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Infos aus dem Rathaus

Die Informationen auf dieser Seite stehen Ihnen hier in der Regel 3 Wochen zur Verfügung. Danach finden Sie die wichtigen Texte für etwa 1 Jahr unter der Rubrik "Aktuelles / Info-Archiv".

21.09.2018

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18. September 2018)

Mit einer relativ kurzen Tagesordnung startete der Gemeinderat am Dienstag, dem 18. September 2018, auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses in die Sitzungsperiode nach der Sommerpause.
Neben einer Einwohnerfragestunde und den Punkten Bekanntgaben und Verschiedenes lag den Ratsdamen und -herren ein Vorschlag für die Neufassung der Richtlinien für das Murrer Nachrichtenblatt vor. Im Rahmen des Tagesordnungspunktes "Verschiedenes" ging Bürgermeister Torsten Bartzsch auch auf die aktuelle Baustelle für den Kreisverkehr und die Verkehrssituation in diesem Zusammenhang ein.
(Den ausführlichen Bericht über die Sitzung finden Sie hier auf der Seite Info-Archiv.)

21.09.2018

Wechsel im Gemeindevollzugsdienst

Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) mit der neuen Gemeindevollzugbediensteten Frau Siegle (Mitte) und ihrem Vorgänger Herrn Schiele (rechts)
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Anuschka Siegle, Volker Schiele

Nach 22 Jahren verlässt Herr Volker Schiele die Gemeinde Murr. Sein Hauptarbeitsplatz in Stuttgart fordert ihn jetzt mehr, deswegen kann er seine Nebentätigkeit als Gemeindevollzugsbediensteter nicht mehr ausüben.
Wir freuen uns, dass wir Frau Anuschka Siegle als Nachfolgerin für Herrn Schiele gefunden haben. Seit dem 1. September 2018 arbeitet Frau Siegle jetzt stundenweise bei der Gemeinde Murr.
Wir wünschen beiden alles Gute.

07.09.2018

Sicherer Schulweg

Die Sommerferien sind zu Ende und ein neues Schuljahr beginnt.
Besonders die Schulanfänger, für die mit der Einschulung auch ein neuer Lebensabschnitt anfängt, sind auf dem Schulweg erhöhten Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. Wir empfehlen Ihnen mit dem Schulwegplan  Schulwege, die zwar nicht immer die kürzesten, nach den örtlichen Gegebenheiten aber die relativ sichersten sind.
Auf dem Schulweg sollten folgende Regeln beachtet werden:
· Die Kinder sollten Straßen möglichst wenig überqueren müssen.
· Muss eine Straße überquert werden, sollte dieses immer an gesicherten Querungsstellen (Fußgängerüberwege, Fußgängerfurten) erfolgen. Kleinere Umwege müssen dabei aus Gründen der Sicherheit ggf. in Kauf genommen werden. Dies gilt vor allem im Zuge der Bietigheimer Straße, Hindenburgstraße und Steinheimer Straße. Gesicherte Querungsstellen bestehen dort auf Höhe der Blattert-Kreuzung (bei der Gaststätte Ziegelhütte), der Heerstraße und dem Dorfplatz.
· Sind gesicherte Querungsstellen nicht vorhanden, sollten die Straßen nur im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen und nicht an den freien Streckenabschnitten dazwischen überquert werden. Die Eltern der Schulkinder bitten wir, uns in unserem Bemühen um sichere Schulwege zu unterstützen und sich ihrer Verantwortung für die Sicherheit ihres Kindes immer bewusst zu sein.
· Üben Sie mit Ihrem Kind den Schulweg ein, indem Sie ihn mehrmals gemeinsam begehen. Weisen Sie Ihr Kind dabei auf besondere Gefahrstellen hin.
· Überprüfen Sie bitte auch später, ob Ihr Kind den vorgegebenen Schulweg einhält und die vorhandenen Querungsmöglichkeiten auch benutzt.
· Seien Sie Ihrem Kind stets ein Vorbild, indem Sie selbst Straßen nur an sicheren Stellen bzw. an vorhandenen Fußgängerüberwegen oder Fußgängerfurten überqueren.
· Erläutern Sie Ihrem Kind auch falsches Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer, wenn diese die Straße z. B. trotz roter Ampel überqueren oder zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn treten.
· Lassen Sie Ihr Kind nur dann allein zur Schule gehen, wenn es sich sicher verkehrsgerecht verhalten kann.

Wir wünschen allen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr, vor allem aber, dass auf dem Weg zur und von der Schule nichts passiert.
Ihre
Lindenschule Murr
Gemeindeverwaltung Murr

07.09.2018

Neue Auszubildende bei der Gemeinde Murr

Lukas Albrecht
Lukas Albrecht
Moritz Graf
Moritz Graf

Ich heiße Lukas Albrecht, bin 16Jahre alt und lebe seit meiner Kindheit in Murr. Durch mein Schulpraktikum durfte ich den Beruf Verwaltungsfachangestellter besser kennenlernen.
Meinen Realschulabschluss habe ich in der Erich-Kästner-Realschule gemacht.
Mit meiner Ausbildungsstelle bin ich sehr zufrieden und freue mich schon auf meine 2 ½-jährige schöne und lehrreiche Ausbildungmit netten Kollegen und Kolleginnen bei der Gemeinde Murr. Ich bin mir sicher, dass ich in der Gemeinde Murr eine angenehme Zeit verbringen werde.

Mein Name ist Moritz Graf, ich bin 18 Jahre alt und in Murr aufgewachsen. Ich habe diesen Sommer meinen Abschluss an der Kaufmännischen Schule Stuttgart-Nord gemacht und beginne nun mein Studium im Bereich Public Management. Dafür absolviere ich ein Praktikum bei der Gemeinde Murr, welches mir bisher sehr gut gefällt. Ich finde es interessant, die Abläufe "Hinter denKulissen" zu sehen und Praxiserfahrung für mein Studium zu sammeln und freue mich auf die kommenden sechs Monate, die ich in der Gemeinde verbringen werde.

07.09.2018

Hohe Qualität des Murrer Trinkwassers

Das Trinkwasser zählt zu einem der am besten und häufigsten kontrollierten Lebensmittel.
Auch das Murrer Trinkwasser wird ständig überwacht und regelmäßig untersucht, es ist von höchster Güte und Reinheit. Neben den laufenden mikrobiologischen Untersuchungen werden auch regelmäßig physikalisch-chemische Trinkwasseruntersuchungen erstellt.
Nach der Trinkwasseranalyse durch das Institut Dr. Lörcher vom 31. Juli 2018 weist das Murrer Trinkwasser, das als Mischwasser zu 1/3 aus Eigenwasser und zu 2/3 aus Wasser der Landeswasserversorgung besteht, unter anderem folgende Parameter auf:
Gesamthärte (Härtebereich hart) 19,3 dH
Magnesium 20,0 mg/l
Fluorid 0,11 mg/l
Nitrat 19,2 mg/l

Nach § 2 der Trinkwasserverordnung wird das Trinkwasser auch auf zahlreiche Schadstoffe wie z. B. Arsen, Blei, Cadmium,Quecksilber, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, organische Chlorverbindungen sowie auf Pflanzenschutzmittel untersucht. All diese Schadstoffe sind im MurrerTrinkwasser nicht enthalten bzw. liegen unter der messtechnisch erfüllbaren Nachweisgrenze.
Wie seit Jahren steht den Murrer Haushalten damit ein qualitativ sehr hochwertigesTrinkwasser und Lebensmittel zur Verfügung.

21.09.2018

Aus dem Fundamt

Immer wieder werden verloren gegangene Gegenstände beim Fundamt abgegeben.
Wir geben an dieser Stelle jeweils die in den vergangenen 2 Wochen beim Fundamt abgegebenen Gegenstände bekannt.

In der vergangenen Woche wurden folgende Gegenstände abgegeben:

1 Halskette

Von den in der vorletzten Woche abgegebenen Gegenständen wurden bisher noch nicht abgeholt:

1 Teddybär
3 Schlüssel
1 Schlüssel am Band
1 Mütze

Beim Fundamt liegen auch noch Gegenstände, die schon vor längerer Zeit abgegeben wurden. Wenn Sie etwas vermissen, lohnt eine Nachfrage auf jeden Fall.

13.08.2018

Bau des Kreisverkehrs in der Bietigheimer Straße / Bei der Bergkelter / Im Langen Feld

Derzeit werden die Arbeiten des Bauabschnitts 1 im Bereich der Einmündung der Straße Bei der Bergkelter durchgeführt, die bis voraussichtlich Ende August dauern.

Für die folgenden Bauabschnitte 2 und 3 wird die Baustelle auf die gegenüberliegende Seite in den Bereich der Einmündung der Straße Im Langen Feld verlegt, wo zuerst Rohrleitung und Kabel verlegt werden müssen (Bauabschnitt 2) und anschließend die nördliche Hälfte des Kreisverkehrs gebaut wird (Bauabschnitt 3).

Während der gesamten Bauzeit gelten für den Verkehr folgende Einschränkungen:

  • Die Bietigheimer Straße kann ab der Einmündung Benninger Weg als Einbahnstraße nur ortsauswärts befahren werden.
  • Wer von außerhalb nach Murr will, kann aus Richtung Marbach kommend an der Bergkelterkreuzung geradeaus über die Marbacher Straße fahren, wer aus Richtung Pleidelsheim kommt, muss den Weg über die Umgehungsstraße L1100 und die Steinheimer Straße nehmen.

  •  Die Bushaltestelle der Linie 567 in der Bietigheimer Straße ortseinwärts muss während der gesamten Bauzeit aufgehoben werden.

Derzeit (Bauabschnitt 1) gilt folgende Verkehrsregelung:

  • Die Einmündung  Bei der Bergkelter / Bietigheimer Straße muss voll gesperrt werden. Das Gewerbegebiet Egarten und das Wohngebiet Bottenäcker sind in dieser Zeit nur über die Robert-Bosch-Straße erreichbar. Eine Zu- oder Abfahrt über den Benninger Weg ist nicht möglich.

  • In die Straße Im Langen Feld kann nur aus Richtung Murr eingefahren werden, das Ausfahren ist nur nach rechts in Richtung L1125 möglich. Ansonsten ist das Gewerbegebiet Im Langen Feld über die Zufahrt bei der Aral-Tankstelle erreichbar.

Während den voraussichtlich Ende August beginnenden Bauabschnitten 2 und 3 wird der Verkehr wie folgt geregelt:

  • Die Einmündung der Straße Im Langen Feld muss voll gesperrt werden.

  • In die Straße Bei der Bergkelter kann nur aus Richtung Murr eingefahren werden, das Ausfahren ist nur nach links in Richtung L1125 möglich.

  • In das Gewerbegebiet „Egarten“ und das Wohngebiet „Bottenäcker“ kann immer über die Robert-Bosch-Straße zu- und abgefahren werden.

  • Das Gewerbegebiet Im Langen Feld ist nur über die Zufahrt bei der Aral-Tankstelle erreichbar.

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der geänderten Verkehrsführungen während der Bauzeit und um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen.

13.08.2018

Baustellenverkehr auf dem Radweg entlang der Murr zwischen der Häldenmühle und dem Hermannsplatz

Vor Beginn der Errichtung des neuen Jugendhauses am Hermannsplatz wird der bestehende Parkplatz in Richtung Steinheim erweitert, um dort ausreichend Fläche zu schaffen. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich am 20. August 2018 und dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember 2018.

Da die Murrbrücke am Hermannsplatz nicht ausreichend tragfähig ist, müssen schwere Baustellenfahrzeuge über die Häldenmühle und den Radweg jenseits der Murr zu- und abfahren. Die Strecke wird mit entsprechenden Warn- und Hinweisschildern versehen.
Wer auf dieser Strecke werktags mit dem Rad oder auch zu Fuß unterwegs ist, sollte besonders auf diesen Baustellenverkehr achten und mit dem Rad besonders vorsichtig und langsam fahren.

10.08.2018

Zurückschneiden von Hecken, Bäumen und Sträuchern

Derzeit grünt und blüht es überall im Ort. Bäume, Hecken und Sträucher wachsen und gedeihen bestens. Bei aller Freude über das üppige Wachstum der Hecken und Sträucher in den Gärten wird jedoch häufig übersehen, dass auch Äste oder Zweige in den öffentlichen Verkehrsraum ragen und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

An etlichen Stellen ist es daher notwendig, dass die Grundstückseigentümer oder ihre Beauftragten einen entsprechenden Rückschnitt vornehmen, so dass an Straßen und Wegen folgende Lichtraumprofile freigehalten werden:

Lichtraumprofile
Im öffentlichen Verkehrsraum müssen folgende Lichtraumprofile freigehalten werden:

4,50 m über der gesamten Fahrbahn
2,50 m über Gehwegen und Radwegen

Entlang der Gehwege ist der Bewuchs bis zur Gehweg-Hinterkante zurückzuschneiden. Bei Fahrbahnen ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Meter einzuhalten. Sofern ein Bordstein vorhanden ist, kann der Sicherheitsabstand vom Fahrbahnrand auf 0,50 Meter reduziert werden. Bei Radwegen beträgt der seitliche Sicherheitsabstand 0,25 Meter.

Straßenbeleuchtung, Verkehrszeichen, Straßennamenschilder, Hydrantenschilder.
Häufig sind auch Straßenleuchten von Büschen und Bäumen stark eingewachsen. Straßenleuchten dienen der Verkehrssicherheit und können nur dann ihren Zweck erfüllen, wenn sie frei stehen und nicht durch Sträucher und Äste verdeckt werden. Prüfen Sie deshalb bitte auch die Straßenbeleuchtung im Bereich Ihres Grundstücks und schneiden Sie die Sträucher und Bäume im Bereich der Straßenleuchten großzügig frei.

Bitte beachten Sie auch, dass durch Ihre Bepflanzungen keine Verkehrszeichen, Straßennamenschilder und Hydrantenschilder verdeckt sind und dass an Kreuzungen und Einmündungen die notwendigen Sichtfelder freigehalten werden.

09.08.2018

Landratsamt Ludwigsburg untersagt Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse und Seen) ist bis auf weiteres verboten. Mit dieser Verfügung reagiert das Landratsamt Ludwigsburg auf die anhaltend niedrige Sauerstoffversorgung in den Gewässern im Kreis. Die derzeitigen hohen Temperaturen und ausbleibenden Niederschläge haben in den vergangen Tagen und Wochen dazu geführt, dass die Wassermenge in den meisten oberirdischen Gewässern sehr gering ist. Dies führt wiederrum zum Anstieg der Wassertemperatur und wirkt sich zudem negativ auf den Sauerstoffgehalt in den Gewässern aus. Auch Gewässerabschnitte, die augenscheinlich noch einen höheren Wasserstand aufweisen, sind gefährdet. Für viele Tiere und Pflanzen ist die Situation bedrohlich.

Die Entnahme von Wasser aus den Gewässern, vor allem mittels Pumpvorrichtungen verstärkt und beschleunigt diesen Vorgang. Da sich nach den Wetterprognosen in nächster Zeit keine Änderung der derzeitigen Situation abzeichnet, hat das Landratsamt Ludwigsburg eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese verbietet sämtliche Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern im Rahmen des Gemeingebrauchs. Ausgenommen von dieser Regelung sind Wasserentnahmen aus dem Neckar. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, dass sich die Gewässersituation möglichst nicht weiter verschlechtert und die Beibehaltung eines Mindestwasserabflusses zur Aufrechterhaltung der gewässerökologischen Funktionen gewährleistet wird.

07.08.2018

Beim Zentralen Service ist jetzt auch EC-Kartenzahlung möglich

Um den Service für unsere Bürger weiter zu verbessern, bieten wir ab sofort die Möglichkeit, die beim Zentralen Service zu entrichtenden Gebühren, wie z.B. für Pässe, Ausweise oder Standesamtsgebühren, bargeldlos per EC-Karte zu bezahlen.
Kreditkarten können leider nicht akzeptiert werden.

Umstellung von weiteren Bereichen der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik

Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative
Die Syna GmbH rüstet derzeit die rund 200 Leuchtkörper im Gemeindegebiet um
Arbeiten an einem Straßenbeleuchtungsmasten

Bereits 2017 wurden rund 60 Leuchten auf die stromsparendere, weiß leuchtende LED-Technik umgestellt. In einem weiteren Schritt werden aktuell weitere 208 Leuchtkörper auf die LED-Beleuchtungstechnik umgerüstet.
Es handelt sich um folgende Straßen/Bereiche: An der Mauer, Bahnhofstraße, Beethovenstraße, Blankensteinstraße (teilweise), Dorfweg, Eichenweg, Heerstraße, Im Gigis, Im Schlat (zwischen Dorfweg und Haugweg), Lindenweg, Mühlweg, Mühlwengert, Neuer Weg (teilweise), Tannenweg, Theodor-Heuss-Straße, Ziegeleiweg. Ebenso werden die Platzbereiche im Bereich Bauhof/Feuerwehr/Schule/Sportplatz umgerüstet sowie die Mozartstraße und Silcherstraße im Rahmen der dortigen Straßensanierung.
Die Kosten für die Umrüstung betragen rund 78.000 Euro. Durch die nationale Klimaschutzinitiative erhält die Gemeinde für die Umrüstung einen Zuschuss in Höhe von 20 % der Investitionskosten.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bürobeleuchtung im Rathaus wird erneuert – Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 21. Februar 2017 beschlossen, dass die Bürobeleuchtung im Rathaus erneuert werden soll.
Die Bürobeleuchtung ist zwischenzeitlich über 25 Jahre alt und soll auf die energiesparende LED-Technik umgestellt werden. Durch die Umrüstung können pro Jahr ca. 54.000 kWh Strom eingespart werden. Auf 20 Jahre hin gesehen reduziert sich der CO2-Verbrauch um rund 646 Tonnen.
In der Gemeinderatssitzung am 19. September 2017 wurde der wirtschaftlichste Anbieter, die Fa. Riedel aus Murr, mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt. Das Angebot beläuft sich auf rund 43.000 Euro. Die Umsetzung der Arbeiten wurde im Mai 2018 abgeschlossen.
Die Gemeinde erhält aus der Nationalen Klimaschutzinitiative einen Zuschuss in Höhe von 30 %. Hier die wichtigsten Informationen zur Förderung:
- Förderkennzeichen: 03KO5801
- Laufzeit: 01. Juli 2017 bis 30. Juni 2018
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

29.11.2017

Hinweis: Gemeinde kann derzeit keine Wohnbauplätze anbieten

Die Gemeinde Murr verfügt derzeit über keine Wohnbauplätze, die zum Verkauf angeboten werden können. Von entsprechenden Nachfragen beim Bürgermeisteramt Murr kann daher abgesehen werden.

01.07.2016

Frei laufende Hunde und Verunreinigungen durch Hunde

Immer wieder gehen beim Bürgermeisteramt Murr Klagen über unangenehme oder gefährliche Begegnungen mit frei laufenden Hunden ein. In einzelnen Fällen streunen Hunde ohne jegliche Begleitung durch den Ort oder die freie Landschaft. In anderen Fällen werden frei laufende Hunde zwar von Frauchen oder Herrchen begleitet, diese sind jedoch in bestimmten Situationen nicht willens oder nicht in der Lage, ausreichend auf ihren Hund einzuwirken. Beides führt mit Sicherheit nicht dazu, dass andere sich bei Begegnungen mit diesen Hunden sicher fühlen können. Auch der gut gemeinte Zuruf "Der macht doch nix!" hilft den sich bedroht fühlenden Menschen meist nicht weiter.
In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass Straßen, Gehwege, öffentliche Grünflächen, Kinderspielplätze und fremde Hausgärten keine Hundeklos sind. Gleiches gilt für Wiesen und Felder, besonders dann, wenn diese landwirtschaftlich genutzt werden, da vom Hundekot, wenn dieser in die Fütterung gelangt, erhebliche gesundheitliche Risiken ausgehen können.
Deshalb die dringende Bitte an alle Hundebesitzer: Halten Sie Ihre Hunde ordnungsgemäß und beachten Sie die Bestimmungen der

· § 12 Abs. 3 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei herumlaufen dürfen,
· § 13 der gemeindlichen Umweltschutz-Polizeiverordnung, wonach Halter oder Führer von Hunden dafür zu sorgen haben, dass Hunde ihre Notdurft nicht auf Gehwegen, in Grün- und Erholungsanlagen oder in fremden Vorgärten oder Einfahrten verrichten,
· § 37 Abs. 4 des Landesnaturschutzgesetzes, wonach in der freien Landschaft jedermann verpflichtet ist, von ihm abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder aufzunehmen und zu entfernen. Dieses gilt auch für Hundekot.

31.10.2016

Informationen zum Bundesmeldegesetz

Mit dem neuen Bundesmeldegesetz, das am 1. November 2015 in Kraft trat, wurde das Melderecht in Deutschland harmonisiert und fortentwickelt. Erstmals gibt es jetzt bundesweit einheitliche und unmittelbar geltende melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger.

Eine wesentliche Änderung des neuen Bundesmeldegesetzes ist, dass seit 1. November 2015 zur Anmeldung der Wohnung eine Bestätigung des Wohnungsgebers erforderlich ist.

Informationen für Wohnungsnehmer (Mieter oder Eigentümer):

Die Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter vorgelegt oder elektronisch vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde übermittelt werden.

In der Regel erhalten Mieter eine Wohnungsgeberbestätigung schriftlich vom Vermieter.

Der Mietvertrag reicht als Bestätigung nicht aus.

Wer eine eigene Wohnung bezieht, also selbst Eigentümer ist, gibt künftig eine Wohnungsgeberbestätigung für sich selbst ab.

Wer aus einer Wohnung auszieht, muss sich nur abmelden, wenn er ins Ausland verzieht oder eine Nebenwohnung aufgibt.

Wer in eine Wohnung einzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anmelden und die Wohnungsgeberbestätigung vorlegen.

Informationen für Wohnungsgeber

Bei jedem Einzug ist eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von ihnen Beauftragte; dazu gehören insbesondere auch Wohnungsverwaltungen. Wohnungsgeber können Wohnungseigentümer selbst sein, aber auch Hauptmieter die untervermieten.

Für die Ausstellung der Bestätigung bleiben dem Wohnungsgeber maximal zwei Wochen nach dem Einzug des Mieters Zeit. Mit der Bestätigung kann der Mieter dann der Meldebehörde gegenüber den Einzug nachweisen und sich so ordnungsgemäß an- oder ummelden.

Die bisher notwendige Wohnungsgeberbestätigung bei Auszug entfällt ab 01.11.2016.

Einen Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ finden Sie hier.

Eine Wohnungsgeberbestätigung muss folgende Angaben enthalten

  • Name und Anschrift des Vermieters,
  • Art des meldepflichtigen Vorgangs mit Einzugsdatum,
  • die Anschrift der Wohnung,
  • die Namen der meldepflichtigen Personen.

Ein Mietvertrag erfüllt diese Voraussetzungen nicht.

Kommen Wohnungsgeber Ihrer Mitwirkungspflicht nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig nach, kann seitens der Meldebehörde ein Bußgeld verhängt werden.

 Weitere Neuregelungen des Bundesmeldegesetztes sind u.a.:

  • Soweit Melderegisterauskünfte zur gewerblichen Nutzung erfragt werden, ist der Zweck der Anfrage anzugeben und die Melderegisterauskunft ausschließlich zu diesem Zweck zu verwenden.
  • Melderegisterauskünfte für Zwecke der Werbung und des Adresshandels sind nur mit Einwilligung der betroffenen Person möglich.
  • Sicherheitsbehörden und weitere, durch andere Rechtsvorschriften zu bestimmende Behörden erhalten rund um die Uhr länderübergreifend einen Online-Zugriff auf die Meldedaten.
  • Der automatisierten einfachen Melderegisterauskunft über das Internet kann nicht widersprochen werden. Bestehende Sperren wurden gelöscht.
  • Die Hotelmeldepflicht wird vereinfacht.
  • Bei Aufenthalten in Krankenhäusern, Heimen und ähnlichen Einrichtungen besteht nur noch dann eine Meldepflicht, wenn keine Wohnung im Inland mehr besteht.
  • Für Bewohner von Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wird ein „bedingter Sperrvermerk“ im Melderegister eingetragen, somit dürfen auch deren Alters- oder Ehejubiläen nur noch mit deren Zustimmung veröffentlicht werden.
  • Die Vorschriften über die Veröffentlichung von Altersjubilaren wurden geändert.
    Nach § 50 Abs. 2 Satz 5 BMG dürfen nur noch Geburtstage ab dem 70. Lebensjahr, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag veröffentlicht werden. Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum.

Informationen zum Widerspruchsrecht gegen die Weitergabe und Veröffentlichung von Meldedaten nach dem seit 1. November 2015 gültigen Bundesmeldegesetz finden Sie hier.

26.06.2015

Freuen Sie sich mit uns über das eBlättle

Als Abonnent des Nachrichtenblattes stehen Ihnen ab sofort die amtlichen Bekanntmachungen, die Vereinsnachrichten und alle anderen Inhalte des Amtsblattes auch in elektronischer Form zur Verfügung. Das von Nussbaum Medien entwickelte eBlättle ist eine Kopie des gedruckten Amtsblattes. Das eBlättle erscheint wie das gedruckte Amtsblatt, also immer am Freitag um 12 Uhr. Damit steht das Amtsblatt nicht nur allen Abonnenten zeitgleich, sondern überall auf der ganzen Welt zur Verfügung. Sie brauchen also auch auf Reisen jetzt nicht mehr auf Ihr Amtsblatt zu verzichten und Sie können es zum Beispiel auch in der Mittagspause im Büro lesen.
Hierzu benötigen Sie lediglich einen Internetzugang.
Darüber hinaus bietet das eBlättle komfortable Funktionen, die es im gedruckten Amtsblatt nicht geben kann:

Suchalarm - Damit verpassen Sie nie wieder einen Artikel!
Artikel ausschneiden - Ausgewählte Artikel können Sie ganz bequem archivieren!
Komfortable Volltextsuche - Mit dieser finden Sie Stichwörter und ganze Sätze!

Wir haben mit dem Verlag Nussbaum Medien ausgehandelt, dass jeder Abonnent des Amtsblattes, dessen Bezugsgebühren über das Lastschriftverfahren bezahlt werden, einen kostenlosen Zugang zur elek­tronischen Amtsblattausgabe erhält. Hierzu ist lediglich eine Registrierung auf der Seite www.eblättle.de erforderlich. Diese ist während der Startphase ebenfalls kostenlos.
Natürlich wissen wir, dass das gedruckte Amtsblatt bei vielen Menschen zum festen Bestandteil ihres Lebens geworden ist. Das ist gut so und soll auch so bleiben. Jedoch soll Ihnen das eBlättle als kostenlose Zugabe den jederzeitigen Zugriff auf alle Inhalte des Amtsblattes ermöglichen und Ihnen die oben aufgezeigten Vorteile entsprechend des aktuellen Standes der technischen Möglichkeiten bieten. Weitere Informationen zum eBlättle erhalten Sie direkt vom Verlag oder online unter
www.nussbaummedien.de/eblaettle_anleitung.

Ihre Gemeindeverwaltung

11.02.2013

Nachrichtenblatt - ab sofort online

Das Nachrichtenblatt der Gemeinde Murr erscheint wöchentlich freitags. Neben unseren amtlichen Mitteilungen informiert das Nachrichtenblatt auch über Aktuelles der ortsansässigen Vereine, Kirchen und Organisationen.
Sie finden als zusätzlichen Service künftig montags auf der Internetseite der Gemeinde unter der Rubrik "Aktuelles" - "Nachrichtenblatt" die Online-Ausgabe des aktuellen Nachrichtenblattes mit den amtlichen Bekanntmachungen sowie den kirchlichen Mitteilungen und den Vereinsnachrichten.

27.02.2012

Hochwassergefahrenkarten für die Murr

Bis zum Ausbau der Murr in den Jahren 1978 - 1980 waren jährliche Hochwasser und Überflutungen durch den Fluss ein "normales" Naturereignis. Seit dieser Zeit ist es jedoch zu keinen Überflutungen mehr gekommen. Die Hochwasser an Oder (1997) und Elbe (2002) haben der Öffentlichkeit das Gefahrenpotential von Hochwassern und die Dramatik für Menschen und Sachwerte wieder deutlich gemacht. Klimatische Veränderungen, extreme Niederschläge und rasche Schneeschmelzen können die Hochwassersituation auch an der Murr wieder verändern.
Das Land Baden-Württemberg hat nun im Oktober 2011 auch für die Murr Hochwassergefahrenkarten veröffentlicht. Die Karten informieren detailliert über mögliche Hochwasserverläufe und Überschwemmungsflächen. Sie können

hier

bis zu einem Maßstab von 1 : 5.000 eingesehen werden.
Überschwemmungsgebiete sind Gebiete, die bei einem hundertjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr ist es nahezu die gesamte Talfläche links und rechts der Murr.
Überschwemmungskernbereiche sind diejenigen Teile von Überschwemmungsgebieten, die bei einem zehnjährlichen Hochwasser überschwemmt und durchflossen werden. In der Gemeinde Murr sind dies die Talflächen links und rechts des Weges von der Brückenstraße zum Floßhaussteg, nach Nordosten hin bis zur ehemaligen Bahnlinie.

Rechtliche Folgen
Mit der Veröffentlichung der Hochwassergefahrenkarten gelten insbesondere folgende gesetzlichen Vorschriften:

1. Verbot, in Überschwemmungskernbereichen Grünland umzubrechen.
2. Geltung von besonderen Vorschriften für die Lagerung von wassergefährdenden Stoffen in Überschwemmungsgebieten, Überschwemmungskernbereichen und in hochwassergefährdeten Gebieten.
3. Genehmigungspflicht durch das Landratsamt Ludwigsburg bei folgenden Maßnahmen in Überschwemmungsgebieten:

  • Errichtung und Erweiterung baulicher Anlagen,
  • Errichtung von Mauern, Wällen oder ähnlichen Anlagen quer zur Fließrichtung des Wassers,
  • Aufbringen und Ablagern von wassergefährdenden Stoffen auf dem Boden (Ausnahmen in der Land- und Forstwirtschaft möglich),
  • nicht nur kurzfristige Ablagerung von Gegenständen, die den Wasserabfluss behindern oder die fortgeschwemmt werden können,
  • Erhöhen oder Vertiefen der Erdoberfläche,
  • Baum- und Strauchpflanzungen, soweit diese den Zielen des vorsorgenden Hochwasserschutzes entgegenstehen,
  • Umwandlung von Grünland in Ackerland und
  • Umwandlung von Auwald in eine andere Nutzung.

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