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Info-Archiv

Auf dieser Seite finden Sie für etwa 1 Jahr alle wichtigen Texte, die bislang in den Rubriken "Infos aus dem Rathaus" und "Infos aus dem örtlichen Leben" veröffentlicht wurden.

22.05.2015

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18. Mai 2015)

Ausnahmsweise an einem Montag trafen sich diese Woche am 18. Mai 2015 die Mitglieder des Gemeinderates zu einer Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses. Grund für die Anberaumung des Sitzungstermins außer der Reihe waren unter Anderem Bauaufträge für das Neubauprojekt Hindenburgstraße 28 und 30, deren Vergabe notwendig war, um mit dem Bau noch vor der Sommerpause beginnen zu können.

Neubauprojekt Hindenburgstraße 28/30
Wie bekannt, wird die Gemeinde auf den Grundstücken Hindenburgstraße 28 und 30 nach dem Willen des Gemeinderats ein Wohn- und Geschäftshaus errichten, das vom Murrer Architekten Dietrich Philipps geplant wurde. Mit dem Bau soll alsbald begonnen werden, nachdem zwischenzeitlich entschieden ist, dass im Erdgeschoss eine Arztpraxis einzieht, und vier von den sechs Wohnungen unterschiedlicher Größe (von 80 bis 148 qm) verkauft werden konnten.
Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte in der Sitzung den Architekten Dietrich Philipps, der den Mitgliedern des Gemeinderats die eingegangenen Angebote für die Erdbau- und für die Rohbauarbeiten erläuterte. Bei beiden Gewerken sind die jeweils günstigsten Bieter laut Philipps als solide und leistungsfähig bekannt. Wie der Schultes ergänzte, liegen beide Angebote auch im Kostenrahmen. Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe an beide vorgeschlagenen Firmen denn auch einstimmig zu. Der Auftrag für die Erdbauarbeiten ging zum Angebotspreis von 44.208,50 Euro an die Firma Buck Bau aus Remseck am Neckar, der für die Rohbauarbeiten zum Angebotspreis von 459.526,37 Euro an die Firma Häberle Bauunternehmung aus Besigheim. Laut Planer soll mit dem Bau des Wohn- und Geschäftshauses Mitte Juni begonnen werden.

Ausbau der Ganztagesbetreuung für Kindergartenkinder
Derzeit gibt es in Murr für Kinder im Kindergartenalter eine Ganztagesgruppe im Kindergarten Lindenweg. Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch dem Ratsgremium erläuterte, ist diese Gruppe sehr gut belegt und die Nachfrage nach Ganztagesplätzen steigt weiter an. Da eine verlässliche und durchgehende Ganztagesbetreuung vom 1. Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit immer wichtiger werde, so der Schultes, sei die Einrichtung einer zweiten Gruppe in Murr notwendig. Dies könne - da die Kinderzahlen insgesamt nicht wachsen - durch Umwandlung einer der vorhandenen Regelgruppen geschehen.
Als Standort komme zunächst ein Erweiterungsbau am Kindergarten Lindenweg in Betracht. Alternative wäre ein Erweiterungsbau am Kindergarten "Murrer Strolche" am Mühlweg, wo der so genannte "Pavillon" ohnehin bald grundlegend saniert oder abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden müsse. Ein Neubau an Stelle des Pavillons würde nicht nur Platz für zwei Ganztagesgruppen bieten, sondern könnte Kinder aus dem unmittelbar benachbarten Kinderhaus "Regenbogen", die dort ab dem 1. Lebensjahr in einer Ganztagesgruppe betreut werden, ab dem 3. Lebensjahr in vertrauter Umgebung aufnehmen. Zudem würde ein Neubau im Gegensatz zum vorhandenen Pavillon unmittelbar an das Alte Schulhaus angebaut und so die gruppenübergreifende Arbeit erleichtern. Ein Anbau am Mühlweg wäre, so Bartzsch abschließend, nach einer groben Kostenschätzung nur etwa 130.000 Euro teurer als eine Erweiterung des Kindergartens Lindenweg.
In seiner Klausurtagung im April hatte sich der Gemeinderat bereits ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und dem Ausbau des Standortes am Mühlweg den Vorzug gegeben. Auch die betroffenen Erzieherinnen seien bereits informiert worden, so der Schultes, und hätten gegen diesen Vorschlag keine Einwände.
So fiel der formale, grundsätzliche Beschluss des Gemeinderates, den Standort Mühlweg mit einem Anbau für zwei Ganztagesgruppen als Ersatz für den Pavillon zu erweitern, denn auch einstimmig aus.

Hundetoiletten
Bürgermeister Torsten Bartzsch stellte eine Anregung aus dem Gemeinderat zur Diskussion, nach der auf dem Gemeindegebiet Abfallbehälter mit Beuteln für die umweltgerechte Entsorgung von Hundekot aufgestellt werden sollten. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass nach einer Überprüfung vor Kurzem die Zahl der regulären Müllbehälter auf der Gemarkung erhöht worden sei und nach ersten Erfahrungen des Gemeindebauhofs dieses Angebot gut angenommen werde.
Nach Auffassung der großen Mehrheit der Gemeinderatsmitglieder würden Behälter mit Tüten für Hundekot keine Verbesserung bringen, da verantwortungsbewusste Hundehalter auch heute schon die Hinterlassenschaften ihrer Tiere in Tüten ordnungsgemäß beseitigen. Hundebesitzer, die das bisher nicht tun, würden sicher auch solch ein Angebot nicht nutzen oder die Tüten mit dem Hundekot nicht ordnungsgemäß beseitigen, wie das auch in anderen Kommunen zum Teil beobachtet werde. Der Gemeinderat kam daher mehrheitlich zu der Auffassung, keine Behälter mit Tüten für Hundekot aufzustellen, dafür aber die Anzahl von regulären Abfallbehältern noch einmal zu überprüfen und nach Bedarf auszubauen.

Verschiedenes
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die Ratsdamen und -herren von Gemeindekämmerer Albrecht Keppler über die Auswirkungen des Streiks von Erzieherinnen und Erziehern in Murr informiert, von dem das Kinderhaus "Regenbogen" betroffen ist. Für Härtefälle konnte kurzfristig eine Notbetreuung organisiert werden, die Eltern hätten im Allgemeinen für die Situation Verständnis aufgebracht. Mehrheitlich beschloss der Gemeinderat, für ausgefallene Betreuungstage die entsprechende Rechtsgrundlage anzuwenden und keine Elternbeiträge zurückzuzahlen, jedoch die Beiträge für nicht in Anspruch genommene Mahlzeiten zurückzuerstatten.
Bürgermeister Torsten Bartzsch gab bekannt, dass am Donnerstag, dem 11. Juni 2015, um 19 Uhr zu einem Treffen eingeladen werde, bei dem Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung für Asylbewerber und Flüchtlinge beraten werden sollen.

30.04.2015

Auf dem Neuen Friedhof wird eine weitere Urnengemeinschaftsanlage angelegt

Die neue Anlage (links im Bild) wird neben der bestehenden Anlage (rechts im Bild) errichtet
Bestehende Urnenanlage und Platz für die Errichtung der neuen Anlage

Die Nachfrage nach Urnenbestattungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Deshalb hatte der Gemeinderat bereits 2008 beschlossen, eine Urnen-Gemeinschaftsanlage mit vier Stelen für jeweils 10 Urnen auf dem Neuen Friedhof anzulegen. Auf den Basalt-Stelen werden die Namen der Verstorbenen genannt, ein direkter Bezug auf die Beisetzungsstelle besteht nicht.
Im Frühjahr 2013 wurde auch auf dem Alten Friedhof eine Urnen-Gemeinschaftsanlage angelegt, die ebenfalls gut nachgefragt wird. Die vorhandene Urnen-Gemeinschaftsanlage auf dem Neuen Friedhof ist mittlerweile voll belegt.
Der Gemeinderat hatte deshalb in seiner Sitzung am 24. März 2015 beschlossen, eine weitere Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft zur bestehenden Anlage anzulegen. Derzeit wird die Anlage von der Firma Lindenlaub und Herrn Failmezger errichtet. Die Kosten für die neue Anlage belaufen sich auf ca. 31.000 Euro.

24.04.2015

Beleuchtung am Dorfplatz auf LED-Technik umgestellt

Auf dem Dorfplatz wurde die Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgestellt
Neue LED-Leuchte im Dunkeln

Aufgrund des Alters der vorhandenen Beleuchtung wurden nun insgesamt sieben Leuchten auf dem Dorfplatz auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Gleichzeitig wurde im hinteren Teil des Dorfplatzes ein Leuchtenmast versetzt, da dieser in der Vergangenheit regelmäßig von einparkenden Autos beschädigt wurde.
Die Kosten für diese Umrüstung lagen insgesamt bei ca. 9.000 Euro.

24.04.2015

Aktueller Ausbaustand des Glasfasernetzes der Deutschen Telekom

An vielen Stellen im Ort sind derzeit kleine oder auch größere Baustellen eingerichtet. All diese Bauarbeiten dienen dem Ausbau des FTTC-Glasfasernetzes der Deutschen Telekom, die aktuell den Vorwahlbereich 07144 (Marbach, Murr, Steinheim, Affalterbach, Erdmannhausen, Pleidelsheim, Kirchberg, Benningen und Poppenweiler) ertüchtigt. Mit den Ausführungsarbeiten ist die Firma LAT Strecken- und Gleisbau GmbH beauftragt.
FTTC (englisch: Fiber to the curb - Glasfaser bis zum Bordstein) bedeutet das Verlegen von Glasfaserkabeln von den Vermittlungsstellen bis zu den Verteilerschränken der Deutschen Telekom. In diesen Verteilerschränken (MFG - Multifunktionsgehäuse) wird das ankommende optische Signal umgewandelt in ein elektrisches Signal und weiter transformiert in die bereits bestehenden Kupferkabel zu den jeweiligen Wohnungen bzw. Endeinrichtungen.
Zunächst werden die Hauptversorgungstrassen von den jeweiligen Vermittlungsstellen zu den Verteilerschränken gebaut, aber auch zeitgleich die Multifunktionsgehäuse aufgestellt. Die Baumaßnahmen dauern in der Regel 2 - 3 Monate in der jeweiligen Gemeinde. In den Kabeltrassen können teilweise bereits bestehende unterirdische Rohranlagen mitverwendet werden, das reduziert die verkehrsbehindernden Tiefbauarbeiten erheblich. Diese Nutzung verläuft jedoch nicht immer störungsfrei, da diese Rohranlagen bei Baumaßnahmen in der Vergangenheit oftmals beschädigt wurden. An diesen Stellen müssen punktuelle Aufgrabungen durchgeführt werden, um die Rohranlagen zu reparieren.
Nach den abgeschlossenen Tiefbauarbeiten erfolgt das etappenweise Einblasen von Glasfaserkabeln in die bestehenden bzw. neugebauten Rohranlagen. Erst nachdem die Multifunktionsgehäuse in Betrieb genommen wurden, können die restlichen Bau- und Montagegruben geschlossen werden.
In Murr werden elf Multifunktionsgehäuse errichtet. Es sind aufeinanderfolgende Arbeitsschritte für die Inbetriebnahme erforderlich. So zum Beispiel die Anbindung an das Glasfasernetz, an das bestehende Kupfernetz und die Stromversorgung für jedes Multifunktionsgehäuse. Sind alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen und abgenommen, kann die Inbetriebnahme erfolgen.
Die von den Tiefbau- und technischen Arbeiten betroffenen Anwohner werden zeitnah durch Handzettel in Kenntnis gesetzt. Lediglich bei ungeplanten Grabarbeiten ist eine kurzfristige Information nicht möglich.
Mit dem Ausbau des Breitbandnetzes durch die Deutsche Telekom ist der Weg für die nahezu flächendeckende Nutzung des schnellen Internets für alle Bürger in absehbarer Zeit möglich.

17.04.2015

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 14. April 2015)

Zu einer turnusmäßigen Sitzung begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch am Dienstag, 14. April 2015, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses die Mitglieder des Gemeinderates sowie einige Zuhörerinnen und Zuhörer, darunter auch die Vertreter der lokalen Presse. Auf der Tagesordnung standen die Verabschiedung des Haushaltsplans für das Jahr 2015, eine Erweiterung des Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III" sowie die Vergabe der Arbeiten für die Errichtung öffentlicher Stellplätze an der Carl-Benz-Straße.

Haushaltsplan 2015
Im Dezember des letzten Jahres wurde dem Gemeinderat der Entwurf des Haushaltsplans für das Jahr 2015 mit seinen wichtigsten Daten vorgestellt und erläutert. Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch in der jetzigen Sitzung feststellte, haben sich die grundlegenden Zahlen seitdem nicht geändert - nach wie vor könnte in diesem Jahr im Verwaltungshaushalt, der Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben des laufenden Betriebs, ein Überschuss erwirtschaftet werden und es würden zwar keine Mittel der Rücklage zugeführt werden, es müsste jedoch auch nichts vom "Sparbuch" der Gemeinde abgehoben werden. Auch die gemeindlichen Steuerhebesätze, Gebühren und Abgaben, so der Schultes, könnten unverändert bleiben.
Im Detail wurde der fertige Etat-Entwurf den Ratsdamen und -herren von Gemeindekämmerer Albrecht Keppler erläutert. Mit einem Gesamtvolumen von 19,35 Millionen Euro liegt der Haushalt um 1,56 Millionen Euro über dem des letzten Jahres. Der Verwaltungshaushalt umfasst mit 15,46 Millionen Euro 660.000 Euro mehr als der letztjährige, was - so Keppler - an der Rekordhöhe der Steuereinnahmen liegt: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte übertrifft die Gemeinde hier die Marke von 10 Millionen Euro, die Steuereinnahmen sind um 656.000 Euro höher als im Vorjahr. Auch die sonstigen Einnahmen würden laut Keppler in der gewohnten Höhe erwartet, so dass im Verwaltungshaushalt ein Überschuss in Höhe von gut 1,64 Millionen Euro erwirtschaftet werden wird, der dem Vermögenshaushalt - der Zusammenstellung der Investitionsmaßnahmen und Vermögensveräußerungen - zugute kommt.
Dieser wird 2015 einen Umfang von 3,9 Millionen Euro haben, was 900.000 Euro mehr als 2014 sind. Dieser Anstieg liegt an höheren Ausgaben beim Grunderwerb, die für dieses Jahr geplant sind. Im Vermögenshaushalt sind die größten Ausgabeposten in diesem Jahr außerdem unter anderem der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses auf den Grundstücken Hindenburgstraße 28 und 30, die geplante Erneuerung des Fahrbahnbelags in der Ortsmitte, die Errichtung von öffentlichen Stellplätzen an der Carl-Benz-Straße, die Fortführung der Ortskernsanierung und die Beschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens für die Freiwillige Feuerwehr. Geschultert werden können diese Investitionen alle aus eigener Kraft, ohne Rückgriff auf die Rücklage und ohne, dass Steuern oder Gebühren angehoben werden müssten, wie Keppler betonte.
Auf der Ausgabenseite ist vor allem der starke Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder in Murr spürbar. So sei der Umfang der (gesamten) Personalausgaben der Gemeinde von 2,19 Millionen Euro im Jahr 2012 auf knapp 3,18 Millionen Euro in diesem Jahr angestiegen, was vor allem an der Einstellung weiterer Erzieherinnen und Betreuungskräfte liege. Damit könne man jedoch auch eine Kinder- und Schulkindbetreuung anbieten, die sich in quantitativer und qualitativer Hinsicht sehen lassen könne und von Eltern und Familien sehr geschätzt und gut angenommen werde, wie Keppler feststellte.
Insgesamt, so der Kämmerer abschließend, erlauben es die Zahlen des Haushaltsplan-Entwurfs, dass man in Murr die Zukunft nicht nur verwalten müsse, sondern sie aktiv gestalten könne. In den kommenden Jahren müssten zwar gemäß der mittelfristigen Finanzplanung auch wieder Beträge aus der Rücklage entnommen werden, um Investitionen zu finanzieren, doch enge dies den Handlungsspielraum der Gemeinde nicht ein.
In der Beratung des Gemeinderats wurde unter anderem betont, es sei gut, dass der Murrer Haushalt keine Streichliste erfordere wie andernorts, die Hebesätze für Steuern sowie die Gebühren und Abgaben nicht erhöht werden müssten und weiter investiert werden könne. Eine große Entlastung sei auch die Schuldenfreiheit der Gemeinde. Doch dürfe man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen und sollte sich für kommende Aufgaben ausreichend wappnen.
Nachdem Bürgermeister Torsten Bartzsch sich im Namen des Gemeinderats bei Gemeindekämmerer Albrecht Keppler und den Mitarbeitern des Finanzwesens im Rathaus für die Arbeit am Haushalt und im Interesse der Gemeindefinanzen bedankt hatte, verabschiedete der Gemeinderat den Haushaltsplan für 2015 einstimmig.

Änderung der Abgrenzung des Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III"
Im Mai 2014 hat der Gemeinderat formell den Geltungsbereich des Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III" festgelegt, innerhalb dem städtebauliche Modernisierungsvorhaben und Ordnungsmaßnahmen mit Zuschüssen des Landes und der Kommune gefördert werden können. Der private Eigentümer eines denkmalgeschützten Gebäudes am Rand des Sanierungsgebietes beabsichtigt nun eine große Umbaumaßnahme, durch die in dem Gebäude eine Wohnung geschaffen wird. Dafür werden schmale Teilflächen benachbarter Grundstücke hinzuerworben, um die künftige Nutzung sinnvoll und städtebaulich ansprechend gestalten zu können. Da diese Teilflächen nicht im Sanierungsgebiet liegen, wurde dem Gemeinderat empfohlen, die Abgrenzung des Sanierungsgebietes entsprechend zu ändern. Diesem Vorschlag wurde vom Ratsgremium einstimmig zugestimmt.

Vergabe der Arbeiten für die Errichtung öffentlicher Stellplätze an der Carl-Benz-Straße
Am 24. Februar 2015 hat der Gemeinderat beschlossen, 16 öffentliche Stellplätze an der Ecke Carl-Benz-Straße/Raiffeisenstraße/Robert-Bosch-Straße anzulegen, um die dortigen, seit langem bekannten schwierigen Park- und Verkehrsverhältnisse zu verbessern (siehe diesen Bericht auf der Seite Info-Archiv). Die dafür notwendigen Arbeiten wurden vom Verbandsbauamt Großbottwar, das die Tiefbauarbeiten in Murr betreut, ausgeschrieben.
Das Ausschreibungsergebnis lag dem Gemeinderat in der Sitzung vor. Das Gremium vergab den Auftrag für die Arbeiten zum Angebotspreis von knapp über 80.000 Euro an den günstigsten Bieter.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wies Bürgermeister Torsten Bartzsch auf den kürzlich erschienenen "Jahresbericht 2009 bis 2013" hin, der die Entwicklung der Gemeinde in allen wichtigen Bereichen darstellt, sowie auf den neu aufgelegten Ortsplan auf dem aktuellsten Stand. Beide Unterlagen können kostenlos beim Zentralen Service im Erdgeschoss des Bürger- und Rathauses abgeholt werden.
Außerdem gab der Schultes bekannt, dass am 25. April 2015 ab 13 Uhr im Industriegebiet eine Feuerwehr-Großübung durchgeführt und am 9. Mai 2015 von 11 bis 14 Uhr im Rahmen des bundesweiten "Tages der Städtebauförderung" der neue Platz an der Ecke Hindenburgstraße/Kirchgasse offiziell eingeweiht werde und lud die Mitglieder des Gremiums und alle Anwesenden herzlich dazu ein.

10.04.2015

Neue Sozialarbeiterin im Jugendhaus

María Viúdez

Seit dem 1. April 2015 unterstützt Frau María Viúdez unseren Jugendhausleiter Ulrich Harsch.
Frau Viúdez ist bei der Gemeinde Pleidelsheim als Sozialarbeiterin angestellt und wird 50% ihres Beschäftigungsumfangs im Jugendhaus "Magnet" der Gemeinde Murr tätig sein. Ihr Schwerpunkt ist die offene Jugendarbeit, die Projekt- und Kooperationsarbeit mit der örtlichen Grundschule und die koedukative und geschlechtsspezifische Mädchenarbeit.
Wir wünschen Frau Viúdez bei ihrer neuen Aufgabe im Jugendhaus Magnet einen guten Start und alles Gute.

10.04.2015

Informativer Jahresbericht 2009 bis 2013 fertiggestellt

Bürgermeister Torsten Bartzsch und Heinz Trautwein freuen sich über die Fertigstellung des Jahresberichts 2009-2013
Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) überreicht Heinz Trautwein ein Exemplar des Jahresberichts 2009 bis 2013

In den vergangenen Wochen und Monaten hat unser ehemaliger Hauptamtsleiter Heinz Trautwein wieder umfassend und kompakt die wichtigsten Entwicklungen und Fakten der Gemeinde Murr im Zeitraum 2009 bis 2013 zusammengestellt.
Es wird ausführlich dargestellt, was in diesen Jahren alles vom Gemeinderat entschieden, von der Verwaltung umgesetzt wurde und darüber hinaus in der Gemeinde geschehen ist.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Trautwein für dieses Engagement.
Der Jahresbericht ist ab sofort kostenlos beim Zentralen Service im Bürger- und Rathaus erhältlich. Ebenso kann er hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

27.03.2015

100. Geburtstag von Frau Rosa Kiesner

Die Jubilarin Rosa Kiesner und Bürgermeister Torsten Bartzsch an ihrem Geburtstag
Rosa Kiesner (links) und Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts)

Am Montag, 23. März 2015, konnte Frau Rosa Kiesner ihren 100. Geburtstag feiern. Damit ist sie aktuell die drittälteste Bürgerin in Murr. Die Jubilarin, die in Eisenach geboren ist, lebt seit 1970 in Murr.
Bürgermeister Torsten Bartzsch überreichte ihr anlässlich ihres Geburtstages eine Urkunde des Ministerpräsidenten, ein Glückwunschschreiben des Landrats und einen Blumengruß der Gemeinde verbunden mit den allerbesten Wünschen für das neue Lebensjahr. Ebenso erhielt Sie ein Glückwunschschreiben des Bundespräsidenten.

27.03.2015

Der kleine Spatz lernt das Fliegen

Schauspielerin und Spatzenfigur auf der Bühne

"Theater live" durften am Dienstag, 17. März 2015, die "großen" Kinder der drei Murrer Kindergärten im Bürgersaal erleben. Die Ortsbücherei hatte sie eingeladen zu einer Aufführung des Kindertheaters "Vagabündel" mit dem Titel "Das vierte Ei".
Bei diesem Ei handelte es sich um ein Spatzenei, aus dem, welch Wunder, ein kleiner Spatz schlüpfte. Nun stehen kleine Spatzen bei Kindern hoch im Kurs und so verfolgten die kleinen (und großen) Zuschauer gespannt die Ereignisse.
Leider war nämlich der kleine Spatz in ein Kellerloch gefallen und in diesem hausten drei Ratten. Doch statt das kleine Wesen zu verspeisen, freundeten sie sich miteinander an und halfen dem kleinen Vogel letztlich, wieder in die Freiheit zu kommen. Sogar das Fliegen brachten sie ihm bei.
Mit wenigen, aber effektvollen Mitteln erzählten die beiden Schauspieler die spannende Geschichte und wenn eines der Kinder, die die Aufführung verfolgt hatten, jetzt in der Frühlingszeit einem Spatz begegnen sollte, so handelt es sich sicherlich um Friedrich, den kleinen Spatz, der von den Ratten das Fliegen gelernt hat.

27.03.2015

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 24. März 2015)

Die 14 Ratsdamen und -herren kamen am Dienstag, dem 24. März 2015, auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusmäßigen Sitzung zusammen. Bartzsch konnte dazu auch einige Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen. Auf der Tagesordnung standen ein neues Parkierungskonzept für die Ortsdurchfahrt im Ortskern, die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Areal der Firma Thürrauch, die Anlegung einer neuen Urnen-Gemeinschaftsanlage im Neuen Friedhof und eine so genannte Kleinbetragsregelung bei der Erhebung der Abwassergebühren.

Parkierungskonzept in der Hindenburgstraße/Steinheimer Straße
Im vergangenen Jahr hatte der Gemeinderat - im Zusammenhang mit der gesetzlich vorgeschriebenen Erstellung eines Lärmaktionsplans - die Untersuchung der Verkehrs- und Parksituation in der Ortsdurchfahrt und die Erstellung eines Parkierungskonzeptes im Ortskern in Auftrag gegeben. Damit soll die Parksituation verbessert sowie der Verkehrsfluss erleichtert werden, ohne den Schleichwegverkehr zu fördern. Das Ingenieurbüro "Planungsgruppe Kölz" aus Ludwigsburg hat die Ergebnisse dieser Untersuchung und erste Vorschläge für ein Parkierungskonzept in der Sitzung am 14. Oktober 2014 vorgestellt. In einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung am 25. November 2014 wurden die Murrerinnen und Murrer darüber informiert und haben in vielfältiger Weise dazu Stellung genommen, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch rückblickend berichtete. Diese Stellungnahmen sind in die weitere Entwicklung des Parkierungskonzeptes eingeflossen.
In der aktuellen Sitzung stellte Diplom-Ingenieur Andreas Weber dieses Konzept vor, das auch bereits mit der Straßenverkehrsbehörde und der Regiobus Stuttgart abgestimmt wurde. Danach sollen in der Hindenburgstraße und in der Steinheimer Straße wechselseitig Gruppen von Parkplätzen angeordnet werden, so dass einerseits wie bisher das Parken in der Nähe von Geschäften und Betrieben möglich ist, andererseits längere Reihen parkender Fahrzeuge auf einer Straßenseite, die den Verkehrsfluss vor allem für die Busse sehr erschweren, vermieden werden. Die Parkplätze sollen mit entsprechenden Markierungen, Schildern und Pflanzkübeln oder Bäumen ausgewiesen und optisch verdeutlicht werden, auf den restlichen Straßenabschnitten wird das Parken durch Halteverbotszonen ausgeschlossen.
Wie Ingenieur Weber erläuterte, musste bei Zahl und Anordnung der Parkplätze unter anderem auf die Anforderungen des Busverkehrs (bei der Bushaltestelle Ortsmitte) und die Sicherheit der Fußgänger (Verzicht auf eine Gehwegnase an der Einmündung Pfarrgasse) Rücksicht genommen werden. Bürgermeister Torsten Bartzsch ergänzte, für das Parkierungskonzept sei eine einjährige Testphase vorgesehen, während der die Wirkung überprüft und über Verbesserungen nachgedacht werden könne.
Von den Mitgliedern des Gemeinderats wurde das Konzept einhellig begrüßt. Vorgeschlagen wurde, die Parkzeit auf den ausgewiesenen Plätzen in der Hindenburgstraße von vornherein zeitlich zu begrenzen. Auch solle der Standort verschiedener Pflanzkübel bzw. Bauminseln hinter den Parkplätzen anstatt davor angeordnet werden, um das Einparken zu erleichtern. Mit diesen Änderungen wurde die Einrichtung des Parkkonzeptes einstimmig beschlossen; es wird jetzt beim Landratsamt als Straßenverkehrsbehörde beantragt.

Bebauungsplan "Thürrauch-Areal": Aufstellungsbeschluss
Wie bekannt, wurde die gewerbliche Nutzung der Gebäude der Firma Thürrauch aufgegeben, die Hallen stehen leer. Da in der Umgebung des Betriebes eine nahezu reine Wohnbebauung vorhanden ist, soll das Firmengelände künftig als Wohngebiet genutzt werden. Daher ist die Änderung des bestehenden Bebauungsplanes, der dort ein Mischgebiet vorsieht, in ein allgemeines Wohngebiet notwendig. Diese Bebauungsplan-Änderung ist im so genannten beschleunigten Verfahren nach dem Baugesetzbuch möglich. In die Bebauungsplan-Änderung sollen auch die Grundstücke an der Steinäckerstraße nördlich der Firmengebäude sowie die Frauenstraße und die Heerstraße einbezogen werden.
Um das Bebauungsplan-Verfahren zu starten, verabschiedete der Gemeinderat den notwendigen Aufstellungsbeschluss dafür.

Anlegung einer neuen Urnen-Gemeinschaftsanlage auf dem Neuen Friedhof
Schon öfter hat sich der Gemeinderat mit der Erweiterung der bestehenden Urnen-Gemeinschaftsanlage beschäftigt, da die Nachfrage nach dieser Bestattungsform sehr groß und Bedarf nach weiteren Plätzen vorhanden ist. Nachdem in der letzten Sitzung über die Gestaltung und vor allem die Kapazität der Erweiterung beraten wurde, beschloss das Ratsgremium nun die Erweiterung um zusätzliche vier Basaltstelen, vor denen jeweils zehn Urnen bestattet werden können, wie bei der bestehenden Anlage.

Kleinbetragsregelung bei den Abwassergebühren
Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch und Kämmerer Albrecht Keppler berichteten, fallen nach Einführung der gesplitteten Abwassergebühr im Jahr 2012 in etlichen Fällen Kleinstbeträge bei den Abwassergebühren an. Für diese Gebühren unter 5 Euro sei der Aufwand für Verbuchung, Zustellung eines Bescheids und gegebenenfalls Mahnung weitaus höher als der eigentliche Betrag. Schultes und Kämmerer schlugen vor, wie bei den Grundsteuern auch hier eine so genannte Kleinbetragsregelung einzuführen, nach der Gebührenschulden unter 5 Euro nicht erhoben werden. Die Gemeinde müsse dadurch lediglich auf einen Posten von etwa 150 Euro im Jahr verzichten.
Die Mitglieder des Gremiums stimmten dieser Verwaltungsvereinfachung zu und verabschiedeten die Kleinbetragsregelung für die Abwassergebühren einstimmig.

20.03.2015

Neuer Mitarbeiter für die Wasserversorgung der Gemeinde Murr

Seit 1. März 2015 unterstützt Herr Jürgen Schift unser Bauhofteam.
Er ist unter Anderem für die Wasserversorgung (Hausanschlüsse und Wasseruhren) in unserer Gemeinde verantwortlich.
Herr Schift ist gelernter Gas-, Wasser- und Klimainstallateur und besitzt bereits jahrelange Erfahrung als Wassermeister. Er tritt die Nachfolge von Herrn Lischka an, welcher seit dem 1. Dezember 2014 unseren Bauhof leitet.
In Notfällen können Sie Herrn Schift unter der Handy-Nr. 0157-75309150 erreichen.
Wir wünschen Herrn Schift einen guten Start.

16.03.2015

Rund 100 Sportlerinnen und Sportler und 16 Blutspenderinnen und Blutspender für Erfolge und Einsatz ausgezeichnet

Bürgermeister Torsten Bartzsch bedankt sich bei Benjamin Müller, German Koryakin und Oscar Bittermann von der Musikschule Marbach-Bottwartal für die schwungvolle musikalische Eröffnung des Ehrungsabends
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Benjamin Müller und German Koryakin am Piano und Oscar Bittermann am Schlagzeug
Zoe Gorzolka und Anton Gering bei ihrer atemberaubenden Vorführung
Zoe Gorzolka und Anton Gering bei einer Hebefigur auf der Bühne des Bürgersaals
Erfolgreiche Sportler und Mehrfach-Blutspender nach der Ehrung mit Bürgermeister Torsten Bartzsch (hinten links)
Gruppenbild mit geehrten Sportlerinnen und Sportlern, Mehrfach-Blutspendern und Bürgermeister Torsten Bartzsch im Bürgersaal
Die vier Mitglieder der Gruppe „Neubaugebiet“ bei ihrer Hip-Hop-Vorführung
Die vier Murrer Mitglieder der Hip-Hop-Gruppe Neubaugebiet bei iher Vofrührung auf der Bühne des Bürgersaals

Wie groß das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern selbst in einer kleinen Gemeinde ist und wieviel Möglichkeiten es gibt, sich in Vereinen oder für die Allgemeinheit einzusetzen, bewies einmal mehr der Ehrungsabend, der am 5. März auf Einladung der Gemeindeverwaltung im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses stattfand.
Bürgermeister Torsten Bartzsch war erfreut, dass er rund 100 Sportlerinnen und Sportler unterschiedlichster Disziplinen aus Murr bzw. aus Murrer Vereinen zur Auszeichnung für Erfolge im vergangenen Jahr und 16 Mehrfach-Blutspenderinnen und -Blutspender sowie etliche Mitwirkende, die den Abend gestalteten, und eine große Zahl interessierter Gäste aus der Einwohnerschaft im Bürgersaal willkommen heißen konnte.
Eingeleitet wurde der Abend von den jungen Pianisten Benjamin Müller und German Koryakin und dem Schlagzeugschüler Oscar Bittermann von der Musikschule Marbach-Bottwartal, die die Anwesenden mit zwei fetzigen, mitreißenden Boogie-Stücken begeisterten und zum Mitklatschen animierten. Bürgermeister Torsten Bartzsch bedankte sich herzlich bei den jungen Musikern und der Pianolehrerin Sabine Wasmuth für diese unterhaltsame Bereicherung des Ehrungsabends mit kleinen Präsenten.

16 Mehrfach-Blutspender, darunter einer mit 75 Blutspenden
Zu Beginn der Blutspender-Ehrung hob Bürgermeister Torsten Bartzsch die Wichtigkeit des Blutspendens für unsere Gesundheitsversorgung hervor. Bei Operationen oder bei Unfällen komme man ohne Blutspenden nicht aus und jede oder jeder von uns könne in eine Lage kommen, in der eine Blutspende lebensrettend sein kann. Dagegen sei der Aufwand für eine Blutspende minimal und sie schade auch nicht, was durch die vielen Mehrfach-Blutspender bewiesen werde. Der Dank des Schultes ging auch an die Aktiven des Murrer DRK-Ortsvereins, die die beiden Blutspende-Aktionen, die jährlich in Murr stattfinden, organisieren und mit dem Blutspendedienst durchführen.
Geehrt wurden für 10-maliges Blutspenden: Tobias Ebinger, Monika Ebinger, Mike Goll, Angelika Hornung, Simon Kauderer, Birgit Mallwitz-Funk, Klaus-Dieter Schulze, Patricia Schwander, Stefanie Thiemann und Monika Weiß. Für sie gab es neben der Ehrennadel und der Urkunde des DRK-Blutspendedienstes eine Flasche Wein oder Sekt als Dank der Gemeinde.
Für 25 Blutspenden konnten Norbert Abele, Jochen Glück, Johannes Grünwaldt und Uli Stotz die entsprechende Nadel und Urkunde des Blutspendedienstes sowie jeweils einen Karton mit zwei Weinflaschen von der Gemeinde entgegennehmen.
Gerhard Bezner hat im letzten Jahr 50 Mal Blut gespendet und erhielt dafür aus den Händen von Bürgermeister Torsten Bartzsch die Nadel und die Urkunde des Roten Kreuzes sowie einen Karton mit drei Flaschen Wein als Dankeschön der Gemeinde.
Ganze 75 Mal Blut gespendet hat Thomas Bauer. Im Gespräch mit dem Schultes bekannte er, dass ihm das Blutspenden nie geschadet und er sich dabei immer wohl gefühlt habe. Man spüre lediglich einen kleinen Pieks. Bürgermeister Torsten Bartzsch händigte ihm als Dank für diesen Einsatz die Ehrennadel und die Urkunde sowie eine Flasche Wein und einen Vesperteller von der Gemeinde aus.

Fast 100 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler: Von Tänzern über Schwimmer bis zu Turnern
Fast genau 100 Sportlerinnen und Sportler aus Murr bzw. aus Murrer Vereinen konnten im letzten Jahr besondere Erfolge erzielen, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch erfreut feststellte. Dabei sind die jungen und älteren Sportler in den verschiedensten Sportarten aktiv.
Gleich zu Anfang stellte das Tanzpaar Zoe Gorzolka und Anton Gering mit atemberaubender Akrobatik unter Beweis, welche Leistungen beim Tanzsportverein Murr von den jungen Schau- und Gardetänzern erbracht werden. Anspruchsvolle Hebefiguren und eine schwungvolle Choreografie, die große Kondition erforderte, riefen bei den Zuschauern begeisterten Beifall hervor.
Bürgermeister Torsten Bartzsch hob die Bedeutung der Sportvereine für das Gemeinschaftsleben der Gemeinde hervor. Kinder, Jugendliche und Erwachsene finden hier Möglichkeiten für die Freizeitbeschäftigung und für individuelles und gemeinschaftliches Engagement. Trainer, Übungsleiter, Vorstände und Abteilungsleiter leisten vielfältige ehrenamtliche Arbeit, die das Gemeindeleben mit präge und für die ihnen Dank gebühre, so der Schultes. Die Gemeinde stelle mit den Hallen und Sportanlagen gerne die dafür notwendige Infrastruktur zur Verfügung und sorge so für gute Rahmenbedingungen.
Die Liste der geehrten Sportlerinnen und Sportler ist wieder ein eindrucksvoller Beleg für die Vielfalt der sportlichen Aktivitäten in einer kleinen Gemeinde und die Motivation und den Ehrgeiz sowie den Einsatz von Übungsleitern, Betreuern und Trainern in den einzelnen Vereinen und Gruppen. Geehrt wurden folgende Sportlerinnen und Sportler mit Urkunden und Gutscheinen sowie mit der Sportplakette der Gemeinde Murr, sofern sie die dafür geltenden Richtlinien erfüllten:
"Dancing Mini Stars" des Tanzsportvereins Murr (3. Bundesliga Schülerklasse) mit Grace Adelhelm, Anastasia Andriewski, Lisa Bonna, Giuseppe Carannante, Simon Gering, Jule Laible, Emely Neugebauer, Fanny Scheunpflug, Leni Sossalla, Lili Stojanovic, Nazra Yildiz und Sophie Kiemle für zweite Plätze bei den bundesoffenen Turnieren in Oedheim und Darmstadt sowie bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Marschtanz.
"Dancing Kid Stars" des Tanzsportvereins Murr (2. Bundesliga Schülerklasse) mit Zelal Akbas, Nina Bohn, Gloria Carannante, Annalena Dobmeier, Anton Gering, Zoe Gorzolka, Anja Holderbach, Eileen Kempinger, Vivien Klüberspies, Julia Kurkowska, Saviana Stazzone, Jenny Ungericht und Miriam Sik für erste Plätze bei den bundesoffenen Turnieren in Volxheim, Dettelbach und Oedheim sowie bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Marschtanz.
Darüber hinaus vom Tanzpsortverein Murr noch seit November 2014 die "Dancing Teen Stars" (2 Bundesliga Jugendklasse) mit Gloria Carannante, Annalena Dobmeier, Anton Gering, Zoe Gorzolka, Anja Holderbach, Eileen Kempinger und Vivien Klüberspies für zweite Plätze bei verschiedenen bundesoffenen Tanzturnieren im Marschtanz. Simon Gering und Jenny Ungericht waren als Schüler-Garde-Paar erfolgreich, Anton Gering und Zoe Gorzolka als Jugend-Garde-Paar und Saviana Stazzone als Mini-Garde-Solotänzerin.
Ebenfalls im Tanzen erfolgreich und zwar in der Weltspitze als Mitglied der A-Standard-Formation des "1. Tanzclubs Ludwigsburg" war im vergangenen Jahr zum wiederholten Mal Patrick Rietl. Die Formation holte den zweiten Platz bei der Deutschen Meisterschaft und den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Braunschweig.
Beim "Marbacher Ruderverein von 1920" rudert die Murrerin Kira Peters und hat in ihrer Altersklasse im Einer, im Zweier, im Vierer und im Mix erste bzw. vordere Plätze belegt, wurde Landesiegerin im Vierer mit Steuerfrau bei "Jugend trainiert für Olympia" und hat am Bundesfinale teilgenommen.
Sonja Molkenthin hat auch 2014 als Schwimmerin beim "TSG Backnang 1846" an ihre Erfolge aus den Vorjahren anknüpfen können. Geehrt wurde sie unter anderem für erste oder vorderste Plätze in verschiedenen Disziplinen und auf verschiedenen Distanzen bei baden-württembergischen und württembergischen Meisterschaften, bei deutschen Meisterschaften in der offenen Klasse und ihres Jahrgangs, deutschen Kurzbahnmeisterschaften und süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften. Ebenfalls im Schwimmen schon einige Jahre aktiv und sehr erfolgreich sind die Geschwister Julia Grieb und Felix Grieb, die beide für die "Schwimmvereinigung Region Stuttgart" starten. Julia Grieb wurde unter anderem Erste sowohl bei den baden-württembergischen als auch bei den württembergischen Meisterschaften im 200 m-Brustschwimmen und im 200 m-Lagenschwimmen, Erste bei den württembergischen Meisterschaften im 100 m-Brustschwimmen und im 400 m-Lagenschwimmen und hat darüber hinaus bei süddeutschen Meisterschaften, bei den württembergischen Kurzbahnmeisterschaften, bei den offenen baden-württembergischen Jahrgangsmeisterschaften und bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften vordere Plätze in verschiedenen Schwimm-Disziplinen erreicht. Nicht weniger erfolgreich war auch im Jahr 2014 ihr Bruder Felix Grieb, der unter anderem bei den württembergischen Meisterschaften jeweils Platz 1 im 200 m Schmetterling, 200 m Lagen, 400 m Freistil, 1500 m Freistil, 400 m Lagen, bei den württembergischen Kurzbahnmeisterschaften jeweils Platz 1 in 200 m Schmetterling und 100 m Lagen und bei den baden-württembergischen Meisterschaften Platz 1 in der Disziplin 200 m Lagen erreichte. Darüber hinaus erschwamm sich Felix vordere Ränge in verschiedenen Disziplinen und auf verschiedenen Strecken bei süddeutschen, baden-württembergischen und württembergischen sowie deutschen Meisterschaften. Erstaunlich, welcher Trainingsfleiß hinter all diesen Erfolgen steht, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch in seinen kurzweiligen Interviews mit den Sportlerinnen und Sportlern erfuhr; so wird zum Teil neun Mal pro Woche - vor der Schule und nach der Schule - trainiert.
Dies gilt auch für die vier Murrer Mitglieder der Hip-Hop-Formation "Neubaugebiet" vom "Contemp Dance Center" in Marbach Vivien Klüberspies, Maren Pflieger, Benita Müller und Franka Buck. Sie wurden mit ihrer Gruppe südwestdeutsche Meister, Zweite bei den deutschen Meisterschaften und belegten Platz 7 bei den europäischen Hip-Hop-Meisterschaften in Hockenheim.
Auch Niklas Knoll, Mitglied beim Murrer Verein "Team Silla Hopp" und im "SGV Murr", könnte seine Erfolge ohne ausdauerndes Training nicht erreichen; er wurde 2014 baden-württembergischer Meister im Aquathlon, baden-württembergischer Vizemeister und Vierter bei den deutschen Meisterschaften im Triathlon und stieg in den D-Kader des baden-württembergischen Triathlonverbandes auf. Außerdem wurde er noch Kreismeister im Cross-Lauf-Sprint in seiner Altersklasse.

SGV Murr als größter Verein mit vielen sportlichen Erfolgen
Immer schon sehr erfolgreich sind auch die Sportlerinnen und Sportler der Leichtathletikabteilung des Sport- und Gesangvereins Murr. So wurden für einen oder mehrere Erfolge im Jahr 2014 ausgezeichnet (vermerkt sind nur jeweils die wichtigsten Erfolge): Alexandra Funk, Ina Huber, Jutta Rau-Theodosiou (u. a. Kreismeisterinnen im Crosslauf Sprint als Frauen-Mannschaft), Jürgen Gall (baden-württembergische Seniorenmeister im Diskuswurf), Michael Goetz (Kreismeister im Crosslauf Langstrecke), Mirko Huber (baden-württembergischer Seniorenmeister im Speerwurf und im Wurf-Fünfkampf, Regionalmeister im Kugelstoßen und Kreismeister im Speer- und im Hammerwurf), Frank Mösel (Platz 4 im Hochsprung und Platz 8 im 400 m-Lauf bei den baden-württembergischen Seniorenmeisterschaften), Dr. Thomas Hentschel, Dominik Schaupp und Roman Winter (u. a. Kreismeister im Crosslauf Sprint mit der Mannschaft), Sabine Lindenmayer (Kreismeisterin im Speerwurf und im Kugelstoßen), Vanessa Pöltl (Kreismeisterin im Crosslauf Sprint) und Patrick Waldmann (Platzierung im Vierkampf bei den württembergischen Schülermeisterschaften).
Genauso fleißig und seit vielen Jahren erfolgreich - ein Beleg für die gute und kontinuierliche Trainingsarbeit - sind die jungen und erwachsenen Mitglieder der Turnabteilung des SGV Murr. Für vorderste und gute Platzierungen bei Gaumeisterschaften, beim Turner-Jugendcup, bei Wettkampftagen der Jugend und bei Gaukinderturnfesten in verschiedenen Turn-Einzel- und Mannschafts-Disziplinen wurden von Bürgermeister Torsten Bartzsch ausgezeichnet: Besnik Ternava, Aron Prang, Julian Hinz, Noah Frey, Simon Lücke, Benedikt Neuhoff, Simeon Unterberg, Nico Neugebauer, Cetric Meissner, Lukas Mansberg, Timo Hirning, Maximilian Kühfuss, Paul Hausmann, Lukas Schmitt, Aaron Sigrist, Julius Träger, Anne Hochmuth, Alketa Kastrati, Allissia Schrof, Stella Kujundcuk und Marie Feederle.
Die "großen" Turner Yasin El Azzazy, Karim El Azzazy, Christian Beer, André Gallus, Julian Gaede, Stefan Thumm und Matthias Kunz wurden unter anderem Dritte mit der Mannschaft im Geräteturnen der Männer in der Bezirksliga. Julian Hinz und Lennard Gaede wurden jeweils Erste im Geräteturnen der männlichen Jugend bei den Gaumannschaftsmeisterschaften und -bestenwettkämpfen in Murr im November 2014.
Auch der "Tennisclub Murr" ist fast jedes Jahr mit erfolgreichen Mannschaften bei der Sportlerehrung vertreten. Dieses Mal war es zum Einen die Mannschaft Knaben 1 mit Tom Walouch, Jona Walouch, Eren Aydin, David Höhn und Daniel Höhn, die sich 2014 den Aufstieg von der Kreisstaffel 2 in die Kreisstaffel 1 erspielten. Zum Anderen konnte die Mannschaft Herren 60 mit Roland Ulmer, Eugenio Dominech, Jörg Müller, Franco Cito, Klaus-Dieter Schulze, Franz Pilhartz, Willi Schnurr, Giuseppe Pererano, Karl Brandhuber, Robert Schaal, Kurt Gruber und Karl-Heinz Hochmuth für ihren Aufstieg von der Bezirksliga in die Bezirksoberliga geehrt werden.
Beim "FC Biegelkicker Erdmannhausen" wurde die Frauen-Mannschaft in der Saison 2013/2014 Hallenbezirksmeister und hat damit den Aufstieg in die Landesliga der Frauen geschafft. Aus Murr haben zu diesem Erfolg beigetragen: Alina Runkel, Laura Bauknecht, Anna Eysermans und Tamara Dietrich, die ebenfalls von Bürgermeister Torsten Bartzsch geehrt wurden.
Den fetzigen und mitreißenden Abschluss des Ehrungsabends gestalteten die vier Murrer Mitglieder der Hip-Hop-Gruppe "Neubaugebiet" des "Contemp Dance Centers" aus Marbach Vivien Klüberspies, Maren Pflieger, Benita Müller und Franka Buck, die mit einer Kostprobe aus ihrer Choreografie den Gästen zeigten, wie schwungvoll, sportlich und tänzerisch anspruchsvoll moderner Tanz sein kann. Begeisterter Applaus und Bravo-Rufe waren der Lohn für diese Vorführung zum Abschluss eines bunten und kurzweiligen Ehrungsabends im Bürgersaal, der mit lockeren und geselligen Gesprächen bei einem Imbiss und Getränken ausklang.

27.02.2015

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 24. Februar 2015)

Zu einer turnusgemäßen Sitzung des Gemeinderats begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch am Dienstag, 24. Februar 2015, die 14 Mitglieder des Gremiums sowie einige Zuhörerinnen und Zuhörer im Ratssaal des Bürger- und Rathauses. Auf der Tagesordnung standen der Jahresbericht der Ortsbücherei, die Anlegung von Stellplätzen an der Carl-Benz-Straße, die Aufhebung einer Vereinbarung mit der Stadt Steinheim über die Werkrealschule an der Blankensteinschule, die formale Bestätigung der Wahl des Feuerwehrkommandanten und seines Stellvertreters sowie der allgemeine statistische Rückblick auf die Entwicklung der Gemeinde im vergangenen Jahr.

Jahresbericht der Ortsbücherei Murr
Auf Bitte von Bürgermeister Torsten Bartzsch erstattete die Leiterin der Ortsbücherei Murr Ursula Kindermann dem Ratsgremium einen Bericht über die Arbeit und Entwicklung der Bücherei im vergangenen Jahr. Die vorliegenden statistischen Zahlen belegen, dass die beliebteste Einrichtung der Gemeinde ihren Status nicht nur halten, sondern steigern konnte. So stieg die Zahl der Entleihungen 2014 zum ersten Mal auf über 50.000 gegenüber rund 48.400 im Jahr zuvor - ein Rekord, auf den man stolz sein könne, so Kindermann. Im letzten Jahr haben sich insgesamt 259 Leserinnen und Leser neu in der Bücherei angemeldet (2013: 180), darunter allein 210 Kinder im Alter zwischen acht und elf Jahren (2013: 171). Die Bestrebungen, vor allem Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern, werden sehr positiv aufgenommen, was sich unter anderem an der großen Beteiligung an der Aktion "Heiss auf Lesen" zeige. Bei der zu Beginn des Jahres 2014 eingeführten "Onleihe", der Ausleihe von Medien über das Internet im Verbund des Landkreises Ludwigsburg, liegen die Nutzungszahlen in Murr weit vor denen anderer Kommunen, was zeige, dass die Einführung dieses Angebots richtig und sinnvoll war. Mit Bildern illustrierte Kindermann den Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen der Bibliothek im Jahr 2014: Von Lesungen und Vorträgen für Erwachsene über Spieleturniere und Bastelnachmittage bis hin zur Leserallye und der Aktion "Heiss auf Lesen" organisierte das Bücherei-Team weit über 60 kleinere und größere Veranstaltungen.
Bürgermeister Torsten Bartzsch dankte Büchereileiterin Ursula Kindermann und ihrem Team - auch im Namen der Ratsdamen und -herren - für die engagierte Arbeit im Jahr 2014, durch die der Status der Ortsbücherei als beliebteste Gemeindeeinrichtung weiter gestärkt wurde und hob die Kooperation mit der Schule, dem Jugendhaus und anderen Institutionen hervor.

Einrichtung von öffentlichen Stellplätzen an der Carl-Benz-Straße
Die Parksituation im Industriegebiet, insbesondere an der Ecke Robert-Bosch-Straße/Raiffeisenstraße/Carl-Benz-Straße, ist durch den Anstieg der Beschäftigten der ansässigen Betriebe in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. An der genannten Straßenkreuzung gibt es durch abgestellte Autos immer wieder unübersichtliche und teilweise gefährliche Situationen. Seit langem versucht die Gemeinde, zur Verbesserung dieser Lage an der Südseite der Carl-Benz- und der Raiffeisenstraße Teilflächen privater Grundstücke zu erwerben, um dort eine größere Zahl von Stellplätzen anzulegen. Nach vielen Gesprächen mit den Grundstückseigentümern konnte nun an der Straßenecke zumindest ein Teil des notwendigen Geländestreifens gekauft werden, so dass ein Teil der geplanten Stellplätze nun angelegt werden kann.
Dazu legte Bürgermeister Torsten Bartzsch dem Gremium zwei Planungsvarianten vor. Während die eine kaum eine Erhöhung der Stellplatzzahl gegenüber der aktuellen Situation bringen würde, könnten bei der anderen Variante 16 Parkplätze neu angelegt werden. Die Zufahrt soll dabei über eine Einbahnstraßenregelung von der Carl-Benz-Straße her erfolgen und mit einer Höhenbeschränkung bei Ein- und Ausfahrt nur für PKWs nutzbar sein. Der Fahrweg soll asphaltiert, die Stellplätze selbst mit Rasengittersteinen gepflastert werden. Die Kosten für diese Maßnahme würden nach Schätzung des Verbandsbauamtes Großbottwar rund 97.500 Euro betragen, so der Schultes. Da südlich direkt ein Landschaftsschutzgebiet angrenzt, soll der Parkstreifen mit Bäumen und Sträuchern komplett eingegrünt werden.
Das Ratsgremium stimmte der Maßnahme und dem Planungsvorschlag einhellig zu und hoffte, dass es bald gelinge, mit dem Kauf weiterer Grundstücksanteile entlang der Carl-Benz-Straße die weiteren geplanten Stellplätze bald realisieren zu können, da dies dringend notwendig sei.

Aufhebung der Vereinbarung mit Steinheim über eine Werkrealschule an der Blankensteinschule
Zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 wurde an der Blankensteinschule Steinheim eine Werkrealschule neuen Typs eingerichtet, die auch für Schüler der ehemaligen Murrer Hauptschule vorgesehen war. Da die Blankensteinschule in Steinheim ab dem Schuljahr 2015/2016 eine Gemeinschaftsschule werde, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, und gleichzeitig die Werkrealschule aufgehoben wird, sei die Vereinbarung zwischen beiden Kommunen aufzuheben. Für den Besuch einer weiterführenden Schule hätten die Schüler beziehungsweise deren Eltern nach Abschaffung der ehemaligen Schulbezirke ohnehin völlige Wahlfreiheit.
In diesem Zusammenhang wurde im Ratsgremium auch über die grundlegenden Änderungen in der Schul- und Bildungslandschaft, wie zum Beispiel den Bedeutungsverlust der Hauptschule, gesprochen. Die Aufhebung der Vereinbarung mit Steinheim wurde einstimmig gebilligt.

Wahl des Feuerwehrkommandanten und seines Stellvertreters
Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Murr am 23. Januar 2015 fanden turnusgemäß Wahlen statt, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch berichtete. Dabei wurden der amtierende Feuerwehrkommandant Marcus Leibbrandt und sein Stellvertreter Timo Simgen jeweils mit der erforderlichen Mehrheit von den anwesenden Mitgliedern der Feuerwehr in ihre Ämter wieder gewählt. Nach dem baden-württembergischen Feuerwehrgesetz müsse der Gemeinderat diesen Wahlen zustimmen, so der Schultes. Das Ratsgremium folgte der Empfehlung einstimmig.

Jahresbericht 2014
Wie es zu Beginn eines jeden Jahres Tradition ist, legte Bürgermeister Torsten Bartzsch dem Gremium einen Bericht mit umfangreichen statistischen Daten zur Entwicklung der Gemeinde Murr im abgelaufenen Jahr 2014 vor. Aus den Zahlen gehe hervor, dass die Einwohnerzahl von Murr zum Stichtag 31. Dezember 2014 nochmal einen Sprung von knapp 6.300 (2013) auf 6.433 gemacht hat. Bartzsch wies zudem auf die große Zahl der in Murr vorhandenen Fahrzeuge, das Verhältnis von Geburten und Sterbefällen und die wieder etwas gesunkene private Bautätigkeit hin, nachdem in den Jahren zuvor unter anderem die neuen Baugebiete im "Langen Feld" erschlossen worden sind.

13.02.2015

Neue Geschwindigkeitsmesstafel an der Heilbronner Straße

Die neue Messtafel zeigt den Autofahrern das gefahrene Tempo an
Die neue Geschwindigkeitsanzeigetafel am Pleidelsheimer Weg

Die Querung des Kreuzungsbereichs Theodor-Heuss-Straße/Pleidelsheimer Weg/Heilbronner Straße wird von vielen Fußgängern genutzt. Zum Einen verläuft der Schulweg aus dem Langen Feld über diese Kreuzung, zum Anderen nutzen viele Besucher des Neuen Friedhofs diesen Weg.
Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, insbesondere für die Fußgänger, wurde nun am Ortseingang von Höpfigheim kommend eine Geschwindigkeitsmesstafel angebracht, die den Fahrzeugführern farbig und mit Smiley die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt. Die Tafel soll dazu beitragen, dass die Fahrzeugführer ihre Geschwindigkeit überprüfen und die zulässige Geschwindigkeit eingehalten wird.

12.02.2015

Familientag mit Flohmarkt fand großen Zuspruch

Menschen stöbern beim Bücherflohmarkt im Bürger- und Rathaus

Der LandFrauenverein hatte am Sonntag alle Hände voll zu tun, um die zahlreichen Gäste mit Kaffee und Kuchen zu versorgen. Schwarzwälder Kirschtorte, Ananasbombe, Himbeertorte, Zwetschgenkuchen und viele andere Köstlichkeiten - für jeden Geschmack war etwas dabei. Dementsprechend groß war die Nachfrage, ebenso wie nach den zahllosen zum Verkauf stehenden Büchern, Spielen, Zeitschriften, CDs und Kassetten, die vom Team der Ortsbücherei im Foyer des Rathauses aufgebaut worden waren. Berge von Büchern wurden da durch die Gegend getragen und so mancher freute sich über ein echtes Schnäppchen. Bei Preisen von 0,10 bis 2 € durfte man so richtig zugreifen. Der Erlös des Flohmarktes kann sich sehen lassen: rund 760 € wurden eingenommen. Auch die Zuschauer des Kindertheaters "Kreuz und Quer" kamen auf ihre Kosten: Gezeigt wurde eine kindgerechte, spannend und witzig inszenierte Adaption von Mozarts "Zauberflöte", begleitet von der wunderschönen Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.

12.02.2015

Viel Spaß beim Krimidinner

Szene aus der Aufführung des Krimidinners

"Vier Gänge und ein Todesfall" hieß das Motto des Abends am vergangenen Samstag im Murrer Bürgersaal. Einhundert Gäste waren gekommen zum ersten Krimidinner in Murr, das anlässlich des 25jährigen Bestehens der Ortsbücherei im Bürger- und Rathaus stattfand.
Gesa Schulze-Kahleyß, dem einen oder anderen vielleicht noch bekannt vom Frauenkabarett "i-dipfele", und Krimiautor Jürgen Seibold spielten die sieben beteiligten Personen. Bereits beim Sektempfang tauchte die Spülhilfe Tamara mit osteuropäischem Migrationshintergrund auf, die das Schicksal im Spülschaum lesen konnte und es an einem Gast sogleich demonstrierte, gefolgt von Hühnerzüchter Heinz Hammer, hektisch und wichtig mit dem Handy telefonierend. Sein einziger und letzter Auftritt, denn er wurde wenig später tot am Fuß der Treppe aufgefunden, mit einem Spieß durch Brust und Rücken. Glücklicherweise war bei der Entdeckung der Leiche Rosa Rex anwesend, die Mutter des Ludwigsburger Kriminalkommissars Rex, der wenig später am Tatort eintraf. Die Ermittlungen nahmen ihren Lauf, in dessen Folge einige der Gäste mehr oder weniger freiwillig ihren Beitrag leisteten. Besonders mit dem Annaberger Haubenstrupphuhn kannte sich das Publikum wenig später bestens aus. Unterbrochen wurden die Ermittlungen immer wieder von den Gangfolgen des köstlichen 4-Gänge-Menüs, das Küchenchef Sabit Haliti und sein Team servierten und für das es vom Publikum zum Schluss einen Extra-Applaus gab.
Wer an diesem Abend einen kniffligen Fall mit Spurensuche, Indizien- und Beweisermittlung und schließlich mit gemeinsamer Überführung des Täters erwartet hatte, war vielleicht ein wenig enttäuscht, denn der Kriminalfall stand bei diesem Krimidinner nicht unbedingt im Vordergrund. Vielmehr überzeugte das Duo Schulze-Kahleyß und Seibold mehr durch Slapstik, kabarettistischen Wortwitz in breitestem Schwäbisch, einem Schuss Lokalkolorit und viel Leichtigkeit, mit der das Publikum ins Spiel eingebunden wurde.
Die Gäste erlebten einen sehr unterhaltsamen Abend.

19.01.2015

Französische Fabeln und norwegischer Klagegesang

Im Bürgersaal gab die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim ihr 21. Neujahrskonzert

Mit freudigem Applaus bedankten sich die sehr zahlreich erschienenen Besucher des traditionellen Neujahrskonzerts, das von der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim in der Reihe "Kulturprisma Murr" der Gemeinde bereits zum 21. Mal am Samstag, dem 10. Januar 2015, im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses gegeben wurde, für ein außerordentlich heiteres und im wahrsten Sinne fabelhaftes Programm, das Orchesterleiter Peter Wallinger arrangiert hatte. Musik und Wort, in diesem Fall waren es Fabeln aus der Feder des französischen Dichters Jean de la Fontaine, der von 1621 bis 1695 lebte, verbanden sich darin zu einem großartigen Gesamtkunstwerk.
Kulturamtsleiter Matthias Bader, der den Zuhörern im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung ein gutes neues Jahr wünschte, meinte, die aktuellen Nachrichten, die täglich zu hören und zu lesen seien, wären zwar bedrohlich und bedrückend, doch sei es dem Einzelnen nicht möglich, die großen Weltprobleme zu lösen. Stattdessen appellierte Bader an die Besucher, im eigenen Umfeld für ein friedvolles Miteinander mit Nachbarn und Mitmenschen zu sorgen, indem man mit diesen offen und tolerant umgehe.
Nathalie Cellier und Peter Steiner vom Xenia-Theater in Karlsruhe rezitierten in deutscher und französischer Sprache die originellen, lehrreichen, aber auch amüsanten Fabeln des französischen Dichters. Sie verstanden es eindrucksvoll, die Texte sehr lebendig und akzentuiert vorzutragen, wobei sich auch jenen Besuchern mit etwas geringeren Kenntnissen der Sprache unserer Nachbarn jenseits des Rheins die Inhalte der Gedichte durchaus erschließen konnten. Passend zur jeweilig dargebotenen Fabel hatte Peter Wallinger für das Konzert mit dem Titel "Voyage fabuleux - eine fabelhafte Reise in Wort und Ton" Kompositionen aus Barock, Spätromantik und Gegenwart ausgewählt, die von den Musikerinnen und Musikern der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim im gewohnt hell leuchtenden Streicherklang zu Gehör gebracht wurden.
Auf die Fabel "Das Huhn mit den goldenen Eiern" folgte zum Beispiel die Komposition "La Poule", ein Konzert in g-moll von Jean Philippe Rameau, dem französischen Zeitgenossen von Johann Sebastian Bach. Sehr ernst war der Charakter des Tongedichts für Streichorchester mit dem Titel "Furuenes Sang", zu deutsch "Gesang der Tannen", des 1952 geborenen norwegischen Komponisten Halvor Haug. Er schrieb das elegische, keineswegs leicht zu erfassende Werk im Jahr 1987, als er mit ansehen musste, wie vor den Fenstern seines Hauses ein ganzer Tannenwald gerodet wurde. "Es sind die im Sterben begriffenen Bäume, die den Gedanken hinter dem Werk bilden", notierte Haug dazu. Das in äußerst verhaltenen Tempi musizierte, noch im tonalen Bereich angesiedelte Stück wirkte düster und weltentrückt und wurde vom Orchester geradezu andachtsvoll, jedoch in warmer, dichter Klangpracht ausgeführt. Davor hörten die Besucher die Fabel "Der Tod und der Holzfäller".
Nach der heiteren, von dem Sprecherduo ungemein fröhlich und mit dem Gesang eines Chansons aus Paris umrahmten Rezitation der Fabel "Die Grille und die Ameise" standen zwei Sätze aus "Die Jahreszeiten", Opus 37a, von Peter Iljitsch Tschaikowsky auf dem Programm, die von der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim bewegt und in vollendetem Streicherglanz dargeboten wurden. Im "Lied der Lerche" konnte sich Konzertmeisterin Sachiko Kobayashi als feinstimmig musizierende Violinvirtuosin einbringen. Nach der szenischen Darstellung der Fabel "Der Rabe und der Fuchs", die gleichfalls eindrucksvoll humorig von Nathalie Cellier und Peter Steiner vorgeführt wurde, erklang aus dem Tschaikowsky-Zyklus noch ein beschwingt und unbeschwert gespielter Walzer.
Mit einer delikaten, beglückend nuancenreichen Interpretation der Serenade in G-Dur, KV 525, von Wolfgang Amadeus Mozart, weithin bekannt als "Eine kleine Nachtmusik", schloss das Neujahrskonzert im Bürgersaal Murr unter lang anhaltendem Beifall. Dafür hörten die Besucher noch je eine musizierte und eine gesprochene Zugabe. Nathalie Cellier bekundete ihre Solidarität mit den Opfern des Terroranschlages auf die Zeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, indem sie erklärte, die Freude über diese kulturelle Veranstaltung widme sie ihnen. Der spontane Applaus ließ erkennen, dass sich die Besucher diesem Gedenken anschlossen.
Das Neujahrskonzert im Bürgersaal gab wie stets zugleich auch für die Besucher einen Hintergrund für viele freundschaftliche und nachbarschaftliche Begegnungen und Gespräche. Dazu trug einmal mehr auch die ausgezeichnete Bewirtung vor und nach dem Konzert sowie während der Pause durch die fleißigen Mitglieder des Murrer Landfrauenvereins bei.
(Rudolf Wesner)

22.12.2014

Lärmbelästigung und Verschmutzungen durch Jugendliche auf dem Schulgelände

Neues Schild gegen Belästigungen vor dem Schulhof

In letzter Zeit gingen vermehrt Beschwerden bei der Gemeinde ein, dass Jugendliche, welche sich abends auf dem Schulgelände aufhalten, massiv die Nachbarschaft stören. Es wird gefeiert, mit dem Ergebnis, dass überall Scherben und Abfälle am nächsten Morgen herumliegen. Außerdem kam es bereits mehrfach zu Sachbeschädigungen am Schulgebäude.
Deshalb wurde nun ein Hinweisschild aufgestellt, dass der Schulhof nach 20.00 Uhr nicht mehr zum Aufenthalt genutzt werden darf. Grundsätzlich besteht Rauch-, Flaschen-, Hunde- und Lärmbelästigungsverbot. Abfälle sind in den vorhandenen Mülleimern zu entsorgen. Sowohl der Gemeindevollzugsdienst wie auch das Polizeirevier Marbach werden die Einhaltung kontrollieren.
Wir appellieren an die Vernunft der Jugendlichen und hoffen, dass es in Zukunft zu keinen weiteren Belästigungen kommt.

22.12.2014

Backhäusle frisch renoviert

Andreas und Berthold Buck (Fa. Buck), Bürgermeister Torsten Bartzsch, Hermann Keller (Fa. Fensterbau Keller), Maria Bühl und Erich Lutz (v.l.n.r.) freuen sich über das renovierte Backhäusle. (v. l. n. r.) freuen sich über das renovierte Backhäusle.
Von links nach rechts: Andreas und Berthold Buck (Fa. Buck), Bürgermeister Torsten Bartzsch, Hermann Keller (Fa. Fensterbau Keller), Maria Bühl und Erich Lutz

Im Rahmen der Neugestaltung des Platzes zwischen Kirchgasse, Hindenburgstraße und Widdumgasse wurde vor kurzem auch das Backhäusle neben der Peterskirche renoviert. Neben einem neuen Innenanstrich wurden an der Außenfassade der Putz ausgebessert, ein neuer Anstrich aufgebracht, die Fensterläden erneuert und auch das Holzgebälk neu gestrichen. Somit konnten Frau Maria Bühl, die viele Jahre Backkurse der Volkshochschule im Backhäusle veranstaltete, und Herr Erich Lutz, der die Tradition des Backhäusles seit vielen Jahren aufrecht erhält, beim Backtag am vergangenen Samstag gemeinsam mit dem Ofenheizer Herrn Michael Hentschel das frisch renovierte Gebäude nutzen.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma Stuckateur Buck, die einen Großteil der Arbeiten kostenlos erbracht hat, bei der Firma Fensterbau Keller sowie bei Frau Bühl und Herrn Lutz für die Pflege dieser Tradition.

15.12.2014

Neuer Hausmeister für die Lindenschule, Gemeindehalle, Sporthalle und den Kindergarten Lindenweg

Ab 1. Januar 2015 wird Herr Christian Bollacher als Hausmeister für die Schule, die Hallen und den Kindergarten Lindenweg verantwortlich sein.
Herr Bollacher war bereits als Hausmeister tätig und hat seinen Zivildienst in einem Kindergarten verbracht. Er ist in Murr aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie hier.
Er löst Herrn Saar ab, der über 23 Jahre für die Nutzer und Besucher der Einrichtungen da war und nun in den wohlverdienten Ruhestand geht.
Wir wünschen Herrn Bollacher einen guten Start und bedanken uns bei Herrn Saar für seine langjährige treue Mitarbeit.

12.12.2014

Ein Jahr Onleihe

Seit dem 1. Januar dieses Jahres ist die Ortsbücherei Murr Teilnehmer am Onleihe-Verbund des Landkreises Ludwigsburg. Fünfundzwanzig öffentliche Bibliotheken, darunter neben größeren Städten wie Ludwigsburg und Kornwestheim auch aus kleineren Orte wie Erdmannhausen, Pleidelsheim oder Murr, ermöglichen dadurch ihren Lesern, digitale Medien auszuleihen, nämlich E-Books, digitale Zeitungen und Zeitschriften oder E-Audios, wie z. B. Hörbücher. Ein gültiger Leseausweis der jeweiligen Bibliothek berechtigt zum kostenlosen Herunterladen dieser Medien auf Computer, Tablets, Handys oder E-Book-Reader.
Rund 26.000 Medien sind im Onleihe-Verbund lizensiert. Trotz oftmals langer Wartezeiten selbst bei mehrfach lizensierten Medien ist die Onleihe besonders für die Urlaubslektüre sehr beliebt. Umfangreiche Speichermöglichkeit, flexible Schriftgröße und eine beleuchtete Lesefläche machen den E-Book-Reader als Ersatz für bergeweise mitgeschleppte Bücher unschlagbar. Auch wer viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringt, weiß die Vorteile des kleinen Geräts zu schätzen.
Dass die Entscheidung von Bücherei und Verwaltung zum Einstieg in die Onleihe richtig war, belegt die Statistik: Die Murrer Büchereibenutzer nutzen im Verhältnis zur Ortsgröße die Onleihe sogar überdurchschnittlich häufig.
Wer an der Onleihe teilnehmen und sich beispielsweise digitale Bücher ausleihen möchte, dem ist der Kauf eines Lesegeräts zu empfehlen. Diese arbeiten mit sogenannter E-Ink, die ein flimmerfreies Lesen erlaubt. Die Schriftgröße ist individuell einstellbar und viele Geräte beleuchten das Display, so dass auch nachts ohne Licht gelesen werden kann. Der Stromverbrauch ist dennoch sehr gering. Im Handel werden zahlreiche Fabrikate angeboten, eine Liste mit empfehlenswerten Geräten, die von der Stiftung Warentest getestet worden sind, ist in der Ortsbücherei erhältlich.
Nicht kompatibel mit dem Onleihe-Datenformat sind übrigens die Kindle-Geräte von amazon. Der Konzern hat sich für eine Insel-Lösung entschieden, er verwendet ein anderes Datenformat. Damit können auf Kindle-Geräte nur E-Books von amazon gelesen werden.

12.12.2014

Hohe Qualität des Murrer Trinkwassers

Das Trinkwasser zählt zu einem der am besten und häufigsten kontrollierten Lebensmittel. Auch das Murrer Trinkwasser wird ständig überwacht und regelmäßig untersucht, es ist von höchster Güte und Reinheit. Neben den laufenden mikrobiologischen Untersuchungen werden auch regelmäßig physikalisch-chemische Trinkwasseruntersuchungen erstellt.
Nach der Trinkwasseranalyse des chemischen Untersuchungsamts Stuttgart vom 1. Oktober 2014 weist das Murrer Trinkwasser, das als Mischwasser zu 1/3 Eigenwasser und zu 2/3 aus Wasser der Landeswasserversorgung besteht, u. a. folgende Parameter auf:
Gesamthärte (Härtebereich 3) 17,8° dH
Magnesium 18,0 mg/l
Fluorid 0,09 mg/l
Nitrat 21,0 mg/l

Nach § 2 der Trinkwasserversordnung wird das Trinkwasser auch auf Schadstoffe wie Arsen, Blei, Cadmium, Quecksilber, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, organische Chlorverbindungen sowie auf Pflanzenschutzmittel, wie Simazin, Terbutryn, Metolachlor, Desisopropylatrazin, Hexazinon untersucht. All diese Schadstoffe sind im Murrer Trinkwasser nicht enthalten bzw. liegen unter der messtechnisch erfüllbaren Nachweisgrenze.
Wie seit Jahren steht den Murrer Haushalten damit ein qualitativ sehr hochwertiges Trinkwasser und Lebensmittel zur Verfügung.

12.12.2014

Jugendhaus-Team erreicht 1. Platz beim Landkreis-Kicker-Turnier

Pasquale Lombardi (links) und Gionatan Curia - erfolgreiche Tischkicker aus Murr
Pasquale Lombardi (links) und Gionatan Curia mit ihren Siegerpokalen

Eines der beliebtesten Spielgeräte im Jugendhaus Murr ist der Tischkicker. Dass es hier nicht nur um den Zeitvertreib geht, sondern auch um sportlichen Wettbewerb, beweisen die Tischkicker-Teams immer wieder mit ihrer Teilnahme bei diversen Turnieren.
So nahmen auch zwei Teams aus dem Jugendhaus am Freitag, 5. Dezember 2014, an einem Tischkickerturnier in Ludwigsburg teil. An dem Wettbewerb, der jährlich von den Mitarbeitern der Mobilen Jugendarbeit Ludwigsburg veranstaltet wird, haben sich dieses Jahr 10 Mannschaften aus dem gesamten Landkreis beteiligt.
Pasquale Lombardi und Gionatan Curia haben beim kreisweiten "Tischkicker Champions League"-Turnier bei der Mobilen Jugendarbeit in Ludwigsburg den 1. Platz erkämpft.
Wir gratulieren den beiden erfolgreichen Tischkickern aus Murr ganz herzlich zu diesem Erfolg: Wir freuen uns mit ihnen, dass sie den Wanderpokal für den 1. Platz wieder nach Murr holen konnten.

05.12.2014

Spenden vom SWR 4-Regionenspiel übergeben

Vertreter von 12 Bastelgruppen konnten sich mit Bürgermeister Torsten Bartzsch über einen Teil der „Laternen-Spende“ freuen
Die Vertreter der Gruppen, die einen Teil der Spende erhielten mit den Ehelauen Max, Bürgermeister Torsten Bartzsch und SWR 4-Moderator Jochen Bruche im Gruppenfoto

Bastelgruppen profitieren von privater Spendenidee

Noch gut in Erinnerung in Murr ist die Beteiligung der Gemeinde am SWR 4-Regionenspiel am 10. Oktober 2014. Zwar hat Murr bei dem Spiel gegen die Stadt Bonndorf im Schwarzwald nicht gesiegt, aber die Gemeinde konnte und kann sich trotzdem auch als Gewinner fühlen. Unvergessen wird wohl lange bleiben, was sich alles im Ort in der Vorbereitung und bei der Durchführung des Radio-Wettspiels getan hat und wie viele Menschen, Gruppen, Vereine, Institutionen und Einrichtungen sich mit Freude, Eifer, Engagement und Ideen eingesetzt und eingebracht haben, um ihre Gemeinde Murr bei dem Spiel zu unterstützen.
So vor allem beim Laternen basteln. 20 % der Einwohnerzahl, das waren 1.240 Laternen, hätten zur Erfüllung dieser Aufgabe hergestellt werden müssen, am Ende waren es stolze 2.700 Stück, die mit viel Einsatz und Hingabe von vielen Menschen gebastelt worden waren. Unvergesslich das Bild des mit den Laternen geschmückten Dorfplatzes am Tag des Regionenspiels und vor allem beim abendlichen "Laternenglühen".
An diesem Tag ist auch spontan eine Idee entstanden, wie die Laternen auch nach dem Spieltag noch einen Nutzen bringen können. Herr Karl Schreiber, Inhaber des Autohauses Schreiber, und das Ehepaar Sabine und Harry Max, Inhaber der Tankstelle im "Langen Feld", kündigten an, dass sie für jede Laterne 1 Euro spenden würden mit der Bedingung, dass das Spenden Geld im Ort bleiben solle. Zusätzlich hat das Ehepaar Max noch etliche Laternen in seiner Tankstelle ausgestellt und den Kunden gegen eine Spende zum Mitnehmen angeboten. Der so gesammelte Betrag solle der Aktion "Herzenssache" des SWR zugutekommen, die Projekte für Kinder unterstützt.
Auf diese Weise sind zum Einen 2.700 Euro für Zwecke im Ort gespendet worden und zum Anderen noch einmal 600 Euro für die Aktion "Herzenssache". In Gesprächen haben Herr Schreiber, die Eheleute Max und Bürgermeister Torsten Bartzsch sich verständigt, den großen Spendenbetrag den Gruppen und Einrichtungen zukommen zu lassen, die sich beim Basteln besonders engagiert haben.
Am Dienstag, 2. Dezember 2014, fand im Foyer des Bürger- und Rathauses eine symbolische Spendenübergabe statt. Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich, dass die Gruppen und Einrichtungen, denen ein Anteil an der Spende zugedacht wurde, fast alle vertreten waren. Auch Sabine und Harry Max ließen es sich nicht nehmen, an der Übergabe teilzunehmen.
So konnten sich über eine Zuwendung freuen: Die Kindergärten Lindenweg, "Murrer Strolche" am Mühlweg und Pfarrgasse, die Lindenschule und die Erich-Kästner-Realschule, der Kleeblatt-Förderverein, die Seniorenresidenz "Bergkelter", der Mädchenkreis von CVJM/Evangelische Jugend Murr, die Ortsbücherei Murr, das Murrer Jugendhaus "Magnet", der LandFrauenverein und die Kernzeitbetreuung an der Lindenschule.
Bürgermeister Torsten Bartzsch dankte all diesen Gruppen noch einmal herzlich für ihren Einsatz beim Basteln. Sein Dank ging natürlich auch an die Spender Karl Schreiber und das Ehepaar Max für ihre gute Idee und ihr Engagement. An dem Termin nahm auch Moderator Jochen Bruche von SWR 4 teil, der sich freute, dass das SWR 4-Regionenspiel in Murr so gut angekommen ist und auch noch im Nachhinein so viel Positives im Ort bewirkt.

05.12.2014

Gut besuchte Adventsfeier für Senioren am 1. Advent

Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich bei der Senioren-Adventsfeier über eine voll besetzte Gemeindehalle
Bürgermeister Torsten Bartzsch am Rednerpult vor der voll besetzten Gemeindehalle
Die Damen und Herren des Gemeinderats standen mit Partnerinnen und Partner bereit, um für das Wohl der Gäste zu sorgen
Die Motglieder des Gemeinderats mit Partnern vor dem Servieren der Kuchen
Bürgermeister Torsten Bartzsch bedankte sich bei den jungen Pianistinnen der Musikschule und ihrer Lehrerin Sabine Wasmuth
Bürgermeister Torsten Bartzsch am Rednerpult und daneben die jungen Musikerinnen mit Frau Sabine Wasmuth
Die Knöpflesdrucker spielten bekannte Adventsmelodien
Das Orchester der Knöpflesdrucker auf der Bühne vor der voll besetzten Halle

Sehr gut besucht war die Adventsfeier für alle älteren Einwohnerinnen und Einwohner, die am 1. Advent einer langjährigen Tradition gemäß in der Gemeindehalle stattfand. Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich bei der Begrüßung, dass er auf voll besetzte Stuhl- und Tischreihen blicken konnte und rund 300 ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger willkommen heißen konnte. Die Mitglieder des Gemeinderats und ihre Partnerinnen und Partner standen parat, um an dem Nachmittag die Gäste, die sie zum Teil von zu Hause abgeholt hatten, zu begrüßen und mit Kaffee, Kuchen und Getränken zu bewirten - auch das eine lange, schöne und sehr geschätzte Tradition.
Bürgermeister Torsten Bartzsch dankte in seinen Begrüßungsworten dem Kindergarten Pfarrgasse für die schöne und stimmungsvolle Tischdekoration passend zum Advent und blickte auf das zu Ende gehende Jahr 2014 zurück, das mit der Murrer Kirbe samt zweitägigem Dorfplatzfest und dem SWR 4-Regionenspiel zwei unbestrittene Höhepunkte hatte.
Für weihnachtliche musikalische Unterhaltung sorgten die Schülerinnen der Musikschule Marbach-Bottwartal Johanna Armbruster und Michaela Hesse mit ihrer Lehrerin Sabine Wasmuth mit einem vierhändig gespielten "Stille Nacht" sowie Sofie Weidenmaier mit einem Klaviersolo.
Pfarrer Heinrich Klöpping von der katholischen Kirche besann sich in seiner Ansprache auf die Ursprünge des Weihnachtsfestes zurück und ging auf die Botschaft von Frieden und Freude ein, für die das Fest stehe. Märchen der Gebrüder Grimm und Geschichten aus fernen Ländern trug anschließend die Märchenerzählerin Petra Weller vor. Zwischendurch brachten die Knöpflesdrucker der Harmonikafreunde, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum haben, sehr zur Freude der Gäste lebhafte und fröhliche Adventsmelodien zu Gehör, zu denen auch eifrig mitgesungen wurde.
Mit der 100-jährigen Frau Maria Meyer konnte Bürgermeister Torsten Bartzsch die älteste Murrerin in der geselligen Runde begrüßen; der Schultes freute sich, dass noch weitere weit über 90-jährige Seniorinnen und Senioren anwesend waren. In fröhlicher Runde und bei angeregten Unterhaltungen klang der Adventsnachmittag allmählich aus und die Gäste kehrten erfüllt und froh gestimmt - zum Teil mit Unterstützung der Damen und Herren des Gemeinderats - nach Hause zurück.

05.12.2014

Vierzehn stattliche Linden zieren jetzt die Murr-Aue

Beim Pflanzen der Linden im Murrtal

Lions Club Bottwartal strickt weiter am Grünen Band Neckar-, Murr- und Bottwartal Murr

"Das ist ein Beitrag, der Gemeinsinn stiftet, die Landschaft bereichert und Tausende von Radfahrern und Wanderern erfreut", so der Bürgermeister der Gemeinde Murr, Torsten Bartzsch, der am vergangenen Wochenende Vertretern des Lions Clubs Bottwartal für ihre Baumspende dankte.
Mit Schaufeln und Spaten setzten Mitglieder des Lions Clubs Bottwartal den Schlusspunkt an die vom Bauhof der Gemeinde Murr gemeinsam mit der Baumschule Müller in Ludwigsburg-Poppenweiler eingebrachte Pflanzung von vierzehn stattlichen Linden. Damit konnte ein weiterer grüner Baustein für das unter Schirmherrschaft von Landrat Dr. Rainer Haas stehende Projekt "Grünes Band Neckar-, Murr- und Bottwartal" realisiert werden.
Ziel ist es nach den Worten von Claus-Peter Hutter, Umweltbeauftragter des Lions Clubs Bottwartal, Heimatbewahrung, Naturschutz und soziales Engagement durch die Schaffung und Optimierung erlebbarer Natur zu verknüpfen. Konsequent würden dabei die vom Lions Club unterstützten Projekte "Naturerlebniswelten" mit dem Neckarparadies in Benningen, dem Schulungsweinberg der Paul-Aldinger-Schule in Benningen, dem Feuchtgebiet Schäferwiesen an der Gemarkungsgrenze Steinheim-Kleinbottwar und Großbottwar sowie den Naturdenkmalen Heuerbach und Riedwiesen auf Gemarkung Oberstenfeld durch ein lebendiges, grünes Band verbunden.
Wie der Organisator der Murr-Pflanzaktion, Sven Ettl vom Lions Club Bottwartal, betonte, werden dabei nicht nur Alleebäume, Gehölz- und Heckenzonen gepflanzt, sondern es ist auch vorgesehen, dass im kommenden Sommer im Sinne echten Generationendialoges Senioren mit Kindern Nisthilfen basteln oder für Gehbehinderte Naturerlebnistouren angeboten werden.
Bislang konnten für das Grüne Band Bäume und Sträucher im Wert von über 20.000 Euro gepflanzt werden. Die Mittel werden durch das ehrenamtliche Engagement der Lions Club Mitglieder - die weitgehend aus dem Bereich zwischen Marbach/Benningen und Oberstenfeld/Beilstein kommen - aufgebracht. Hierfür hat jetzt der Lions Club Bottwartal eine Adventskalender-Tombola organisiert, für die über 200 Gewinne mit einem Gesamtwert von 18.000 Euro gesammelt wurden. Mit dem Kauf des Adventskalenders zum Preis von fünf Euro erhalten die Teilnehmer nicht nur Gewinnchancen, sondern auch die Gewissheit, dass mit dem Reingewinn der Aktion konkrete Projekte für Natur- und Heimatbewahrung sowie zur Linderung von sozialer Not - etwa durch die Unterstützung der Marbacher und der Bottwartäler Tafel und in Not geratenen Familien - gefördert werden.
Die vierzehn stattlichen Winterlinden sind ebenso wie die Adventskalender-Aktion ein Beitrag für Gemeinsinn im Heimatraum, betont man beim Lions Club. Gepflanzt wurden die Bäume am beliebten Radweg unweit der Sportanlagen der Gemeinde Murr. (CPH/LC Bottwartal)

01.12.2014

Zwischenweltliches und Humor in den Werken von Günther Sommer und Claus Staudt

Bilder, Zeichnungen und Skulpturen von Günther Sommer und Claus Staudt sind bis Ende Januar 2015 im Bürger- und Rathaus zu sehen
Bilder von Günther Sommer und eine Skulptur von Claus Staudt im Foyer des Bürger- und Rathauses

Ausstellung als Kooperation von "Kulturprisma Murr" und Künstlerverband am 23. November 2014 eröffnet

In Anwesenheit einer ansehnlichen Gästeschar wurde am Sonntag, dem 23. November 2014, im Bürger- und Rathaus die Ausstellung "parallels" mit Werken von Günther Sommer und Claus Staudt eröffnet. Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich als Hausherr, Kunstinteressierte aus Murr, aber auch aus der Region willkommen zu heißen, darunter auch einige Mitglieder der Region Ludwigsburg des Verbands Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg (VBKW) wie die Regionalleiterin Margit Lehmann. Die Ausstellung ist die Fortsetzung einer langen Kooperation der Kulturreihe der Gemeinde Murr "Kulturprisma Murr" mit dem Künstlerverband.
Musikalisch eindrucksvoll und einfühlsam gestaltet wurde die Vernissage von dem Musiker-Ehepaar Anna und Achim Meyer, bekannt als "Duo Passionato", mit Eigenkompositionen von Achim Meyer, die er selbst als neuromantische Klavierstücke charakterisiert. Achim Meyer ist in Murr als Leiter des Chors "salt'n'peppers" der SGV-Gesangsabteilung kein Unbekannter. Von den musikalisch lebendigen Geschichten und Gefühlen waren die Zuhörerinnen und Zuhörer sehr beeindruckt.
Der Germanist und ehemalige Lehrer Peter Lauck vermittelte den Gästen in seiner Einführungsrede einen genauso fachkundig wie pointiert-humorvollen Einblick in das künstlerische Schaffen und die ausgestellten Werke von Günther Sommer und Claus Staudt. Gemeinsam sei in den Darstellungen von beiden Künstlern das Zwischenweltliche, auch Widersprüchliches und Unfassbares.
Staudts künstlerische Handschrift sei unter anderem geprägt von Ironie und Verfremdung, die Distanz schaffen zum Welttheater. In den Bildern von Günther Sommer lassen sich, so Lauck, viele Andeutungen, Anspielungen und Zitate erkennen, die dem Betrachter Anhaltspunkte bieten, aber auch Rätsel aufgeben.
Lauck lud die Gäste der Vernissage sowie die künftigen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung ein, sich auf die ausgestellte Bilder, Zeichnungen und Skulpturen einzulassen, deren Zwischenwelten sich selbst zu erschließen und so eine ganz eigene Deutung der Kunstwerke zu erlangen.
Die Ausstellung "parallels" von Günther Sommer und Claus Staudt, eine Kooperation der Reihe "Kulturprisma Murr" und des VBKW, ist bis zum 31. Januar 2015 zu den üblichen Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes Murr im Bürger- und Rathaus Murr zu betrachten. Diese sind: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Montag von 13.30 bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr.

01.12.2014

Weihnachtsbäume im Ort künden von der beginnenden Adventszeit

Die Aufstellung des großen Weihnachtsbaums auf dem Dorfplatz erfordert viel Erfahrung und Umsicht
Mitarbeiter des Gemeindebauhofs beim Aufstellen des Weihnachtsbaums vor dem Bürger- und Rathaus

Das Ende des Monats November 2014 bringt - das zeigt ein Blick in den Kalender deutlich - auch schon wieder den Beginn der Advents- und Vorweihnachtszeit mit sich. Weihnachtsmärkte eröffnen und ringsum werden wieder Gärten, Plätze und Häuser geschmückt und Lichterketten an Gebäuden und Bäumen angebracht und weihnachtlicher Lichterglanz beleuchtet die dunkle Jahreszeit.
Auch in unserer Gemeinde Murr ist es seit langem schöne Tradition, dass besondere Gebäude und Plätze weihnachtlich geschmückt werden und in der Winterzeit festlich beleuchtet sind. Daher hat die Mannschaft des Gemeindebauhofs um Bauhofleiter Heinz Nübel auch dieses Jahr wieder die Weihnachtsbeleuchtung rund um das Bürger- und Rathaus und den Dorfplatz wo nötig ausgebessert und Anfang dieser Woche einen Weihnachtsbaum vor dem Bürger- und Rathaus aufgestellt - dieses Jahr ein besonders imposantes Exemplar.
Diese Arbeit erfordert von den Mitarbeitern des Bauhofs enormes Geschick, Erfahrung und Umsicht, denn der große Baum muss standsicher und senkrecht aufgestellt werden. Auch an anderen Stellen im Ort wie der Gemeindehalle haben die Gemeindearbeiter für Adventsschmuck gesorgt. Der große Baum am Dorfplatz vor dem Bürger- und Rathaus wurde auch in diesem Jahr wieder von einem Einwohner der Gemeinde gespendet, so wie auch andere Weihnachtsbäume, die unsere Gemeinde jetzt schmücken, von Privatleuten stammen.
Die Gemeinde bedankt sich auf diesem Weg bei allen ganz herzlich, die ihre Nadelbäume für den weihnachtlichen Schmuck unseres Ortes zur Verfügung gestellt haben. Ihre Spenden tragen wesentlich dazu bei, dass sich unser Ort in der Vorweihnachtszeit im jahreszeitlich passenden Schmuck präsentieren kann. Falls auch Sie im Jahr 2015 einen Weihnachtsbaum spenden möchten, so melden Sie sich bitte bei Frau Laidig im Rathaus unter der Telefonnummer 2699-0.

01.12.2014

Lärmaktionsplan und Verkehrskonzept interessierte viele Bürgerinnen und Bürger

Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßt etwa 130 Bürgerinnen und Bürger zur Bürgerversammlung
Bürgermeister Bartzsch bei der Begrüßung am Rednerpult vor dem gefüllten Bürgersaal
Von rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, die Fachleute Gutrun Bentele und Andreas Weber und Hauptamtsleiterin Brigitte Keller
Von rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Gutrun Bentele, Andreas Weber und Hauptamtsleiterin Brigitte Keller am Tisch vor der Bürgerversammlung

Gut besuchte Bürgerversammlung am Dienstag im Bürgersaal

Gut besucht war die Bürgerversammlung, zu der Bürgermeister Torsten Bartzsch am Dienstag, 25. November 2014, in den Bürgersaal des Bürger- und Rathauses eingeladen hatte. Die fast 130 Besucherinnen und Besucher zeigten, dass die Themen „Lärmaktionsplan“ und „Verkehrsuntersuchung“, die auf der Tagesordnung standen, allgemein interessierten und viele Einwohnerinnen und Einwohner berührten.
In seiner Begrüßung stellte Bartzsch das Thema Verkehr in Murr zunächst in einen größeren Zusammenhang, indem er die Licht- und Schattenseiten unserer Region Stuttgart mit ihrem enormen Angebot an Arbeitsplätzen, Dienstleistungen und Freizeitmöglichkeiten, aber auch mit den beträchtlichen Verkehrsproblemen, die das mit sich bringt, kurz umschrieb.
Die Fachingenieure Gutrun Bentele und Andreas Weber stellten anschließend den Entwurf des so genannten Lärmaktionsplanes vor, den die Kommunen von Murr bis Beilstein aufgrund gesetzlicher Vorgaben zur Zeit aufstellen, und erläuterten die Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung, die die Gemeinde Murr im Zusammenhang mit dem Lärmaktionsplan gleichzeitig in Auftrag gegeben hatte. Mit der Untersuchung möchte der Gemeinderat Entscheidungsgrundlagen für die Verbesserung der Park- und Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt erhalten.
Die in der Versammlung vorgebrachten Stellungnahmen aus dem Kreis der Bürgerinnen und Bürger zeigten einerseits, wie stark das Interesse an der Verkehrssituation ist und wie sehr der Verkehr, den wir letztendlich auch alle mit verursachen, unseren Ort prägt, andererseits aber auch, wie schwer die vielfältigen Anforderungen in punkto Sicherheit, Lärmeinwirkungen, Flüssigkeit unter einen Hut zu bringen sind. Bürgermeister Torsten Bartzsch stellte fest, die geäußerten Anregungen und Stellungnahmen fließen in das weitere Verfahren zur Erstellung des Lärmaktionsplans und zur Erarbeitung eines Verkehrs- und Parkierungskonzeptes ein.
Der Entwurf des Lärmaktionsplans liegt noch bis zum 15. Dezember 2014 im Bürger- und Rathaus aus und kann eingesehen werden; bis zu diesem Datum können dazu Stellungnahmen und Anregungen geäußert werden. Der Lärmaktionsplan wird voraussichtlich im 2. Quartal 2015 beschlossen, das Parkierungskonzept könne bereits im Frühjahr verabschiedet werden. Beide Projekte sind mit den zuständigen Behörden, insbesondere mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, abzustimmen und müssen zur Realisierung von dort genehmigt werden.
Nach etwa 2 ½ Stunden lebhafter und angeregter Diskussion ging die Bürgerversammlung mit Getränken und einem kleinen Imbiss für die Anwesenden zu Ende.

24.11.2014

Auf den Spuren von Frauenschicksalen in vergangener Zeit

Gunter Haug, Journalist und freischaffender Autor aus Schwaigern, hat sich nach Biografien über Robert Bosch, Gottlieb Daimler, Ferdinand Porsche und Ferdinand Graf von Zeppelin, von denen er einige in Murr vorgestellt hatte, wieder eines „Frauenthemas“ angenommen: Nach den beiden Bestsellern „Niemands Tochter“ und „Niemands Mutter“ widmet er sich in seinem neuen Buch „Die Töchter des Herrn Wiederkehr“ dem Schicksal einer Dienstmagd im Badischen Ende des 19. Jahrhunderts.
Dieses Buch stellte Haug am 17. November 2014 in der Ortsbücherei vor. Konkret geht es in diesem Buch um die Urgroßmutter seiner Ehefrau Karin, Margareta Schober, die als eins von zehn Kindern einer Tagelöhnerfamilie 1844 auf die Welt kam. Der Alltag ist geprägt von bitterster Armut, sogar der Sack Kartoffeln als Schulgeld für den Lehrer musste man sich vom Mund absparen. Geschlafen wurde zu dritt im Bett, man wärmte sich gegenseitig. Schuhe waren ein großer Luxus, selbst im Winter gab es bloß Lappen oder Socken für die Füße. Der Hunger war allgegenwärtig und von den zehn Kindern starben vier.
Ein großes Unglück kam mit dem Tod der Mutter Christina über die Familie. Einen Arzt hatte man sich nicht leisten können. Plötzlich stand der Vater allein da mit seinen Kindern, von denen das Jüngste erst vier Jahre alt war. Froh war man dann, als Margareta mit 14 Jahren eine Anstellung in einem Gasthof im vier Kilometer entfernten Rappenau fand, das sich dank der entdeckten Sole zu dieser Zeit gerade zum Kurort mauserte. Der Weg wurde täglich hin und zurück zu Fuß zurückgelegt. Lohn gab es keinen, Urlaub erst recht nicht, dafür Essen im Gasthof. Zweimal kehrte Margareta in ihr Elternhaus nach Treschklingen zurück, nämlich um jedes Mal ein Kind auf die Welt zu bringen. Der Vater hatte wieder geheiratet und so wurden beide Mädchen von der Stiefmutter großgezogen, die eine gute Frau war. Margareta dagegen war die Erziehung der Wirtstochter auferlegt worden, Luise, mit der sie auch später ein enges Verhältnis verband. Ein drittes uneheliches Kind brachte Margareta im Haus ihrer Schwester Elisabeth zur Welt, die es wie ihr eigenes großzog. Dieses Kind war die die heiß geliebte Großmutter Marie. Wer der Vater ihrer Kinder war, hat Margareta nie verraten, das sollten erst Gunter Haug und seine Frau 150 Jahre später bei ihren Recherchen herausfinden.
Das Buch „Die Töchter des Herrn Wiederkehr“ wirft ein Licht auf das harte Leben unzähliger Frauen, die nichts wert waren, die bitterarm dennoch ihr Schicksal geduldig ertragen haben, schwarzgekleidete gebückte Frauen, die aus unserer Wahrnehmung nach und nach verschwunden sind, obwohl die Zeit erst seit wenigen Generationen Vergangenheit ist.

24.11.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18. November 2014)

Eine Sitzung mit relativ kurzer Tagesordnung konnte Bürgermeister Torsten Bartzsch eröffnen, als er am Dienstag, dem 18. November 2014, die Mitglieder des Gemeinderats und einige Zuhörerinnen und Zuhörer im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusmäßigen Sitzung begrüßte. Ein Bericht über die Arbeit des Jugendhauses "Magnet" und eine Änderung der Friedhofsordnung waren die Themen des Abends.

Bericht über das Jugendhaus "Magnet"
Alljährlich wird dem Gemeinderat über die Arbeit und die Situation des Murrer Jugendhauses "Magnet" im ehemaligen Schulhaus am Kirchplatz berichtet. So begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch gleich zu Beginn der jüngsten Sitzung die beiden Jugendhaus-Mitarbeiter Heike Betzler und Ulrich Harsch. Mit einigen Fotos ließen sie die Arbeit und das Leben im Jugendhaus im ablaufenden Jahr Revue passieren. Eindrucksvoll wurde durch die Bilder deutlich, wie vielfältig die Aktivitäten der Jugendhaus-Besucherinnen und -Besucher sind: Von Billard spielen über Grillen und Bootsausflüge auf dem Neckar und eine Mädchen-Breakdance-Formation bis hin zur Beteiligung am Sommerferienprogramm und am Dorfplatzfest reicht die Spannbreite. Hinzu kommt die Betreuung in Einzelfällen bei Bewerbungen, Schularbeiten, Schwierigkeiten in der Familie und vielem mehr. Diese Arbeit nehme aufgrund der vielen regelmäßigen Besucher sehr viel Raum ein und fordere die Sozialarbeiter stark. Für viele Jugendliche sei das Jugendhaus nicht nur zweite, sondern so etwas wie die erste Heimat, so Betzler und Harsch.
Zur Sprache kam auch die räumliche Situation des Jugendhauses am Kirchplatz. Die Räume seien für die vielen regelmäßigen Besucher eigentlich zu klein, es fehlten Werkstatträume und Möglichkeiten für Sport und Spiel im Außenbereich. Wegen der Nähe zu Kirche und Wohngebäuden gebe es immer einmal Klagen über Belästigungen durch Lärm und Abfall, doch man sei mit den Nachbarn ständig in Kontakt und habe im Prinzip ein gutes offenes Verhältnis zu ihnen.
Betzler und Harsch erläuterten auch ihre Tätigkeit an und die Kooperation mit den Schulen sowie die Kontakte zu Vereinen und Institutionen wie der Polizei und der Drogenberatung.
Vom Gemeinderat wurden die Arbeit und das große Engagement der beiden Sozialpädagogen Heike Betzler und Ulrich Harsch einhellig positiv gewürdigt und gelobt. Das Jugendhaus sei schon lange ein unverzichtbarer und wichtiger Bestandteil des kommunalen Angebots für die jungen Einwohnerinnen und Einwohner. Über die Frage des Standortes müsse man sich alsbald grundsätzliche Gedanken machen. Bedauert wurde zum Schluss, dass Heike Betzler zum Jahresende ihre Tätigkeit im Murrer Jugendhaus beendet, weil sie eine andere Aufgabe angenommen hat.

Änderung der Friedhofsordnung
Im September 2012 hatte der Gemeinderat einen Passus in die Friedhofsordnung aufgenommen, nach dem Grabsteine und Grabeinfassungen, die aus ausbeuterischer Kinderarbeit stammen, nicht verwendet werden dürfen. Mit dieser Satzungsänderung folgte der Gemeinderat damals einer Empfehlung des Gemeindetags und einer Vorgabe im Landesbestattungsgesetz, wie dies zahlreiche andere Kommunen auch machten.
Gegen diese Regelung hat landesweit eine Vielzahl von Steinmetzen Beschwerde vor dem baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Einem Steinmetz sei es letztlich nicht möglich - zum Beispiel mit entsprechenden Zertifikaten - die Herkunft von Steinen aus fairem Handel ohne ausbeuterische Kinderarbeit lückenlos und rechtssicher nachzuweisen. Damit verstoße diese Satzungsregelung gegen das Grundrecht auf freie unternehmerische Betätigung.
Dieser Auffassung ist der Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil vom 29. April 2014 gefolgt und hat diese Regelung für rechtswidrig und damit unwirksam erklärt. Daher muss nun auch die Gemeinde Murr, bei der eine ähnliche Klage eingegangen ist, der Empfehlung des Gemeindetags folgen und den entsprechenden Passus gegen Kinderarbeit wieder aus der Friedhofsordnung streichen. Der notwendigen Satzungsänderung stimmte das Ratsgremium einstimmig zu und wird, sobald in diesem Punkt eine eindeutige rechtliche Regelung gefunden ist, den in der Sache für richtig empfundene Paragraphen wieder in die Friedhofsordnung aufnehmen.

Zum Abschluss der Sitzung wies Bürgermeister Torsten Bartzsch noch auf die am Dienstag, 25. November 2014, stattfindende Bürgerversammlung zu den Themen Lärmaktionsplan und Parksituation in Murr hin.

31.10.2014

Verminderung der Rutschgefahr am Floßhaussteg

Auf halber Breite wurde im nicht überdachten Bereich ein Lochblech angebracht
Floßhaussteg mit neu angebrachtem Lochblech auf der Fahrbahn

In der Vergangenheit wurde uns mehrfach mitgeteilt, dass die Bodenbalken am Floßhaussteg vom Ort kommend im nicht überdachten Bereich insbesondere bei Regen oder Feuchtigkeit sehr rutschig sind. Der Bauhof hat deshalb in der vergangenen Woche auf halber Breite ein Lochblech angebracht, damit der Floßhaussteg auch bei entsprechender Witterung gefahrenlos begangen werden kann.

31.10.2014

Bücher machen Kinder schlau – warum Kinder lesen sollten

Dass Lesen bildet, weiß jeder. Dass Lesen im Vergleich beispielsweise zum Fernsehen einhundert mal mehr Gehirnzellen aktiviert, weiß oder ahnt vielleicht auch der eine oder andere. Warum allerdings das Lesen und das Vorlesen für Kinder besonders wichtig ist, das erläuterte die Literaturpädagogin Barbara Knieling am Freitag, 24. Oktober 2014, in Murr.
Dabei gab es auch für das anwesende Fachpublikum noch Überraschendes und Neues. Zunächst betonte Knieling, dass es zum Recht des Lesers auch gehört, nicht zu lesen. Angesprochen sind damit diejenigen Eltern, die ihre Kinder am liebsten zum Lesen zwingen würden. Das funktioniere gar nicht, so Knieling.
Ein wichtiger Schritt, Kinder zum Lesen zu bewegen, sei ein Elternhaus, in dem die Eltern selbst lesen, in dem Bücher präsent sind und das Lesen als solches thematisiert wird. Ein Kind, das die Erfahrung macht, dass Lesen ihm persönlich einen Mehrwert bringt, dass es sein Leben bereichert, wird als Erwachsener auch noch zum Buch greifen.
Die Erfahrung "subjektiver Mehrwert" beginnt schon im frühesten Kindesalter. Vorlesen mit Papa, Mama, Oma oder einer anderen Bezugsperson spricht Geist und Seele an, Blick- und Körperkontakt schaffen Vertrauen, Geborgenheit und ein "Wir-Gefühl". Immens wichtig ist das Vorlesen für die Sprachentwicklung des Kindes: Man weiß heute, dass ein Kind einen Begriff rund 40mal gehört haben muss, bevor es ihn in seinen eigenen Wortschatz übernimmt.
Dass dies allein mit alltäglicher Kommunikation nicht ausreichend geleistet werden kann, wird deutlich anhand folgender Zahlen: Durchschnittlich werden nur rund 20% des passiven Wortschatzes (das sind die Wörter, die man zwar versteht, aber nicht benutzt) aktiv beim Sprechen verwendet: Ein Erwachsener, der in seiner täglichen Kommunikation durchschnittlich 30.000 Wörter verwendet, besitzt einen passiven Wortschatz von 150.000 Wörtern. Ein Erwachsener dagegen mit einem aktiven Wortschatz von 50.000 Wörtern (unter Verwendung von Büchern) besitzt einen passiven Wortschatz von 250.000, rund 100.000 Wörter mehr. Weitergegeben von den Eltern wird nur der aktive Wortschatz.
Nicht nur für die Sprachentwicklung ist Vorlesen wichtig, auch für die Entwicklung von Selbsterkenntnis und der Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, die sogenannte Empathiefähigkeit, eine wichtige soziale Kompetenz. Auch der Konzentrationsfähigkeit, der Welterkenntnis und natürlich dem Spaß dienen Kinderbücher, von denen Frau Knieling auch zahlreiche mitgebracht hatte und dem Publikum vorstellte.

24.10.2014

Kindergarten-Elternbeirat im Kindergartenjahr 2014/2015

In den vergangenen Wochen wurden für jede Kindergartengruppe aus der Mitte der Eltern jeweils ein Mitglied und ein stellvertretendes Mitglied für den Elternbeirat gewählt.
Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit im Kindergarten zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Elternhaus und Träger zu fördern.
Als Mitglieder und stellvertretende Mitglieder des Elternbeirats wurden für die Kindergärten und für das Kinderhaus folgende Personen gewählt:

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Börkircher:
Frau Daniela Blank, Pleidelsheimer Weg 27, 71711 Murr, Tel. 2 54 96
Frau Katja Krämer, Akazienweg 4, 71711 Murr, Tel. 27 83 71

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Klingenberg:
Frau Raphaela Grosch, Im Gigis 38, 71711 Murr, Tel. 88 30 10
Frau Stefanie Riegraf, Eichenweg 9, 71711 Murr, Tel. 3 39 08 19

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Gravenhorst:
Frau Sandra Schumm, Götzenbergweg 22, Tel. 28 11 38
Frau Daniela Marelja, Lerchenweg 3, 71711 Murr, Tel. 88 85 45

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Haußmann:
Frau Kathleen Jeschke, Schillerstr. 7, 71711 Murr, Tel. 33 42 33 5
Frau Christiane Kiemle, Brahmsweg 19, Tel. 81 86 44

Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Jurka:
Frau Melanie Ziegler, Flößerweg 1, 71711 Murr, Tel. 89 46 80
Frau Stephanie Peter, Gottlieb-Daimler-Str. 29, 71711 Murr, Tel. 13 06 96 1

Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Wallner-Gerlach:
Frau Bianka Herrmann, Wunnensteinweg 5, 71711 Murr, Tel. 13 02 99 8
Frau Stephanie Siebert, Murrgässle 3, 71711 Murr, Tel. 13 03 10 1

Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Buchstab:
Frau Stefanie, Rapp, Kornblumenweg 25, 71711 Murr, Tel. 26 11 05
Frau Nina Benali, Akazienweg 13, 71711 Murr, Tel. 89 69 96

Kindergarten Pfarrgasse - Gruppe Eschl:
Frau Andrea Buck, Pfarrgasse 11, Tel. 2 18 70
Frau Sandra Sommer, Riedstraße 23, 71711 Murr, Tel. 33 47 75 3

Kindergarten Pfarrgasse - Gruppe Waldbüßer:
Frau Giuseppina Sombetzki, Dorfweg 17, 71711 Murr, Tel. 33 42 56 1
Frau Bianca Rohde, An der Hardtlinde 2, 71711 Murr, Tel. 81 71 16

Kinderhaus Regenbogen - Gruppe Weitbrecht:
Frau Wiebke Wesner, Steinheimer Str. 20, 71711 Murr
Frau Giuseppina Sombetzki, Dorfweg 17, 71711 Murr, Tel. 33 42 56 1

Kinderhaus Regenbogen - Gruppe Zimmermann:
Frau Kathleen Herrmann, Steinäckerstr. 27/1, 71711 Murr, Tel. 13 02 06 2

24.10.2014

Wahl der Elternbeiratsvorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden für die Murrer Kindergärten

Die Elternvertreter der Murrer Kindergärten trafen sich am Montag, 20. Oktober 2014, zu einer gemeinsamen Sitzung mit den Mitgliedern des Kindergartenausschusses der kirchlichen und der bürgerlichen Gemeinde, dem Kindergartenpersonal und Vertretern der Verwaltung.
Besprochen und diskutiert wurden verschiedene Punkte zum aktuellen Kindergartenbetrieb. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl der Elternbeiratsvorsitzenden und der drei stellvertretenden Vorsitzenden.
Wie in den Vorjahren hat der Gesamtelternbeirat aus seiner Mitte vier Elternvertreter als Ansprechpartner und Bindeglieder zu den Trägern gewählt, die jeweils einen der örtlichen Kindergärten sowie das Kinderhaus repräsentieren.
Neue Vorsitzende des Elternbeirats ist Frau Stephanie Siebert, als Stellvertreterinnen wurden Frau Kathleen Jeschke, Frau Wiebke Wesner und Frau Andrea Buck gewählt.
Bürgermeister Bartzsch bedankte sich bei den gewählten Elternvertreterinnen sehr herzlich für deren Bereitschaft, die Erziehungsarbeit am Kindergarten zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu fördern.

24.10.2014

Abschlussfest des Sommerleseclubs „Heiss auf Lesen“ der Ortsbücherei Murr

Geschichtenerzähler Adam und ein Mädchen aus dem Publikum
Teilnehmer an der Abschlussparty im Keinen Saal

Rund 60 Kinder hatten sich am Freitag, dem 10. Oktober 2014, im Kleinen Saal im Bürger- und Rathaus eingefunden, um an der Abschlussparty unseres Sommerleseclubs „Heiss auf Lesen“ teilzunehmen.
Insgesamt haben 90 Kinder am Club teilgenommen. Es wurden 660 Bücher gelesen.
Zur Abschlussparty hatte die Bücherei den Geschichtenerzähler Klaus Adam eingeladen, der die Kinder bestens mit seinen Geschichten unterhalten hat. Die Mitglieder des Junior-Clubs freuten sich über die Geschichte vom Meisterdieb. Die Hauptperson Francois, ohne Eltern und ohne Geld, wird vom Polizeihauptmann davongejagt, weil dieser sich in dessen Tochter verliebt hat. So landet Francois bei einer Diebesbande. Dort bringt er es zum Meisterdieb. Reich geworden kehrt er in sein Dorf zurück, um das Mädchen, welches ihm die ganzen Jahre nicht aus dem Kopf gegangen ist, zu freien. Der Polizeihauptmann ist jedoch überhaupt nicht einverstanden. Erst soll Francois ihm beweisen, dass er ein Meisterdieb ist, ohne sich von ihm erwischen zu lassen. Mit der tatkräftigen Unterstützung zweier Kühe aus dem Publikum, „Cäcelia“ und „Katharina“, schafft es Francois, dem Bauer zwei Kühe zu stehlen. Nachdem er auch die zweite Prüfung bestanden hat, macht er sich mit seiner Angebeteten schnell davon, bevor er noch eine dritte erfüllen muss.
Unsere Großen bekamen die Geschichte von Tom Saywer erzählt, der sich vorm Zaun streichen drücken will und der tatsächlich Kinder findet, welche für ihn streichen und ihn auch noch dafür bezahlen. Auch der Mord auf dem Friedhof jagte sicher dem einen oder anderen eine Gänsehaut ein.
Anschließend gab es Leckeres zu Essen und Trinken, so dass wir gestärkt zur nervenaufreibenden Preisverleihung schreiten konnten. Wir möchten hier auch Heike Betzler vom Jugendhaus Magnet für ihre Unterstützung danken.
Die zwei Hauptpreise, Eintrittskarten für den Erlebnispark Tripsdrill, gingen an Julia Rommel und Sarah Geiger. Je eine Familienkarte für die Wilhelma und das Naturkundemuseum gingen an Nina Krauter und Sophia Mindt. Über Eintrittskarten fürs 3-D Kino durfte sich Marlene Müller freuen. Außerdem wurden noch fünf Buchgutscheine, einzulösen in der Buchhandlung Taube in Marbach, verlost.
Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß am Sommerleseclub hatten und weiterhin so begeistert Bücher lesen. Denn mit guten Geschichten wird es niemals langweilig.

20.10.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 14. Oktober 2014)

Eine Sitzung der Berichte war die Zusammenkunft des Gemeinderats am Dienstag, dem 14. Oktober 2014, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses. Auf der Tagesordnung standen der Vorentwurf des Lärmaktionsplans, die Vorstellung der Ergebnisse einer Untersuchung der Verkehrs- und Parksituation in der Ortsdurchfahrt, der Vorschlag für die Waldbewirtschaftung in den kommenden 10 Jahren und der Betriebsplan für den Gemeindewald im nächsten Jahr.

Vorentwurf des Lärmaktionsplanes
Im September vergangenen Jahres beschloss der Gemeinderat, die Erstellung eines so genannten Lärmaktionsplanes in Kooperation mit den Städten und Gemeinden des Bottwartals in Auftrag zu geben, wozu die Kommunen aufgrund europa- und bundesrechtlicher Vorgaben verpflichtet sind. Dazu wurde das Fachbüro "Kurz und Fischer" aus Winnenden zusammen mit der "Planungsgruppe Kölz" aus Ludwigsburg beauftragt.
Diplom-Ingenieurin Gutrun Bentele vom Büro "Kurz und Fischer" und Diplom-Ingenieur Andreas Weber waren in der Sitzung anwesend, um die ersten Ergebnisse der Untersuchungen für Murr vorzustellen und vor allem den Gemeinderat über das weitere Verfahren zur Aufstellung des Lärmaktionsplans zu informieren. Sicher nicht überraschend war, dass die Ortsdurchfahrt (Bietigheimer Straße, Hindenburgstraße und Steinheimer Straße) insgesamt und im alten Ortskern besonders vom Verkehr und seinen Auswirkungen betroffen ist. Diplom-Ingenieurin Bentele nannte auch schon einige Vorschläge, wie den festgestellten Lärmbelastungen begegnet werden könnte, wie zum Beispiel eine durchgehende Anordnung von Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt. Über diese Vorschläge sollen aber im weiteren Verfahren die Bürgerinnen und Bürger und die Träger öffentlicher Belange (andere Behörden und Stellen) informiert werden und deren Anregungen sollen anschließend in den Planungsprozess einfließen.
Dazu wird vom 27. Oktober bis zum 15. Dezember 2014 wie bei Bebauungsplanverfahren eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Am 25. November 2014, 19 Uhr, ist eine Bürgerversammlung im Bürgersaal vorgesehen, in der die Untersuchungsergebnisse und die möglichen Maßnahmen vorgestellt und erläutert werden. Der auf dieser Grundlage verfeinerte Entwurf des Lärmaktionsplans soll dann im Februar 2015 beschlossen und nochmals ausgelegt werden, bis dann der endgültige Plan im Sommer 2015 endgültig beschlossen werden soll.
Von diesem Vorgehen nahmen die Mitglieder des Gremiums Kenntnis und stimmten dem Vorentwurf einstimmig zu.

Verkehrsuntersuchung der Ortsdurchfahrt
Im Juni 2014 hat der Gemeinderat das Ingenieurbüro "Planungsgruppe Kölz" (Ludwigsburg), das auch an der Erstellung des Lärmaktionsplans beteiligt ist, beauftragt, eine Verkehrsuntersuchung einschließlich einer Kennzeichenanalyse im Bereich der Murrer Ortsdurchfahrt durchzuführen und auf Grundlage der Ergebnisse Vorschläge zur Verbesserung der bekannten Park-Problematik - vor allem im Bereich zwischen Dorfplatz und Ortsausgang in Richtung Steinheim - zu erarbeiten. Diplom-Ingenieur Andreas Weber vom Fachbüro stellte den Mitgliedern des Ratsgremiums die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchungen in der Sitzung vor.
In detaillierten Erhebungen hatten die Verkehrsfachleute mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Erich-Kästner-Realschule in Steinheim im Sommer die Verkehrsflüsse in Murr und die Parksituationen in verschiedenen Abschnitten der Ortsdurchfahrt zu verschiedenen Tageszeiten erhoben und dabei auch erfasst, wie viel Durchfahrtsverkehr die Ortsdurchfahrt benutzt. Grundsätzlich wurde kein größeres Stellplatz-Defizit festgestellt, wenn auch die Nutzung der vorhandenen Stellplätze an verschiedenen Tageszeiten und durch unterschiedliche Parkdauer (z. B. Kurz- oder Dauerparker) oft schwankt.
Diplom-Ingenieur Weber stellte auch erste Ideen zur Anordnung von Parkplätzen im Bereich zwischen Dorfplatz und Steinheimer Straße vor, mit denen ein flüssigerer Verkehr (insbesondere für die Busse) erreicht werden könnte, ohne dass die Ortsdurchfahrt gegenüber der Umgehungsstraße attraktiver wird. Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung und die Vorschläge für ein Parkierungskonzept, von denen der Gemeinderat Kenntnis nahm, sollen in der oben erwähnten Bürgerversammlung am 25. November 2014, 19 Uhr, ebenfalls vorgestellt und erläutert werden.

Forsteinrichtungserneuerung für den Gemeindewald Murr für die Jahre 2014 bis 2023
Die jährliche Betriebsplanung für den Gemeindewald, in der die Maßnahmen der Waldbewirtschaftung für ein Jahr beschlossen werden, basiert auf der so genannten Forsteinrichtung, die für alle öffentlichen Wälder alle zehn Jahre erstellt werden muss. Für den Murrer Gemeindewald im Hardtwald muss dies für den Zeitraum von 2014 bis 2023 gemacht werden.
Frau Dr. Anja Peck, Leiterin des Fachbereichs Forsten beim Landratsamt Ludwigsburg, und Herr Hirt, bei der Forstverwaltung für die Forsteinrichtung zuständig, stellten den Ratsdamen und -herren in der Sitzung die Bestandsaufnahme des Murrer Gemeindewalds und die vorgeschlagenen Grundsätze für die Bewirtschaftung in den kommenden zehn Jahren vor. Grundsätzlich, so Hirt, stehe der Murrer Gemeindewald sowohl was die Mischung der Baumarten, die Mischung der Altersklassen des Baumbestandes als auch den Zustand des Bestandes angehe, im Vergleich sehr gut da und sei bei Revierförster Jürgen Weis in guten Händen. Der Wald erfülle die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen sehr gut und biete auch aus wirtschaftlicher Sicht eine gute Mischung aus Beständen im Aufbau und Beständen, die genutzt (gefällt) werden können. Bei der Bewirtschaftung in den vergangenen zehn Jahren sei - auch in der Reaktion auf Schadensereignisse (Stürme, Schädlingsbefall) - alles richtig gemacht worden.
Hirt schlug für die kommenden zehn Jahre einen leicht reduzierten Holzeinschlag von 4,8 Festmeter pro Hektar und Jahr (gegenüber 5,3 Festmeter in der Vergangenheit) und einige Maßnahmen der Bestandspflege und des Bestandaufbaus vor, mit denen der Grundsatz der nachhaltigen Waldbewirtschaftung auch im Murrer Gemeindewald umgesetzt werden soll.
Der Gemeinderat billigte diese Vorschläge und verabschiedete die zehnjährige Forsteinrichtung einstimmig.

Betriebsplan für den Gemeindewald im Jahr 2015
Quasi als erste Maßnahme auf Grundlage der eben beschlossenen Forsteinrichtung stellte Revierförster Jürgen Weis den Mitgliedern des Gremiums den vorgesehenen Betriebsplan für den Murrer Gemeindewald im Jahr 2015 vor. Die Nutzung sieht einen Einschlag von insgesamt 610 Festmetern vor, so dass Einnahmen von rund 30.000 Euro erwartet werden könnten, was aber immer auch von der Marktlage abhänge, die sich auch verändern könne. Einige kleinere Waldkultur- und Pflegemaßnahmen sowie die Unterhaltung der Waldwege sind 2015 auch vorgesehen. Nach der Planung werde im Jahr 2015 bei der Waldbewirtschaftung mit einem kleinen Fehlbetrag, also einer "roten Null" gerechnet.
Nachdem Bürgermeister Torsten Bartzsch Revierförster Jürgen Weis und den Waldarbeitern für ihre Arbeit gedankt hatte, kündigte der den diesjährigen Holzverkauf im Hardtwald für den 30. Dezember 2014, 10 Uhr, an und setzte auch einen Waldrundgang auf die Agenda des Gemeinderates für das kommende Jahr. Der Betriebsplan wurde sodann vom Gremium einstimmig verabschiedet.

20.10.2014

Murr zeigt beim SWR4-Regionenspiel großen Gemeinschaftsgeist und schlägt sich gut

Zwar wurde Murr nur zweiter Sieger beim SWR4-Regionenspiel am 10. Oktober 2014 gegen die Stadt Bonndorf im Schwarzwald, trotzdem hat die Gemeinde viel gewonnen - so stand es sinngemäß nach der Sendung in der Marbacher Zeitung.
Diese Feststellung kann man ohne Einschränkungen bestätigen, wenn man live miterlebt hat, was die Beteiligung der Gemeinde an dem Radio-Wettbewerb in unserer Gemeinde alles ausgelöst und bewegt hat. Bei der Bewältigung der verschiedenen Aufgaben, die die Gemeinde zu lösen und zu bewältigen hatte, war die Beteiligung und Unterstützung aus allen Teilen der örtlichen Gemeinschaft enorm und oft einfach überwältigend.
Ein deutliches Symbol dafür war die Zahl der Laternen, die für die Aktionsaufgabe seit Bekanntgabe am 29. September 2014 gebastelt und im Bürger- und Rathaus abgegeben wurden. 20 % der Einwohnerzahl, das heißt etwa 1.250 Laternen, hätten mindestens zusammenkommen müssen, um die Aufgabe zu bestehen. Letztendlich zählte die SWR4-Redaktion am Freitag weit mehr als doppelt so viel, nämlich mehr als 2.700 Laternen unterschiedlichster Größe und Machart, die den Dorfplatz schmückten.
Genauso beeindruckend war die schnelle, effektive Teamarbeit, die bei der Bewältigung der Tagesaufgabe - der Anlegung eines japanischen Gartens - von örtlichen Betrieben, Handwerkern, Bauhof und Privatpersonen geleistet wurde. In Windeseile - so schien es - wurden Schotter, Pflanzen, Abgrenzungen, Dekoration und sogar eine eigens angefertigte Holzbrücke herangeschafft und zu einem japanischen Garten zusammengefügt, so dass die ebenso schnell und stilecht gekleideten "Mönche" und "Geishas" aus Murr fristgerecht darin lustwandeln und auf ihre Gongs schlagen konnten.
Auch hinter den Kulissen im Bürger- und Rathaus wurde von vielen Menschen mit Feuereifer an der Lösung der gestellten Aufgaben gearbeitet, sei es das Erraten der Dialektwörter und des Dialektsatzes oder der von Kindern umschriebenen Sehenswürdigkeit aus Bonndorf gewesen. Fieberhaft wurde recherchiert, diskutiert, telefoniert und beraten, alle bemühten sich, miteinander möglichst schnell auf die richtigen Lösungen zu kommen.
So konnte Bürgermeister Torsten Bartzsch vor dem Bürger- und Rathaus bei der Live-Übertragung mit Moderatorin Ute Weber die Gemeinde als eine tolle Gemeinschaft aus Menschen, Vereinen, Betrieben, Institutionen und Gruppen präsentieren, die alle an einem Strang zogen und unsere Gemeinde Murr als eine sympathische, pfiffige, erfindungsreiche und lebenswerte Kommune präsentieren.
Auch die ansehnliche Schar der Gäste auf dem Dorfplatz, die trotz eher schlechten Wetters für eine begeisterte akustische Kulisse sorgten, unterstrich diesen Eindruck.
Dass das Ergebnis am Ende mit 23 zu 20 Punkten für Bonndorf lautete, tat der guten und begeisterten Stimmung über das gemeinsam Erlebte und Vollbrachte keinerlei Abbruch. Der südbadische Dialekt war dann vielleicht doch zu exotisch für schwäbische Ohren!
Unser herzlicher Dank gilt den vielen, vielen Menschen, die beim Regionenspiel mitgemacht und die Gemeinde unterstützt haben, den Vereinen, den Schulen und Kindergärten, den Betrieben und Gewerbetreibenden, dem Bauhof, den Mitgliedern der Rateteams, der Freiwilligen Feuerwehr, den Freiwilligen, der Mannschaft der Gemeindeverwaltung, den Gästen auf dem Dorfplatz und den zahlreichen Menschen, die die Sendung zu Hause mitverfolgt und mitgefiebert haben. Vielen Dank für Ihren Einsatz, Ihre Ideen, Ihre Beiträge und Ihre Begeisterung. Zwar hat die Gemeinde nicht gesiegt beim Regionenspiel, aber Sie und wir alle, aus denen die Gemeinde letztlich besteht, haben viel gewonnen.
Das abendliche "Laternenglühen" auf dem Dorfplatz war dann noch das Sahnehäubchen am Ende eines tollen Tages. Bei stimmungsvoller Beleuchtung durch die rund 2.700 Laternen genossen einige hundert Gäste bei mildem Wetter und mit der Bewirtung durch die Freiwillige Feuerwehr Murr einen schönen Abend und konnten das Erlebte noch nachklingen lassen.
Hier einige Bilder von diesem ereignisreichen Tag (Vielen Dank für die Fotos an Anke Eigen):

Live-Sendung vom Eingang des Bürger- und Rathauses
Publikum verfolgt Live-Sendung vor dem Haupteingang des Bürger- und Rathauses
Rund 2.700 Laternen schmückten den Dorfplatz
Einige der 2.700 Laternen an einem Bauzaun auf dem Dorfplatz
Fieberhaft wurde vor und hinter den Kulissen an der Lösung der Aufgaben gearbeitet
Mitglieder des Rateteams an Computern beim Recherchieren
Ein japanischer Garten, Geishas und buddhistische Mönche wie hier im Bild – für Murr kein Problem
Zwei als biddhistische Mönche verkleidete Murrer im schnell angelegten japanischen Garten auf dem Dorfplatz
Bürgermeister Torsten Bartzsch – hier mit Moderatorin Ute Weber – war zu Recht stolz auf die Murrer
Bürgermeister Torsten Bartzsch im Gespräch mit SWR4-Moderatorin Ute Weber
Das abendliche „Laternenglühen“ war ein stimmungsvoller Ausklang des Tages
Leuchtende Laternen am Brunnen auf dem abendlichen Dorfplatz

09.10.2014

SWR4-Regionenspiel: Impressionen aus der heißen Phase der Vorbereitung

Anhand folgender Audio-Dateien (MP3) können Sie sich einen kleinen Eindruck aus der heißen Phase der Vorbereitungen auf das SWR4-Regionenspiel in Murr verschaffen (Notwendig ist dazu ein Audio-Player):

- Murr bastelt Laternen für SWR4
- Murr und der Dialekt
- Umfrage: Murr muss man mögen
- Murr: Ortsportrait
- Künstlerprominenz in Murr
- Murr: Gewachsen und wunderschön
- Umfrage unter Murrer Schülern: Was braucht man für eine schicke Laterne?
- Formel 1-Lieferant
- Reaktionen auf die Aktionsaufgabe
- Murrer Spione in Bonndorf
- Der Countdown läuft beim Laternebasteln

20.10.2014

100. Geburtstag von Olga Sauermann

Bürgermeister Torsten Bartzsch stößt mit Frau Olga Sauermann auf ihren 100. Geburtstag an
Olga Sauermann (rechts) mit Bürgermeister Torsten Bartzsch (links)

Am Freitag, 10. Oktober 2014, konnte Frau Olga Sauermann ihren 100. Geburtstag feiern. Damit ist sie momentan die zweitälteste Bürgerin in Murr. Sie stammt aus dem Sudetenland und lebt seit sechs Jahren in der Seniorenresidenz bei der Bergkelter. Noch im Alter von 92 Jahren hat sie für sich gekocht und sich selbst versorgt.
Bürgermeister Torsten Bartzsch überreichte ihr bei seinem Besuch eine Urkunde des Ministerpräsidenten, ein Glückwunschschreiben des Landrats und ein Präsent der Gemeinde verbunden mit den allerbesten Wünschen für das neue Lebensjahr. Zusätzlich erhielt Sie ein Glückwunschschreiben des Bundespräsidenten.
Sie verbrachte ihren Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Zu einem gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen werden die Bewohner der Seniorenresidenz in dieser Woche von ihr eingeladen.

13.10.2014

Jazz-Legende Johnny Varro mit Peter Bühr and his Flat Foot Stompers begeisterten im Bürgersaal mit Jazz und Swing

Johnny Varro und Peter Bühr and his Flat Foot Stompers beim Konzert im Bürgersaa
Johnny Varro und Mitmusiker beim Konzert im Murrer Bürgersaal

Zum zweiten Mal nach dem Auftritt des "Johnny Varro Quintetts" im März 2007 hat die amerikanische Swing-Legende Johnny Varro bei einem Auftritt am 30. September 2014 im Bürgersaal im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" das Publikum begeistert. Sein Alter von 84 Jahren merkt man dem wohl besten Jazzpianisten der Gegenwart nicht an, erst recht nicht, wenn seine Finger perlend über die Tasten gleiten und Tonkaskaden und Läufe in atemberaubendem Tempo, gleichwohl in unbeschreiblicher Lässigkeit hervorbringen.
Nach Deutschland geholt und begleitet wurde Johnny Varro erneut von einem hervorragenden Jazzmusiker aus unserer Gegend, dem Saxophonisten und Klarinettisten Peter Bühr, der als Gründer der Flat Foot Stompers weit über unsere Region hinaus bekannt ist und einen hervorragenden Ruf unter Jazz- und Musikkennern genießt. Varro und Bühr kennen sich seit 1986, als Bühr ein Konzert zum 80. Geburtstag von Wild Bill Davison organisierte, und haben in Deutschland und in den USA, wo Bühr sich oft aufhält, schon häufig in wechselnden Besetzungen miteinander musiziert. Auf dem Programm des Konzerts im Murrer Bürgersaal standen Titel aus dem Repertoire von Johnny Varro, in seinen Arrangements und größtenteils im August 2010 auf der in New York aufgenommenen CD "Speak Low" veröffentlicht, die laut Peter Bühr wohl jeder Jazzmusiker besitze, weil sie eine der besten ihrer Art sei.
Bei dem Gastspiel in Murr wurde vom ersten Ton an Varros große Klasse, sein Talent, seine Erfahrung und seine in Jahrzehnten mit namhaften Musikern aller Art erspielte Souveränität deutlich. Elegant, einfühlsam, distinguiert, locker und immer im Dienste der Musik spielte Johnny Varro Standards der Jazzmusik aus der goldenen Zeit in den 1950er und 1960er Jahren. Die Musiker, mit denen der in Brooklyn, New York, aufgewachsene Varro musikalisch groß geworden ist und mit denen er zusammengespielt hat, klingen wie eine Aufzählung von Legenden, darunter sind Namen wie Bobby Hackett, Pee Wee Russel, Peanuts Hacko, Frank Sinatra, Tony Bennett und Henry Mancini.
Peter Bührs Flat Foot Stompers fungierten an dem Abend in Murr als Begleitband - sie spielten das Konzertprogramm mit Johnny Varro an dem Abend zum ersten Mal - , waren aber weit mehr als nur Komparsen des Meisters. Trompeter, Sänger und Arrangeur Andy Lawrence hatte die Rolle des "Musical Directors" inne und riss die Zuhörer mit seinen kongenialen Soli immer wieder zu Beifallsstürmen hin. Gitarrist Jörn Baehr füllte sein Rolle als rhythmisch versierter, einfühlsamer und inspirierter Mitmusiker mit Leidenschaft und Sinn für den Groove hervorragend aus. Bassist Wolfgang Mörike - ein direkter Nachfahre von Eduard Mörike - und Schlagzeuger Will Lindfors bildeten das solide und variantenreiche Rhythmusfundament und zeigten auch in mehreren Solopassagen ihre große Klasse. Peter Bühr nahm neben seiner Rolle als hervorragender Instrumentalist mit Saxophon und Klarinette wie gewohnt die Aufgabe als kenntnisreicher und charmanter Moderator des Abends wahr und so konnten die Gäste viel Informatives über die Stücke erfahren.
Im Mittelpunkt stand aber natürlich Johnny Varro, den das Publikum als lockeren, bescheidenen Gentleman der alten Schule kennen lernen durfte, und der mit der Band, solo nur mit Bass- und Bass-Schlagzeug-Begleitung, in langsamen und schwungvollen Titeln seine große Musikalität und Erfahrung unter Beweis stellte. Das Konzert im Murrer Bürgersaal zeigte wieder einmal, dass - unabhängig welche Musikrichtung dargeboten wird - es stets ein großer Genuss ist, tollen Musikern und einer hervorragend aufeinander eingespielten Band zuzuhören. Mit viel Applaus zeigten die Gäste des Abends zwischen den Stücken und vor allem am Schluss des Abends, dass sie von Johnny Varro und Peter Bühr and his Flat Foot Stompers restlos begeistert waren.

26.09.2014

Rückblick auf das Dorfplatzfest am 13. und 14. September 2014

Am Wochenende des 13. und 14. September 2014 konnten wir mit nahezu allen Murrer Vereinen, Organisationen und den Kirchengemeinden gemeinsam die Murrer Kirbe mit Dorfplatzfest und verkaufsoffenem Sonntag feiern. Der Samstagabend wurde eindrucksvoll durch Murrer Künstler gestaltet. Am Sonntagvormittag konnten wir gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst feiern und anschließend die vielfältigen Angebote aus Handel, Handwerk und Dienstleistungen beim verkaufsoffenen Sonntag des Handels- und Gewerbevereins besichtigen sowie die vielen Programmbeiträge der Vereine auf der Bühne bestaunen.
An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die das Fest vorbereitet und an der Durchführung mitgewirkt haben. Nur durch das großartige Engagement vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer konnte dieses schöne Gemeinschaftsfest gefeiert werden.
Herzlichen Dank!

Torsten Bartzsch
Bürgermeister

Immer was los war an beiden Tagen auf dem Dorfplatz
Dorfplatzfest mit Vereinsständen und Besuchern
Bürgermeister Torsten Bartzsch bei der Eröffnung am Samstag abend
Bürgermeister Torsten Bartzsch bei der Eröffnung auf der Bühne vor dem voll besetzten Dorfplatz
Moderator Dr. Thomas Hentschel führte durch das Programm am Samstag
Dr. Thomas Hentschel als Moderator auf der Bühne
Mit Rockabilly und Rock'n'Roll heizte die Band um Dirk und Robert Seinitz gleich zu Beginn kräftig ein
Dirk Seinitz und Band auf der Bühne
Begeisterte das Publikum mit bekannten Hits: Sänger Christian Seitz
Sänger Christian Seitz
DSDS-Talent Besnik Ternava bezauberte mit seiner Stimme vor allem das junge Publikum
Besnik Ternava
Pianistin Yulia Draginda und Trompeter Thomas Reiner steuerten klassische Melodien bei
Trompeter Thomas Reiner und Pianistin Yulia Draginda
Karen Selig-Deininger entführte in die Welt der Musicals
Musical-Sängerin Karen Selig-Deininger
David Hanselmann riss das Publikum mit seiner tollen Stimme und Pop- und Soul-Klassikern mit
Sänger David Hanselmann mit Keyboarder
Beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntag war der Dorfplatz schon gut besucht
Ökumenischer Gottesdienst auf dem Dorfplatz
Eine Trachtentanzgruppe aus dem rumänischen Zsobok sorgte für folkloristisches Flair auf der Bühne
Trachtentanzgruppe aus Rumänien auf der Bühne
HGV-Vorsitzender Uwe Riedel eröffnete den verkaufsoffenen Sonntag
HGV-Vorsitzender Uwe Riedel am Mikrofon
Auch für Kinder war auf dem Dorfplatzfest immer viel geboten
Kinder am Tischkicker
Führten entspannt und locker durch das Programm am Sonntag: Uwe Funk (links) und Michael Buck (rechts)
Uwe Funk (links) und Michael Buck (rechts) auf der Bühne
Tolle Sache für das Magnet: Dir SÜWAG überreichet einen Scheck über 1.100 Euro an das Murrer Jugendhaus
Jugendhaus-Besucher und -Mitarbeiter bei der Scheckübergabe durch SÜWAG-Mitarbeiter auf der Bühne
Am Sonntag war auch gegenüber dem Dorfplatz viel geboten
Stände von SÜWAG und Zeitungen gegenüber dem Dorfplatz
Hocke, schwätzen, schlemmen, unterhalten - zwei Tage war der Dorfplatz geselliger Mittelpunkt der Murrer
Geselliges Beisammensein auf dem Dorfplatz
Wie hier der LandFrauenverein sorgten die Murrer Vereine zwei Tage pausenlos für das leibliche Wohl der Gäste
Damn des LandFrauenvereins beim Zubereiten von Broten

26.09.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 16. September 2014)

Mit einem Ortstermin beim neuen Mehrfamilienhaus am Kirchplatz begann der Murrer Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch seine erste turnusmäßige Sitzung nach der Sommerpause. Es ging um die Gestaltung des neu entstandenen Platzes an der Ecke Hindenburgstraße/Kirchgasse. Im weiteren Verlauf der Sitzung im Ratssaal des Bürger- und Rathauses befasste sich das Gremium erneut mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf den Grundstücken Hindenburgstraße 28 und 30 und mit der Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs und des Nahverkehrsplans im Landkreis Ludwigsburg und insbesondere in unserer Region.

Neugestaltung des Platzes im „Quartier am Kirchplatz“
Nach Fertigstellung des Mehrfamilienhauses im „Quartier am Kirchplatz“ zwischen Hindenburgstraße, Widdumgasse, Kirchplatz und Kirchgasse und dem Bezug der meisten Wohnungen soll – wie bekannt – der neu entstandene Platz an der Ecke Hindenburgstraße/Kirchgasse neu angelegt und gestaltet werden. Der Gemeinderat hatte dafür bereits im Mai dieses Jahres die grundsätzliche Planung des Architektur- und Stadtplanungsbüros KMB aus Ludwigsburg beraten und verabschiedet (siehe diesen Bericht auf der Seite Info-Archiv). Der neue Platz soll sich in Material und Aussehen am Kirchplatz unmittelbar vor der Peterskirche orientieren und wird mit zwei Pflasterbändern und zwei beleuchteten Bäumen gegliedert. Für den eigentlichen Belag hatte das Büro KMB nun einige Mustermaterialien mitgebracht, die die Ratsdamen und –herren beim Vor-Ort-Termin in Augenschein nahmen. Es handelte sich um einen wassergebundenen Sand- und Splittbelag, um einen Gussasphalt-Einstreubelag und um einen kunstharzgebundenen Splittbelag.
Den Gremiumsmitgliedern war vor allem der ästhetische Eindruck, aber auch der notwendige Pflegeaufwand und die gute Begehbarkeit bei jeder Witterung wichtig. Sie entscheiden sich für den vorgestellten kunstharzgebundenen Splittbelag in einer gröberen Körnung und in einer hellen Farbe. Der Kostenaufwand für die gesamte Platzgestaltung mit diesem Material wird nach Auskunft des Planungsbüros etwa knapp 90.000 Euro betragen, der Platz soll Ende September, Anfang Oktober hergestellt werden.

Wohn- und Geschäftshaus Hindenburgstraße 28 und 30
Am 6. Dezember 2011 hatte der Gemeinderat der Planung des örtlichen Architekten Dietrich Philipps für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses auf den frei gewordenen Grundstücken Hindenburgstraße 28 und 30 zugestimmt. Danach soll auf dem Areal ein dreigliedriger Baukörper mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss und sechs Wohnungen in den oberen Geschossen, einer ebenerdigen Garage mit 12 Stellplätzen, einem zentralen Treppenhaus und einer Grünfläche im rückwärtigen Bereich auf dem Dach der Garage entstehen.
Architekt Philipps war in der Sitzung anwesend und erläuterte noch einmal die aktualisierte Planung, für die bereits eine Teilbaugenehmigung vorliegt. Es sollen insgesamt rund 800 qm Wohn- und Gewerbefläche entstehen, wobei die Größe der Wohnungen der aktuellen Marktlage angepasst wurde und die Aufteilung der Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss noch offen ist. Der Kostenaufwand für den Neubau wird nach Schätzung des Planers rund 1,6 Millionen Euro betragen. Die Gemeinderäte bekräftigten ihre Zustimmung zu der Planung und entschieden, dass Ende des Jahres die ersten Arbeiten ausgeschrieben werden, so dass mit dem Bau im Frühjahr 2015 begonnen werden kann. Es wird mit einer Bauzeit von etwa 15 Monaten gerechnet.

Öffentlicher Personennahverkehr im Landkreis Ludwigsburg
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte den Mitgliedern des Gemeinderats, dass aufgrund der im Jahr 2009 in Kraft getretenen Nahverkehrsordnung der EU der öffentliche Nahverkehr auch im Landkreis Ludwigsburg bis zum Ende einer Übergangsfrist im Dezember 2019 auf eine neue Grundlage gestellt werden muss. Vor allem müssen die erbrachten Verkehrsleistungen künftig in einem wettbewerblichen, transparenten Verfahren vergeben und durch öffentliche Gelder gefördert werden. Da die Quantität und Qualität des gewohnten Bus- und Bahnangebots im Landkreis Ludwigsburg nur teilweise durch die Einnahmen aus den Fahrgeldern gedeckt wird, muss der Landkreis als gesetzlich für den Nahverkehr zuständige Körperschaft also künftig Wettbewerbsverfahren durchführen. Um dabei das bisherige, von Kreis und Kommunen gemeinsam getragene Verkehrsangebot zu erhalten, möchte die Kreisverwaltung den Status Quo in Zukunft in ihrer Verantwortung tragen und über die Kreisumlage finanzieren. So genannte Zubestellungen, also Erweiterungen des Fahrten- und Linienangebots, würden wie bisher auch in Zukunft zur Hälfte vom Landkreis und zur anderen Hälfte von den betreffenden Gemeinden finanziert. Für die Gemeinde Murr ergeben sich durch die Änderungen und Übergangsregelungen finanzielle Mehrbelastungen von etwa 6.000 Euro gegenüber dem bisherigen Kostenanteil von 15.000 Euro. Da nach dem Willen von Schultes und Gemeinderäten der öffentliche Nahverkehr in seiner jetzigen Qualität erhalten bleiben soll, wurde den neuen Regelungen einstimmig zugestimmt.

Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Landkreises Ludwigsburg
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte den Ratsmitgliedern den Entwurf für die zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Landkreises Ludwigsburg, mit dem die Entwicklung des Nahverkehrs für die nächsten fünf Jahre vorgegeben werden soll. Neben allgemeinen Zielsetzungen wie Erhalt, Ausbau und Erhöhung der Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrsangebots im Landkreis sollen für Murr durch zusätzliche Fahrten der Buslinien nach Marbach Verbesserungen angestrebt werden. Mit einer Busspur zwischen Murr und Marbach und einer Lichtsignalbeeinflussung könnte der Busverkehr vor allem in Stoßzeiten beschleunigt werden. Angedacht ist darüber hinaus, die Linie 567, die zwischen Pleidelsheim und Bietigheim verkehrt, nach Murr zu verlängern und mit einer zusätzlichen Haltestelle im Westen von Murr zu versehen, so dass auch der Bereich Langes Feld und Egarten/Bottenäcker besser an das Verkehrsnetz angeschlossen ist. Nachdem die Mitglieder des Gremiums über weitere Verbesserungen des Verkehrsangebots beraten hatten, stimmten sie der Fortschreibung des Nahverkehrsplans grundsätzlich zu.

12.09.2014

Sanierung der Zeppelinstraße abgeschlossen

Die sanierte zeppelinstraße nach der Fertigstellung

Die in zwei Abschnitten aufgeteilte Sanierung der Zeppelinstraße wurde in den letzten Tagen fertiggestellt. Lediglich die neue LED-Straßenbeleuchtung zwischen Mühlgasse und Bahnhofstraße wird in Kürze noch angebracht.
Bei der notwendigen Sanierung wurden auf der gesamten Länge Teile der Kanalisation, Wasserleitungen und der Straßenbau insgesamt erneuert. Ebenfalls wurde der Gehweg saniert und im Bereich zwischen Bahnhofstraße und Heerstraße neu angelegt. Viele Grundstückseigentümer haben im Zusammenhang mit den Bauarbeiten ihre Hausanschlüsse erneuert. Die Syna GmbH hat die Bauarbeiten genutzt, um viele Dachständer abzubauen und Erdkabel zu verlegen. Die Gemeinde hat zusätzlich am gemeindeeigenen Wohngebäude Zeppelinstraße 5 die Außenfassade saniert und neu gestrichen. Die Kosten für diese Maßnahmen betrugen insgesamt ca. 460.000 Euro.
Wir bedanken uns bei der Firma Lukas Gläser für ihre fachgerechte Arbeit und bei den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauzeit.

05.09.2014

Älteste Murrer Bürgerin feiert ihren 100. Geburtstag

Die Jubilarin Maria Meyer mit Bürgermeister Torsten Bartzsch
Maria Meyer (links) und Bürgermeister Torsten Bartzsch

Am Dienstag, 2. September 2014, konnte Frau Maria Meyer ihren 100. Geburtstag feiern. Damit ist sie momentan die älteste Bürgerin in Murr. Die rüstige Jubilarin ist in Obernhausen, in der Nähe von Pforzheim, geboren und lebt seit 1984 in Murr.
Bürgermeister Torsten Bartzsch überreichte ihr anlässlich ihres Geburtstages eine Urkunde des Ministerpräsidenten, Glückwünsche des Landrats und einen Blumengruß der Gemeinde verbunden mit den allerbesten Wünschen für das neue Lebensjahr. Zusätzlich erhielt Sie ein Glückwunschschreiben des Bundespräsidenten.

05.09.2014

Neue Auszubildende als Verwaltungsfachangestellte bei der Gemeinde Murr

Dilek Colak

Ich heiße Dilek Colak, bin 18 Jahre alt, lebe seit meiner Kindheit in Murr und habe auch hier die Schule besucht. Meine Fachschulreife habe ich in Ludwigsburg abgeschlossen und bin seit dem 1. September als Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde Murr.
Aufgrund meines großen Gefallens an Büroarbeiten habe ich die Wahl für eine kaufmännische Ausbildung schon sehr früh getroffen. Mit meiner Ausbildungsstelle bin ich sehr zufrieden, da ich von freundlichen und hilfsbereiten Kollegen umgeben bin. Ich bin mir sicher, dass ich dort eine angenehme Zeit verbringen werde.

18.07.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 15. Juli 2014)

Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts) verpflichtete alle Gemeinderatsmitglieder per Handschlag auf ihr neues Amt – wie hier Gemeinderat Gunter Eberhardt, der auch die Verpflich-tungsformel sprach
Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeinderat Gunter Eberhartd bei der Verpflichtung per Handschlag

Mit der feierlichen Verpflichtung durch Bürgermeister Torsten Bartzsch, der Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter, der Besetzung von Ausschüssen und der Bestimmung von Vertretern in Gremien nahm der am 25. Mai 2014 neu gewählte Gemeinderat am Dienstag dieser Woche im Ratssaal des Bürger- und Rathauses offiziell seine Arbeit auf. Aber auch etliche Sachthemen standen auf der Tagesordnung der letzten turnusmäßigen Sitzung vor der Sommerpause. Eine große Anzahl interessierter Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgte die Sitzung.

Verpflichtung der Gemeinderats-Mitglieder, Besetzung von Ausschüssen und Wahl von Gremienvertretern
In der Begrüßung der 14 neu gewählten Gemeinderats-Mitglieder und der anwesenden ehemaligen Gemeinderäte, Partnerinnen und Partner, der Presse und weiterer Gäste hob Bürgermeister Torsten Bartzsch die Bedeutung des demokratisch gewählten Gemeinderats als Vertretung der Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde hervor, dankte den Gewählten, dass sie sich als Kandidaten zur Verfügung gestellt hätten und nun nach der Wahl Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen.
Nachdem das Landratsamt Ludwigsburg als Rechtsaufsichtsbehörde offiziell die Rechtmäßigkeit der Gemeinderatswahl vom 25. Mai 2014 bestätigt habe, könne das neue Ratsgremium nun seine Arbeit aufnehmen. Er selbst, so der Schultes, freue sich auf die Zusammenarbeit. In der bevorstehenden fünfjährigen Amtszeit gebe es viele unterschiedliche Themen und Aufgaben zu bearbeiten und das Ratsgremium einer Kommune habe viele Möglichkeiten, im Rahmen der Gesetze, aber unabhängig von Land und Bund die Lebensbedingungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu gestalten. Der Schultes betonte, der Gemeinderat sei nur dem Gemeinwohl verpflichtet. Wie diese Verpflichtung umgesetzt werde, darüber gebe es naturgemäß unterschiedliche Meinungen. Der Gemeinderat sei das Gremium, wo diese Auffassungen diskutiert würden. Diese Diskussionen müssten aber stets an der Sache orientiert sein und vor allem sollten die persönliche Wertschätzung nicht außer acht gelassen werden, so der Schultes. Alle Entscheidungen sollten - auch wenn sie nicht einstimmig seien - gemeinschaftlich nach außen vertreten werden. Ein gutes Klima im Ratsgremium sei ihm wichtig und komme der gemeinsamen Arbeit zum Wohle der Gemeinde zugute.
Unter Bezug auf die Bestimmungen der Gemeindeordnung erwähnte Bartzsch die wichtigsten Regelungen für die Rechte und Pflichten der Gemeinderäte, so vor allem das Recht auf freie Entscheidungen, die Pflicht zur Orientierung am Gemeinwohl und zur Teilnahme an den Sitzungen, die Pflicht zur Verschwiegenheit über die nicht-öffentlichen Beratungen sowie zur verantwortungsbewussten und uneigennützigen Wahrnehmung der Aufgaben.
Nachdem sich alle Anwesenden von den Plätzen erhoben hatten, sprach das dienstälteste Mitglied des Gremiums, Gemeinderat Gunter Eberhardt, stellvertretend für alle Gremiumsmitglieder die Verpflichtungsformel. Anschließend verpflichtete Bürgermeister Torsten Bartzsch alle neu gewählten Gemeinderäte persönlich und per Handschlag offiziell auf ihr Amt, was durch Unterschrift auf einer entsprechenden Urkunde bestätigt wurde.
Vor der Besetzung der Ausschüsse und der Wahl der Gremienvertreter änderte der Gemeinderat noch die Hauptsatzung der Gemeinde und seine Geschäftsordnung. Grund war, dass nach einer Übereinkunft aller im Rat vertretenen Gruppierungen mit Bürgermeister Torsten Bartzsch künftig die Zahl der Bürgermeister-Stellvertreter von drei auf zwei reduziert und im Gegenzug ein Ältestenrat mit Vertretern aus allen vier Gruppierungen des Gemeinderats eingerichtet werden soll. Einstimmig wurden die entsprechenden Änderungen von Hauptsatzung und Geschäftsordnung auf den Weg gebracht.
ür die künftig zwei Stellvertreter von Schultes Bartzsch waren die Gemeinderäte Gunter Hekel und Markus Kaiser vorgeschlagen worden. In offener Wahl und ohne Gegenstimmen wurden Hekel als erster und Kaiser als zweiter Bürgermeister-Stellvertreter bestimmt. Beide Gewählten bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen.
Für die anschließende Besetzung der gemeinderätlichen Ausschüsse und die Entsendung der Gemeindevertreter in verschiedenen Gremien hatten die vier Gruppierungen des Gemeinderats - wie es die Gemeindeordnung vorsieht - in Vorgesprächen mit Bürgermeister Torsten Bartzsch Vorschläge erarbeitet und Mitglieder aus ihrer Mitte nominiert. Diese Vorschläge lagen dem Gremium in einer schriftlichen Vorlage vor. Auf Vorschlag von Bürgermeister Torsten Bartzsch entschieden sich die Ratsdamen und -herren, diese Ämterbesetzungen auf dem in der Gemeindeordnung vorgeschlagenen Weg der Einigung insgesamt vorzunehmen, so dass dieser wichtige Punkt zügig abgeschlossen werden konnte.
Besetzt wurden auf diese Weise der Ältestenrat, der Verwaltungs- und Technische Ausschuss, der Umlegungsausschuss und der Kultur- und Sport-Ausschuss des Gemeinderats. Benannt wurden weiterhin diejenigen Gemeinderatsmitglieder, die die Gemeinde neben dem Bürgermeister in verschiedenen Gremien und Zweckverbänden vertreten, und zwar für den Gemeindeverwaltungsverband Steinheim - Murr, den Zweckverband "Gruppenklärwerk Häldenmühle", den Zweckverband "Verbandsbauamt Großbottwar", den Zweckverband "Landeswasserversorgung", den Kindergartenausschuss, den Vorstand des Krankenpflegevereins Murr, die Forstbetriebsgemeinschaft Hardtwald, den Aufsichtsrat der Kommunalbau GmbH, das Kuratorium der Kleeblatt-Gesellschaft und den Stiftungsbeirat der gemeindlichen Sozialstiftung.
Danach bedankte sich Bürgermeister Torsten Bartzsch für die Vorarbeit und die gute Vorbereitung und stellte fest, dass der neue Gemeinderat nun uneingeschränkt arbeitsfähig sei.

Jahresrechnung für das Jahr 2013
Fristgerecht zur Jahresmitte wurde dem Gemeinderat der Rechnungsabschluss der Gemeindekasse für das Jahr 2013 vorgelegt. Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler erläuterten, stellt der Abschluss gegenüber der Haushaltsrechnung mit einer Abweichung von 0,1 % nahezu eine Punktlandung dar. Insbesondere die Steuereinnahmen haben sich 2013 günstiger entwickelt als angenommen, es wurde mit fast 9,77 Millionen Euro das zweithöchste Einnahmeergebnis der Gemeindegeschichte erzielt. Vor allem die Gewerbesteuer hat mit einem Plus von 974.000 Euro gegenüber dem Planansatz von 3 Millionen Euro dazu beigetragen. Mit entscheidend waren aber auch gute Zuweisungen von Land und Bund, die der Gemeinde 2013 aufgrund der nicht so günstigen Steuerkraft im Jahr 2011 zugeflossen waren. Dadurch erhöhten sich die Gesamteinnahmen des Verwaltungshaushaltes und dies wiederum führte zu einer Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt von rund 3,85 Millionen Euro - 1,6 Millionen Euro mehr als geplant. Auf die eigentlich geplante Rücklagenentnahme konnte im Jahr 2013 daher verzichtet werden, vielmehr konnten der Rücklage sogar neue Mittel zugeführt werden.
Insgesamt wurde der Rechnungsabschluss vom Schultes, aber auch von den Mitgliedern des Gremiums einhellig positiv beurteilt. Auf diesem soliden finanziellen Fundament könnten die anstehenden Aufgaben beruhigt angegangen werden. Auf jeden Fall dürfe aber der sorgsame Umgang mit den Gemeindefinanzen auch zukünftig nicht vernachlässigt werden.

Jahresabschluss der Wasserversorgung für das Jahr 2013
Positives konnte auch mit dem Rechnungsabschluss der Wasserversorgung für das Jahr 2013 vermeldet werden. Die Abschlussbilanz ergab einen kleinen Gewinn von rund 15.500 Euro, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Die Zahlen des Jahresabschlusses zeigen, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, dass der zum 1. Januar 2013 angepasste Gebührensatz von 1,75 Euro je cbm Wasser kostendeckend kalkuliert war.

Beteiligungsbericht
Wie jedes Jahr wurde dem Gemeinderat ein Bericht über die Beteiligung der Gemeinde an privaten Unternehmen vorgelegt. Neben der Tochtergesellschaft Kommunalbau GmbH, die zu 100 % im Eigentum der Gemeinde ist, bestehen nur kleinere Anteile an der Volksbank Ludwigsburg, der gemeinnützigen Wohnbau- und Siedlungsgenossenschaft Ludwigsburg und der Kleeblatt-Pflegeheime gGmbH. Wie bekannt, werde die Kommunalbau Murr GmbH aufgelöst, da sie ihren Zweck erfüllt habe, so Bürgermeister Torsten Bartzsch.

Vergabe von Arbeiten zur Neugestaltung des Platzes im "Quartier am Kirchplatz"
Wie bereits berichtet, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 6. Mai 2014 die Gestaltung des neu entstandenen Platzes an der Ecke Hindenburgstraße/Kirchgasse beschlossen (s. dazu diesen Bericht auf der Seite Info-Archiv). Diese soll nach einem Vorschlag des Planungsbüros KMB, Ludwigsburg, in enger Anlehnung an die Gestaltung des Kirchplatzes erfolgen.
In der Sitzung lagen den Ratsmitgliedern die Angebote von zwei Firmen zur Durchführung der Arbeiten vor. Der günstigste Bieter, die Firma Dillmann aus Ilsfeld, die bereits die Außenanlagen des neuen Mehrfamilien-Wohnhauses am Kirchplatz erstellt hat, erhielt den Auftrag. Mit welchem Belag der neue Platz letztendlich versehen wird, entscheidet der Gemeinderat bei einem Vor-Ort-Termin im Rahmen seiner Sitzung im September nach der Sommerpause.

Beteiligung der Gemeinde an der Murrer Kirbe
Wie bekannt, wird im Rahmen der Murrer Kirbe am Wochenende 13. und 14. September 2014 auf dem Dorfplatz ein gemeinsames Fest fast aller Murrer Vereine und Organisationen durchgeführt. Bürgermeister Torsten Bartzsch schilderte, dieses Fest soll im Jahr des 25-jährigen Bestehens des Bürger- und Rathauses die Ortsmitte und die örtliche Gemeinschaft beleben. Die Vorbereitungen dazu seien seit Monaten im Gange. Er dankte den beteiligten Vereinen und Gruppen und auch dem Handels- und Gewerbeverein, der an diesem Wochenende einen verkaufsoffenen Sonntag durchführe, für ihr Engagement.
Um das finanzielle Risiko für dieses Fest, das in dieser Art zum ersten Mal durchgeführt werde, für die beteiligten Vereine zu minimieren, schlug er vor, dass die Gemeinde die anfallenden Allgemeinkosten, die nicht durch Spenden oder anderweitig gedeckt werden können, einmalig übernehme. Dieser Vorschlag wurde von allen Gremiumsmitgliedern einhellig begrüßt. Es sei gut, wenn das Engagement der Vereine auf diese Weise unterstützt werde und ihnen das finanzielle Risiko abgenommen werde. Wenn das Fest wiederholt werden sollte - das soll nach den Erfahrungen mit dem ersten Durchlauf im Herbst entschieden werden - müsse die Kostenverteilung neu besprochen werden.

Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Steinheim
Im Zusammenhang mit dem Antrag der Steinheim an der Murr, die Blankensteinschule in eine Gemeinschaftsschule umzuwandeln, werde die Gemeinde Murr wie auch die anderen umliegenden Kommunen um eine Stellungnahme gebeten, so Bürgermeister Torsten Bartzsch. Da gegen diesen Antrag aus Murrer Sicht keine Einwendungen oder Bedenken bestehen, könne er zur Kenntnis genommen werden. Dem stimmten die Ratsmitglieder zu.

Finanzzwischenbericht zur Jahresmitte 2014
In seinem Bericht zur Entwicklung der Gemeindefinanzen zur Jahresmitte 2014 konnte Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dem Gremium vermelden, wenn auch nicht alle Einnahmen zur Hälfte des Jahres zu 50 % bei der Gemeindekasse eingegangen seien, so entwickelten sich die Gemeindefinanzen in diesem Jahr bei den Ausgaben und bei den Einnahmen im Großen und Ganzen planmäßig und geben keinen Anlass zur Sorge.

14.07.2014

Ausstellung zum 100-jährigen Bestehen der Landeswasserversorgung im Bürger- und Rathaus

Saxophonist Joachim Keck gestaltete die Ausstellungseröffnung musikalisch
Saxophonist Joachim Keck bei seinem Auftritt
Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) konnte zahlreiche interessierte Gäste begrüßen
Bürgermeister Bartzsch bei der begrüßung vor den Gästen der Ausstellungseröffnung
Prof. Dr.-Ing. Frieder Haackh bei seiner Ansprache
Prof. Dr.Ing. Frieder Haackh bei seiner Rede

In Anwesenheit zahlreicher interessierter Gäste wurde am Donnerstag, dem 3. Juli 2014, im Bürger- und Rathaus die Wanderausstellung zum 100-jährigen Bestehen der Landeswasserversorgung eröffnet. Bis zum 18. Juli 2014 ist die sehenswerte Informationsschau über die Entwicklung der überörtlichen Wasserversorgung und die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einer sicheren und hygienischen Versorgung mit Trinkwasser zu den Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes Murr zu sehen.
2012 hat die Landeswasserversorgung ihr 100-jähriges Jubiläum begehen können. 1912 war die Staatliche Landeswasserversorgung für eine erste großräumige Trinkwasserversorgung in Württemberg von König Wilhelm II. gegründet worden - ein damals zukunftsweisendes Vorhaben. Seit 1965 ist die Landeswasserversorgung ein selbstständiger kommunaler Zweckverband, das heißt die Verbandsmitglieder - also 108 Städte, Gemeinden und kommunale Zweckverbände - sind nicht nur Kunden, sondern auch Eigentümer des Wasserversorgungsunternehmens.
Nachdem die Ausstellungseröffnung von Saxophonist Joachim Keck stimmungsvoll und passend zum Thema Wasser mit den Stücken "Sailing" und "It never rains in Southern California" eröffnet worden war, hob Bürgermeister Torsten Bartzsch auf den Stellenwert einer funktionierenden und gesundheitlich einwandfreien Wasserversorgung als grundlegender Baustein der örtlichen Daseinsvorsorge ab. Was für uns heutzutage eine alltägliche Selbstverständlichkeit ist - der Griff zum Wasserhahn - war noch vor zwei, drei Generationen undenkbar oder ein großer Luxus. Erkennbar ist dies zum Beispiel in der Ausstellung an verschiedenen Wasserhähnen aus den letzten Jahrzehnten. Der Schultes betonte auch den Zusammenhang von Wasserversorgung und Hygiene als Voraussetzung gesunder Lebensverhältnisse. Bartzsch dankte sowohl der Landeswasserversorgung als auch den örtlichen Mitarbeitern wie dem Murrer Wassermeister Markus Lischka für den täglichen Einsatz im Interesse einer reibungslosen Versorgung mit Trinkwasser. Mit Informationen über die gemeindliche Wasserversorgung ist die Ausstellung ergänzt worden.
Der technische Geschäftsführer der Landeswasserversorgung, Herr Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh, dankte der Gemeinde Murr für die Möglichkeit, die Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum zu zeigen, die schon in über 30 Städten und Gemeinden auf reges Interesse gestoßen sei. In der Schau sei Wissenswertes rund um die Themen Gewinnung, Behandlung und Transport von Wasser - dem wichtigsten Lebensmittel überhaupt - zusammengetragen und auf prägnante Art veranschaulicht. Auch das System der Landeswasserversorgung mit dem Egauwasserwerk, dem Wasserwerk in Langenau bei Ulm für die Aufbereitung von Donauwasser und anderen technischen Anlagen werden dargestellt. Haackh ging in seiner pointierten Ansprache auch auf die Maßnahmen gegen mögliche Schadstoffbelastungen ein und die oftmals emotionale Diskussion über die Qualität und die Inhaltsstoffe des Trinkwassers.
Zum Abschluss des offiziellen Teils der Ausstellungseröffnung präsentierte Joachim Keck noch mal ein Saxophon-Stück zum Thema Wasser, für das er herzlichen Beifall erhielt, bevor die Besucher die Ausstellung besichtigten und dabei viel Wissenswertes rund um das Thema Trinkwasser erfahren konnten.
Bis zum 18. Juli 2014 ist die Ausstellung "Landeswasserversorgung - 100 Jahre Trinkwasser für Baden-Württemberg" zu den Öffnungszeiten des Bürgermeisteramtes (Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 13.30 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 13.30 bis 17.30 Uhr) im Bürger- und Rathaus zu sehen.

27.06.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 24. Juni 2014)

Wurden von Bürgermeister Torsten Bartzsch (hinten) für mehrjährige Mitgliedschaft im Gemeinderat geehrt (von links): Dr. Thomas Hentschel, Harry Max (jeweils 10 Jahre), Eugen Hofmann, Gunter Hekel (jeweils 20 Jahre), Rainer Fröbel (25 Jahre)
Von links nach rechts: Dr. Thomas Hentschel, Harry Max, Eugen Hofmann, Bürgermeister Torsten Bartzsch, Gunter Hekel, Rainer Fröbel
Dr. Thomas Hentschel, Marcus Leibbrandt, Ute Lindenlaub-Knoll und Bettina Burk-Dungs (von links) wurden von Bürgermeister Torsten Bartzsch (hinten) aus dem Gemeinderat verabschiedet
Von links nach rechts: Dr. Thomas Hentschel, Marcus Leibbrandt, Ute Lindenlaub-Knoll, Bürgermeister Torsten Bartzsch, Bettina Burk-Dungs

Es sei keine Sitzung wie üblich, begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch die 14 Ratsdamen und -herren und eine stattliche Anzahl von Gästen, als der Gemeinderat am Dienstag, dem 24. Juni 2014, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zusammentrat. Es war nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 die letzte Sitzung des seit 2009 amtierenden Ratsgremiums, bevor am 15. Juli der Gemeinderat in seiner neuen Zusammensetzung zum ersten Mal zusammentritt. Neben der Verabschiedung ausscheidender Ratsmitglieder standen zudem Ehrungen von fünf Gemeinderäten für mehrjährige Mitgliedschaft im Gremium auf der Tagesordnung. Doch zuvor wurden noch einige Sachthemen beraten.

Verkehrsuntersuchung der Ortsdurchfahrt
Die Gemeinde Murr erstellt derzeit in Kooperation mit den Nachbarkommunen einen so genannten Lärmaktionsplan, auf dessen Grundlage im Herbst über eventuelle Maßnahmen zur Lärmminderung beraten und entschieden werden soll. Daneben ist bekannt und wird immer wieder auch im Gemeinderat angesprochen, dass auf der Ortsdurchfahrt - insbesondere zwischen Dorfplatz und Ortsausgang in Richtung Steinheim - der Verkehrsfluss durch zahlreiche, in kurzen Abständen parkende Fahrzeuge erschwert wird und es immer wieder auch zu gefährlichen Situation kommt durch Autos, die den Gegenverkehr nicht abwarten, sondern auf die Gehwege ausweichen. Die kürzlich angebrachten Warnbaken sind nur eine erste, provisorische Maßnahme, mit der die Gefahr für Fußgänger erst einmal schnell reduziert werden soll. Nach Überzeugung des Gemeinderats bringt aber nur ein durchgehendes Verkehrs- und Parkierungskonzept für die Ortsdurchfahrt eine dauerhafte Lösung, mit der der Verkehrsfluss - vor allem der Busverkehr - erleichtert, die Ortsdurchfahrt aber nicht für den Durchfahrts- und Schleichwegverkehr attraktiver wird.
Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte in der Sitzung den Diplom-Ingenieur Weber vom Ludwigsburger Verkehrsplanungsbüro "Planungsgruppe Kölz", das gemeinsam mit einem anderen Fachbüro den Lärmaktionsplan erarbeitet. Da eine Untersuchung der Verkehrs- und Parksituation in Murr und der Lärmaktionsplan eng miteinander zusammenhängen, ist nach Ansicht des Schultes eine Verknüpfung beider Themen sinnvoll. Er schlug daher vor, die "Planungsgruppe Kölz" mit der Erstellung einer Parkierungskonzeption zu beauftragen. Herr Weber erläuterte dem Gremium die mögliche Vorgehensweise. Für Analyse und Parkierungskonzept müssten 4.300 Euro veranschlagt werden, eine Erhebung der Kennzeichen der durchfahrenden Fahrzeuge, mit der die Verkehrsströme im Ort genauer erhoben werden, würde zusätzlich etwa 6.000 Euro kosten (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).
Der Gemeinderat vergab einstimmig den Auftrag für das Gesamtpaket an das Fachbüro. Im Herbst sollen die Ergebnisse dieser Untersuchung und der Lärmaktionsplan im Gemeinderat beraten und in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt werden.

Vereinsangelegenheiten
Im Dezember 2012 hat der Gemeinderat beschlossen, die Sanierung und Erweiterung des Umkleidegebäudes des SGV Murr beim SGV-Vereinsheim finanziell zu unterstützen. Die Baumaßnahme wurde inzwischen fertiggestellt und das Gebäude in Betrieb genommen. Die Abrechnung ist aufgrund von nicht erwarteten Mehrausgaben für Sanitär- und Wasserinstallationen, bei der Elektrik sowie beim Verputz um rund 52.000 Euro höher ausgefallen als erwartet.
Bürgermeister Torsten Bartzsch schlug dem Gemeinderat vor, die Gemeinde solle analog zur ursprünglichen Finanzierungszusage auch vom Mehrbetrag 50 %, also 26.000 Euro, übernehmen. Der Gemeinderat stimmte diesem Vorschlag angesichts der Leistungen des SGV Murr für das örtliche Leben und seiner Bedeutung für die Kinder- und Jugendarbeit und auch in Anerkennung der beträchtlichen Eigenleistungen des Vereins bei der Baumaßnahme einstimmig zu. Der Restbetrag, den der SGV trägt, soll durch Verrechnung der dem Verein zustehenden Vereinszuschüsse finanziert werden.
Der Angelverein Murr ist Eigentümer eines Vereinsgebäudes auf einem Grundstück im Murrtal. Nun wurde festgestellt, dass das Betonfundament der Fischerhütte nicht ausreichend isoliert ist und Schäden durch Feuchtigkeit entstehen. Der Verein hatte sich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an die Gemeinde gewandt, da eine Neuisolierung des Fundaments rund 6.000 Euro kosten würde, dem Verein jedoch nur 3.500 Euro dafür zur Verfügung stehen.
Auch der Angelverein erbringe Leistungen für die örtliche Gemeinschaft, die anerkannt werden müssten, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, so zum Beispiel die jährliche Murrputzete. Auch sei der Angelverein neben dem SGV Murr und dem Tennisclub der einzige Murrer Verein mit einem eigenen Vereinsgelände und -gebäude.
Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag des Schultes auf Gewährung eines einmaligen Zuschusses an den Angelverein in Höhe von 2.500 Euro einstimmig zu.

Unterhaltung gemeindeeigener Gebäude
Im weiteren Verlauf der Sitzung vergab das Ratsgremium Aufträge für Unterhaltungs-, Ausbesserungs- und Verbesserungsarbeiten am Jugendhaus (Außenputz, Malerarbeiten), am Kindergarten Mühlweg (Akustik-Decken in den beiden Gruppenräumen im Alten Schulhaus) und am gemeindeeigenen Wohngebäude Zeppelinstraße 5 (Fassadenanstrich, Neuanstrich der Fenster).

Prüfung eventueller Hinderungsgründe bei den neu gewählten Gemeinderäten
Nach der Gemeinderatswahl vom 25. Mai 2014 war es eine der letzten Aufgaben des alten Ratsgremiums festzustellen, ob bei den neu gewählten Gemeinderäten Gründe vorliegen, die einem Eintritt in den Gemeinderat nach der Gemeindeordnung entgegenstehen. Darunter fallen vor allem verwandtschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Gemeinderatsmitgliedern oder mit dem Bürgermeister oder die Beschäftigung als Beamter oder Angestellter bei der Gemeinde selber oder bei einer Behörde, die der Gemeinde gegenüber Rechtsaufsicht ausübt (Landratsamt, Regierungspräsidium, Innenministerium).
Da ein solcher Grund bei keinem der neu gewählten Gemeinderäte vorliegt, konnte das Ratsgremium in der Sitzung offiziell feststellen, dass alle in den neuen Gemeinderat eintreten können.

Ehrung für 10-, 20- und 25-jährige Gemeinderatstätigkeit
In der letzten Sitzung des bisherigen Ratsgremiums bezeichnete es Bürgermeister Torsten Bartzsch als ehrenvolle Aufgabe, fünf Ratsmitglieder für mehrjährige Mitarbeit im Gemeinderat ehren und diese mit den entsprechenden Auszeichnungen des Gemeindetags Baden-Württemberg anerkennen zu können.
Für 10-jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat wurde Herr Dr. Thomas Hentschel geehrt. Bartzsch hob hervor, dass Herr Dr. Hentschel familiär und durch seine Tätigkeit in Landwirtschaft und Weinbau fest in Murr verwurzelt sei. In vielen Ehrenämtern engagiert er sich für die örtliche Gemeinschaft. Ihm sei immer das kulturelle Leben in der Gemeinde wichtig gewesen, als studierter und promovierter Betriebswirt habe er aber auch sein Augenmerk auf die Optimierung von Aufgaben gerichtet. Mit seiner ruhigen freundlichen Art hat sich Herr Dr. Thomas Hentschel neben seinem Amt im Gemeinderat im Kultur- und Sport-Ausschuss, im Stiftungsbeirat der Sozialstiftung und als Vertreter der Gemeinde in der Forstbetriebsgemeinschaft Hardtwald engagiert.
Ebenfalls 10 Jahre im Gemeinderat ist Herr Harry Max. Durch seine berufliche Tätigkeit habe Herr Max sehr viele Kontakte mit Murrer Bürgern, aber auch mit Auswärtigen und bekomme so viele Anliegen mit. Neben den Belangen der Wirtschaft liegen Herrn Max auch die Bedürfnisse von jungen, älteren und schwächeren Menschen am Herzen. Seine Meinung äußere er immer klar und direkt, aber stets auf eine ruhige ausgleichende Art. So sei es Herrn Max auch immer wichtig, für Probleme gemeinschaftliche Lösungen zu finden, stellte der Schultes fest. Im Kuratorium der Kleeblatt-Gesellschaft und im Stiftungsbeirat der Sozialstiftung habe Herr Max bislang seine Fähigkeiten und Kenntnisse dem Gemeinwesen zur Verfügung gestellt.
Für 20-jährige Mitarbeit im Gemeinderat wurde Herr Gunter Hekel geehrt. Bartzsch bezeichnete Hekel als Murrer Urgestein, der von seinem Vater das Gemeinderats-Gen geerbt habe. Von Anfang an sei Hekel bei allen Wahlen stets der "Stimmenkönig" gewesen, im Landkreis Ludwigsburg halte er Platz 6 bei den erzielten Stimmen in Relation zur Gemeindegröße. Durch seine umfangreichen Kenntnisse des Ortes und der Ortsgeschichte bringe er viele unschätzbare Anregungen und Erfahrungen in die Gemeinderatsarbeit mit ein. Seine vielfältigen privaten und beruflichen Kontakte bringen es mit sich, dass er stets sein Ohr nah den Menschen im Ort habe. So könne er viele Anregungen, Wünsche und Nöte in die Gemeinderatsarbeit einbringen. Herr Hekel habe zu den Themen immer eine klare Meinung und stehe zu dieser auch, so Bartzsch. Die örtliche Nahversorgung, die Belange von Kindern und Senioren, aber auch die Freiwillige Feuerwehr seien Herrn Hekel wichtig. Als Mitglied des Verwaltungs- und Technischen Ausschusses, als stellvertretender Bürgermeister, im Aufsichtsrat der Kommunalbau und an anderen Stellen habe Herr Hekel vielfach Verantwortung für die Gestaltung und das Wohl der Gemeinde übernommen.
Auch Herr Eugen Hofmann - ebenfalls 20 Jahre Mitglied des Gemeinderates - sei ein Murrer Urgestein, so Bürgermeister Torsten Bartzsch weiter. Durch seinen Handwerksbetrieb und auch privat sei er auf vielfache Weise immer im Ort präsent. Ehrenamtlich engagiere sich Herr Hofmann auf vielfältige Weise, so früher als stellvertretender Feuerwehrkommandant, als Vertreter der Gemeinde im Gemeindeverwaltungsverband mit Steinheim, als Aufsichtsrat der Kommunalbau, im Verwaltungs- und Technischen Ausschuss und als stellvertretender Bürgermeister. Klar und direkt äußere er seine Auffassungen, bei Herrn Hofmann wisse man immer, woran man ist, so der Schultes. Doch stets sei es ihm ein Anliegen, für Lösungen Mehrheiten zu finden, wichtig seien ihm vor allem die Gemeinde und ihre Einwohner sowie deren Wohl, Allgemeinwohl gehe ihm vor Eigennutz. Als Selbstständigem liege ihm das Wohl der örtlichen Wirtschaft und der Handwerks- und Gewerbebetriebe sehr am Herzen und auch die innerörtliche Entwicklung habe er immer im Auge.
Bereits vor 25 Jahren ist Herr Rainer Fröbel in den Gemeinderat eingetreten und ist damit das zweit-dienstälteste Mitglied des Gremiums, so Bürgermeister Torsten Bartzsch. Zwar sei er nicht in Murr aufgewachsen, doch seit seinem Wechsel in die Gemeinde zusammen mit seiner Frau und seiner Familie fest in der Gemeinde verwurzelt. Unterstrichen werde dies durch vielfältige Aktivitäten in der örtlichen Gemeinschaft, in Vereinen und in der Kirchengemeinde. Stets habe Herr Fröbel bei seinem Engagement das Wohl der gesamten Gemeinde im Blick und habe in seiner Zeit als Gemeinderat viele Punkte und Themen angestoßen, zum Teil auch neu in die Diskussion gebracht. Als Lehrer und Rektor ist Herr Förbel natürlich auch ausgewiesener Kenner des Schul- und Bildungsbereichs und bringe hier wertvolle Kenntnisse und Erfahrungen in die Arbeit ein. Der Schultes hebt Herrn Fröbels Redegewandtheit hervor, mit der er seit 1999 die Gemeinde auch im Kreitag repräsentiere. Fast in jedem Ausschuss und Gremium der Gemeinde habe Herr Fröbel schon mitgearbeitet oder tue dies noch, so im Kultur- und Sport-Ausschuss, dem Ausschuss für Kindergartenfragen, dem Gemeindeverwaltungsverband, dem Stiftungsbeirat der Sozialstiftung, dem Verwaltungs- und Technischen Ausschuss oder dem Aufsichtsrat der Kommunalbau und als stellvertretender Bürgermeister.
Allen Geehrten überreichte Bürgermeister Torsten Bartzsch eine Urkunde, eine Anstecknadel und eine Stele des Gemeindetags Baden-Württemberg sowie ein Weinpräsent der Gemeinde und bedankte sich persönlich herzlich für die Zusammenarbeit. Auch den Ehefrauen dankte er mit einem Blumenstrauß dafür, dass sie immer hinter dem Engagement ihrer Partner gestanden seien und ihnen den Rücken frei gehalten haben.

Verabschiedung ausscheidender Gemeinderatsmitglieder
Leider sei mit dem Ende der Amtszeit eines Gemeinderats auch immer der Abschied von denjenigen Mitgliedern verbunden, die künftig nicht mehr im Gremium vertreten seien, stellte Bürgermeister Torsten Bartzsch fest. Von vier Mitgliedern, von denen er sich heute verabschieden müsse, habe eines nicht mehr kandidiert, drei seien nicht wieder gewählt worden, so der Schultes.
Herr Dr. Thomas Hentschel war 10 Jahre im Gremium tätig und habe sich in dieser Zeit immer sehr gut eingebracht, so Bartzsch. Er habe viel angestoßen und viele Anregungen gegeben. Bartzsch bedankte sich bei dem scheidenden Gemeinderat herzlich für die Mitarbeit und die Zusammenarbeit und überreichte ihm einen Gutschein für ein Abendessen als Dankeschön.
Herr Dr. Hentschel bezeichnete seine 10 Jahre im Gemeinderat als spannende Zeit, dankte den Ratskollegen für das gute Miteinander und wünschte, dass auch der künftige Gemeinderat den "Murrer Weg", das Bestreben, miteinander die beste Lösung zu finden, beibehalte.
Als Nachrückerin sei Frau Bettina Burk-Dungs vor etwa 14 Jahren in den Gemeinderat eingetreten, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte. Die Belange von Kindern, Jugendlichen, Familien und Senioren seien ihr immer wichtig gewesen. Im Zeckverband Landeswasserversorgung, im Kindergartenausschuss sowie im Kultur- und Sport-Ausschuss habe sie die Belange der Gemeinde immer mit Blick auf das Gemeinwohl vertreten. Insbesondere bei der Vorbereitung des Dorfplatzfestes bringe sie sich engagiert ein. Ihre ruhige, freundliche Art habe dabei stets ausgleichend gewirkt. Durch ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement sei sie stark in der örtlichen Gemeinschaft verwurzelt. Der Schultes dankte Frau Bettina Burk-Dungs herzlich für die gute Zusammenarbeit, überreichte ihr einen Essensgutschein und dankte ihrem Mann Thomas Dungs mit einem Weinpräsent für den Rückhalt, den er seiner Frau gegeben habe.
Frau Burk-Dungs stellte abschließend fest, sie sei gerne Mitglied des Gemeinderats gewesen und habe die gemeinsame Arbeit immer als sehr bereichernd empfunden. Sie wünschte dem neuen Ratsgremium, dass es möglichst schnell und gut zusammenwachse.
Frau Ute Lindenlaub-Knoll sei bei ihrem Eintritt in den Gemeinderat bereits junge Mutter gewesen, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch anmerkte. Folgerichtig hätten ihr die Themen Kinder und Jugendliche, aber auch - bedingt durch ihren Beruf - die Bereiche Umwelt und Naturschutz sehr am Herzen gelegen. Als Selbstständige habe sie aber auch ihr Augenmerk auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und der örtlichen Betriebe gerichtet. Ihr großes Engagement sei durch ihre Mitarbeit im Umlegungsausschuss, im Kultur- und Sport-Ausschuss, im Krankenpflegeförderverein, im Kuratorium der Kleeblatt-Gesellschaft und im Stiftungsbeirat der Sozialstiftung der Gemeinde deutlich geworden. Außerdem sei sie Mitglied im gemeindlichen Gutachterausschuss. Ruhig und freundlich in der Art habe Frau Lindenlaub-Knoll stets den Blick auf das Gesamte und das Wohl der Gemeinde gehabt. Ihr Ausscheiden aus dem Gremium geschehe aus freien Stücken, da sie bei der Wahl nicht mehr angetreten sei. Engagiert arbeite sie jedoch noch bei der Vorbereitung des Dorfplatzfestes mit. Dafür und für die Zusammenarbeit dankt ihr Bürgermeister Torsten Bartzsch herzlich und händigte ihr einen Essensgutschein und einen Blumenstrauß aus und überreichte ihrem Mann Timo Knoll ein Weinpräsent als Dankeschön, dass er das Engagement seiner Frau unterstützt habe.
Frau Lindenlaub-Knoll gestand, dass ihr der Abschied aus dem Gemeinderat nicht leicht falle und bedankte sich bei den Ratskollegen für die gute und harmonische Zusammenarbeit.
Als Murrer Urgestein bezeichnete Bürgermeister Torsten Bartzsch den scheidenden Ratsherren Marcus Leibbrandt. Er habe in seiner Zeit im Gemeinderat viel zur positiven Entwicklung des Ortes beigetragen. Als Privat- und als Geschäftsmann habe er sehr viele Kontakte zu den Menschen und Bürgern in der Gemeinde und wisse daher immer, wo der Schuh drückte. Dies habe er stets in die Gemeinderatsarbeit eingebracht. Im SGV Murr, als Feuerwehrkommandant und an anderen Stellen sei Marcus Leibbrandt schon lange sehr aktiv für das Gemeinwesen tätig. Hauptanliegen seien ihm die Belange der örtlichen Wirtschaft, von Kindern und Jugendlichen und von Senioren gewesen, aber auch für die Erhaltung des Ortsbildes habe er sich eingesetzt. Dynamisch und zielstrebig habe Herr Leibbrandt immer seine Meinung geäußert und diese klar vertreten. Im Gemeindeverwaltungsverband, im Verwaltungs- und Technischen Ausschuss, im Umlegungsausschuss und als Aufsichtsratsvorsitzender der Kommunalbau habe er sich für die Entwicklung Murrs und das Wohl seiner Einwohner eingesetzt. Zudem arbeitet er im Gutachterausschuss der Gemeinde mit. Bürgermeister Torsten Bartzsch bezeichnete die Zusammenarbeit mit Herrn Leibbrandt als sehr gut und dankte ihm herzlich dafür. Als Zeichen dafür erhielt Marcus Leibbrandt ebenfalls einen Essensgutschein und ein Weinpräsent.
Er selbst dankte den Kollegen im Gemeinderat für das gute Miteinander im Dienste der Sache und stellte fest, es sei zwar auch in Murr nicht alles nur harmonisch, aber das gemeinsame Streben nach einer guten Lösung habe stets Vorrang.
Im Namen der jeweiligen Parteien und Gruppierungen im Gemeinderat dankten Gemeinderat Hekel (Freie Wählervereinigung Murr) Herrn Dr. Hentschel und Herrn Leibbrandt, Gemeinderat Hofmann (CDU) Frau Lindenlaub-Knoll und Gemeinderat Fröbel (SPD) Frau Burk-Dungs für die Mitarbeit und Zusammenarbeit im Gemeinderat und übergaben den Ausscheidenden Blumen- und Weinpräsente.
Nachdem Bürgermeister Torsten Bartzsch noch einen Ausblick auf die erste Sitzung des neuen Gemeinderats am 15. Juli 2014 gegeben und dem bisherigen Gremium für seine engagierte Arbeit gedankt hatte, konnte er die letzte Sitzung des Gemeinderats schließen.

13.06.2014

Blumenschmuck an der Hardtlinde

Die Hardtlinde mit dem neuen Blumenschmuck aus roten und gelben Blumen

Als Beitrag zur Verschönerung unserer Ortsdurchfahrt hat der Obst- und Gartenbauverein rote Geranien und gelbe Bidens gespendet.
Die Gemeinde bedankt sich herzlich beim Obst- und Gartenbauverein.

13.06.2014

7.000.000ster Badegast am 6. Juni 2014 im Wellarium in Steinheim an der Murr

Von links nach rechts: Murrs Bürgermeister Torsten Bartzsch mit Blumenstrauß, Frau Finow mit  Tochter, Schwimmmeisterin Katrin Schulze

Nach einjähriger Bauzeit wurde das Wellarium im Mai 1981 eingeweiht. 33 Jahre später konnte nun Herr Bürgermeister Bartzsch am 6. Juni 2014 bei strahlendem Sonnenschein den siebenmillionsten Badegast begrüßen.
Frau Finow besucht, seitdem sie 2006 aus Hessen nach Großaspach umgezogen ist, regelmäßig die verschiedenen Freibäder der Umgebung. Besonders gerne verbringt sie ihre Freizeit zusammen mit ihrer achtjährigen Tochter im Steinheimer Wellarium, da Lara am liebsten im Wellenbecken schwimmt.
Der Verbandsvorsitzende, Murrs Bürgermeister Torsten Bartzsch, überreichte gemeinsam mit der Schwimmmeisterin Katrin Schulze Frau Finow neben einem Blumenstrauß einen Gutschein für eine Saisonkarte 2015.

06.06.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 3. Juni 2014)

Unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch kam der Gemeinderat am Dienstag, dem 3. Juni 2014, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zur ersten turnusmäßigen Sitzung nach den Wahlen am 25. Mai 2014 zusammen. Batzsch bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei allen, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt hatten, bei den zahlreichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die am Wahlsonntag und am Montag danach im Einsatz waren, und beglückwünschte alle wieder und neu Gewählten und sprach den nicht wieder in den Gemeinderat Gewählten seinen Respekt aus. Wahlen seien immer mit Erfolg und Enttäuschung verbunden, so der Schultes.
Auf der Tagesordnung der Sitzung standen die polizeiliche Kriminalstatistik für Murr, die Einrichtung einer weiteren Gruppe im Kinderhaus „Regenbogen“ und die Vergabe von Arbeiten für den Umbau von Räumen in der Lindenschule für die Schulkindbetreuung.

Polizeiliche Kriminalstatistik
Wie jedes Jahr einmal war der Leiter des auch für Murr zuständigen Polizeipostens Steinheim Rolf Strobel zu Gast im Gemeinderat, um den Mitgliedern des Gremiums die polizeiliche Statistik für das vergangene Jahr zu erläutern. Gleich zu Anfang stellte Strobel fest, dass auch im Jahr 2013 in Murr die Zahl der Straftaten und Unfälle, auch im Vergleich mit dem Landkreis und dem Land, auf einem erfreulich niedrigen Niveau liegt. Damit habe sich der Trend der Vorjahre fortgesetzt. Bei den meisten Deliktarten sei sogar ein Rückgang zu verzeichnen gewesen, so bei den Körperverletzungen, bei den schweren Diebstählen oder bei den Sachbeschädigungen. Aber auch wenn im Jahr 2013 nur ein Wohnungseinbruch in Murr registriert worden sei, für die Betroffenen sei so ein Ereignis immer besonders schlimm. Mit über 61 % sei auch die Quote der aufgeklärten Straftaten in Murr erfreulich hoch.
Strobel stellte auch fest, die Art und Zahl der Delikte mit Beteiligung Jugendlicher belegen, dass die Jugendlichen bei weitem nicht so negativ auffallen wie es oft dargestellt oder angenommen werde. Ebenso auf niedrigem Niveau sei die Zahl und die Schwere der in Murr registrierten Verkehrsunfälle in 2013, so Strobel abschließend.
Bürgermeister Torsten Bartzsch dankte dem Leiter des Steinheimer Polizeipostens und seiner Mannschaft für die tägliche Arbeit für die Murrer Bürgerinnen und Bürger.

Einrichtung einer weiteren Gruppe im Kinderhaus „Regenbogen“
In der Sitzung begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch die neue Leiterin des Kinderhauses „Regenbogen“, Janine Weitbrecht, die Anfang April die Nachfolge von Patricia Nägele angetreten hat. Weitbrecht stellte sich und die Arbeit des Kinderhauses dem Ratsgremium vor und schilderte, wie gut der jüngste Baustein im Murrer Kinderbetreuungsangebot – seit Januar 2013 in Betrieb – von den Familien angenommen werde.
Beleg dafür war auch der den Ratsdamen und –herren vorliegende Vorschlag von Bürgermeister Torsten Bartzsch, im Kinderhaus ab Herbst eine vierte Gruppe im Ganztagesbetrieb einzurichten, das dafür erforderliche Personal einzustellen und für den letzten noch freien Gruppenraum die notwendige Ausstattung anzuschaffen. Die Nachfrage nach Plätzen steige ständig, für die nächsten Monate liegen bereits zehn Vormerkungen vor, davon vier für die Ganztagesbetreuung. Zusätzlich zur bereits bestehenden Ganztagesgruppe solle auch die neue Gruppe im Ganztagesbetrieb arbeiten, um insbesondere die Abläufe im Kinderhaus an den Nachmittagen zu optimieren.
Auch schlug der Schultes vor, neben den drei neuen Erzieherinnen eine Küchenhilfe für zwei Stunden am Tag als Unterstützung für das Mittagessen einzustellen, um die Erzieherinnen von der Küchenarbeit zu entlasten, und aufgrund der erreichten Größe der Einrichtung die Leiterin zu 30 % für die Leitungsaufgaben freizustellen. Die daraus resultierenden zusätzlichen Personalskosten belaufen sich auf jährlich etwa 150.000 Euro, so Bartzsch.
Die Mitglieder des Gremiums sahen den Vorschlag für die Einrichtung einer vierten Gruppe im Kinderhaus als Beleg für die Richtigkeit der Planung dieser Einrichtung und für den guten Anklang dieses Betreuungsangebotes bei den Eltern und Familien. Sie stimmten der Einrichtung der vierten Gruppe mit der notwendigen Personal- und Sachausstattung, der Einstellung einer Küchenhilfe und der 30 %igen Freistellung der Leiterin denn auch einstimmig zu.

Umbau von Schulräumen für die Schulkindbetreuung: Vergabe der Arbeiten
Am 18. Februar hatte der Gemeinderat den Umbau von Schulräumen in der Lindenschule für Zwecke der Schulkindbetreuung nach Plänen des Murrer Architekten Peter Ludwig beschlossen (s. diesen Bericht auf der Seite Info-Archiv). Nach Ausschreibung der erforderlichen Arbeiten durch den Planer lagen dem Gremium nun die Ergebnisse vor. Die eingereichten Angebote zeigen, dass der geschätzte Kostenrahmen von etwa 140.500 Euro eingehalten werden kann.
Einstimmig vergab das Gremium die Aufträge, so dass die Arbeiten bis zum Ende der Sommerferien  durchgeführt werden können, damit die umgebauten und erweiterten Räume ab dem Schuljahr 2014/2015 zur Verfügung stehen.

In der Sitzung gab Bürgermeister Torsten Bartzsch außerdem bekannt, dass kurzfristig provisorische Warnbaken an den engen Stellen der Ortsdurchfahrt aufgestellt worden seien, um gefährlichen Situationen dort möglichst vorzubeugen. Im Gemeinderat wurde schon mehrmals berichtet, dass unvernünftige Autofahrer bei Gegenverkehr nicht hinter parkenden Fahrzeugen warten, sondern ohne abzubremsen auf den Gehweg ausweichen und dabei schon öfters Fußgänger gefährdet worden seien. Mit den provisorischen Baken wolle die Gemeinde die Situation verbessern, bevor ein endgültiges Konzept zur Verbesserung der Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt erstellt worden sei.

06.06.2014

Warnbaken entlang der Hindenburgstraße aufgestellt

Entlang der Hindenburgstraße wurden Warnbaken zum Schutz des Gehwegs aufgestellt
Die neuen Warnbaken entlang der Hindenburgstraße

"Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen", so ist es in § 2 der Straßenverkehrsordnung vorgeschrieben. Immer wieder und vor allem immer häufiger musste man in der letzten Zeit feststellen, dass Autofahrer aus Fahrtrichtung Steinheim auf den Gehweg ausweichen, um dem Gegenverkehr trotz parkender Autos ein problemloses Vorbeifahren zu ermöglichen. Dies führt leider regelmäßig zu gefährlichen Situationen, wenn sich Fußgänger auf dem Gehweg befinden oder ein Auto aus einer der zahlreichen Ausfahrten und Parkplätze in die Hindenburgstraße einfahren möchte.
Um diese gefährlichen Situationen vorerst zu minimieren und den Schutz der Fußgänger in diesem Bereich kurzfristig zu erhöhen, wurden in den letzten Tagen Warnbaken entlang der Hindenburgstraße aufgestellt.
Mit der derzeitigen Aufstellung des Lärmaktionsplans ist zudem eine Untersuchung der Verkehrssituation entlang der Ortsdurchfahrt vorgesehen, um z. B. die Parksituation entlang der Hindenburgstraße/Steinheimer Straße langfristig zu verbessern. Die Ergebnisse des Lärmaktionsplans und der geplanten Verkehrsuntersuchung werden im Herbst im Gemeinderat vorgestellt und anschließend im Rahmen einer Bürgerbeteiligung erörtert und diskutiert.

06.06.2014

Spielplatz Kornblumenweg fertiggestellt

Spielgeräte auf dem neuen Spielplatz am Kornblumenweg

Nun ist es endlich soweit: Der Spielplatz Kornblumenweg ist fertiggestellt und kann ab sofort von den Kindern bespielt werden. Der Gemeinderat hatte im letzten Jahr der Planung und Gestaltung des Verbandsbauamts zur Errichtung des Spielplatzes im Neubaugebiet "Langes Feld VI" zugestimmt. An der Planung des Spielplatzes wurden die direkten Anwohner beteiligt und konnten ihre Ideen einbringen. Aufgrund von zeitlichen Verzögerungen bei der Ausführung wurde der Spielplatz nun endgültig fertiggestellt.
Für die älteren Kinder steht ein Viereckturm mit Rutsche, Kaufladen, Herkuleskletternetz, Free-Climbing-Wand und Rutschstange zur Verfügung. Für die kleineren Kinder gibt es eine Rutsche auf einem Hügel, ein Sandkasten mit Sandmatschtisch sowie eine Vogelnestschaukel zum Spielen. Hinzu kommen noch eine Sitzgelegenheit zum Ausruhen und ein Mülleimer. Die Kosten für die Anlegung des Spielplatzes belaufen sich auf ca. 50.000 Euro.
Wir bedanken uns bei allen Anwohnern für ihr Verständnis und wünschen den Kindern ab sofort viel Spaß beim Spielen!

16.05.2014

Der Natur ein Stück Lebensraum zurückgeben

"So sehen heute vielfach deutsche Landschaften aus" - mit diesen Worten und einem Blick auf intensiv-landwirtschaftliches Einheitsgrün und Autobahngrau begann Bärbel Oftring, Biologin, ehemalige Leiterin des Gartenressorts beim Stuttgarter Kosmos-Verlag, Mitglied des Kuratoriums Buchpreis der Deutschen Gartenbaugesellschaft und (Mit-)Autorin zahlreicher Bücher, ihren Vortrag in der Ortsbücherei in Murr.
Den Artenschwund auf solchen Flächen, die inzwischen 12% der Gesamtfläche Deutschlands ausmachen, beziffert der Naturschutzbund Deutschland inzwischen auf rund 75%. Verdrängte Pflanzen fehlen als Nahrungsgrundlage, so dass nach den Insekten auch Vögel und Säugetiere verschwinden.
Im Gegensatz dazu überziehen die rund 15 Millionen Privatgärten in Siedlungsgebieten Deutschland wie ein Netz. Hier, so hoffen Naturschützer, könnte eine Chance für den Erhalt der Biodiversität liegen. Naturnah gestaltete Gärten bieten Insekten, Vögeln und Kleinsäugern eine Zufluchtsstätte, wenn genügend Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten vorhanden sind. Diese Strukturen zu schaffen, dazu gab es zahlreiche Tipps und Informationen von Bärbel Oftring.
Einen Schwerpunkt des Vortrags legte sie auf den Einsatz heimischer Gehölze und Pflanzen, die, ihren Standortansprüchen gemäß gepflanzt, sehr pflegeleicht sind und oft einen ebenso hohen Zierwert aufweisen wie Nichtheimische oder Zuchtformen. Dass letzere zwar schön blühen, Insekten aber oft weder Pollen noch Nektar bieten, ist meist ebensowenig bekannt, wie der Schwermetalleintrag in den Boden durch kesseldruckimprägnierte Hölzer, die durch ihren Cadmiumanteil als Sondermüll entsorgt werden müssen. Auch hier gibt es Alternativen in Form von Robinien- oder Kastanienhölzern, die aufgrund ihrer Härte tropische Hölzer wie Teak ersetzen können.
Nicht nur heimische Hölzer, auch heimische Steine sind zu bevorzugen, fügen sie sich doch harmonisch in die Umgebung ein. Auch auf das Thema Kompost kam Bärbel Oftring zu sprechen: Wie ein natürlicher Kreislauf gibt gut verrotteter Kompost dem Boden zurück, was der Pflanzenwuchs übers Jahr gezehrt hat, eine Gabe von 3 l pro m² sei dabei ausreichend. Von Kunstdünger sei abzuraten, da er bei der Herstellung enorm viel Energie benötige und eine geringe Menge Uran enthalte, das sich über die Jahre im Boden anreichere.
Ein weiterer Tipp der Gartenexpertin: Eine kleine Ecke des Gartens sich selbst zu überlassen: Tothölzer, ein Steinhaufen, auf dem Boden liegende Dachziegel, all das lockt Tiere wie Blindschleichen, Eidechsen und Igel an. Begrünte Mauern oder Wände und Nistkästen bieten Vögeln eine Unterkunft, die bei der Aufzucht ihrer Jungen Blattläuse und Raupen absammeln und so für eine natürliche Schädlingsbekämpfung sorgen. Für den Igel sollte man die Gartengrenzen mit kleinen Durchgängen durchlässig gestalten, so dass er auf der Suche nach Käfern, Raupen, Regenwürmern oder Schnecken überhaupt in die Gärten gelangen kann. Damit würde sich auch die Zahl der überfahrenen Igel verringern, da das Stacheltier dann keine so langen Strecken bei der nächtlichen Futtersuche zurücklegen müsste.
Die zahlreichen Tipps und die durchaus umsetzbaren Anregungen wurden mit aussagekräftigen Fotos illustriert, die zeigten, dass ein naturnaher Garten keineswegs ungepflegt aussehen muss. Eine Fülle an Blüten und zahlreiche Tiere statt uniformem Rasengrün und aufwändigem Pflanzenschutz machen naturnahe Gärten zu lebens- und liebenswerten Räumen.
Wer die Einzelheiten des Vortrags nochmals nachlesen möchte, für den stehen einige Bücher von Bärbel Oftring auch in der Ortsbücherei zur Ausleihe zur Verfügung.

09.05.2014

Diamantene Hochzeit von Helga und Manfred Strehlow

Helga und Manfred Strehlow

Am Mittwoch, 30. April 2014, konnte das Ehepaar Helga und Manfred Strehlow das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern. Bürgermeister Torsten Bartzsch überreichte ihnen anlässlich ihres Ehrentages einen Geschenkkorb der Gemeinde. Ebenso konnte er eine Urkunde des Ministerpräsidenten und die Glückwünsche des Landrats überbringen.
Die Hochzeit fand vor 60 Jahren in Stuttgart-Vaihingen statt.

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