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Umwelt und Klimaschutz

Die Gemeinde Murr nimmt die Verantwortung für Umwelt und Klima ernst. In welchen Bereichen Maßnahmen ergriffen und Projekte umgesetzt wurden, mit denen die Belastungen für die Umwelt reduziert und Energie eingespart werden können, dafür finden sich hier Beispiele.
Murr ist Mitglied der Ludwigsburger Energieagentur (LEA). Damit profitieren die Gemeinde und ihre Bürger von kostenfreien Beratungsangeboten, verbesserten Förderbedingungen und einem fachlichen Partner für alle Themen rund um Energie und Klimaschutz.

08.01.2020

Erstes Elektroauto für die Gemeindeverwaltung angeschafft

Alexandra Eberhardt (rechts) und Gunter Eberhardt (links) vom Autohaus Eberhardt übergeben das neue Elektrofahrzeug an Bürgermeister Torsten Bartzsch (2. v. l.)
Von links: Gunter Eberhardt, Bürgermeister Torsten Bartzsch und Alexandra Eberhardt mit dem neuen Elektroauto

Neben den Fahrzeugen des Bauhofs und der Feuerwehr hat die Gemeinde auch ein Dienstfahrzeug, das insbesondere vom Amtsboten und dem Gemeindevollzugsdienst genutzt wird.
Dieser VW Polo hatte nun leider einen großen Defekt, eine Reparatur wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Deshalb wurde kurzfristig ein neues Fahrzeug erworben.
Aus ökologischen Gründen wurde ein reines Elektrofahrzeug angeschafft. Mit dem Fahrzeug wird in der Regel nur innerörtlich gefahren.
Es handelt sich um einen Citroen C-Zero, der abzüglich von Bundes- und Landeszuschüssen rund 15.000 Euro gekostet hat. Für das Fahrzeug wurde ein Umweltbonus vom Bund über die "Richtlinie zur Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen" gewährt. Ebenso wurde das Fahrzeug vom Land Baden-Württemberg über einen "BW-e-Gutschein zur Förderung der Unterhaltungs- und Ladeinfrastrukturkosten eines batterieelektrischen Fahrzeugs" mit 3.000 Euro bezuschusst.

13.07.2018

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bürger- und Rathauses übergeben

Auf dem Dach des Bürger- und Rathauses befindet sich nun eine Photovoltaikanlage

Zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien wurde auf dem Dach des Bürger- und Rathauses eine Photovoltaikanlage installiert. Dies hatte der Gemeinderat im Juli 2017 beschlossen.
Die Anlage läuft seit Mitte Mai. Ende Juni wurde die Anlage nun endgültig fertiggestellt und übergeben.
Die Anlage hat eine Nennleistung von rund 20 kWp und kann pro Jahr ca. 20.000 kWh Strom produzieren. Dieser Strom soll bis zu ca. 75 % dem Eigenverbrauch dienen, der Rest wird in das Netz eingespeist.
Die Kosten für die Anlage und die Einbindung in das Netz betragen rund 36.000 Euro.

13.04.2018

Umstellung von weiteren Bereichen der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Die Syna GmbH rüstet derzeit die rund 200 Leuchtkörper im Gemeindegebiet um
Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative

Bereits 2017 wurden rund 60 Leuchten auf die stromsparendere, weiß leuchtende LED-Technik umgestellt.
In einem weiteren Schritt werden aktuell weitere 208 Leuchtkörper auf die LED-Beleuchtungstechnik umgerüstet. Es handelt sich um folgende Straßen/Bereiche: An der Mauer, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Blankensteinstraße (teilweise), Dorfweg, Eichenweg, Heerstraße, Im Gigis, Im Schlat (zwischen Dorfweg und Haugweg), Lindenweg, Mühlweg, Mühlwengert, Neuer Weg (teilweise), Tannenweg, Theodor-Heuss-Straße, Ziegeleiweg. Ebenso werden die Platzbereiche im Bereich Bauhof/Feuerwehr/Schule/Sportplatz umgerüstet sowie die Mozartstraße und Silcherstraße im Rahmen der dortigen Straßensanierung.
Die Kosten für die Umrüstung betragen rund 78.000 Euro.
Durch die nationale Klimaschutzinitiative erhält die Gemeinde für die Umrüstung einen Zuschuss in Höhe von 20 % der Investitionskosten. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kinderhauses Regenbogen in Betrieb genommen

Auf dem Dach des Kinderhauses Regenbogen befindet sich nun eine Photovoltaikanlage

Zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien wurde auf dem Dach des Kinderhauses Regenbogen eine Photovoltaikanlage installiert und in den letzten Tagen in Betrieb genommen. Die Anschaffung hatte der Gemeinderat im letzten Jahr beschlossen.
Die Anlage hat eine Nennleistung von 9,9 kWp und kann pro Jahr ca. 9.000 kWh Strom produzieren. Dieser Strom soll zu ca. 57 % dem Eigenverbrauch dienen, zu ca. 43 % wird er in das Netz eingespeist. Die Kosten für die Anlage und die Einbindung in das Netz betragen ca. 21.500 Euro.

02.12.2016

Gebrauchte Handys können abgegeben werden

Grafik zum Recycling von Mobiltelefonen

In der Ortsbücherei Murr können ab sofort ausgemusterte Mobil-Telefone abgegeben werden. Die Alt-Handys werden in einer "Mobilen Box" gesammelt und durch die gleichnamige Firma der Wiederverwertung bzw. dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Persönliche Daten werden vollständig und unwiderruflich gelöscht.
Der Erlös der Sammlung kommt der BUND-Ortsgruppe Marbach-Bottwartal zugute.
Weitere Informationen sind auf der Internet-Seite der Firma unter mobile-box.eu zu finden.

05.08.2016

Umbau der Lichtsignalanlagen an der Heerstraße und Bietigheimer Straße auf LED-Technik mit Blindensignalisierung

In Murr gibt es derzeit drei Lichtsignalanlagen. Die Anlage am Dorfplatz wurde bereits vor einigen Jahren auf LED-Technik umgestellt und eine Blindensignalisierung angebracht.
Der Gemeinderat hat im Juni beschlossen, nun auch die beiden übrigen Lichtsignalanlagen an der Ecke Hindenburgstraße/Heerstraße und an der "Blattert"-Kreuzung umzurüsten.
Die beauftragte Firma baut deshalb derzeit die Lichtsignalanlagen um. Die Beleuchtung wird künftig über energiesparende LED-Technik erfolgen. Darüberhinaus erhalten beide Lichtsignalanlagen eine Blindensignalisierung.
Die Kosten von ca. 21.400 Euro werden zu rund 75 % durch Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz vom Bund übernommen.

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