Männer samt Partnerinnen und Partner waren in die Gemeindehalle gekommen und erlebten einen entspannten, unterhaltsamen Abend in angeregter, geselliger Atmosphäre.
Nachdem die Zwei-Mann-Band "The Barbers" mit Robert und Dirk Seinitz musikalisch-schwungvoll den Startschuss gegeben hatte, begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch die Gäste. Die Mitglieder des Gemeinderats und er als Bürgermeister wollten sich bei allen, die in Murr ehrenamtlich engagiert sind und das oft schon viele Jahre, mit dieser Einladung einmal herzlich bedanken. Die Gemeinde Murr sei reich, nicht in erster Linie wegen ihrer zufriedenstellenden Finanzlage, sondern vor allem wegen der vielen Menschen, die sich freiwillig in ihrer Freizeit und unentgeltlich in den verschiedensten Bereichen einbringen und damit anderen Menschen helfen, Angebote für Kinder und Jugendliche im sportlichen und kulturellen Bereich organisieren und durchführen, das gesellige Leben mit Festen und Veranstaltungen prägen oder auch wichtige gesellschaftliche Aufgaben übernehmen. Wie vielfältig und breit das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde ist, machte der Schultes deutlich, als er von A bis Z Vereine, Gruppen und Aktivitäten anführte, die das Leben in Murr im sportlichen, kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich prägen und bereichern. Manch einer der Anwesenden mag gestaunt haben, welche Aktivitäten und Angebote es in Murr alles gibt. Ohne den engagierten und ausdauernden Einsatz der vielen Aktiven wäre das Leben in Murr ärmer, so Bartzsch. Er bedankte sich bei allen Engagierten noch einmal herzlich für ihren Beitrag zum Gemeindeleben und schloss in diesen Dank auch die Partnerinnen und Partner mit ein, ohne die die Ausübung eines Ehrenamtes nicht möglich wäre.
Im Anschluss an den Bürgermeister griffen sich Robert und Dirk Seinitz wieder Gitarre und Kontrabass und brachten mit bekannten, fetzigen Melodien viel Schwung in die Gemeindehalle. Nahtlos wurde danach das Buffet eröffnet und es gab für alle Gäste in der Halle kalte und warme Speisen, lecker zubereitet und freundlich und kompetent angeboten vom Partyservice Schuster aus Steinheim sowie verschiedene Getränke, die von einem Team aus dem Rathaus bereitgestellt wurden.
Nach dem Essen kam der schwäbische Kabarettist Alois Gscheidle in die Halle und unterhielt die Gäste in verschiedenen Rollen mit schwäbischer Komik. Als Hausmeister, als Straßenkehrer, als Politiker-Verschnitt oder als Vereinsmeier nahm er Begebenheiten und Typen aus dem Alltag heftig aufs Korn und reizte mit deftig-schwäbischen Kalauern die Lachmuskeln. Dabei bezog er auch immer wieder verschiedene Gäste mit ein, die alle ihre unerwartete Rolle mit Schlagfertigkeit und Souveränität hervorragend meisterten. Mit lebhaftem Applaus der Anwesenden wurde Alois Gscheidle nach seinem Auftritt verabschiedet.
Für das leibliche Wohl gab es dann noch ein Dessert und die Band "The Barbers" unterhielt die Gäste im weiteren Verlauf mit fetzig-gekonnt präsentierten Hits und Evergreens aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen, die mit viel Beifall aufgenommen wurden.
In geselliger Runde ging ein schöner Abend in der Gemeindehalle allmählich zu Ende.

29.06.2018

Neue Besuchertoilette auf dem Alten Friedhof ab sofort nutzbar

Auf dem Alten Friedhof steht nun tagsüber eine behindertengerechte Toilette für die Friedhofsbesucher zur Verfügung
Die neue Besuchertoilette in der Aussegnungshalle des Alten Friedhofs

Im Rahmen der Erweiterung der Aussegnungshalle auf dem Alten Friedhof wurde auch im bestehenden Gebäude  die vorhandene Toilette saniert und behindertengerecht ausgebaut.
Diese Toilette steht ab sofort allen Friedhofsbesuchern tagsüber zur Verfügung. Der Eingang zur Toilette ist an der Rückseite der Aussegnungshalle.

22.06.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 19. Juni 2018)

Einwohnerfragestunde
Drei Einwohner nutzten die Gelegenheit, Fragen direkt an Bürgermeister Bartzsch zu stellen. Es wurde angeregt, auf Grund der schwierigen Parkplatzsituation im Innenbereich der Gemeinde, das Parkkonzept entlang der Hindenburgstraße und des Dorfplatzes zu überdenken. Daraufhin wurde der Vorschlag unterbreitet, zu prüfen, ob die Öffnungszeiten der Tiefgarage ausgeweitet werden könnten. Des Weiteren wurden Fragen bezüglich der Umstellung auf das neue kommunale Haushaltsrecht, der Befangenheit einzelner Gemeinderatsmitglieder und der geplanten Kleeblatterweiterung gestellt.

Bürgermeister Bartzsch antwortete direkt auf die Fragen und bedankte sich für die Anregungen, welche von der Gemeinde geprüft werden.

Bebauungsplan „Steinäckerstraße – Dorfweg 1939 vom 15.02.1991, Änderung im Bereich der Frauenstraße 6 – 8“ mit örtlichen Bauvorschriften
Bürgermeister Bartzsch begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Müller vom Büro KMB, Ludwigsburg. Die Bebauungsplanänderung hat das Ziel, auf den Grundstücken Frauenstraße 6 – 8 zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 26 Wohneinheiten errichten zu können. Durch die geplante Nachverdichtung im Innenbereich können Flächen im Außenbereich geschont werden. Die während der erneuten Auslegung der Planung eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und der Bürger wurden in der Sitzung von Herrn Müller dargestellt. Hierzu wird bemerkt, dass der derzeit gültige Bebauungsplan eine Bebauung im gleichen Umfang bereits zulässt. Die geplanten Flachdachgebäude entsprechen einer modernen Gestaltung und ermöglichen eine optimale Ausnutzung des obersten Geschosses. Die Planung orientiert sich an den in unmittelbarer Nähe zum Plangebiet befindlichen Gebäuden auf dem Thürrauch-Areal. Es wird eine Dachbegrünung gefordert, wodurch nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt entgegengewirkt und der Oberflächenabfluss vermindert wird.

Nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander beschloss der Gemeinderat den Bebauungsplan Steinäckerstraße – Dorfweg 1939 vom 15.02.1991, Änderung im Bereich der Frauenstraße 6 – 8“ mit örtlichen Bauvorschriften als Satzung.

Lindenschule -Fortführung des Projekts BläserklasseBürgermeister Bartzsch begrüßt die Schulleiterin der Lindenschule, Frau Marchand, die Lehrerin der Bläserklasse, Frau Lörcher, sowie Herrn Bäuerle als Vorsitzender des Musikvereins Murr. Herr Bäuerle informiert ausführlich über das Projekt Bläserklasse, welches vor 2 Jahren gestartet wurde und von der Gemeinde finanziell unterstützt wird. Als Fazit nach den beiden Jahren lässt sich feststellen, dass die Einführung einer Bläserklasse an der Lindenschule sehr erfolgreich verlaufen ist und auf reges Interesse bei den Schülerinnen und Schülern stößt. Der Musikverein als auch die Lindenschule möchte die Kooperation weiterführen, sodass auch in den Folgejahren eine Bläserklasse angeboten werden kann.

Der Gemeinderat beschloss die Bläserklasse des Musikvereins in Kooperation mit der Lindenschule weiterhin zu unterstützen und den verbleibenden Abmangel in den Folgejahren zu übernehmen.

Murrer Sommerferienprogramm
Bürgermeister Bartzsch begrüßte Herrn Burk, Vorsitzender des CVJM, Herrn Nägele und Frau Bernatek, welche über die Abläufe und die Organisation des Sommerferienprogramms informierten. Das Murrer Sommerferienprogramm findet diesen Sommer zum 35. Mal statt. Rund 100 Murrer Kindern im Grundschulalter wird eine spannende, interessante und abwechslungsreiche Woche angeboten. Der hohe organisatorische Aufwand wird vom CVJM mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mit der Unterstützung der Murrer Vereine geleistet. Die bürgerliche Gemeinde unterstützt das Programm insbesondere in finanzieller Hinsicht mit der Herstellung der Programmbroschüre, Übernahme von Versicherungen und Fahrtkosten und mit der Gewährung eines Zuschusses an den CVJM.

Der Gemeinderat nimmt den Bericht anerkennend zur Kenntnis.

Straßenbeleuchtung, Abschluss einer Vereinbarung mit der Süwag Energie AG
Die Straßenbeleuchtung obliegt den Kommunen als hoheitliche Aufgabe im Rahmen der Daseinsversorgung. Aufgrund der Entscheidung des Kartellamtes darf die Straßenbeleuchtung nicht mehr im Konzessionsvertrag enthalten sein. Seit Januar 2013 ist der Betrieb der Straßenbeleuchtung nicht mehr vertraglich geregelt, da eine Einigung mit den Beteiligten nicht erreicht werden konnte. Neben der Betriebsführung ist auch die Frage des Eigentums zu klären. Die bisherige stillschweigende Regelung sagt aus, dass das Straßenbeleuchtungsnetz einschließlich der Masten, der Sicherungskästen und des Versorgungskabels im Eigentum des Energieversorgers, Leuchten, Lampen und Zuleitungskabel vom Sicherungskasten zum Leuchtmittel im Eigentum der Gemeinde stehen. Seit 2015 hat die Gemeinde Murr mit der Süwag Energie AG eine Interimsvereinbarung abgeschlossen. Diese entspricht dem angebotenen „Mindestpaket“. Die Interimsvereinbarung endet zum 31.12.2018. Nach Abwägung der unterschiedlichen Möglichkeiten hat der Gemeinderat beschlossen einen Vertrag mit der Süwag Energie AG ab dem 01.01.2019 über die Laufzeit von 20 Jahren auf Grundlage des „Mindestpaketes“ abzuschließen. Die Prüfung der Leuchten, die Störungsbehebung, die Instandsetzung des Netzes, Leuchtenwartung/-instandhaltung wird nur nach Bedarf in Auftrag gegeben. Nach Ablauf der 20 Jahre hat die Gemeinde die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie das Netz zum Restwert übernehmen möchte.

Kindergarten Lindenweg – Einrichtung einer weiteren Gruppe
In der Gemeinde Murr stehen derzeit 222 Kindergartenplätze zur Verfügung. Die Platzzahl hat sich durch Änderungen der einzelnen Gruppen reduziert. Entgegen der Prognose des statistischen Landesamtes ist der Bedarf an Betreuungsplätzen gestiegen. Ein Engpass an Betreuungsplätzen zeichnet sich ab, da die Nachfrage bei stabiler Geburtenzahl zugenommen hat. Der Gemeinderat beschloss, zu Beginn des neuen Kindergartenjahres eine Kleingruppe mit bis zu 12 Kindern im Kindergarten Lindenweg, als Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten von 7.30 – 13.30 Uhr, zu eröffnen. Die zusätzlichen Personalkosten belaufen sich auf ca. 55.000 Euro pro Jahr. Bei einer weiteren Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Kindergartenalter kann diese Kleingruppe zu einer Gruppe mit bis zu 25 Plätzen erweitert werden. Als weitere Option ist ein Anbau an den Kindergarten Lindenweg denkbar.

Anlieferung der vierten Flüchtlingsunterkunft
Bürgermeister Bartzsch informiert den Gemeinderat, dass am 03.07.2018, nachdem die Eidechsen erfolgreich umgesiedelt wurden, das vierte Modul angeliefert und in der Steinheimer Straße 29/1 aufgestellt wird. An diesem Tag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Es erfolgt eine Umleitung über die Landesstraße L1100.

25.05.2018

Weitere Urnengemeinschaftsanlage auf dem Neuen Friedhof angelegt

Die neue Anlage wurde nun fertiggestellt
Die neue Urnenanlage auf dem Neuen Friedhof

Die Nachfrage nach Urnenbestattungen hat in den letzten Jahren weiterhin zugenommen. Deshalb hat der Gemeinderat im November 2017 beschlossen, eine weitere Urnengemeinschaftsanlage mit fünf Stelen für jeweils 10 Urnen pro Stele auf dem Neuen Friedhof anzulegen. Gleichzeitig wird man sich auch über weitere Bestattungsformen informieren, die eventuell zukünftig auf den Murrer Friedhöfen angeboten werden.
Bei der nun errichteten Urnengemeinschaftsanlage werden auf den Basalt-Stelen die Namen der Verstorbenen genannt, ein direkter Bezug auf die Beisetzungsstelle besteht nicht.
Die Kosten für die neue Anlage belaufen sich auf ca. 31.000 Euro.

18.05.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 15. Mai 2018)

Mit der Vorstellung der Kriminalstatistik 2017, dem Rechnungsabschluss der Gemeindefinanzen und der gemeindeeigenen Wasserversorgung für das Jahr 2017 standen einige routinemäßigen Themen auf der Tagesordnung des Gemeinderates, als dieser sich am Dienstag, dem 15. Mai 2018, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusmäßigen Sitzung traf.
Außerdem gab das Ratsgremium die Arbeiten für den Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung Bietigheimer Straße/Bei der Bergkelter/Im Langen Feld in Auftrag und schuf mit der Verabschiedung einer entsprechenden Satzung die rechtliche Voraussetzung für einen verkaufsoffenen Sonntag aus Anlass der Murrer Kirbe am 9. September 2018.
Bürgermeister Torsten Bartzsch konnte zu der Sitzung neben den 14 Ratsdamen und -herren auch einige Zuhörerinnen und Zuhörer und Vertreter der Lokalpresse begrüßen.

Kriminalstatistik 2017
Wie alljährlich war auch dieses Mal der Leiter des Polizeipostens Steinheim an der Murr, René Kießlich, in der Sitzung, um die Kriminalstatistik für Murr für das Jahr 2017 vorzustellen und zu erläutern. Gleich zu Beginn fasste Kießlich die Lage in Murr aus polizeilicher Sicht als ruhig und in keiner Hinsicht auffällig oder bedenklich zusammen. Es habe im letzten Jahr auch hier einige Delikte wie Sachbeschädigungen, Körperverletzungen oder Diebstähle gegeben, aber fast alle Zahlen liegen im Vergleich zu denen des gesamten Polizeireviers Marbach oder zu anderen Kommunen auf sehr niedrigem Niveau oder sogar unter dem Durchschnitt. Wohnungseinbrüche hätten wie in Murr allgemein nachgelassen, doch habe die Polizei auf diesem Gebiet auch viel an Prävention und Information unternommen. Sensible Stellen wie Jugendhaus und Schule würden gezielt durch Streifen beobachtet und kontrolliert, zumal wenn es Beschwerden gebe, wie es in der warmen Zeit wieder häufiger vorkommen kann.
Nahezu unproblematisch laufe aus Sicht der Polizei der Betrieb des Wohnheims für unbegleitete minderjährige Ausländer im Gewerbegebiet, wo es außer internen Vorfällen bislang keine Anlässe für polizeiliche Maßnahmen gegeben habe. Kießlich lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Arbeit der Caritas bei der Betreuung der jungen Wohnheim-Bewohner und bei der Zusammenarbeit mit anderen Stellen.
Bürgermeister Torsten Bartzsch dankte im Namen des Gemeinderats Herrn Kießlich und den Beamten des Polizeipostens für die gute und enge Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung, den ständigen Informationsaustausch und die tägliche Arbeit zum Wohle der Sicherheit der Murrer Bürgerinnen und Bürger.

Bau eines Kreisverkehrs: Vergabe der Arbeiten
Am 17. Oktober 2017 hat der Gemeinderat sich für den Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Bietigheimer Straße/Bei der Bergekelter/Im Langen Feld ausgesprochen, um die Sicherheit dieses Knotenpunkts zu erhöhen und den Verkehr dort reibungsloser und flüssiger zu machen. Außerdem ist diese Maßnahme im Lärmaktionsplan aufgeführt.
Da die Bietigheimer Straße eine Kreisstraße ist, musste diese Baumaßnahme mit dem Landratsamt Ludwigsburg abgestimmt werden; der zuständige Kreistags-Ausschuss hat im März 2018 der Umgestaltung der Kreuzung ebenfalls zugestimmt. Das Verbandsbauamt Großbottwar hat die notwendigen Arbeiten dafür daraufhin ausgeschrieben.
Der stellvertretende Leiter des Verbandsbauamtes, Christian Opitz, stellte das Ergebnis der Ausschreibung in der Sitzung vor. Aufgrund der augenblicklichen Baukonjunktur lagen die eingegangenen Angebote sämtlich über der ursprünglichen Kostenschätzung; steigende Rohstoffpreise und Löhne sowie volle Auftragsbücher führen allgemein zu Kostensteigerungen von 20 bis 50 %. Das günstigste Angebot liege mit knapp 830.000 Euro etwa 21 % über den kalkulierten Kosten.
Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe an die Firma Lukas Gläser einstimmig zu. Bürgermeister Torsten Bartzsch kündigte an, dass mit dem Bau des Kreisverkehrs möglichst bald begonnen werden solle. Die Verkehrsführung während der etwa 6-monatigen Bauzeit werde schwierig, man werde sich mit der Verkehrsbehörde des Landratsamtes bemühen, diese Zeit so gut wie möglich zu bewältigen. Dabei würden die Sorgen der Anlieger ernst genommen; doch eine Baumaßnahme an einem solch wichtigen Knotenpunkt werde nicht ganz ohne Probleme abgewickelt werden können.

Jahresrechnung 2017
Mit erfreulichen Zahlen konnten Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler bei der Vorlage der Jahresrechnung für das Jahr 2017 aufwarten. Der Schultes sprach von einer sehr positiven Entwicklung der Gemeindefinanzen im vergangenen Jahr, die vor allem von Steuereinnahmen auf Rekordniveau geprägt wurde.
Kämmerer Albrecht Keppler stellte den Rechnungsabschluss im Detail vor. Es ist der 38. Abschluss in seiner Zeit als Kämmerer von Murr. Verwaltungshaushalt (rund 18 Millionen Euro) und Vermögenshaushalt (rund 10 Millionen Euro) seien noch nie so hoch gewesen wie 2017. Die Steuereinnahmen hätten sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, doch mit über 12 Millionen Euro seien sie 2017 noch einmal auf einen neuen Rekordwert geklettert. Dies liege an den Einnahmen aus der Gewerbesteuer, die über 5 Millionen Euro betragen (geplant waren 4,5 Millionen Euro), und am Anteil aus der Einkommenssteuer, der zum ersten Mal über 4 Millionen Euro liege. Zwei Drittel der gesamten Einnahmen der Gemeinde stammen letztes Jahr aus Steuereinnahmen.
Dem stehen aber auch Ausgaben in Rekordhöhe gegenüber, so Keppler. Vor allem die Personalausgaben mit über 3,3 Millionen Euro hätten einen neuen Höchststand erreicht. Dafür habe die Gemeinde aber auch quantitativ und qualitativ ein hervorragend ausgebautes Betreuungsangebot, das Familien mit Kindern aller Altersklassen zugute komme. Anstatt geplanten 2,1 Millionen Euro konnten dem Vermögenshaushalt aus dem laufenden Betrieb gut 4,1 Millionen Euro zugeführt werden.
Die Bau- und Investitionsmaßnahmen wie zum Beispiel der Anbau für Ganztagesbetreuung am Kindergarten Murrer Strolche am Mühlweg, die Sanierung von Mozart- und Silcherstraße, die Umstellung weiterer Bereiche der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik oder erste Finanzierungsraten für den Neubau eines Jugendhauses konnten im Prinzip aus den Erlösen von Grundstücksveräußerungen finanziert werden. So konnten der allgemeinen Rücklage - dem "Sparstrumpf" der Gemeinde - anstatt wie geplant knapp 2,3 Millionen Euro Mittel in Höhe von knapp 4,5 Millionen Euro zugeführt werden, so dass die Gemeinde zum 31. Dezember 2017 etwa 38 Millionen Euro auf der hohen Kante habe.
So konnte Kämmerer Albrecht Keppler abschließend feststellen, mit dem Rechnungsabschluss könne man recht zufrieden sein und er erlaube einen beruhigten Blick in die Zukunft. Diese Einschätzung wurde von den Mitgliedern des Gremiums geteilt. Die Finanzsituation der Gemeinde erlaube es, relativ entspannt über Aufgaben und Projekte nachzudenken und zu beraten und das auf den Weg zu bringen, was als notwendig angesehen werde. Die finanzielle Situation einer Kommune sei zwar von der wirtschaftlichen Lage, von gesetzlichen Vorgaben und von Entscheidungen anderer staatlicher Ebenen abhängig und könne nur eingeschränkt selber beeinflusst werden, doch der Rechnungsabschluss zeige, dass man in Murr in der Vergangenheit den richtigen Weg gegangen sei.
Die Jahresrechnung wurde vom Gemeinderat zum Schluss einstimmig gebilligt.

Rechnungsabschluss der Wasserversorgung für das Jahr 2017
Wie Gemeindekämmerer Albrecht Keppler erläuterte, werde die Murrer Wasserversorgung wie ein gewerblicher Betrieb geführt, allerdings wie vom Gemeinderat beschlossen ohne Gewinnerzielungsabsicht.
Im Jahr 2017 seien die Umsatzerlöse aus der Wasserabgabe und aus Ersätzen für Grundstücks- und Hausanschlüsse und Beseitigung von Rohrbrüchen gestiegen. Gestiegen seien aber auf der Ausgabenseite auch die Kosten für bezogene Leistungen bei Baumaßnahmen und Rohrbrüchen.
Insgesamt schließe die Wasserversorgung das Jahr 2017 mit einem rechnerischen Verlust von knapp 20.000 Euro ab, der durch den Haushalt der Gemeinde ausgeglichen werde. Der Wasserzins brauche nicht angehoben werden, so Keppler. Dem Rechnungsabschluss der Wasserversorgung stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Verkaufsoffener Sonntag aus Anlass der Kirbe am 9. September 2018
Wie schon in der Vergangenheit möchte der Handels- und Gewerbeverein aus Anlass der Murrer Kirbe am 9. September 2018 einen verkaufsoffenen Sonntag durchführen. Da der Sonntag als "Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung" grundgesetzlichen Schutz genießt, muss ein solches Vorhaben durch eine Satzung der Gemeinde zugelassen werden. Dazu müssen vorher die zuständigen kirchlichen Stellen gehört werden.
Laut Bürgermeister Torsten Bartzsch wurden die Kirchengemeinden angehört und haben gegen den verkaufsoffenen Kirbesonntag so wie geplant teilweise Bedenken, aber akzeptieren ihn. Das Ratsgremium stimmte der vorgeschlagenen Satzung als Rechtsgrundlage einstimmig zu.

Im Rahmen der Sitzung gab Bürgermeister Torsten Bartzsch bekannt, dass zwischenzeitlich mit etwas Verzögerung die Baugenehmigung für den Neubau des Jugendhauses erteilt worden sei und erläuterte den vorgesehenen Bauablauf. Der Baubeginn verschiebt sich um einige Monate, da nun erst die Ausschreibungen für die Gewerke auf den Weg gebracht werden.
Außerdem informierte er über die Maßnahmen zum Schutz von Zaun- und Mauereidechsen, die auf Veranlassung der Naturschutzbehörde des Landkreises auf dem Grundstück Steinheimer Straße 29 durchgeführt worden sind, bevor die Gemeinde wie geplant dort einen weiteren Modulbaukörper für die Unterbringung von Asylbewerbern erreichten kann. Die Schutzmaßnahmen für die neun gefundenen Eidechsen seien nun abgeschlossen und mit den Vorbereitungen für den Bau des Modulgebäudes wurde inzwischen begonnen.

04.05.2018

„Murrer Malweiber/Männer“ zeigen große künstlerische Vielfalt

Malgruppe stellt bis zum 10. Juli 2018 im Bürger- und Rathaus aus - Ausstellungseröffnung am vergangenen Sonntag

Eine bemerkenswerte Ausstellung wurde am Sonntag, dem 29. April 2018, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" im Bürger- und Rathaus von Bürgermeister Torsten Bartzsch eröffnet. Auf drei Etagen sind Bilder einer Malgruppe zu sehen, die sich selbst den Namen "Murrer Malweiber/Männer" gegeben hat. Unter Anleitung der Murrer Kunsttherapeutin Hedwig Rössle kommen die etwa 25 kunstbegeisterten Frauen und Männer seit vielen Jahren zusammen, um ihrer Leidenschaft fürs künstlerische Gestalten nachzugehen.
Bürgermeister Torsten Bartzsch konnte am Abend eines sonnigen Frühlings-Sonntags eine große Schar an Gästen im Foyer des Bürger- und Rathauses zur Vernissage willkommen heißen. Er freute sich, dass die Wände im Gebäude nun bis zum 10. Juli 2018 bunt und ansprechend gestaltet sind und lud dazu ein, sich in dieser Zeit zu den Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes die Bilder anzuschauen und sich von ihnen inspirieren zu lassen.
In ihrer Einführung erläuterte Hedwig Rössle, dass sämtliche Mitglieder der Malgruppe keine professionellen Malerinnen und Maler seien, jede und jeder jedoch "einen Künstler in sich trage". Die einzelnen Mitglieder seien so produktiv, dass es bei allen auch zu einer Einzelausstellung gereicht hätte. Rössle berichtete, bei den Zusammenkünften beschäftige sich die Gruppe mit den Farben und ihren Gesetzmäßigkeiten, tausche sich aus und bemühe sich in einem Malprozess, der nicht primär das schöne Endergebnis im Auge habe, sondern den Ausdruck des inneren Gefühls und das Resultat einer inneren Entwicklung.
Zwar gebe es immer wieder unterschiedliche Auffassungen, aber auf diese Weise entstehe "Wärme und menschliche Begegnung".
Das Ergebnis, das nun in der Ausstellung im Bürger- und Rathaus zu sehen ist, beeindruckt zunächst einmal durch die Vielfalt unterschiedlicher Techniken, Motive und malerische Handschriften. So sind filigrane, zarte Pastelle, naturalistische Blumenbilder, Tiermotive, Portraits neben kräftigen, abstrakten Acrylbildern zu sehen. In ihrer Vielfalt an Themen und Techniken vermittelt die Ausstellung einen ganz erstaunlichen Eindruck davon, zu welcher künstlerischen Ausdruckskraft auch "Laien" kommen können, wenn sie sich ernsthaft, mit Leidenschaft und im lebendigen Austausch untereinander der Kunst widmen.
Musikalisch verzauberte der junge Gitarrist Yannick Berold-Séguret aus Affalterbach die Gäste der Ausstellungseröffnung mit ruhigen, eindringlichen Stücken auf der Akustik-Gitarre. Seine Darbietung gefiel dem Publikum so sehr, dass er noch eine Zugabe spielte.
Die Werke der "Murrer Malweiber/Männer" sind bis zum 10. Juli 2018 im Bürger- und Rathaus zu sehen. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag von 13.30 bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr.

04.05.2018

„Vocal Affair“ begeistert im Murrer Bürgersaal: Nur Könner musizieren mit soviel Schwung und Leichtigkeit

„Vocal Affair“ mit Chorleiter Rodolfo Guzman Tenore (rechts) auf der Bühne des Murrer Bürgersaals
Der Chor Vocal Affair beim Auftritt auf der Bühne des Bürgersaals

Mit dem Chor-Ensemble "Vocal Affair" hat die Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" der Gemeinde am 28. April 2018 eine musikalische Formation der Extraklasse eingeladen. Rund 80 Gäste im Murrer Bürgersaal ließen sich vom großen musikalischen Talent, stimmlichen Können, ausgefeilten Arrangements und einer schwungvollen, abwechslungsreichen Bühnenshow begeistern. "Vocal Affair" stellten mit dem Konzert im Bürger- und Rathaus einmal mehr ihren Ruf als einer der besten Chöre im Bereich Jazz, Latin und Swing unter Beweis.
Das Ensemble "Vocal Affair" hat sich um das Jahr 2010 aus musik- und sangesbegeisterten Amateuren zusammengefunden. Nach einiger Zeit traf die Gruppe auf Rodolfo Guzman Tenore, einen nicht nur studierten, sondern auch äußerst begeisterten Musiker, der als Lehrer nicht nur Erfahrung mit der Anleitung von Laienmusikern hat, sondern dem es gelingt, mit seiner eigenen Leidenschaft für die Musik andere mitzureißen. Mit ihm zusammen entwickelte sich aus den ambitionierten Hobbymusikern ein Ensemble mit professionellem Anspruch und Auftreten.
Anspruch und Talent überzeugten bei dem Auftritt in Murr von der ersten Sekunde an, Begeisterung und Leidenschaft übertrugen sich sofort auf das Publikum. Mit stimmlicher Perfektion und ausgefeilten Arrangements, mit schwungvoller Leichtigkeit und abwechslungsreicher Bühnenpräsentation zogen "Vocal Affair" die Gäste im Bürgersaal sofort in ihren Bann und rissen die Zuhörer mit. Rodolfo Guzman Tenore führte mit Humor und Charme durch das Programm, begleitete die Sängerinnen und Sänger an den Tasten und ließ in seine Moderationen Wissenswertes und Interessantes über die präsentierten Stücke einfließen. Das Repertoire des Abends schöpfte aus der gesamten Bandbreite der verschiedensten Musikgenres von klassisch inspirierten Titeln über Jazz und Swing und Stücken von den Beatles bis hin zu populären Nummern von Rock- und Popgrößen wie Madonna, Michael Jackson oder der Gruppe Queen. Dabei gelang es "Vocal Affair", den Liedern durch die ausgefeilten Arrangements einen oft überraschend neuen Charakter zu verleihen.
Erstaunlich, wie aus der flotten Pop-Nummer "Material Girl" - einer der ersten großen Hits von Pop-Ikone Madonna - ein teils swingender, teils fast nachdenklich präsentierter Titel wurde. Auch der Mega-Hit "Billy Jean" von Michael Jackson wurde in ein völlig neues Klang- und Rhythmusgewand gekleidet und dem Stück so überraschende und neue Facetten verliehen. Als Kontrast dazu begeisterten Sängerin Karin Keßler und Chorleiter Rodolfo Guzman Tenore mit einem bezaubernden Liebeslied, einer Komposition von Guzman Tenore, bei dem die beiden sich in einem pointierten Wechselgesang kongenial ergänzten. Ganz anders wiederum ein Stück aus Schweden, das die Gruppe mit klaren Harmonien und choralartigen Gesangssätzen gestaltete und nach dem die Stimmung im Bürgersaal fast andächtig war.
Noch mehr Abwechslung bekam der Abend, als Sängerin Gabriele Hofmeister in einem Solo-Beitrag diverse Herren im Publikum anschmachtete und sich mit ausdrucksstarker Stimme in bester 20er-Jahre-Manier frivol-kokett über ihre wechselnden Beziehungen ausließ oder Sänger Axel Kunkel den Evergreen "Ich brech' die Herzen der stolzesten Frauen" authentisch und überzeugend darbot. Weitere Klangfarben durch Geige und Klarinette gestalteten das Konzert bunt und vielfältig und waren ein zusätzlicher Beleg für die große Musikalität der Ensemblemitglieder. Mit verschiedenen kleinen Accesoires - vom Ballkleid bis zur schwäbischen Kittelschürze, von der Sonnenbrille bis zur Stola - bewies "Vocal Affair" auch darstellerische Talente und Entertainer-Qualitäten.
So war es fast überraschend, als das Konzert nach rund zwei Stunden und etwa 25 Titeln schon zu Ende war. Der begeisterte Applaus des Publikums zeigte, wie gut die Darbietung aufgenommen wurde; als Dank gab es dann auch noch zwei Zugaben. Abgerundet wurde das begeisternde Konzerterlebnis im Bürgersaal durch die Mitwirkung des "Kulturprisma"-Bewirtungsteams, das mit Getränken und einem kleinen Imbiss engagiert für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.

12.04.2018

Umstellung von weiteren Bereichen der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Logo der Nationalen Klimaschutz-Initiative

Bereits 2017 wurden rund 60 Leuchten auf die stromsparendere, weiß leuchtende LED-Technik umgestellt.
In einem weiteren Schritt werden aktuell weitere 208 Leuchtkörper auf die LED-Beleuchtungstechnik umgerüstet. Es handelt sich um folgende Straßen/Bereiche: An der Mauer, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Blankensteinstraße (teilweise), Dorfweg, Eichenweg, Heerstraße, Im Gigis, Im Schlat (zwischen Dorfweg und Haugweg), Lindenweg, Mühlweg, Mühlwengert, Neuer Weg (teilweise), Tannenweg, Theodor-Heuss-Straße, Ziegeleiweg. Ebenso werden die Platzbereiche im Bereich Bauhof/Feuerwehr/Schule/Sportplatz umgerüstet sowie die Mozartstraße und Silcherstraße im Rahmen der dortigen Straßensanierung.
Die Kosten für die Umrüstung betragen rund 78.000 Euro. Durch die nationale Klimaschutzinitiative erhält die Gemeinde für die Umrüstung einen Zuschuss in Höhe von 20 % der Investitionskosten.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.
Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

23.03.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 20. März 2018)

Mit dem Beschluss des Haushaltsplans für 2018, der weiteren Beratung der Änderung des Bebauungsplans "Steinäckerstraße - Dorfweg" im Bereich der Frauenstraße sowie der Beratung über die Erneuerung der Gebäude im Wellarium standen weit in die Zukunft reichende Themen auf der Tagesordnung des Gemeinderats, als dieser am Dienstag, dem 20. März 2018, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer Sitzung zusammenkam.
Des Weiteren kamen noch der Bau eines Kreisverkehrs am Ortseingang beim "Langen Feld" sowie Vorschläge für die Bestimmung von Schöffen für die nächste Amtsperiode zur Sprache. Neben den 14 Mitgliedern des Ratsgremiums konnte Bürgermeister Torsten Bartzsch noch einige Zuhörerinnen und Zuhörer und die Vertreter der örtlichen Presse zu der Sitzung begrüßen.

Änderung des Bebauungsplans "Steinäckerstraße - Dorfweg 1939" im Bereich der Frauenstraße
Im November 2017 hat der Gemeinderat beschlossen, den bestehenden Bebauungsplan "Steinäckerstraße - Dorfweg 1939" aus dem Jahr 1991 im Bereich der Frauenstraße zu ändern. Grund: Die dort befindliche KFZ-Werkstatt mit Büro wird aufgegeben und die frei werdenden Gewerbeflächen sollen im Sinne des städtebaulichen Ziels der Nutzung innerörtlicher Flächen künftig für Wohnbebauung genutzt werden. Es sollen auf dem frei werdenden Areal zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 26 Wohneinheiten errichtet werden. Eine erste Auslegung und Beteiligung der Öffentlichkeit fand Ende des vergangenen Jahres statt. Aufgrund der dabei eingegangenen Stellungnahmen wurden am ursprünglichen Entwurf einige Änderungen vorgenommen, die eine erneute öffentliche Auslegung des Planes notwendig machen.
Saskia Hübner vom beauftragten Ludwigsburger Planungsbüro KMB erläuterte die wesentlichen Änderungen. Unter anderem soll die Festsetzung "Besonderes Wohngebiet" in "Allgemeines Wohngebiet" geändert, die Grundflächenzahl von 05, auf 0,48 geändert und auf die Festlegung einer Geschossflächenzahl verzichtet werden. Hübner ging zudem noch auf weitere eingegangene Stellungnahmen und ihre Bewertung im weiteren Verfahren ein.
Bürgermeister Torsten Bartzsch stellte fest, die Festsetzungen für die künftige Bebauung auf diesen Grundstücken orientiere sich an der vorhandenen Bebauung und an der Planung für die bereits im Bau befindliche Neubauten auf dem früheren Thürrauch-Areal.
Der Gemeinderat stimmte den Änderungen des Bebauungsplan-Entwurfs einstimmig zu und beschloss die erneute öffentliche Auslegung.

Erneuerung der Bestandsgebäude im Mineralwellenfreibad "Wellarium"
Nachdem festgestellt wurde, dass die bestehenden Gebäude im Mineralwellenfreibad "Wellarium", das von der Gemeinde Murr und der Stadt Steinheim an der Murr gemeinsam betrieben wird, stark sanierungs- bzw. erneuerungsbedürftig sind, haben sich die Ratsgremien beider Kommunen grundsätzlich für eine grundlegende Erneuerung ausgesprochen. In einem ersten Bauabschnitt nach der Badesaison 2018 soll das Personal- und Gastronomiegebäude abgerissen und erneuert, in einem zweiten Abschnitt nach der Saison 2019 das Sanitär- und Umkleidegebäude umfangreich saniert und mit einem neuen Dach versehen werden.
Vom beauftragten Planungsbüro Richter + Rausenberger wurden zwischenzeitlich mehrere Varianten erarbeitet, wie die erneuerten Gebäude, vor allem deren Dächer, gestaltet sein könnten; mit dem Pächter der Gastronomie und einem Küchenplaner wurde die künftige Gestaltung und Ausstattung des Gastronomiebereichs besprochen; sie ist schon lange nicht mehr zeitgemäß und soll räumlich und technisch auf den aktuellen Stand gebracht werden.
Architektin Julia Leibiger vom Büro Richter + Rausenberger stellte den Mitgliedern des Gremiums in der Sitzung die erarbeiteten Planungsvarianten, die danach vorgesehene Raumaufteilung im Personal- und Gastronomiegebäude, die geplante Ausstattung sowie die jeweils ermittelten voraussichtlichen Kosten detailliert vor. Von den beiden Trägergemeinden, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, wird nach den bisherigen Gesprächen die Variante mit polygonförmigen Dächern, die auf Stahlfachwerkträgern ruhen, bevorzugt. Der Bereich zwischen den beiden Gebäuden könne bei dieser Alternative, so die Planerin, frei bleiben oder - und dies auch noch zu einem späteren Zeitpunkt - ebenfalls mit einem Dach versehen werden, wenn dies gewünscht sei. Der Kostenaufwand für diese Variante (ohne Zwischendach) betrage insgesamt rund 2,55 Millionen Euro. Auf dem Dach könne auch eine Solaranlage installiert werden.
Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Realisierung dieser vorgeschlagenen Variante aus. Nach Mitteilung von Bartzsch soll auf dieser Grundlage jetzt sofort mit den Bauplanungen begonnen werden, um den sehr ambitionierten Zeitplan einhalten zu können.

Haushaltsplan 2018
Ein "Rundum-sorglos-Paket" in hoffnungsvollem Grün konnten Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dem Ratsgremium mit der gedruckten Fassung des Haushaltsplans für das Jahr 2018 vorlegen. Gegenüber der Vorberatung des Entwurfs im Dezember 2017 hätten sich kaum Änderungen an dem Planwerk ergeben, so Bartzsch. Geprägt werde der Etat von der guten wirtschaftlichen Lage und den hervorragenden Steuereinnahmen. So könne die Gemeinde in diesem Jahr zum ersten Mal mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 5 Millionen Euro rechnen. Die geplanten Investitionen können vollständig aus dem laufenden Betrieb finanziert werden, ohne dass man auf die Rücklage zurückgreifen müsse.
Die wichtigsten Zahlen des Haushaltsplanes seien vielfach auf Rekordhöhe, so Gemeindekämmerer Albrecht Keppler, und lassen beruhigt in die Zukunft blicken. Im Verwaltungshaushalt mit einem Gesamtvolumen von 17,9 Millionen Euro seien Steuereinnahmen in Höhe von knapp 12 Millionen Euro eingeplant, so hoch wie noch nie in der Gemeindegeschichte. Damit bestehen genau zwei Drittel der Einnahmen des Verwaltungshaushalts aus Steuern, Zuweisungen und Umlagen. Gewerbesteuer und der Anteil an der Einkommenssteuer in Höhe von zusammen 9,44, Millionen Euro ließen den Rückgang der Schlüsselzuweisungen um 200.000 gut verkraften. Aus dem laufenden Betrieb des Verwaltungshaushalts könne ein Überschuss von gut 2,2 Millionen Euro erwirtschaftet werden, so Keppler, der als Zuführung zum Vermögenshaushalt rund die Hälfte von dessen Volumen ausmache.
Daraus würden die Investitionen des Jahres 2018 bestritten. Im Wesentlichen sind dies der Umbau des Feuerwehrhauses, die Schaffung von Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber samt Ausstattung, der Neubau eines Jugendhauses, die Sanierung der Aussegnungshalle im Alten Friedhof, der Neubau des Kreisverkehrs an der Kreuzung Bietigheimer Straße/Straße Im Langen Feld, die Fortführung der Ortskernsanierung und die weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf die moderne LED-Technik, womit weiter Energie eingespart werde. Diese Maßnahmen können alle aus eigener Finanzkraft bezahlt werden.
Der Kämmerer stellte fest, die Einnahmesituation in diesem Jahr sei sehr gut, könne sich aber in der Zukunft ändern. Konstant bleiben hingegen die meisten Ausgabeposten wie zum Beispiel die Personalausgaben oder die für den laufenden Betrieb der Einrichtungen. Daher dürfe man auch in einer guten Situation wie in diesem Jahr nicht leichtfertig werden und müsse alle Ausgaben genau im Blick behalten.
In der Beratung wurde der Haushaltsplan unter anderem als eine Art Leistungsnachweis der Gemeinde bezeichnet, der Auskunft über die Erfüllung der Aufgaben und die Situation der Infrastruktur gebe. Gut sei, dass auch 2018 nach vielen Jahren alle Steuern, Abgaben und Hebesätze auf einem vergleichsweise günstigen Niveau bleiben und nicht erhöht werden müssen. Der Haushaltsplan beweise auch, dass man in Murr immer den Blick für das Machbare habe. So könne man auch beruhigt in die Zukunft schauen und für neue Aufgaben, wie zum Beispiel Investitionen im Pflegebereich, für bezahlbaren Wohnraum oder eventuell für den Ausbau der Internetversorgung Ideen und Planungen entwickeln, die für die Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger sinnvoll seien. Der Haushaltsplan für 2018 zeige, dass es sehr attraktiv sei, in Murr zu leben.
Der Etat wurde zum Schluss von den Ratsdamen und -herren einstimmig verabschiedet.

Vorschläge für die Wahl von Schöffen
Für die am 1. Januar 2019 beginnende nächste Amtszeit von Schöffen muss die Gemeinde bis zum 22. Juni 2018 vier Personen vorschlagen, die nach den gesetzlichen Vorschriften alle Gruppen der Bevölkerung repräsentieren, und diese dem Landgericht Heilbronn zuleiten. Die Vorschläge müssen vom Gemeinderat in öffentlicher Sitzung benannt werden.
Nach Auskunft von Bürgermeister Torsten Bartzsch haben die vier Mitbürger, die das Amt derzeit ausüben, erklärt, dies auch weiterhin tun zu wollen. In einer der nächsten öffentlichen Sitzungen des Gremiums soll darüber offiziell beschlossen werden.

Verschiedenes: Kreisverkehr Bietigheimer Straße/Im Langen Feld/Bei der Bergkelter
Bürgermeister Torsten Bartzsch gab in der Sitzung bekannt, dass der zuständige Ausschuss des Kreistags des Landkreises Ludwigsburg dem Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Bietigheimer Straße/Im Langen Feld/Bei der Bergkelter zugestimmt habe. Demnach könne das Verbandsbauamt nun die Arbeiten ausschreiben. Bei den Kosten seien wegen der Lage im Bausektor Erhöhungen zu erwarten. Die Gesamtkosten für den Bau des Kreisels, mit dem die Verkehrssituation an dieser Kreuzung entschärft und verbessert werden soll, teilen sich die Gemeinde Murr und der Landkreis Ludwigsburg.

02.03.2018

Wenn Opa in die Disco geht

Das Szenenbild beweist: Turbulent ging es zu beim Mundarttheater mit dem Obst- und Gartenbauverein im Bürgersaal
Szenenbild aus den Theateraufführungen im Bürgersaal

Theatergruppe des Obst- und Gartenbauvereins präsentierte an zwei Abenden Mundarttheater im voll besetzten Bürgersaal

Vor einem Jahr hat die Theatergruppe des Obst- und Gartenbauvereins Murr nach einer Pause und einer personellen Auffrischung mit viel Elan und großem Erfolg ihre Bühnen-Aktivitäten wieder aufgenommen. In diesem Jahr hat sie bewiesen, dass dieses "Comeback" keine Eintagsfliege war und die erneuerte Truppe nahtlos an Einfallsreichtum und Spielfreude der Vorgängerensembles anknüpfen konnte.
Mit dem Stück "D'r Lottogwenn oder Wenn Opa über die Stränge schlägt", das nach seiner Erstaufführung beim Abschluss des letztjährigen Blumenschmuckwettbewerbs am ersten Adventswochenende 2017 in der Gemeindehalle jetzt zwei Mal im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses gezeigt wurde, bewies die Schauspieltruppe Gespür für das richtige Stück und viel Spielwitz und schauspielerisches Temperament. Die Aufführungen in der gemeindeeigenen Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" waren an beiden Abenden mit jeweils knapp 250 Zuschauern quasi ausverkauft.
Schon die Auswahl des Stückes ist für die Theatergruppe eine erste wichtige Aufgabe. Es darf nicht zu platt oder unter der Gürtellinie sein, es muss allen, die mitspielen wollen, die passende Rolle bieten, und es muss auch irgendwie zum Lokalkolorit einer schwäbischen Gemeinde passen. So fiel die Auswahl dieses Mal auf "D'r Lottogwenn". Auch wenn der Dreiakter von Will Stock schon etwas älter ist, behandelt er doch ein eigentlich hochaktuelles Thema, nämlich den Umgang mit unseren Senioren. Aber das selbstverständlich auf höchst humorvolle, volkstümliche Art.
Denn schon der Opa Jakob Häberle (Bernd Fischer) ist nicht so, wie man sich landläufig einen typischen Großvater vorstellt. Lebenslustig und nie um einen Streich verlegen, macht er seiner Schwiegertochter das Leben schwer. Diese, Berta Häberle (Ute Guber), putzt, räumt und schafft den ganzen Tag und fühlt sich vom Opa und auch von ihrem Mann Fritz Häberle (Joachim Walouch) ausgenutzt und missverstanden. Das macht sie den beiden auch ständig und mit deutlichen Worten klar, so dass die es bald nicht mehr hören können.
Allein die Tochter des Hauses, Barbara Häberle (Annika Michelfelder), vergöttert ihren Opa und versteht sich glänzend mit ihm. Und zwar so gut, dass sie und ihr Freund Klaus (Max Waldmann) mit dem Opa in eine Disco wollen. Als Berta den Schwiegervater mit Irokesenfrisur und Lederjacke dafür zurechtgemacht sieht, ist für sie das Fass voll. Sie stellt ihren Mann vor die Wahl: "Entweder dein Vater geht ins Altersheim oder ich zieh aus."
Doch es kommt noch verwickelter: Kaum ist Berta Häberle für zwei Tage zu ihrer Mutter gereist, taucht die geheimnisvolle Sonja Weinbrand (Ina Hofferberth) auf und verwandelt zuerst den Sohn Fritz und danach auch den Vater Jakob in zwei liebestolle Gockel. Zu allem Überdruss schaut immer im unpassendsten Moment die Nachbarin Martha Schäfle (Monika Ebinger) vorbei, um sich etwas aus dem Haushalt auszuleihen, in Wahrheit aber von ihrer Neugier getrieben.
Wie sich diese ganzen Verstrickungen am Schluss alle in Wohlgefallen auflösen, wie Opa Häberle zu seiner angebeteten Sonja findet, wie Schwiegertochter Berta doch wieder zur lieben netten Frau wird, die Sohn Fritz vor 25 Jahren geheiratet hat und welche Rolle ein fingierter Lottozettel dabei spielt, das war bis zur letzten Sekunde Stoff genug für viel Verwirrung und Ursache für jede Menge Situationskomik. So bot das Stück allen Mitspielern der Theatergruppe viel Gelegenheit, Spielfreude und schauspielerischen Schwung, Textsicherheit und souveränes Agieren auf der Bühne unter Beweis zu stellen. Die Ensemblemitglieder füllten ihre jeweiligen Rollen überzeugend aus und verkörperten die dargestellten Charaktere mit großer Lebendigkeit und sehr authentisch.
Zum rundum gelungenen Theatervergnügen trugen auch die Mitwirkenden neben oder hinter der Bühne bei. Für die Maske waren wie stets Gretel und Arno Hettig verantwortlich, als Souffleur unterstützte Tobias Ebinger die Gruppe auf der Bühne und Fabian Groß und Leonard Abrahams sorgten an den Reglern der Technik für das richtige Licht und den guten Ton. Regie führte Bernd Fischer.
Nicht zuletzt waren es auch dieses Jahr wieder einmal die Mitglieder des Murrer LandFrauenvereins, die mit viel Ideen und Einsatz Brote mit verschiedenen leckeren Aufstrichen sowie Getränke anboten, so dass es den Gästen an beiden Abenden im Murrer Bürgersaal auch am leiblichen Wohl nicht mangeln musste.
Lebhafter Szenen- und begeisterter Schlussapplaus waren sowohl am Freitag als auch am Samstag der Lohn für die Schauspieler, aber auch für alle andere Mitwirkenden und der Beweis, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer zwei sehr vergnügliche, unterhaltsame Abende verleben konnten.

22.01.2018

Zauber der Musik mit hervorragenden Musikern, hochkarätigen Solisten und einem abwechslungsreichen Konzertprogramm

Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim und Dirigent Peter Wallinger präsentierten ihr 24. Neujahrskonzert im Bürgersaal

Mit "Zauber der Natur" war das Neujahrskonzert überschrieben, mit dem am 13. Januar 2018 im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses traditionell der Veranstaltungsreigen der Reihe "Kulturprisma Murr" im neuen Jahr begonnen wurde - puren, mitreißenden Zauber der Musik verbreitete an dem Abend das Orchester der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim unter Leitung ihres Gründers Peter Wallinger, die zum 24. Mal in Murr gastierten. Einmal mehr wurden der Anspruch und das Ziel der Musiker und ihres Dirigenten, vertraute Musik neu erlebbar und neue Musik vertrauter zu machen, eindrucksvoll in einem abwechslungsreichen, vielfältigen und begeisternden Konzertabend realisiert.
Das Orchester der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim ist ein ganz besonderes Orchester: Frische und Spielfreude der hochtalentierten Musikerinnen und Musiker bieten einfach ein ganz besonderes Klangerlebnis - und das auf höchst professionellem Niveau. Mit seinen vitalen Interpretationen hat das Orchester mittlerweile einen außergewöhnlichen Ruf weit über die Region hinaus erlangt. Unter Leitung von Peter Wallinger gelingt es dem Orchester, ein ganz eigenes hoch-transparentes, beseeltes Klangbild zu formen, in dem die unterschiedlichsten Stücke in ihrem jeweils eigenen Charakter und einer differenzierten Dynamik geradezu lebendig zu werden scheinen.
Auch beim 24. Neujahrskonzert im Murrer Bürgersaal bot das reizvolle, ungewöhnliche Konzertprogramm, das Peter Wallinger zusammengestellt hatte, den Musikerinnen und Musikern wieder einmal reichlich Gelegenheit, diese besondere Qualität eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Mit von der Partie war in diesem Jahr der Sprecher und Schauspieler Frank Albrecht aus Freiburg, der den Abend mit Zeilen von Henrik Ibsen einleitete.
Die ersten zwei Musikstücke von Edvard Grieg spiegelten die Vorliebe Wallingers für nordische Tonkünstler wider. Ganz unterschiedlich - eher düster das eine, dagegen leicht das andere Stück -, beide jedoch so hingebungsvoll interpretiert, dass wie in einem Film skandinavische Landschaften und die Atmosphäre des Nordens plastisch vor dem inneren Auge zum Leben zu erwachen schienen. Puccinis trauriges Stück "Chrysanthemen" wurde einfühlsam umrahmt von den Texten "Notenblatt des November" von Georg von der Vring und "Gefrorne Tränen" von Wilhelm Müller. Frank Albrechts einfühlsame, nuancierte Rezitationen fügten sich kongenial in die Musikfolge ein, so dass Texte und Musik zu einem Gesamten wurden.
Ein Höhepunkt des Konzertabends war das Violinkonzert "Der Winter" aus Antonio Vivaldis "Vier Jahreszeiten". Die langjährige Konzertmeisterin der Kammersinfonie Sachiko Kobayashi brillierte als Solistin in allen drei Sätzen und bewies ihr großes Können, ihre Virtuosität und ihre Erfahrung. Feinfühlig-einfühlsam oder feurig-rasant ließ sie Kälte, Wind und Eis, Regentropfen und Wind musikalisch lebendig werden; insbesondere im Largo bestach sie dabei durch die sensible Interpretation der einschmeichelnden Melodiebögen. Begeisterter Applaus der rund 150 Gäste im Saal war der Lohn für diese grandiose Darbietung.
Nach der Pause kam Anne-Sophie Bertrand mit ihrer Harfe mit auf die Bühne. Die in Paris geborene französisch-amerikanische Musikerin ist Solo-Harfenistin beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und gastierte bereits 2012 beim Neujahrskonzert mit der Kammersinfonie in Murr. Solokonzerte führen sie in die großen Konzertsäle von London, Brüssel, Amsterdam, Rotterdam, Paris, Caracas, Jerusalem sowie zu den bekannten Festivals. In "Danses pour Harpe et Orchestre" des französischen Impressionisten Claude Debussy und in dem Harfen-Solo "Jardins sous la pluie" - ebenfalls von Debussy - stellte Bertrand ihre Klasse unter Beweis. Mit den für das königliche Instrument gleichermaßen notwendigen Eigenschaften physische Präsenz und höchste Konzentration, aber auch mit der Fähigkeit zu Hingabe und Interpretationsstärke faszinierte die Musikerin das Publikum und löste nach ihren Darbietungen wahre Beifallsstürme aus.
"Das Lied der Lerche" und der Walzer aus "Die Jahreszeiten" von Peter Tschaikowsky rundeten den Konzertabend ab, eingerahmt von Texten von Georg von der Vring, die von Frank Albrecht ausdrucksstark und eindringlich vorgetragen wurden.
Die Gäste im Bürgersaal waren von den musikalischen und sprecherischen Darbietungen rundum begeistert und spendeten minutenlangen Applaus. Der Lohn war eine Zugabe von Orchester und Rezitator. Die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim hat in Murr auch beim 24. Neujahrskonzert ihre Klasse und Brillanz, ihre Spielfreude und musikalische Neugier eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Bewirtung durch den Murrer LandFrauenverein in der Pause sowie vor und nach dem Konzert trug viel dazu bei, dass die Gäste einen rundum gelungenen, musikalisch hochkarätigen und schönen geselligen Abend im Bürger- und Rathaus verbringen konnten.

26.01.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 23. Januar 2018)

Eine Vielfalt von Themen aus den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen der Gemeindeverwaltung stand auf der Tagesordnung der ersten Sitzung des neuen Jahres, zu der der Gemeinderat am Dienstag, dem 23. Januar 2018, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zusammentrat. Zu Beginn dieser ersten Sitzung im Jahr 2018 wünschte der Schultes allen Mitgliedern des Gremiums sowie allen Anwesenden noch ein gutes und gesundes neues Jahr.
Vergeben wurde der Auftrag für die Arbeiten zur regelmäßigen Instandsetzung von Straßen und Gehwegen, die so genannten Jahrestiefbauarbeiten und es wurde das weitere Vorgehen zur Veräußerung des denkmalgeschützten und ortsbildprägenden Gebäudes Kirchgasse 12 beschlossen. Verabschiedet wurde auch ein Vorschlag zur Erweiterung der Schulkindbetreuung auf den Freitagnachmittag, die Vergabe eines Auftrags zur Umstellung weiterer Bereiche der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und eines Auftrags zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürger- und Rathauses. Zum Schluss der Sitzung wurden dem Gemeinderat zudem die Spenden erläutert, die der Gemeinde im letzten Jahr zugwendet worden sind, und über die Beteiligung der Gemeinde an Unternehmen des privaten Rechts berichtet, wie es die Gemeindeordnung vorschreibt.

Vergabe der Jahrestiefbauarbeiten
Das Straßen-, Wege- und Gehwegnetz der Gemeinde wird ständig gewartet und wo nötig instandgesetzt und repariert. Für diese laufenden Routinearbeiten müssen in regelmäßigen Abständen neue Angebote von Tiefbaufirmen eingeholt werden.
Das Verbandsbauamt Großbottwar hat in einer öffentlichen Ausschreibung die Arbeiten auf der Grundlage von Schätzmassen für insgesamt zwei Jahre ausgeschrieben und Angebote eingeholt. Der Gemeinderat vergab die Arbeiten an den günstigsten Anbieter, die Firma Eurovia Teerbau in Renningen. Die Preise dieses Angebots gelten, auch wenn der Umfang der Arbeiten naturgemäß im Voraus nicht genau feststeht.

Verkauf des Gebäudes Kirchgasse 12 und Abbruch benachbarter Gebäude im Rahmen der Ortskernsanierung
Der Gemeinderat hat für das Quartier "Hinter dem Alten Rathaus" eine städtebauliche Konzeption erarbeitet. Die Umsetzung der Konzeption und der vorgeschlagenen möglichen Erschließung durch einen Wohnweg von der Hindenburgstraße aus können wegen der Eigentumsverhältnisse und des Zuschnitts der Grundstücke noch nicht realisiert werden. Die Gemeinde konnte jedoch vor einiger Zeit die Grundstücke Kirchgasse 8, 10 und 12 erwerben. Das denkmalgeschützte und besonders ortsbildprägende Fachwerkhaus Kirchgasse 12 soll veräußert werden. Das zugehörige Grundstück soll dafür und für die Schaffung eines Wohnwegs neu zugeschnitten werden; im Westen soll vom Nachbargrundstück Fläche dazukommen, im Süden soll für die spätere Herstellung eines Fußwegs ein Teil der Fläche abgetrennt werden. Um diese Neuordnung durchführen zu können und weil das Gebäude Kirchgasse 10 und die Schuppen und Scheuern in diesem Bereich in einem sehr schlechten Zustand sind, sollen diese Gebäude abgebrochen werden.
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte weiter, dass zur Veräußerung des Hauses Kirchplatz 12, das instandgesetzt und saniert werden muss, zusammen mit dem Sanierungsberater der Gemeinde, der "LBBW Immobilien Kommunalentwicklung" GmbH (KE) ein Verfahren zur Einholung von Kaufangeboten erarbeitet wurde, das im Einzelnen erläutert wurde. So sollen private Interessenten aufgefordert werden, das Gebäude zu erwerben und ein Konzept zur Sanierung vorzulegen. Als Mindestpreis für den Erwerb wurde ein Betrag von 250.000 Euro angesetzt, so der Schultes. Der Erwerber müsse sicher noch einen beträchtlichen Betrag für Sanierung, Modernisierung und Instandsetzung investieren. Das Bieterverfahren solle sicherstellen, dass zum Einen nur ernsthafte private Interessenten sich mit dem Erwerb und der Modernisierung beschäftigen und zum Anderen potentielle Bieter genügend Informationen erhalten können, um vorher die baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen und Risiken möglichst genau abschätzen zu können.
Von den Mitgliedern des Gremiums wurde dem Abbruch der nicht erhaltenswerten Gebäude zugestimmt. Das Verfahren zur Auswahl privater Interessenten für den Kauf des Grundstücks Kirchgasse 12 wurde befürwortet. Es sei sehr zu begrüßen, wenn auf diese Weise das historische Fachwerkhaus an dieser Stelle erhalten werden könne.

Erweiterung der Schulkindbetreuung am Freitagnachmittag
Das Angebot der Gemeinde zur Betreuung von Kindern der unterschiedlichsten Altersgruppen wurde in jüngster Vergangenheit stark ausgebaut und erweitert. Eine Umfrage zur Betreuungssituation und eventuellen Bedürfnissen im vergangenen Sommer ergab unter anderem, dass einige Familien und Erziehende längere Öffnungszeiten der Schulkindbetreuung am Freitagnachmittag brauchen und wünschen.
Einen Vorschlag, auf diese Wünsche einzugehen, legte Bürgermeister Torsten Bartzsch dem Gremium in der Sitzung vor. Die Schulkindbetreuung soll danach am Freitag von 14 auf 17 Uhr erweitert werden. Die Gebühren dafür wurden auf Grundlage der bisherigen Sätze hochgerechnet. Beibehalten werden soll laut Bartzsch in Abstimmung mit den Betreuerinnen die Regelung, dass eine Anmeldung für mindestens zwei Tage in der Woche erfolgen muss.
Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag einstimmig zu. Das erweitere Angebot wird demnach ab 1. März 2018 gelten.

Umstellung weiterer Teilbereiche der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik
Im Juli 2017 hat der Gemeinderat beschlossen, weitere Teilbereiche der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde auf die neue, energiesparende LED-Technik umzustellen. Insgesamt 208 Leuchtkörper sollen umgerüstet werden. Dafür liegen laut Bürgermeister Torsten Bartzsch drei Angebote vor. Die Gemeinde erhalte für die Umstellung vom Bundesumweltministerium einen Zuschuss von 20 % der Aufwendungen.
Der Gemeinderat vergab die Arbeiten für diese Maßnahme an die Syna GmbH als günstigsten Bieter zum Angebotspreis von rund 77.000 Euro.

Vergabe der Arbeiten zur Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürger- und Rathauses
Im Juli 2017 hat der Gemeinderat beschlossen, auf dem Dach des Bürger- und Rathauses eine Photovoltaikanlage installieren zu lassen. Die Anlage wurde im Auftrag der Gemeinde von der "Süwag Grüne Energien und Wasser" GmbH geplant. Auf die beschränkte Ausschreibung gingen drei Angebote ein.
Der Gemeinderat vergab die Arbeiten auf Vorschlag von Bürgermeister Torsten Bartzsch an den günstigsten Bieter, die Firma Widmann Energietechnik aus Neuenstadt zum Angebotspreis von knapp 36.000 Euro. Die Installation und Inbetriebnahme der Anlage ist für das Frühjahr vorgesehen.

Annahme von Spenden
Nach der Gemeindeordnung muss der Gemeinderat alljährlich über alle Spenden, die der Gemeinde zugegangen sind, und ihren Verwendungszweck unterrichtet werden. Erfreulicherweise, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, hätten auch im Jahr 2017 viele Privatpersonen und Unternehmen an die Gemeinde für Zwecke im Ort etwas gespendet. Insgesamt seien im letzten Jahr Geldspenden in der Höhe von 7.417 Euro eingegangen. Als Verwendungszecke seien vor allem die Arbeit des Arbeitskreises Asyl, die Feuerwehr mit Jugendabteilung und das Jugendhaus angegeben worden.
Bartzsch bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern dafür, dass sie diese Aufgabenbereiche durch ihre Zuwendungen unterstützt haben.

Bericht über die Beteiligung der Gemeinde an Unternehmen des privaten Rechts
Alljährlich muss die Gemeinde nach der Gemeindeordnung einen Bericht über ihre Beteiligungen an Unternehmen des privaten Rechts erstellen und diesen dem Gemeinderat vorlegen und ortsüblich bekanntmachen. Daher berichtete Bürgermeister Torsten Bartzsch, dass die Gemeinde Murr im Jahr 2017 keine Beteiligung an Unternehmen mit mehr als 25 % hält. Mit weniger als 25 % bzw. sehr kleinen Anteilen ist die Gemeinde lediglich an drei Unternehmen beteiligt, nämlich an der Volksbank Ludwigsburg, an der gemeinnützigen Wohnbau- und Siedlungsgenossenschaft Ludwigsburg und mit zwei von 42 Anteilen an der Kleeblatt-Pflegeheime gGmbH, die das Kleeblatt-Pflegeheim in Murr betreibt.

Zum Abschluss der Sitzung wies Bürgermeister Torsten Bartzsch darauf hin, dass am 17. Februar 2018 die nächste Markungsputzede stattfinden werde (Treffpunkt: 9 Uhr am Bauhof im Lindenweg) und die alljährliche Blutspender- und Sportlerehrung am 15. März 2018 um 18.30 Uhr in der Sporthalle vorgesehen sei.

15.12.2017

Weihnachtliche und gesellige Stimmung bei der Senioren-Adventsfeier in der Gemeindehalle

Gut besetzt war die Gemeindehalle wieder bei der Adventsfeier für die Murrer Senioren
Blick in die gut besetzte Gemeindehalle
Sorgten für das Wohl der Gäste: Die Mitglieder des Gemeinderats mit Partnerinnen und Partnern
Mitglieder des Gemeinderats schenken Kaffee an die Gäste aus

Am ersten Advent war in der sehr gut besetzten Gemeindehalle weihnachtliche und gesellige Atmosphäre zu spüren, als die Mitglieder des Gemeinderats die Seniorinnen und Senioren des Ortes wieder zur jährlichen Adventsfeier begrüßten. Seit langem gehört es zur guten Tradition, dass die Ratsdamen und -herren zusammen mit Bürgermeister Torsten Bartzsch sowie ihren Partnerinnen und Partnern die älteren Einwohnerinnen und Einwohner mit Kaffee und Kuchen und weihnachtlichen Köstlichkeiten bewirten und diese es sich bei einem adventlichen und abwechslungsreichen Programm einen Nachmittag in fröhlicher Runde gut gehen lassen können.
Bei der Begrüßung zeigte sich Bürgermeister Torsten Bartzsch erfreut, dass die Gemeindehalle auch dieses Jahr wieder gut besetzt war, was zeige, dass die jährliche Adventsfeier sich bei den älteren Murrerinnen und Murrern immer großer Beliebtheit erfreue. Nachdem die Gäste von den Mitgliedern des Gemeinderats und ihren Partnerinnen und Partner gekonnt und routiniert mit Kaffee und Kuchen versorgt worden waren, gab es für die ältesten Besucherinnen und Besucher aus den Händen des Schultes Blumen bzw. Wein als Präsente.
Das Unterhaltungsprogramm wurde eingeleitet von zwei jungen Pianistinnen der Musikschule Marbach-Bottwartal, Laura Eberlen und Julia Rommel, die unterstützt von ihrer Lehrerin Sabine Wasmuth die Stücke "Hört die Vögel" und "Eistanz" vortrugen und anschließend die Gäste mit den bekannten Weihnachtsstücken "Alle Jahre wieder" und "Ihr Kinderlein kommet" zum Mitsingen bewegten.
Im Anschluss sprach Pfarrer Daniel Renz von der evangelischen Kirchengemeinde Murr einige Worte zur Advents- und Weihnachtszeit. Das Gesangsduo Karen und Peter Reichert brachte mit abwechslungsreichen Melodien musikalisch Schwung in die Gemeindehalle, bevor der Humorist Rolf Gerlach mit launigen Gedichten und Geschichten in schwäbischer Mundart das Publikum in der Halle zum Schmunzeln und Lachen brachte.
Den Abschluss des Bühnenprogramms bestritt Johanna Ebert mit ihrer Harfe, die sehr gekonnt bewies, welch schönes und klangvolles Instrument die Harfe ist. Lebhafter Applaus der Seniorinnen und Senioren war für alle Bühnenkünstler der verdiente Lohn und er zeigte, dass die Gäste auf das Beste unterhalten wurden.
Danach klang der Nachmittag in geselliger Runde langsam aus und am Ende hieß es: "Es war wieder sehr schön!"

08.12.2017

Bezirksnotarin Gabriele Riebold verabschiedet

Bezirksnotarin Gabriele Riebold wird von Bürgermeister Torsten Bartzsch mit herzlichem Dank verabschiedet

Notarin Gabriele Riebold (links) und Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts)

Im Rahmen eines kleinen Empfangs verabschiedete sich die scheidende Bezirksnotarin Gabriele Riebold von Bürgermeister Torsten Bartzsch und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bürgermeisteramtes Murr. Wie bekannt, werden die traditionellen Bezirksnotariate als Einrichtungen des Landes Baden-Württemberg zum Ende dieses Jahres aufgelöst und ihre Aufgaben auf Amtsgerichte, freiberufliche Notare oder andere Institutionen übertragen. So wurde die Zuständigkeit als Grundbuchamt bereits im Laufe dieses Jahres an das Amtsgericht Heilbronn, die Aufgaben als Nachlassgericht und als Betreuungsgericht gehen zum Ende des Jahres auf das Amtsgericht Besigheim (Familien-/Nachlassgericht) und das Amtsgericht Marbach am Neckar (Betreuungsgericht) über.
Bezirksnotarin Gabriele Riebold vom Notariat Steinheim an der Murr, zu dessen Zuständigkeitsbereich auch die Gemeinde Murr gehört(e), und die dieses Amt fast 10 Jahre ausgeübt hat, bedankte sich bei Bürgermeister Torsten Bartzsch und seinen Mitarbeitern für die gute und harmonische Zusammenarbeit in dieser Zeit, die stets zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger gewesen sei. Auch Bartzsch bedankte sich im Namen der Gemeinde bei Riebold für die vielfältigen Aufgaben, die sie für die Murrerinnen und Murrer erledigt habe. Gemeinde und Notariat hätten sich stets gegenseitig bei vielen Berührungspunkten beraten und unterstützt, um für die Bürger schnelle Termine, sachgerechte Lösungen und eine reibungslose Abwicklung der notwendigen Rechtsgeschäfte zu ermöglichen.

08.12.2017

Weinübergabe der Stadt Großbottwar an die Gemeinde Murr

Bürgermeister Ralf Zimmermann und Torsten Bartzsch
Die Bürgermeister von Großbottwar und Murr, Ralf Zimmermann (links) und Torsten Bartzsch (rechts), bei der Übergabe des Weins

Als vor über 20 Jahren die Rebflurbereinigung im Harzberg abgeschlossen wurde, kam es zu einem Ausgleich von Markungsflächen zwischen der Stadt Großbottwar und der Gemeinde Murr. Im südöstlichen Bereich des Harzbergs wurde das Rebgebiet auf die Markung Murr ausgedehnt, deren Hardtwaldwaldanteil dort angrenzt. Da das gesamte Rebgebiet vernünftigerweise zur Markung Großbottwar gehören sollte, einigten sich die Stadt Großbottwar und die Gemeinde Murr sehr unbürokratisch auf einen Markungsausgleich. Dies bedeutete, dass rund 1 ha der Fläche, die vorher zur Gemeinde Murr gehörte, jetzt Markungsfläche von Großbottwar ist. Man verzichtete seinerzeit auf komplizierte Ausgleichsberechnungen und vereinbarte, dass die Großbottwarer jedes Jahr der Gemeinde Murr eine Kiste Wein der Lage Harzberg übergeben.
Bei seinem Besuch im Rathaus letzte Woche überreichte Bürgermeister Ralf Zimmermann gut gelaunt an seinen Amtskollegen Bürgermeister Torsten Bartzsch den Wein.

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