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Infos aus dem Rathaus

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier in der Regel 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden Sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik "Aktuelles / Info-Archiv".

22.06.2018

Sperrung der Steinheimer Straße ortseinwärts am 3. Juli 2018

Am Dienstag, 3. Juli 2018, wird das Modul für die Flüchtlingsunterkunft in der Steinheimer Straße 29/1 angeliefert. Damit die 4 Tieflader, die das Modul anliefern, entladen werden können, muss die Steinheimer Straße auf Höhe des Ortseingangs ortseinwärts in der Zeit von 08:30 - 15:00 Uhr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Landesstraße L1100 – Bietigheimer Straße.

Während der Sperrung in der Zeit von 08:30 - 15:00 Uhr müssen auch die Busse des ÖPNV in Richtung Marbach umgeleitet werden und können nur die Haltestelle „Blattert“ bedienen.

22.06.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 19. Juni 2018)

Einwohnerfragestunde
Drei Einwohner nutzten die Gelegenheit, Fragen direkt an Bürgermeister Bartzsch zu stellen. Es wurde angeregt, auf Grund der schwierigen Parkplatzsituation im Innenbereich der Gemeinde, das Parkkonzept entlang der Hindenburgstraße und des Dorfplatzes zu überdenken. Daraufhin wurde der Vorschlag unterbreitet, zu prüfen, ob die Öffnungszeiten der Tiefgarage ausgeweitet werden könnten. Des Weiteren wurden Fragen bezüglich der Umstellung auf das neue kommunale Haushaltsrecht, der Befangenheit einzelner Gemeinderatsmitglieder und der geplanten Kleeblatterweiterung gestellt.

Bürgermeister Bartzsch antwortete direkt auf die Fragen und bedankte sich für die Anregungen, welche von der Gemeinde geprüft werden.

Bebauungsplan „Steinäckerstraße – Dorfweg 1939 vom 15.02.1991, Änderung im Bereich der Frauenstraße 6 – 8“ mit örtlichen Bauvorschriften
Bürgermeister Bartzsch begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Müller vom Büro KMB, Ludwigsburg. Die Bebauungsplanänderung hat das Ziel, auf den Grundstücken Frauenstraße 6 – 8 zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 26 Wohneinheiten errichten zu können. Durch die geplante Nachverdichtung im Innenbereich können Flächen im Außenbereich geschont werden. Die während der erneuten Auslegung der Planung eingegangenen Stellungnahmen der Behörden und der Bürger wurden in der Sitzung von Herrn Müller dargestellt. Hierzu wird bemerkt, dass der derzeit gültige Bebauungsplan eine Bebauung im gleichen Umfang bereits zulässt. Die geplanten Flachdachgebäude entsprechen einer modernen Gestaltung und ermöglichen eine optimale Ausnutzung des obersten Geschosses. Die Planung orientiert sich an den in unmittelbarer Nähe zum Plangebiet befindlichen Gebäuden auf dem Thürrauch-Areal. Es wird eine Dachbegrünung gefordert, wodurch nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt entgegengewirkt und der Oberflächenabfluss vermindert wird.

Nach Abwägung der öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander beschloss der Gemeinderat den Bebauungsplan Steinäckerstraße – Dorfweg 1939 vom 15.02.1991, Änderung im Bereich der Frauenstraße 6 – 8“ mit örtlichen Bauvorschriften als Satzung.

Lindenschule -Fortführung des Projekts BläserklasseBürgermeister Bartzsch begrüßt die Schulleiterin der Lindenschule, Frau Marchand, die Lehrerin der Bläserklasse, Frau Lörcher, sowie Herrn Bäuerle als Vorsitzender des Musikvereins Murr. Herr Bäuerle informiert ausführlich über das Projekt Bläserklasse, welches vor 2 Jahren gestartet wurde und von der Gemeinde finanziell unterstützt wird. Als Fazit nach den beiden Jahren lässt sich feststellen, dass die Einführung einer Bläserklasse an der Lindenschule sehr erfolgreich verlaufen ist und auf reges Interesse bei den Schülerinnen und Schülern stößt. Der Musikverein als auch die Lindenschule möchte die Kooperation weiterführen, sodass auch in den Folgejahren eine Bläserklasse angeboten werden kann.

Der Gemeinderat beschloss die Bläserklasse des Musikvereins in Kooperation mit der Lindenschule weiterhin zu unterstützen und den verbleibenden Abmangel in den Folgejahren zu übernehmen.

Murrer Sommerferienprogramm
Bürgermeister Bartzsch begrüßte Herrn Burk, Vorsitzender des CVJM, Herrn Nägele und Frau Bernatek, welche über die Abläufe und die Organisation des Sommerferienprogramms informierten. Das Murrer Sommerferienprogramm findet diesen Sommer zum 35. Mal statt. Rund 100 Murrer Kindern im Grundschulalter wird eine spannende, interessante und abwechslungsreiche Woche angeboten. Der hohe organisatorische Aufwand wird vom CVJM mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mit der Unterstützung der Murrer Vereine geleistet. Die bürgerliche Gemeinde unterstützt das Programm insbesondere in finanzieller Hinsicht mit der Herstellung der Programmbroschüre, Übernahme von Versicherungen und Fahrtkosten und mit der Gewährung eines Zuschusses an den CVJM.

Der Gemeinderat nimmt den Bericht anerkennend zur Kenntnis.

Straßenbeleuchtung, Abschluss einer Vereinbarung mit der Süwag Energie AG
Die Straßenbeleuchtung obliegt den Kommunen als hoheitliche Aufgabe im Rahmen der Daseinsversorgung. Aufgrund der Entscheidung des Kartellamtes darf die Straßenbeleuchtung nicht mehr im Konzessionsvertrag enthalten sein. Seit Januar 2013 ist der Betrieb der Straßenbeleuchtung nicht mehr vertraglich geregelt, da eine Einigung mit den Beteiligten nicht erreicht werden konnte. Neben der Betriebsführung ist auch die Frage des Eigentums zu klären. Die bisherige stillschweigende Regelung sagt aus, dass das Straßenbeleuchtungsnetz einschließlich der Masten, der Sicherungskästen und des Versorgungskabels im Eigentum des Energieversorgers, Leuchten, Lampen und Zuleitungskabel vom Sicherungskasten zum Leuchtmittel im Eigentum der Gemeinde stehen. Seit 2015 hat die Gemeinde Murr mit der Süwag Energie AG eine Interimsvereinbarung abgeschlossen. Diese entspricht dem angebotenen „Mindestpaket“. Die Interimsvereinbarung endet zum 31.12.2018. Nach Abwägung der unterschiedlichen Möglichkeiten hat der Gemeinderat beschlossen einen Vertrag mit der Süwag Energie AG ab dem 01.01.2019 über die Laufzeit von 20 Jahren auf Grundlage des „Mindestpaketes“ abzuschließen. Die Prüfung der Leuchten, die Störungsbehebung, die Instandsetzung des Netzes, Leuchtenwartung/-instandhaltung wird nur nach Bedarf in Auftrag gegeben. Nach Ablauf der 20 Jahre hat die Gemeinde die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie das Netz zum Restwert übernehmen möchte.

Kindergarten Lindenweg – Einrichtung einer weiteren Gruppe
In der Gemeinde Murr stehen derzeit 222 Kindergartenplätze zur Verfügung. Die Platzzahl hat sich durch Änderungen der einzelnen Gruppen reduziert. Entgegen der Prognose des statistischen Landesamtes ist der Bedarf an Betreuungsplätzen gestiegen. Ein Engpass an Betreuungsplätzen zeichnet sich ab, da die Nachfrage bei stabiler Geburtenzahl zugenommen hat. Der Gemeinderat beschloss, zu Beginn des neuen Kindergartenjahres eine Kleingruppe mit bis zu 12 Kindern im Kindergarten Lindenweg, als Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten von 7.30 – 13.30 Uhr, zu eröffnen. Die zusätzlichen Personalkosten belaufen sich auf ca. 55.000 Euro pro Jahr. Bei einer weiteren Nachfrage nach Betreuungsplätzen im Kindergartenalter kann diese Kleingruppe zu einer Gruppe mit bis zu 25 Plätzen erweitert werden. Als weitere Option ist ein Anbau an den Kindergarten Lindenweg denkbar.

Anlieferung der vierten Flüchtlingsunterkunft
Bürgermeister Bartzsch informiert den Gemeinderat, dass am 03.07.2018, nachdem die Eidechsen erfolgreich umgesiedelt wurden, das vierte Modul angeliefert und in der Steinheimer Straße 29/1 aufgestellt wird. An diesem Tag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Es erfolgt eine Umleitung über die Landesstraße L1100.

29.11.2017

Hinweis: Gemeinde kann derzeit keine Wohnbauplätze anbieten

Die Gemeinde Murr verfügt derzeit über keine Wohnbauplätze, die zum Verkauf angeboten werden können. Von entsprechenden Nachfragen beim Bürgermeisteramt Murr kann daher abgesehen werden.

23.06.2017

Zurückschneiden von Hecken, Bäumen und Sträuchern

Derzeit grünt und blüht es überall im Ort. Bäume, Hecken und Sträucher wachsen und gedeihen bestens. Bei aller Freude über das üppige Wachstum der Hecken und Sträucher in den Gärten wird jedoch häufig übersehen, dass auch Äste oder Zweige in den öffentlichen Verkehrsraum ragen und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

An etlichen Stellen ist es daher notwendig, dass die Grundstückseigentümer oder ihre Beauftragten einen entsprechenden Rückschnitt vornehmen, so dass an Straßen und Wegen folgende Lichtraumprofile freigehalten werden:

Lichtraumprofile
Im öffentlichen Verkehrsraum müssen folgende Lichtraumprofile freigehalten werden:

4,50 m über der gesamten Fahrbahn
2,50 m über Gehwegen und Radwegen

Entlang der Gehwege ist der Bewuchs bis zur Gehweg-Hinterkante zurückzuschneiden. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Meter einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter.

Straßenbeleuchtung, Verkehrszeichen, Straßennamenschilder, Hydrantenschilder.
Häufig sind auch Straßenleuchten von Büschen und Bäumen stark eingewachsen. Straßenleuchten dienen der Verkehrssicherheit und können nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie frei stehen und nicht durch Sträucher und Äste verdeckt werden. Prüfen Sie deshalb bitte auch die Straßenbeleuchtung im Bereich Ihres Grundstücks und schneiden Sie die Sträucher und Bäume im Bereich der Straßenleuchten großzügig frei.

Bitte beachten Sie auch, dass durch Ihre Bepflanzungen keine Verkehrszeichen, Straßennamenschilder und Hydrantenschilder verdeckt sind und dass an Kreuzungen und Einmündungen die notwendigen Sichtfelder freigehalten werden.

01.07.2016

Frei laufende Hunde und Verunreinigungen durch Hunde

Immer wieder gehen beim Bürgermeisteramt Murr Klagen über unangenehme oder gefährliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden ein. In einzelnen Fällen streunen Hunde ohne jegliche Begleitung durch den Ort oder die freie Landschaft. In anderen Fällen werden frei laufende Hunde zwar von Frauchen oder Herrchen begleitet, diese sind jedoch in bestimmten Situationen nicht willens oder nicht in der Lage, ausreichend auf ihren Hund einzuwirken. Beides führt mit Sicherheit nicht dazu, dass andere sich bei Begegnungen mit diesen Hunden sicher fühlen können. Auch der gut gemeinte Zuruf "Der macht doch nix!" hilft den sich bedroht fühlenden Menschen meist nicht weiter.
In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Straßen, Gehwege, öffentliche Grünflächen, Kinderspielplätze und fremde Hausgärten keine Hundeklos sind. Gleiches gilt für Wiesen und Felder, besonders dann, wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden, da vom Hundekot, wenn dieser in die Fütterung gelangt, erhebliche gesundheitliche Risiken ausgehen können.
Deshalb die dringende Bitte an alle Hundebesitzer: Halten Sie Ihre Hunde ordnungsgemäß und beachten Sie die Bestimmungen der

· § 12 Abs. 3 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei herumlaufen dürfen,
· § 13 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Halter oder Führer von Hunden dafür zu sorgen haben, dass Hunde ihre Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten oder Einfahrten verrichten,
· § 37 Abs. 4 des Landesnaturschutzgesetzes, wonach in der freien Landschaft jedermann verpflichtet ist, von ihm abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder aufzunehmen und zu entfernen. Dieses gilt auch für Hundekot.

31.10.2016

Informationen zum Bundesmeldegesetz

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz, das am 1. November 2015 in Kraft trat, wurde das Melderecht in Deutschland harmonisiert und fortentwickelt. Erstmals gibt es jetzt bundesweit einheitliche und unmittelbar geltende melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger.

Eine wesentliche Änderung des neuen Bundesmeldegesetzes ist, dass seit 1. November 2015 zur Anmeldung der Wohnung eine Bestätigung des Wohnungsgebers erforderlich ist.

Informationen für Wohnungsnehmer (Mieter oder Eigentümer):

Die Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter vorgelegt oder elektronisch vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde übermittelt werden.

In der Regel erhalten Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung schriftlich vom Vermieter.

Der Mietvertrag reicht als Bestätigung nicht aus.

Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt künftig eine Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ab.

Wer aus einer Wohnung auszieht, muss sich nur abmelden, wenn er ins Ausland verzieht oder eine Nebenwohnung aufgibt.

Wer in eine Wohnung einzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anmelden und die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen.

Informationen für Wohnungsgeber

Bei jedem Einzug ist eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte; dazu gehören insbesondere auch Wohnungsverwaltungen. Wohnungsgeber können Wohnungseigentümer selbst sein, aber auch Hauptmieter die untervermieten.

Für die Ausstellung der Bestätigung bleiben dem Wohnungsgeber maximal zwei Wochen nach dem Einzug des Mieters Zeit. Mit der Bestätigung kann der Mieter dann der Meldebehörde gegenüber den Einzug nachweisen und sich so ordnungsgemäß an- oder ummelden.

Die bisher notwendige Wohnungsgeberbestätigung bei Auszug entfällt ab 01.11.2016.

Einen Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ finden Sie hier.

Eine Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten

  • Name und Anschrift des Vermieters,
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugsdatum,
  • die Anschrift der Wohnung,
  • die Namen der meldepflichtigen Personen.

Ein Mietvertrag erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

Kommen Wohnungsgeber Ihrer Mitwirkungspflicht nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig nach, kann seitens der Meldebehörde ein Bußgeld verhängt werden.

 Weitere Neuregelungen des Bundesmeldegesetztes sind u.a.:

  • Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
  • Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
  • Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
  • Der automatisierten einfachen Melderegisterauskunft über das Internet kann nicht widersprochen werden. Bestehende Sperren wurden gelöscht.
  • Die Hotelmeldepflicht wird vereinfacht.
  • Bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen besteht nur noch dann eine Meldepflicht, wenn keine Wohnung im Inland mehr besteht.
  • Für Bewohner von Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wird ein „bedingter Sperrvermerk“ im Melderegister eingetragen, somit dürfen auch deren Alters- oder Ehejubiläen nur noch mit deren Zustimmung veröffentlicht werden.
  • Die Vorschriften über die Veröffentlichung von Altersjubilaren wurden geändert.
    Nach § 50 Abs. 2 Satz 5 BMG dürfen nur noch Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag veröffentlicht werden. Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum.

Informationen zum Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe und Veröffentlichung von Meldedaten nach dem seit 1. November 2015 gültigen Bundesmeldegesetz finden Sie hier.

26.06.2015

Freuen Sie sich mit uns über das eBlättle

Als Abonnent des Nachrichtenblattes stehen Ihnen ab sofort die amtlichen Bekanntmachungen, die Vereinsnachrichten und alle anderen Inhalte des Amtsblattes auch in elektronischer Form zur Verfügung. Das von Nussbaum Medien entwickelte eBlättle ist eine Kopie des gedruckten Amtsblattes. Das eBlättle erscheint wie das gedruckte Amtsblatt, also immer am Freitag um 12 Uhr. Damit steht das Amtsblatt nicht nur allen Abonnenten zeitgleich, sondern überall auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sie brauchen also auch auf Reisen jetzt nicht mehr auf Ihr Amtsblatt zu verzichten und Sie können es zum Beispiel auch in der Mittagspause im Büro lesen.
Hierzu benötigen Sie lediglich einen Internetzugang.
Darüber hinaus bietet das eBlättle komfortable Funktionen, die es im gedruckten Amtsblatt nicht geben kann:

Suchalarm - Damit verpassen Sie nie wieder einen Artikel!
Artikel ausschneiden - Ausgewählte Artikel können Sie ganz bequem archivieren!
Komfortable Volltextsuche - Mit dieser finden Sie Stichwörter und ganze Sätze!

Wir haben mit dem Verlag Nussbaum Medien ausgehandelt, dass jeder Abonnent des Amtsblattes, dessen Bezugsgebühren über das Lastschriftverfahren bezahlt werden, einen kostenlosen Zugang zur elek­tronischen Amtsblattausgabe erhält. Hierzu ist lediglich eine Registrierung auf der Seite www.eblättle.de erforderlich. Diese ist während der Startphase ebenfalls kostenlos.
Natürlich wissen wir, dass das gedruckte Amtsblatt bei vielen Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens geworden ist. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Jedoch soll Ihnen das eBlättle als kostenlose Zugabe den jederzeitigen Zugriff auf alle Inhalte des Amtsblattes ermöglichen und Ihnen die oben aufgezeigten Vorteile entsprechend des aktuellen Standes der technischen Möglichkeiten bieten. Weitere Informationen zum eBlättle erhalten Sie direkt vom Verlag oder online unter
www.nussbaummedien.de/eblaettle_anleitung.

Ihre Gemeindeverwaltung

22.06.2018

Aus dem Fundamt

Immer wieder werden verloren gegangene Gegenstände beim Fundamt abgegeben.
Wir geben an dieser Stelle jeweils die in den vergangenen 2 Wochen beim Fundamt abgegebenen Gegenstände bekannt.
Beim Fundamt liegen auch noch Gegenstände, die schon vor längerer Zeit abgegeben wurden. Wenn Sie etwas vermissen, lohnt eine Nachfrage auf jeden Fall.

In der vergangenen Woche wurden folgende Gegenstände abgegeben:

1 Handy
1 kleiner Schlüssel
1 Jacke
1 Brille

Von den in der vorletzten Woche abgegebenen Gegenständen wurden bisher noch nicht abgeholt:

1 Armband
1 Cityroller
2 Autoschlüssel + 2 Haussschlüssel und 2 kleine Schlüssel

11.02.2013

Nachrichtenblatt - ab sofort online

Das Nachrichtenblatt der Gemeinde Murr erscheint wöchentlich freitags. Neben unseren amtlichen Mitteilungen informiert das Nachrichtenblatt auch über Aktuelles der ortsansässigen Vereine, Kirchen und Organisationen.
Sie finden als zusätzlichen Service künftig montags auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik "Aktuelles" - "Nachrichtenblatt" die Online-Ausgabe des aktuellen Nachrichtenblattes mit den amtlichen Bekanntmachungen sowie den kirchlichen Mitteilungen und den Vereinsnachrichten.

27.02.2012

Hochwassergefahrenkarten für die Murr

Bis zum Ausbau der Murr in den Jahren 1978 - 1980 waren jährliche Hochwasser und Überflutungen durch den Fluss ein "normales" Naturereignis. Seit dieser Zeit ist es jedoch zu keinen Überflutungen mehr gekommen. Die Hochwasser an Oder (1997) und Elbe (2002) haben der Öffentlichkeit das Gefahrenpotential von Hochwassern und die Dramatik für Menschen und Sachwerte wieder deutlich gemacht. Klimatische Veränderungen, extreme Niederschläge und rasche Schneeschmelzen können die Hochwassersituation auch an der Murr wieder verändern.
Das Land Baden-Württemberg hat nun im Oktober 2011 auch für die Murr Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht. Die Karten informieren detailliert über mögliche Hochwasserverläufe und Überschwemmungsflächen. Sie können

hier

bis zu einem Maßstab von 1 : 5.000 eingesehen werden.
Überschwemmungsgebiete sind Gebiete, die bei einem hundertjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr ist es nahezu die gesamte Talfläche links und rechts der Murr.
Überschwemmungskernbereiche sind diejenigen Teile von Überschwemmungsgebieten, die bei einem zehnjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr sind dies die Talflächen links und rechts des Weges von der Brückenstraße zum Floßhaussteg, nach Nordosten hin bis zur ehemaligen Bahnlinie.

Rechtliche Folgen
Mit der Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten gelten insbesondere folgende gesetzlichen Vorschriften:

1. Verbot, in Überschwemmungskernbereichen Grünland umzubrechen.
2. Geltung von besonderen Vorschriften für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Überschwemmungsgebieten, Überschwemmungskernbereichen und in hochwassergefährdeten Gebieten.
3. Genehmigungspflicht durch das Landratsamt Ludwigsburg bei folgenden Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten:

  • Errichtung und Erweiterung baulicher Anlagen,
  • Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen quer zur Fließrichtung des Wassers,
  • Aufbringen und Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden (Ausnahmen in der Land- und Forstwirtschaft möglich),
  • nicht nur kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden können,
  • Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche,
  • Baum- und Strauchpflanzungen, soweit diese den Zielen des vorsorgenden Hochwasserschutzes entgegenstehen,
  • Umwandlung von Grünland in Ackerland und
  • Umwandlung von Auwald in eine andere Nutzung.

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