Schriftgröße wählen: normal  groß   

Info-Archiv

Auf dieser Seite finden Sie für etwa 1 Jahr alle wichtigen Texte, die bislang in den Rubriken "Infos aus dem Rathaus" und "Infos aus dem örtlichen Leben" veröffentlicht wurden.

28.03.2014

Lebensfreude und Wehmut zusammen im Sieben-Achtel-Takt

Die Gruppe „Rózsák“ beim Konzert im Bürgersaal – von links: Monika Nuber, Petra Jänsch, Sigrun Kilger und Katharina Wibmer
Von links: Monika Nuber, Petra Jänsch, Sigrun Kilger und Katharina Wibmer beim Konzert im Bürgersaal

Gruppe "Rózsák" faszinierte beim Konzert im Bürgersaal mit Musik aus Osteuropa und großer Spielfreude

Mit großer Spielfreude, musikalischem Talent und einer Musik, die Lebensfreude und Wehmut gleichermaßen wiederspiegelt und oft direkt in die Beine geht, faszinierte die Gruppe "Rózsák" beim Konzert in der Reihe "Kulturprisma Murr" am Freitag, dem 21. März 2014, rund 50 Gäste im Bürgersaal. Die Musik aus Osteuropa und die Lieder der Sinti und Roma, denen sich die vier Musikerinnen verschrieben haben, boten mit schwungvollen Moll-Harmonien und eigenwilligen Takten einen lebendigen Einblick in die Lebenswelt der Menschen in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Mazedonien und des Volkes der Sinti und Roma.
Die Mitglieder der Gruppe "Rózsák" spielen seit über 20 Jahren zusammen und gehen in dieser Formation ihrer ganz persönlichen Leidenschaft für die Musik aus Osteuropa und die Lieder der Sinti und Roma nach. Auf dem Fundament eines großen musikalischen Talents und einer gereiften Virtuosität präsentieren Katharina Wibmer (Geige, Gesang), Sigrun Kilger (Gitarre, gesang), Petra Jänsch (Akkordeon) und Monika Nuber (Kontrabass, Gesang) Liebeslieder, Balladen, Tänze und Volksweisen, die meist mündlich übertragen wurden und für die es in der Regel keine Noten gibt. So hat Akkordeonistin Petra Jänsch im Konzert auch keine Notenblätter, sondern lediglich Harmoniefolgen für die Lieder vor sich, auf deren Grundlage sie improvisiert. Sigrun Kilger akzentuiert die oft "schrägen" Rhythmen taktsicher mit der Gitarre und fasziniert mit einer Stimme, die vom zarten, poetischen Liebeslied bis hin zu kräftigen, resoluten Passagen über eine enorme Bandbreite und sensible Lebendigkeit verfügt. Samtene Basslinien oder perkussive Rhythmen bietet Monika Nuber mit ihrem Kontrabass und steuert oft auch die dritte Gesangsstimme bei.
Katharina Wibmer unterstreicht und betont mit ihrer Geige mit teils energischem, teils zartem Bogenstrich die überschäumende oder melancholische Charakteristik der Weisen. Mit ihrem Gesang komplettiert sie das Klangbild von "Rózsák". In Ihren informativen Ansagen erfährt das Publikum im Bürgersaal, worum es in den Stücken geht und woher sie kommen.
Größtenteils ist die Liebe in all ihren Erscheinungsformen das vorherrschende Thema - sei es, dass ein Bräutigam vor Freude frohlockt, als er seine Angetraute am Tag der Hochzeit zum ersten Mal sieht, sei es, dass im Text von unerfüllter Liebe und nicht gestillter Sehnsucht erzählt wird oder von einem liebestollen Jüngling, der seine Angebetete stehlen will, wenn ihre Mutter sie nicht freigibt. Auch das freie Leben, die Landschaft und die Sehnsucht nach dem Weiterziehen sind aus vielen Liedern spürbar - Aspekte, die nach Wibmers Schilderungen auch Gründe für die Anziehungskraft dieser Musik auf die vier Musikerinnen seien und auch auf ihren vielen Reisen als Künstlerinnen immer wieder tiefen Eindruck hinterlassen.
So war es bei dem Konzert in jedem Lied, bei jedem Ton zu spüren, dass "Rózsák" ihre Musik aus echter Leidenschaft, aus tiefstem Herzen und mit unverstellter Spielfreude darboten. Diese Spielfreude übertrug sich auch auf die Zuhörerinnen und Zuhörer, von denen es einigen vor allem bei den schwungvollen Liedern - auch wenn diese oft in ungewöhnlichen Rhythmen gespielt wurden - sichtlich schwer fiel, auf ihrem Platz sitzen zu bleiben.

21.03.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18. März 2014)

Eine Sitzung mit ungewöhnlich vielen Zuhörerinnen und Zuhörern absolvierte der Gemeinderat am Dienstag dieser Woche unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses. Das lag vor allem am letzten Tagesordnungspunkt der Agenda, der Verabschiedung von Hauptamtsleiter Heinz Trautwein (s. dazu diesen Bericht).
Zuvor befassten sich die 14 Ratsdamen und -herren jedoch noch mit einigen Themen des laufenden Geschäfts, darunter einige Auftragsvergaben für Bauarbeiten.

Sanierung der Zeppelinstraße
Da die Zeppelinstraße auf der gesamten Länge sanierungsbedürftig ist, hat der Gemeinderat am 15. Oktober 2013 beschlossen, die zur Renovierung notwendigen Bauarbeiten dieses Jahr durchführen zu lassen. Es müssen Teile der Kanalisation, Teile der Wasserleitung und die gesamte Straßenoberfläche saniert werden. Der Gemeinderat hatte sich im Herbst dafür ausgesprochen, den gesamten Straßenzug zwischen Mühlgasse und Heerstraße zu reparieren und nicht einzelne, zeitlich getrennte Abschnitte. Die Arbeiten dafür wurden vom Verbandsbauamt Großbottwar in zwei Losen ausgeschrieben. Die Angebote lagen dem Gremium nun vor und wurden vom Leiter des Verbandsbauamtes, Siegfried Wolf, in der Sitzung erläutert. Einstimmig vergab der Gemeinderat den Auftrag an den günstigsten Bieter, die Firma Lukas Gläser aus Aspach. Die Arbeiten sollen alsbald beginnen. Die Anwohner werden auf einer nächste Woche stattfindenden Informationsveranstaltung über den Ablauf der Arbeiten und den Zeitplan informiert.

Straßenunterhaltungsarbeiten
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte dem Ratsgremium, dass im ersten Bauabschnitt des neuen Wohngebiets "Langes Feld VI" und östlich der Theodor-Heuss-Straße an der Hardtlinde die Straßenendbeläge aufgebracht werden können, da alle Grundstücke in diesen Bereichen mittlerweile bebaut seien. Verbandsbauamtsleiter Siegfried Wolf trug die Ergebnisse des Ausschreibungsverfahrens vor. Der Gemeinderat vergab den Auftrag für diese Arbeiten einstimmig an die Ludwigsburger Firma Hubele als den günstigsten Bieter. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2014 ausgeführt werden.

Änderung des Regionalplans: Stellungnahme der Gemeinde
Die Versammlung des Verbands Region Stuttgart (kurz: Regionalversammlung) hatte im Dezember letzten Jahres beschlossen, durch eine Änderung des Regionalplans 2009 den ursprünglich vorgesehenen regionalen Gewerbeschwerpunkt zwischen Pleidelsheim und Murr aus dem Planwerk herauszunehmen und diesen Bereich künftig als regionalen Grünzug und Vorbehaltsgebiet für Landwirtschaft auszuweisen. Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch in der Sitzung erläuterte, sei dies aus Sicht der Gemeinde Murr, die als beteiligte Gemeinde in diesem Verfahren Stellung nehmen könne, nicht zu befürworten. Die Begründung des vorgesehenen Grünzugs mit artenschutzrechtlichen Restriktionen und mit der Hochwertigkeit der Böden könne nicht nachvollzogen werden, so der Schultes. Auch würde ein regionaler Grünzug den bestehenden Aussiedlerhöfen weitere planungsrechtliche Hürden auferlegen und sie so in möglichen weiteren Entwicklungen beschränken. Bartzsch empfahl daher dem Gremium, in der Stellungnahme der Gemeinde den Grünzug abzulehnen und bisherige Festlegungen des Regionalplans für andere Bereiche der Gemeinde beizubehalten. Das Gremium stimmte dieser Empfehlung einstimmig zu.

Neubau des Mehrfamilienhauses am Kirchplatz: Vergabe weiterer Arbeiten
Im Zeit- und im Kostenrahmen bewege sich der Neubau des Mehrfamilienhauses am Kirchplatz, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch im Gemeinderat berichtete. Um das Baugrundstück rechtzeitig vor Einzug der ersten Bewohner fertig stellen zu können, müssten als letztes noch die Arbeiten für die Außenanlagen vergeben werden. Das Ratsgremium stimmte der Vergabe an den günstigsten Bieter, die Firma Dillmann aus Ilsfeld, einstimmig zu.

21.03.2014

Verabschiedung von Hauptamtsleiter Heinz Trautwein in den Ruhestand

Die Aushändigung der Entlassungsurkunde durch Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts) besiegelt formal das Ende der Amtszeit von Hauptamtsleiter Heinz Trautwein (links)
Bürgermeister Bartzsch (rechts) überreicht Heinz TRauwein (links) die Entlassungsurkunde

Stehender Beifall der Anwesenden nach der offiziellen Verabschiedung von Hauptamtsleiter Heinz Trautwein in der Gemeinderatssitzung waren ein spontaner und eindrucksvoller Beweis für die Wertschätzung, die dem scheidenden Beamten am Ende seiner beruflichen Laufbahn in Murr entgegengebracht wird.
Nach 42 Jahren an der Spitze des Hauptamts der Gemeinde und damit in einer entscheidenden und verantwortungsvollen Position wird Heinz Trautwein auf eigenen Wunsch mit Wirkung vom 1. April 2014 in den Ruhestand versetzt und wurde deswegen in der Gemeinderatssitzung am 18. März 22014 offiziell verabschiedet. Gekommen waren - neben den 14 Ratsdamen und -herren des amtierenden Gremiums und natürlich Bürgermeister Torsten Bartzsch - die ehemaligen Bürgermeister Herbert Schlagenhauf und Manfred Hollenbach als frühere Chefs, zahlreiche frühere Gemeinderäte und einige Vertreter von Planungsbüros, vom Notariat, von der Polizei, mit denen Trautwein während seiner Tätigkeit immer wieder eng zusammengearbeitet hat.
Bürgermeister Torsten Bartzsch verlas in seiner Ansprache zur Verabschiedung das Bewerbungsschreiben von Heinz Trauwein vom Oktober 1971. Der Gemeinderat hat damals entschieden, neben dem Kämmerer eine zusätzliche Stelle für einen Gemeindeinspektor mit dem Aufgabengebiet des Hauptamtes zu schaffen. Für diese Aufgabe wurde Heinz Trautwein vom damaligen Bürgermeister Herbert Schlagenhauf eingestellt und war bis heute der einzige Amtsinhaber. Bartzsch würdigte Trautweins hervorragende Rechtskenntnisse, seine Geradlinigkeit, Korrektheit, Zuverlässigkeit und Loyalität und dankte dem scheidenden Beamten für die Unterstützung und Hilfe, die ihm selber die Einarbeitung als Bürgermeister seit dem Amtsantritt im Juli 2012 sehr erleichtert hätten. Über sein eigentliches Arbeits- und Aufgabengebiet, das schon sehr breit und vielfältig sei, habe der Hauptamtsleiter einige Bücher über die Gemeindegeschichte, die Jahresberichte, in denen die Entwicklung der Gemeinde über mehrere Jahre dargestellt ist, und auf der Grundlage eines ausgezeichneten grafischen Gespürs auch das Logo und das Erscheinungsbild der Gemeinde gestaltet und erarbeitet. So habe sich Heinz Trautwein in seinen über vier Jahrezehnten als Hauptamtsleiter große Verdienste für die Gemeinde erworben und hinterlasse etliche deutliche Spuren. In seiner Arbeit, so der Schultes, sei Trautwein immer zuverlässig und auch weitsichtig gewesen, was sich sehr zum Nutzen der Gemeinde und ihrer Einwohner ausgewirkt habe.
In sehr persönlichen Worten hob Amtsvorgänger Manfred Hollenbach die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen ihm - von 1972 bis 2012 Bürgermeister der Gemeinde - und dem Hauptamtsleiter hervor. Sein erster Eindruck von Trautwein als einem systematischen, intelligenten, praktisch orientierten, gut ausgebildeten, fleißigen, konzentriert arbeitenden Menschen und Beamten wurde im Laufe der Jahre immer wieder bekräftigt. Hollenbach bezeichnete Trautwein als "juristisches Lexikon" und hob die ausgezeichneten juristischen Kenntnisse hervor, die für das Handeln der Gemeindeverwaltung und seine Arbeit als Bürgermeister stets ein sicheres Fundament bildeten. Hollenbach berichtete von den faszinierenden Reisen in alle Weltgegenden, die Trautwein immer wieder unternommen habe und an denen er viele Menschen durch Bildvorträge teilhaben ließ. Dabei und auch in seiner Arbeit sei immer wieder deutlich geworden, über welch tiefe Kenntnisse und großes Interesse an Geschichte und Heimatkunde Trautwein verfüge. Hollenbach dankte dem scheidenden Hauptamtsleiter für das langjährige gute Miteinander zum Wohle der Menschen und der Gemeinde Murr und wünschte Trautwein für seinen Ruhestand alles Gute.
Danach händigte Bürgermeister Torsten Bartzsch die nach dem Beamtenrecht erforderliche Entlassungsurkunde zum 1. April 2014 aus und überreichte ihm im Namen des Gemeinderats einen Reisegutschein als Abschieds-Präsent und als Erinnerung ein Fotobuch mit Erinnerungen an die 42 Jahre bei der Gemeinde Murr.
Die frühere Gemeinderätin Helga Munz überreichte Heinz Trautwein im Namen aller Alt-Gemeinderäte ein Präsent und wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute.
In seinen abschließenden Worten bedankte sich Heinz Trautwein für das Vertrauen und das gute, sehr menschliche Miteinander, das er in Murr in all den Jahren seiner Tätigkeit immer erleben durfte. Ob zwischen Verwaltung und Gemeinderat, zwischen Bürgern und Gemeindeverwaltung oder im Kollegium - diese Miteinander sei in Murr immer besonders gut und wertvoll und zum Wohl der Gemeinde gewesen und er hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibe. Die Arbeit in Murr habe ihm immer sehr viel Freude bereitet. Nun beginne für ihn ein neuer Lebensabschnitt, in dem er sicher zunächst die Aufgaben vermisse, sich aber darauf freue, mehr Zeit für private Dinge zu haben. Heinz Trautwein bedankte sich bei allen Anwesenden - amtierenden und ehemaligen Gemeinderäten, dem jetzigen Bürgermeister Torsten Bartzsch und seinen früheren Chefs Herbert Schlagenhauf und Manfred Hollenbach und den Vertretern von Planungsbüros und Institutionen - für die langjährige, von Vertrauen geprägte, gute Zusammenarbeit und wünschte der Gemeinde Murr und ihren Bürgern für die Zukunft alles Gute.
Zum Abschluss erhoben sich die Ratsdamen und -herren und alle Anwesenden und spendeten dem scheidenden Hauptamtsleiter herzlichen Applaus - ein Zeichen für die große Wertschätzung, die Heinz Trautwein aufgrund seiner Arbeit in Murr genießt.

07.03.2014

25 jähriges Dienstjubiläum von Frau Inge Behnke

Bürgermeister Torsten Bartzsch gratuliert Frau Inge Behnke im Beisein von Frau Katrin Schulze zu ihrem Dienstjubiläum
Von links nach rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Inge Behnke, Schwimmmeisterin Katrin Schulze

Bürgermeister Torsten Bartzsch konnte als Verbandsvorsitzender des Gemeindeverwaltungsverbandes (GVV) Steinheim-Murr im Beisein  von Schwimmmeisterin Katrin Schulze in diesen Tagen Frau Inge Behnke zu ihrem 25 jährigen Jubiläum im öffentlichen Dienst gratulieren.
Dafür erhielt sie eine Urkunde und einen Blumenstrauß.
Die gelernte Gärtnerin Frau Behnke ist seit dem 1. März 1989 für den Gemeindeverwaltungsverband im Mineralwellenfreibad Wellarium im Bereich der Grünpflege tätig. Der GVV Steinheim-Murr bedankt sich bei Frau Behnke für ihre engagierte Mitarbeit und ihre Treue während der vergangenen 25 Jahre.

28.02.2014

Ausnahmemusiker Mike Janipka begeisterte über 100 Gäste im Bürgersaal

Ausnahmemusiker im Bürgersaal: Mike Janipka
Mike Janipka mit Gitarre beim Konzert

Dass Mike Janipka ein Ausnahmemusiker ist, konnten am Samstag, 22. Februar, über 100 Zuhörerinnen und Zuhörer im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses erleben. Bei dem Konzert in der gemeindeeigenen Veranstaltungsreihe "Kulturprisma Murr" faszinierte der aus Oberstenfeld stammende Gitarrist und Sänger mit virtuosem Gitarrenspiel, ausdrucksstarker Stimme und sehr einfühlsamen Texten.
Mike Janipka hat es mit seinem herausragenden Talent als Gitarrist und Sänger geschafft, dass er hier in der Region und auch weit darüber hinaus zu einem Begriff für ehrliche, handgemachte, abwechslungsreiche und einfühlsame Musik geworden ist. Das konnte man beim Konzertabend im Bürgersaal eindrucksvoll erleben. Nur Mike Janipka mit seiner Gitarre und seiner Stimme auf dem Podium - das genügte am Samstag, um die Gäste im Bürgersaal einen Abend lang musikalisch zu faszinieren und zu begeistern.
Im Mittelpunkt des Abends standen ruhige, einfühlsame, zum Teil besinnliche Titel, deren Texte sich oft mit der Liebe in den verschiedensten Erscheinungsformen beschäftigten. Ganz wunderbar, wie Mike Janipka es verstand, in seinen Eigenkompositionen aus früherer oder jüngerer Zeit Text und Musik aufeinander abzustimmen. Sein fein abgestimmtes, nuanciertes und variantenreiches Gitarrenspiel zusammen mit seiner einfühlsamen Stimme fügten sich zu einem gefühlvollen, stimmungsvollen Vortrag, der die Zuhörer den ganzen Abend fesselte.
Faszinierend sind auf jeden Fall Mike Janipkas Fähigkeiten als Gitarrist. Wer seinen Weg mitverfolgt hat - vom Sologitarristen der Rockgruppe "Vanishing Point" in den 80er und 90er Jahren über die musikalische Kooperation mit Thomas Roth als Duo "Heiter bis folkig" bis hin zum Solokünstler - weiß um die stilistische Vielfalt, die virtuose Fingerfertigkeit und die Sensibilität, mit denen der Musiker dieses sehr vielfältige Instrument sowohl früher in seiner elektrischen Variante als auch jetzt in der akustischen Version beherrscht und einzusetzen weiß.
In dem Konzert lieferte er dafür immer wieder eindrucksvolle Beweise. Die strahlenden Tonkaskaden in einem der schönsten Beatles-Stücke "Here comes the sun", die meditative Stimmung des Instrumentaltitels "Albatros" von Fleetwood Mac, bei dem Mike Janipka seine Gitarre wie mehrere Instrumente klingen ließ, oder der fetzige Blues-Rock bei dem durch Eric Clapton bekannt gewordenen Titel "Lay down Sally" waren davon mehr als überzeugende Belege. In einer der zahlreichen Zugaben, die das Publikum am Schluss des Konzertabends von Mika Janipka einforderte, zeigte der Musiker dann auch sein Können am Klavier in der Ballade "Sailing Away" aus alten "Vanishing Point"-Zeiten.
Die Gäste im voll besetzten Bürgersaal konnten von diesem Konzert eine Füllhorn guter Musik von einem äußerst talentierten Ausnahmekünstler mit nach Hause nehmen.

21.02.2014

Rund 120 Sportlerinnen und Sportler und 10 Mehrfach-Blutspenderinnen und –Blutspender öffentlich geehrt

Groß war die Zahl der Blutspender und Sportler, die Bürgermeister Torsten Bartzsch (hinten rechts) auszeichnete
Sportlerinnen und Sportler sowie Blutspender im Gruppenbild in der Sporthalle mit Bürgermeister Torsten Bartzsch

Richtig voll wurde es am vergangenen Donnerstag, dem 13. Februar 2014, auf den Zuschauerbänken in der Sporthalle, als zahlreiche Sportlerinnen und Sportler, Mehrfach-Blutspenderinnen und -Blutspender sowie Vereins- und Abteilungsvorstände, Übungsleiter und Trainer, Mitglieder des Gemeinderats und weitere Gäste auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch zur alljährlichen Sportler- und Blutspenderehrung der Gemeinde gekommen waren.
Bartzsch zeigte sich erfreut über die große Zahl ehrenamtlich Engagierter in Murr und dankte allen, die sich als Blutspender, als Sportler, Übungsleiter und Trainer oder als Vereinsverantwortliche einsetzen und so dazu beitragen, dass das gemeinschaftliche Leben in der Gemeinde so reichhaltig und abwechslungsreich sei.
Ein Bläserensemble mit acht jungen Musikerinnen und Musikern der Musikschule Marbach-Bottwartal eröffnete den Abend musikalisch. Unter der Leitung ihre Lehrers Georg-Werner Hermann ließen sie strahlende und fröhliche Klänge in der Sporthalle erschallen und stimmten so die Anwesenden auf den Abend ein.

Ein 100-maliger Blutspender konnte ausgezeichnet werden
Der Wert des Blutspendens sei nicht hoch genug einzuschätzen, so Bürgermeister Torsten Bartzsch zu Beginn des Ehrungsreigens. Er dankte den Bürgerinnen und Bürgern, die bereits mehrmals ihren Lebenssaft gespendet haben und so zur Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung beigetragen haben. Der Schultes dankte auch dem Murrer Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes, der durch seinen zweiten Vorsitzenden Thomas Kreß vertreten war, für die Organisation und Durchführung der Blutspendetermine in Murr.
Zusammen mit Kreß ehrte Bartzsch dann die Mehrfach-Blutspender. Für zehnmaliges Blutspenden erhielten die Ehrennadel des Deutsche Roten Kreuzes, eine Urkunde und von der Gemeinde eine Flasche Wein oder Sekt: Günter Andraschko, Gunter Jakobiak, Sieglinde Knothe, Julian Riedel, Petra Schidrich und Andreas Weihrich.
25 Mal haben Blut gespendet und bekamen dafür die Ehrennadel und eine Urkunde des Deutschen Roten Kreuzes sowie zwei Flaschen Wein oder Sekt: Markus Rommel und Leonhard Wypich.
Die stattliche Zahl von 50 Blutspenden hat Gudrun Gieseler bereits absolviert. Bartzsch und Kreß überreichten ihr dafür die Ehrennadel und die Urkunde des Deutschen Roten Kreuzes sowie drei Flaschen von der Gemeinde.
Beachtliche 100 Mal hat Michael Hentschel schon Blut gespendet. Für diesen besonderen Einsatz bekam er die entsprechende Ehrennadel und Urkunde des DRK und einen reichhaltigen Geschenkkorb von der Gemeinde.

Einzelsportler und Mannschaften aus verschiedenen Sportarten waren wieder erfolgreich
Als Überleitung zur Ehrung der erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler führte eine Mannschaft der Turnabteilung des SGV Murr unter Leitung von Trainer Otto Hartmann beeindruckende Flugübungen am Mini-Trampolin vor. Das Können und der Wagemut der Turner ließen einen mehr als einmal fast den Atem stocken. Heftiger Applaus der Gäste zeigte den Sportlern, wie beeindruckt die Zuschauer von der Vorführung waren.
Sport zu treiben, so Bürgermeister Torsten Bartzsch weiter, habe viele positive Seiten: Neben der individuellen Fitness stärke der Sport auch Werte wie Kameradschaft, Teamgeist, Umgang mit Niederlagen und den Zusammenhalt untereinander. Es sei beeindruckend, welch ein breites Spektrum an Sportarten in Murr angeboten oder von Einwohnern der Gemeinde betrieben werde. Murrer Sportler tragen bei Wettkämpfen und mit ihren Erfolgen den Namen der Gemeinde und ihr positives Bild in die Ferne. Neben den Sportlerinnen und Sportlern dankte der Schultes ausdrücklich auch den Verantwortlichen in den Vereinen, den Trainern und Betreuern, die einen großen Anteil am lebendigen und erfolgreichen Sportleben in Murr hätten.
Im Einzelnen wurden folgende Sportlerinnen und Sportler für ihre Leistungen im Jahr 2013 geehrt (Verein in Klammern, bei mehreren Erfolgen sind nur die wichtigsten genannt, bei den meisten Sportarten gilt die Platzierung für die jeweilige Altersklasse):
- Patrick Rietl (1. Tanzclub Ludwigsburg, Mitglied der Nationalmannschaft im Standard-Formationstanz): Platz 3 bei der Weltmeisterschaft in Russland und Platz 2 bei der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig im Standard-Formationstanz,
- Anna Nishimura (RKV Neckarweihingen): Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft, 2. Platz im Rollkunstlauf Solotanz bei den Deutschen Meisterschaften und jeweils 1. Platz im Rollkunstlauf Solotanz, Kombination und Kür bei den Württembergischen Meisterschaften,
- Sonja Molkenthin (TSG Backnang 1846): unter anderem jeweils 1. Platz im Schwimmen 50,100 und 200 m Brust und 200 m Lagen bei den Württembergischen Meisterschaften, Platz 2 im Schwimmen 100 m Brust bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, Platz 2 im Schwimmen 800 m Freistil bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften, erste und vordere Plätze in verschiedenen Schwimmdisziplinen bei den Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften und den Württembergischen Langstreckenmeisterschaften (Kurzbahn) und Teilnahme an Deutschen Meisterschaften und Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen,
- Felix Grieb (Schwimmvereinigung Region Stuttgart): Platz 7 im Schwimmen 1500 m Freistil und Platz 8 im Schwimmen 400 m Lagen bei den Süddeutschen Meisterschaften, Platz 5 im Schwimmen 200 m Schmetterling und Platz 10 im Schwimmen 400 m Freistil bei den Süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften, Platz 1 im Schwimmen 200 m Schmetterling bei den Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften, jeweils Platz 1 im Schwimmen 1500 m Freistil und 400 m Lagen bei den Württembergischen Langstreckenmeisterschaften (Kurzbahn), Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sowie weitere vordere Platzierungen in verschiedenen Schwimmdisziplinen auf württembergischer Ebene,
- Julia Grieb (Schwimmvereinigung Region Stuttgart): Platz 1 im Schwimmen 100 m Brust bei den Württembergischen Langstreckenmeisterschaften (Kurzbahn) und im Schwimmen 200 m Brust bei den Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften, Platz 2 im Schwimmen 50 m Brust bei den Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften, Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften und weiter vordere Platzierungen bei süddeutschen und württembergischen Wettbewerben.

- Cornelius Freier (Team Silla Hopp): Teilnahme an der Triathlon-Weltmeisterschaft in Hawaii,
- Matthias von Borstel (Team Silla Hopp): Teilnahme an der Triathlon-Weltmeisterschaft in Hawaii und an der Europameisterschaft in Frankfurt,
- Thomas Albrecht (Team Silla Hopp): Teilnahme an der Triathlon Weltmeisterschaft für die Altersklasse in London,
- Gillian Bathmaker (Team Silla Hopp): Teilnahme an der Triathlon Weltmeisterschaft für die Altersklasse in London,
- Jürgen Falke (Team Silla Hopp): Teilnahme an der Triathlon-Weltmeisterschaft in Las Vegas,
- Simon Gänger (Team Silla Hopp): Platz 2 bei der Deutschen Meisterschaft im Paratriathlon,
- Hanna Schugt (Team Silla Hopp): Teilnahme an der Deutschen Jugend-Triathlon-Meisterschaft in Schluchsee,
- Marc Dülsen (Team Silla Hopp): Platz 3 bei der Deutschen Triathlon-Meisterschaft in Roth,
- Amelie Gluma (Team Silla Hopp): Platz 2 im Wettbewerb "Swim & Run" bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft und Platz 3 beim Baden-Württemberg-Triathlon,
- Bjarne Mayer (Team Silla Hopp): Platz 2 im Wettbewerb "Swim & Run" beim Baden-Württemberg-Swim & Run,
- Niklas Knoll (Team Silla Hopp und SGV Murr Abt. Leichtathletik): Teilnahme an der Deutschen Triathlon-Jugend-Meisterschaft in Schluchsee, Aufnahme in den baden-württembergischen Triathlon-Kader, Platz 5 im baden-württembergischen Triathlon-Nachwuchs-Cup, Platz 1 im 800 m-Lauf beim landesoffenen Abschlusssportfest in Stuttgart, Kreismeister im Crosslauf Jugend M 14 und Kreismeister mit der Mannschaft im Crosslauf der Jugend M 14.

- Michael Goetz (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Platz 1 im 400 m-Hürdenlauf und Platz 6 im 400 m-Lauf bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften, Platz 10 im 1500 m-Lauf bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften und Kreismeister im 800 m-Lauf,
- Jürgen Gall (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Platz 2 im Diskuswurf, Platz 4 im Speerwurf und Platz 6 im Hammerwurf bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften,
- Mirko Huber (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Platz 1 im Hammerwurf und im Speewurf sowie Platz 2 im Kugelstoßen und Platz 3 im Diskuswurf bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften, Platz 1 im Hammerwurf bei den Regionalmeisterschaften und Kreismeister im Speerwurf der Männer,
- Jutta Rau-Theodosiou (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Platz 2 im 100 m-Lauf und im Weitsprung bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften und Kreismeisterin mit der 4 x 100 m-Staffel der Frauen,
- Johanna Gall, Helen Gampper und Anne Matthaei (alle SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeister mit der 4 x 100 m-Staffel der Frauen,
- Dr. Thomas Hentschel (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Platz 5 im 400 m-Lauf der Senioren bei der Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaft und Kreismeister im Waldlauf Sprint mit der Mannschaft,
- Ayleen Barth (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeisterin im Waldlauf Sprint in der Altersklasse U 12,
- Wolfgang Funk (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeister im Hammerwurf der Männer,
- Simon Hammann (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeister im Waldlauf Sprint der Männer und im Waldlauf Sprint mit der Mannschaft,
- Tom Hochmuth (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Platz 1 im Hochsprung der männlichen Jugend U 16 bei den Regionalmeisterschaften und Kreismeister im Speerwurf der männlichen Jugend U 16 und mit der Mannschaft im Waldlauf Sprint,
- Michel Huber (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeister mit der Mannschaft im Waldlauf Sprint der männlichen Jugend U 16,
- Dominik Schaupp (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeister mit der Mannschaft im Waldlauf Sprint der Männer,
- Vanessa Theodosiou (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeisterin mit der Mannschaft im Waldlauf Sprint der weiblichen Jugend U 16,
- Johannes Thielemann (SGV Murr Abt. Leichtathletik): Kreismeister im Waldlauf Sprint der männlichen Jugend U 20.

- Yasin El Azzazy (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 1 beim Deutschland-Cup im Geräteturnen beim Deutsche Turnfest, Platz 1 im Kür-Sechskampf Männer Einzel und Platz 2 im Kür-Sechskampf mit der Herren-Mannschaft bei den Gaumeisterschaften,
- Karim El Azzazy (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 3 im Kür-Sechskampf der Männer Einzel und Platz 2 im Kür-Sechskampf mit der Mannschaft Herren bei den Gaumeisterschaften in Erdmannhausen,
- André Gallus, Christian Beer, Ulf Nägele, Matthias Kunz und Julian Gaede (alle SGV Murr Abt. Turnen): Platz 2 Kür-Sechskampf mit der Mannschaft Herren bei den Gaumeisterschaften in Erdmannhausen,
- Tim Lücke, Simon Lücke und Dominik Holstein (alle SGV Murr Abt. Turnen): Platz 3 im Pflichtwettkampf mit der männlichen Jugend D beim Wettkampftag der Jugend,
- Simeon Unterberg, Benjamin Neuhoff, Nico Neugebauer, Julian Hinz und Aron Prang (alle SGV Murr Abt. Turnen): Platz 2 im Wahlwettkampf der männlichen Jugend C beim Wettkampftag der Jugend,
- Markus Klotz (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 2 im Wahlwettkampf der männlichen Jugend C beim Wettkampftag der Jugend und Platz 2 mit der Mannschaft im Sechskampf der männlichen Jugend C beim LBS-Cup,
- Philipp Boncol (SGV Murr Abt. Turnen): jeweils Platz 2 im Wahlwettkampf der männlichen Jugend C beim Wettkampftag der Jugend und mit der Mannschat im Sechskampf der männlichen Jugend C beim LBS-Cup,
- Yannik Wanke (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 1 mit der Mannschaft im Sechskampf der offenen Klasse und Platz 3 im Sechskampf Einzel der männlichen Jugend C jeweils beim LBS-Cup,
- Jonas Zimmermann (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 1 mit der Mannschaft im Sechskampf der offenen Klasse und Platz 3 im Sechskampf Einzel der männlichen Jugend C jeweils beim LBS-Cup,
- Besnik Ternava (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 1 im Sechskampf Einzel im Jugendturnen C und Platz 2 im Sechskampf mit der Mannschaft männliche Jugend C jeweils beim LBS-Cup,
- Pascal Krämer (SGV Murr Abt. Turnen): Platz 2 im Sechskampf mit der Mannschaft männliche Jugend C beim LBS-Cup,
- Lennard Gaede (SGV Murr Abt. Turnen): jeweils Platz 1 im Sechskampf mit der Mannschaft offene Klasse und im Sechskampf Einzel männliche Jugend C beim LBS-Cup,
- Franziska Fleischle (SGV Murr Abt. Turnen und JudoTeam Steinheim): Platz 3 im Turn-Pflichtwettkampf der weiblichen Jugend E beim Wettkampftag der Jugend und Platz 2 im Judo der Jugend bei den nord-württembergischen Einzelmeisterschaften,
- Lea Basilowski, Lena Hörner, Anne Hochmuth und Mia Steinhauer (alle SGV Murr Abt. Turnen): Platz 3 im Pflichtwettkampf der weiblichen Jugend E beim Wettkampftag der Jugend,
- Nina Füssel, Kira Peters, Ines Schittenehlm, Charlotte Reichhelm und Amelie Bohner (alle SGV Murr Abt. Turnen): Platz 3 im Pflichtwettkampf der weiblichen Jugend C beim Wettkampftag der Jugend.

Auch die Fußball-Abteilung des SGV Murr hat erfolgreiche Mannschaften; so sind die D-Junioren der letzten Saison (2012/2013) Kreismeister geworden. Zur Mannschaft gehören: Hendrik Basilowski, Lukas Bauknecht, Emre Colak, Patrizio Fusco, Joel Geiger, Florian Gruber, Antonio Guarino, David Höhn, Daniel Höhn, Lukas Klein, Jakob Kurz, Steffen Mühlberger, Lum Rama, Dennis Rosenecker, Tim Schäfer, Max Schäfer, Jakob Schimmak, Stefan Schöfer, Pascal Scholz und Niklas Teichmann.

Die Kid's-Mannschaft U 12 des Tennisclubs Murr wurde ausgezeichnet für ihren Aufstieg in die nächste Spielklasse und das Erringen der Bezirksmeisterschaft in der Spielsaison 2013. An dem Erfolg waren beteiligt: Tom Walouch, Eren Aydin, David Höhn, Daniel Höhn und Jona Walouch.

Mittlerweile aufgrund ihrer zahlreichen Erfolge Stammgäste bei den Sportlerehrungen sind die jungen Tänzerinnen und Tänzer des Tanzsportvereins Murr. Sie haben auch in der zurückliegenden Saison in verschiedenen Formationen, als Paar- oder als Solotänzer bei den unterschiedlichsten Wettbewerben auf Regional-, Landes- und Bundesebene oder Ranglistenturnieren des Deutschen Verbandes für Garde- und Schautanzsport in den verschiedenen Disziplinen (zum Beispiel Marsch oder Polka) immer wieder Spitzenplätze belegt. Bei der Deutschen Meisterschaft hat das Jugend-Garde-Paar Zoe Gorzolka und Anton Gering Platz 4 belegt.
Die Formation "Dancing Kid Stars" hat bei der Landesmeisterschaft Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz in der Disziplin "Schüler Marsch" Platz 1 und in der Disziplin "Schüler Polka" Platz 3 belegt. Zu dieser Formation gehören neben dem bereits genannten Tanzpaar: Vivien Klüberspies, Gloria Carannante, Zelal Akbas, Nina Bohn, Annalena Dobmeier, Eileen Kempinger, Julia Kurkowska, Saviana Stazzone, Jenny Ungericht und Miriam Sik.
Auch die Formation "Dancing Mini Stars" war bei der Landesmeisterschaft Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz erfolgreich und hat in der Disziplin "Schüler Marsch" den zweiten Platz geholt. Dazu beigetragen haben: Lisa Bonna, Simon Gering, Grace Adelhelm, Anastasia Andriewski, Guiseppe Carannante, Jule Laible, Emely Neugebauer, Fanny Scheunpflug, Leni Sossalla, Lilli Stojanovic, Nazra Yildiz und Sophie Kiemle.
Als Solo-Tänzerin, aber auch im Paar- oder Gardetanz war Nelly Jungheinrich bei mehreren Ranglistenturnieren in verschiedenen Disziplinen immer ganz vorne mit dabei.

Gleich im Anschluss an ihre Ehrungen zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer des Tanzsportvereins Murr und begeisterten das Publikum mit schwungvollen, anspruchsvollen und akrobatischen Tanzvorführungen. Der lebhafte Applaus der Gäste war nicht nur der Lohn für diese Leistung, sondern auch gleichzeitig der Abschluss eines kurzweiligen Ehrungsabends, der mit angeregten Gesprächen ausklang.

21.02.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 18. Februar 2014)

Lang war die Tagesordnung für die Sitzung, zu der sich der Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch am Dienstag, dem 18. Februar 2014, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses traf. Die insgesamt 12 Tagesordnungspunkte umfasste Themen wie Vorberatung des Haushaltsplans 2014, Umbau der Lindenschule, Jahresberichte von der Arbeit der Ortsbücherei und des Gemeindebauhofs, Bericht über das Bürgercafé, Weiterentwicklung der Sportanlagen im Murrtal, Änderung von zwei Bebauungsplänen und die Organisation des Wahltages am 25. Mai 2014.

Bürgerfragestunde
Zu Beginn der Sitzung hatten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, Fragen an Bürgermeister und Gemeinderat zu stellen. Eine Anfrage hatte die Berichte über eine eventuelle Umbenennung der Hindenburgstraße zum Thema; dazu gebe es laut Bürgermeister Torsten Bartzsch in Murr aber keinen Anlass. Eine zweite Wortmeldung entheilt die Anregung, in Murr an geeigneter Stelle eine Kletterwand zu installieren. Bartzsch sagte zu, diese Idee zu prüfen und mit dem Initiator zu beraten.

Vorberatung des Haushaltsplans 2014
Alljährlich legt der Gemeinderat mit dem Haushaltsplan und den darin enthaltenen Planansätzen für die Ausgaben und Einnahmen der laufenden Verwaltung (Verwaltungshaushalt) und den vermögenswirksamen großen Einnahmen und Investitionsmaßnahmen (Vermögenshaushalt) die Grundlagen für das Handeln der Gemeindeverwaltung im jeweiligen Jahr fest. Die Zahlen des Haushaltsplanentwurfs für 2014, die Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dem Gemeinderat in der Sitzung vorlegten, waren sehr solide und zufriedenstellend. Das höchste Volumen des Verwaltungshaushalts in Höhe von fast 15 Millionen Euro resultiert nach Kepplers Worten aus den guten Steuereinnahmen, die für 2014 erwartet werden können, vor allem aus der Gewerbesteuer und aus dem Anteil an der Einkommenssteuer. Dem gegenüber stehen aber Steigerungen auf der Ausgabenseite, so vor allem bei den Personalkosten (durch den Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder) und dem sächlichen Verwaltungs- und Betriebsaufwand. Vor allem aber die Umlagen an andere staatliche Stellen wie den Landkreis steigen wegen des zugrunde liegenden Jahres 2012 mit seiner guten Steuerkraft. Mit gut 1,8 Millionen Finanzausgleichsumlage und fast 2,4 Millionen Euro Kreisumlage muss die Gemeinde jeweils historische Höchstbeträge entrichten. Dadurch schrumpft der finanzielle Spielraum für künftige Investitionen trotz der guten Einnahmen; die Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt wird mit erwarteten 1,45 Millionen Euro um fast 800.000 Euro niedriger als noch 2013 ausfallen.
Mit 2,55 Millionen Euro wird der Vermögenshaushalt 2014 sehr gemäßigt ausfallen, so Keppler. Neben der Ortskernsanierung der Sanierung der Zeppelinstraße und dem Neubau von Wohnhäusern an der Hindenburgstraße stehen keine größeren Investitionsvorhaben im Plan. Erfreulich sei, dass alle notwendigen Ausgaben aus eigener Kraft finanziert werden können. Wichtig für alle Steuer- und Abgabepflichtigen sei, dass die seit 19 Jahren unverändert günstigen Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer und auch die Abgaben wie der Wasserzins nicht angehoben werden müssen. Auch an der Schuldenfreiheit der Gemeinde seit 2005 müsse nichts geändert werden.
Die Mitglieder des Gemeinderats zeigten sich mit den Zahlen des Haushaltsplan-Entwurfs sehr zufrieden und stimmten zu, den Plan auf dieser Grundlage auszuarbeiten und in einer der nächsten Sitzungen endgültig zu beraten.

Umbau der Lindenschule
Dem Ratsgremium lag ein Vorschlag von Bürgermeister Torsten Bartzsch für Umbaumaßnahmen im Erdgeschoss des Schulgebäudes am Lindenweg zur Erweiterung der Räume für die Schulkindbetreuung vor, die vom Planer und Architekten Peter Ludwig erläutert wurden. Vorgesehen ist, den ehemaligen naturwissenschaftlichen Fachklassenraum künftig für die Betreuung von Schülern zu nutzen, in diesem Gebäudeteil Sanitärräume einzubauen und durch einen zusätzlichen Eingang sowie mit einer neuen Zwischenwand eine vom Schulbetrieb separate Nutzung zu ermöglichen. Der geschätzte Kostenaufwand für den Umbau beträgt ca. 140.000 Euro. Die Ratsdamen und -herren bezeichneten den Umbauvorschlag als sehr gelungen und stimmten ihm einstimmig zu. Der Umbau soll bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.

Jahresbericht der Ortsbücherei
In einem detaillierten Bericht erläuterte Büchereileiterin Ursula Kindermann die Arbeit der Ortsbücherei Murr im vergangenen Jahr. Die Zahl der aktiven Leserinnen und Leser war gegenüber dem Vorjahr mit knapp über 1.200 fast konstant, die Zahl der Entleihungen ist um fast 1.300 auf etwa 48.430 angestiegen. Zwar sei die Zahl der Kinder und Jugendlichen leicht rückläufig, doch viele Familien nutzen die Bücherei mit einem gemeinsamen Leseausweis. Der Medienbestand ist mit knapp 16.000 Einheiten etwa auf dem Vorjahresniveau.
Wie Kindermann berichtete, würden auch die neuen Angebote der Bücherei wie der Online-Katalog "Findus" und die Anfang des Jahres eingeführte "Onleihe" gut genutzt. Mit einigen Bildern gab die Büchereileiterin einen Rückblick auf die zahlreichen Veranstaltungen der Bibliothek im vergangenen Jahr, die mit englischen Vorlesestunden, Spieleturnieren und Spieleabenden und der Veranstaltungswoche zum Thema Umwelt viele verschiedene Alters- und Nutzergruppen angesprochen haben. In einem Ausblick wies Kindermann darauf hin, dass Anfang des Jahres 2015 die Ortsbücherei ihr 25-jähriges Bestehen feiern könne. Unter dem Beifall des Gremiums dankte Bürgermeister Torsten Bartzsch Ursula Kindermann und ihrem Team für die engagierte und tolle Arbeit in der nach wie vor beliebtesten Einrichtung der Gemeinde.

Bericht über das Bürgercafé Murr
Am 12. Dezember 2013 fand im Hardtzimmer des Bürger- und Rathauses im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III" ein Bürgercafé statt. Ziel des Bürgercafés war es, in entspannter Runde Ideen, Anregungen und Visionen zur Entwicklung der Gemeinde auszutauschen. Vorbereitet und geleitet wurde das Bürgercafé vom Sanierungsberater der Gemeinde. Bürgermeister Torsten Bartzsch berichtete, dass die Idee des Bürgercafés von den Anwesenden sehr gut aufgenommen worden ist. Zwar hätten es gerne einige Teilnehmer mehr sein können, doch es seien etliche Meinungen, Ideen und Vorschläge über Vorzüge und Verbesserungsbedarf der Gemeinde geäußert und gesammelt worden.
Die Mitglieder des Gremiums begrüßten die Ergebnisse des Bürgercafés und konnten sich vorstellen, so eine Veranstaltung regelmäßig durchzuführen. Die angesprochenen Punkte und geäußerten Vorschläge zeigten, dass Gemeinderat und Verwaltung größtenteils an den gleichen Themen arbeiteten, die auch die Einwohnerinnen und Einwohner beschäftigten, und somit in ihrer Arbeit richtig liegen. Die Ergebnisse des Bürgercafés könnten in die Gemeinderatsarbeit einfließen.

Weiterentwicklung der Sportanlagen
Schon länger befasst sich der Gemeinderat mit einer Weiterentwicklung der Sportanlagen im Murrtal. Unter anderem ist es Wunsch der Leichtathleten, die Trainings- und Wettbewerbsbedingungen durch eine zusätzliche Garage zur Unterbringung von Geräten, eine Werferanlage und die Erweiterung der Flutlichtanlage durch zwei zusätzliche Masten an der Ostseite des Stadions zu verbessern. Dem Gremium lag eine Kostenschätzung für alle drei Projekte und eine von den Sportlern festgelegte Prioritätenliste vor. Danach sei die Garage (Kostenaufwand: ca. 20.000 Euro) am dringendsten; Diskus- und Hammerwurfanlage (ca. 50.000 Euro) und Verbesserung der Beleuchtung ( ca. 41.000 Euro mit notwendigem Blitzschutz) könnten auch später realisiert werden.
Aus der Mitte des Gremiums wurde beantragt, die Garage und die Verbesserung der Beleuchtung gleich in einem Zug zu realisieren. Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat mehrheitlich zu.

Neunte Änderung des Bebauungsplans "Neuer Weg"
Der Bebauungsplan "Neuer Weg" aus dem Jahr 1950 enthält Festsetzungen zur Bebauung der Grundstücke, die heute nicht mehr zeitgemäß sind. Vor allem die von der Hindenburgstraße 20 Meter weit entfernte Baugrenze, der sprunghafte Verlauf der meisten Baugrenzen im Quartier und Angaben zur Dimension von Neubauten stehen einer zeitgemäßen, dem Charakter des Quartiers entsprechenden Neubebauung entgegen. Mit der Änderung des Bebauungsplans sollen diese Regelungen jetzt moderneren Vorstellungen angepasst werden, wie der scheidende Hauptamtsleiter Heinz Trautwein erläuterte. Dabei soll der rechtliche Charakter des Bebauungsplans als "einfacher (nicht-qualifizierter) Bebauungsplan" nicht angetastet werden. Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf für die Planänderung einstimmig zu. Nach einer öffentlichen Auslegung wird diese noch einmal vom Gremium behandelt, bevor sie als Satzung beschlossen und danach rechtskräftig wird.

Änderung der Bebauungspläne "Egarten I" und "Egarten III/Bottenäcker"
Um eine eindeutige rechtliche Regelung entsprechend den tatsächlichen Verhältnissen zu schaffen, hat der Gemeinderat beschlossen, die Bebauungspläne "Egarten I" und "Egarten III/Bottenäcker" zu ändern, um im Bereich zweier Grundstücke künftig Gebäudeleängen bis zu 150 Metern zuzulassen. Nach Aufstellungsbeschluss im September und Entwurfsbeschluss im Dezember 2013 und der öffentlichen Auslegung und Anhörung der Träger öffentlicher Belange stand jetzt der Satzungsbeschluss auf der Tagesordnung. Einstimmig stimmten die Ratsmitglieder den Bebauungsplan-Änderungen zu.

Rückblick auf die Arbeit des Gemeindebauhofs im Jahr 2013
Bürgermeister Torsten Bartzsch gab den Gemeinderäten einen Rückblick auf die Arbeit des Gemeindebauhofs im vergangenen Jahr. Mit gut 82 % produktiven Stunden hat das Bauhof-Team 2013 hervorragend gearbeitet. Durch personelle Verstärkung ist die Mannschaft um Bauhofleiter Heinz Nübel jetzt noch besser für ihre Aufgaben gerüstet als vorher. Der Schultes betonte, bei der Pflege der Grünanlagen, der Unterhaltung der Wasserversorgung, der Pflege der Sportanlagen und all den anderen unterschiedlichsten Arbeitsbereichen stehen die Bauhofmitarbeiter immer im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Unter dem Beifall der Mitglieder des Gemeinderats sprach Bartzsch Bauhofleiter Heinz Nübel und seinen Mitarbeitern Dank und Lob für die hervorragende Arbeit im letzten Jahr aus.

Organisation des Wahltages 25. Mai 2014
Noch einmal musste sich der Gemeinderat mit der Organisation der Wahlen zum Europaparlament, zur Regionalversammlung, zum Kreistag und zum Gemeinderat am 25. Mai 2014 befassen. Da ein bereits bestimmtes Mitglied des Gemeindewahlausschusses am Wahltag verhindert ist, musste Ersatz gewählt werden. Dies geschah einstimmig.

24.01.2014

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 21. Januar 2014)

Mit einer umfangreichen Tagesordnung für die erste turnusmäßige Sitzung im neuen Jahr startete der Murrer Gemeinderat am Dienstag, dem 21. Januar 2014, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch in das Jahr 2014. Rechnungsabschlüsse der Gemeindekasse und der Wasserversorgung, die organisatorische Vorbereitung des Wahltages am 25. Mai 2014, die Erweiterung der Schulkindbetreuung und weitere Verwaltungsangelegenheiten waren die Themen, mit denen die Ratsdamen und -herren sich im Ratssaal des Bürger- und Rathauses befassten.

Jahresrechnung 2012
Etwas später als üblich, aber mit sehr positiven Zahlen wurde der Gemeinderat pflichtgemäß von Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler über den Rechnungsabschluss der Gemeindekasse für das Jahr 2012 informiert. Unerwartet gute Steuereinnahmen, vor allem aus der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer, bescherten dem Verwaltungshaushalt 2012 bei den Einnahmen ein Plus von 18,3 % gegenüber dem Planansatz von 12,7 Millionen Euro. Mit 9,9 Millionen lagen die tatsächlichen Steuereinnahmen um knapp 2,17 Millionen Euro über den entsprechenden Planzahlen und waren damit so hoch wie nie zuvor in der Gemeindegeschichte. Da sich die Ausgaben und die sonstigen Posten des Verwaltungshaushalts fast planmäßig entwickelten, konnte die vorgesehene Zuführung an den Vermögenshaushalt von knapp 1,13 Millionen Euro um fast 3 Millionen Euro auf 4,1 Millionen Euro gesteigert werden. Daher konnte der Rücklage der Gemeinde im Jahr 2012 die stattliche Summe von 5 Millionen Euro zugeführt werden. Große Summen in diesem "Sparstrumpf" der Gemeinde sind allerdings, so Keppler, für künftige Investitionsvorhaben, notwendige Ausgaben und kommende Umlagen an Land und Landkreis vorgesehen und müssten wieder der Rücklage entnommen werden. Zudem bedeuten die guten Zahlen des Jahres 2012, dass auf die Gemeinde zwei Jahre später wieder weniger Zuweisungen und höhere Umlagen zukommen. Keppler ging auch auf die umfangreichen Bauvorhaben und Investitionen des Jahres 2012 ein, so zum Beispiel die energetische Sanierung des Schulgebäudes, den Neubau des Kinderhauses "Regenbogen" am Mühlweg und die Erschließung neuer Baugebiete im "Langen Feld", hinter denen viel Arbeit stecke.
In der Beratung äußerten die Mitglieder des Gremiums große Zufriedenheit über die positiven Zahlen. Bemängelt wurde die späte Behandlung des Rechnungsabschlusses, der eigentlich zur Jahresmitte des Folgejahres hätte vorgelegt werden müssen. Die umfangreichen und komplizierten EDV-Umstellungen zum Jahreswechsel 2011/2012, die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr, langwierige Krankheitsfälle und andere nicht vorhersehbare Entwicklungen seien dafür verantwortlich, so Bartzsch und Keppler. Mit großem Engagement und motiviertem Einsatz der Mitarbeiter des Finanzwesens, denen der Schultes zum Abschluss dankte, würde dem entgegen gewirkt.

Jahresabschluss 2012 der Wasserversorgung
Die Wasserversorgung der Gemeinde, die wie ein selbstständiger Wirtschaftsbetrieb geführt wird, schloss das Wirtschaftsjahr 2012 mit einem steuerlichen Gewinn in Höhe von rund 44.000 Euro ab, wie Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dem Gremium erläuterte. Gründe dafür seien vor allem Umstellungen beim EDV-System für das Abrechnungswesen, wegen denen 2012 einmalig 14 statt 12 Monate abgerechnet werden mussten. Mit diesem kleinen Plus sollen zu erwartende geringe Verluste in den Folgejahren ausgeglichen werden.

Bericht über die Beteiligung der Gemeinde an Privatunternehmen im Jahr 2012
Die Gemeindeordnung schreibt vor, dass die Kommunen dem Gemeinderat einmal jährlich über die Beteiligungen der Gemeinde an Privatunternehmen berichten. In einer schriftlichen Vorlage wurden dem Gremium die entsprechenden Informationen für das Jahr 2012 vorgelegt. Wichtigste Beteiligung ist das 100 %ige Tochterunternehmen der Gemeinde, die "Kommunalbau Murr" GmbH, die jedoch - wie bereits berichtet - demnächst aufgelöst wird. Kleinere Beteiligungen in zum Teil sehr geringem Umfang hält die Gemeinde an der Volksbank Ludwigsburg, der Gemeinnützigen Wohnbau- und Siedlungsgenossenschaft Ludwigsburg und der Kleeblatt-Pflegeheime gGmbH. Das Ratsgremium nahm den Beteiligungsbericht zur Kenntnis.

Straßenname für den neuen Stichweg im Bereich der Grundstücke Hindenburgstraße 28 und 30
Wie bekannt, hat die Gemeinde nach dem Erwerb der Grundstücke Hindenburgstraße 28 und 30 die dortigen alten Gebäude abgerissen und damit dort Neubauten teils in privater, teils in eigener Trägerschaft ermöglicht. Das Areal wird durch einen neu angelegten Stichweg erschlossen, der von der Hindenburgstraße abgeht. Da sich von 1867 bis 1964 auf dem Grundstück Hindenburgstraße 30 das Gasthaus "Löwen" befand, wurde dem Gremium als Name für diesen Stichweg "Löwengasse" vorgeschlagen. Die Mitglieder des Gremiums begrüßten den Bezug zur Ortsgeschichte und sprachen sich einstimmig für diesen Vorschlag aus.

Erweiterung der Ferienbetreuung für Schulkinder
Als Ergänzung zur seit dem Schuljahr 2013/2014 bestehenden Ganztagesbetreuung an der Lindenschule wird in zwei Sommerferienwochen und in allen kleinen Ferien (außer den Weihnachtsferien) eine Ferienbetreuung von 7 bis 14 Uhr angeboten.
Da einige Eltern eine Verlängerung dieser Betreuungszeiten wünschten, schlug Bürgermeister Torsten Bartzsch dem Gemeinderat vor, die Ferienbetreuung ab den nächsten Ferien an die Zeiten der Ganztagesbetreuung von 7 bis 17 Uhr (Montag bis Donnerstag) anzupassen und das Betreuungsangebot so zu vereinheitlichen. Die Gebühren sollen entsprechend angepasst werden. Die Mitglieder des Gremiums stimmten diesem Vorschlag einstimmig zu.

Vorbereitung der Europa-, Kommunal- und Regionalwahlen
Am 25. Mai 2014 findet die Wahl zum Europäischen Parlament und in Baden-Württemberg die Gemeinderats-, Kreistags- und Regionalwahlen statt. Zur Vorbereitung, Organisation und Durchführung der Wahlen fasste der Gemeinderat die notwendigen grundsätzlichen Beschlüsse über den zu bildenden Gemeindewahlausschuss, die Berufung der Wahlvorstände, die Einteilung der Wahlbezirke und die Entschädigung der Wahlhelfer.

Wahl einer neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Gutachterausschusses
Wie bekannt, geht der langjährige Hauptamtsleiter der Gemeinde Heinz Trautwein Ende März in den Ruhestand. Da er im Bürgermeisteramt auch die Geschäftsstelle des gemeindlichen Gutachterausschusses leitet und dessen stellvertretender Vorsitzender ist, wurde vorgeschlagen, dass seine Nachfolgerin Brigitte Keller, die Anfang Januar ihren Dienst bei der Gemeinde Murr begonnen hat, beide Funktionen ab 1. April 2014 übernimmt. Dieser Vorschlag wurde vom Gemeinderat einhellig gebilligt.

Annahme von Spenden
Alljährlich muss dem Gemeinderat über die der Gemeinde zugewendeten Spenden und deren Verwendung berichtet werden. Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch anhand einer schriftlichen Vorlage erläuterte, erhielt die Gemeinde im Zeitraum vom 1. Dezember 2012 bis zum 31. Dezember 2013 insgesamt Spenden in Höhe von knapp 4.000 Euro, die unter anderem dem Kinderhaus, der Jugendfeuerwehr, dem Jugendhaus und der Ortsbücherei zugute kamen.

Jahresbericht 2012
Traditionell erhielt der Gemeinderat in der ersten Sitzung des neuen Jahres einen ausführlichen und detaillierten statistischen Bericht über die Entwicklung der Gemeinde im vergangenen Jahr und die wichtigsten Tätigkeiten der Gemeindeverwaltung. Nach den Worten von Bürgermeister Torsten Bartzsch, der den Bericht kurz erläuterte, sei 2013 für die Gemeinde Murr ein eher unspektakuläres Jahr gewesen. Erfreulich sei, dass gegenüber 2012 die Zahl der Geburten im letzten Jahr wieder gestiegen und höher als die Zahl der Sterbefälle sei, und dass die Freiwillige Feuerwehr Murr keinen Großbrand zu bekämpfen hatte.

Eigentumsverhältnisse an der Umgehungsstraße und im Bereich der Murr
Von Hauptamtsleiter Heinz Trautwein wurden die Ratsdamen und -herren über die Eigentumsverhältnisse im Bereich der Umgehungsstraße L 1100 und der Murr informiert. Nach Bau der Ortsumgehung und nach Abschluss der Murr-Korrektur haben das Land Baden-Württemberg und die Gemeinde Murr in zahlreichen Grundstücksgeschäften die Eigentumsverhältnisse den neu entstandenen Verhältnissen angepasst und die entsprechenden Grundbucheintragungen veranlasst. Trautwein erläuterte, dass diese Maßnahmen nun abgeschlossen seien und nur bei wenigen Flächen noch Einigung über den Erwerb beziehungsweise die Zuständigkeit für Unterhaltung und Pflege sowie die Entschädigung dafür erzielt werden müsse.

20.01.2014

Pflege des Kirchenweinbergs von Emil Ackermann an Fritz Blank und Gerhard Leibbrand übergeben

Bürgermeister Torsten Bartzsch bedankt sich im Namen der Gemeinde sehr herzlich bei Emil Ackermann, Gerhard Leibbrand, Fritz Blank und Gunter Hekel (v.l.n.r.) für ihr ehrenamtliches Engagement zum Erhalt des Kirchenweinbergs.
Von links nach rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Emil Ackermann, Gerhard Leibbrand, Fritz Blank und Gunter Hekel vor der Mauer des Kirchenweinbergs

Im Jahr 1990 kam die Gemeinde durch einen Erbfall in den Besitz des Hanggrundstücks am südlichen Rand des Kirchplatzes an der Ecke Kirchgasse/Widdumgasse. Es reifte die Idee, dort wieder Wein anzubauen, wie es in früheren Zeiten üblich war. Nach dem Setzen der Rebstöcke konnte dort im Jahr 1992 zum ersten Mal Wein gelesen werden.
Seit Beginn hegte und pflegte der damalige Amtsbote Emil Ackermann den gemeindeeigenen Weinberg wie sein eigenes Stückle. Durch viel Handarbeit bei der dreischenkligen Pfahlerziehung und großes Engagement sorgte er dafür, dass der Kirchenwengert stets ein schönes Erscheinungsbild abgab und pro Jahr rund 100 Liter Ertrag bescherte. Ausgebaut wird der besondere Tropfen beim Weinfachmann Gunter Hekel.
Aus Altersgründen hat Emil Ackermann nun seine ehrenamtliche Tätigkeit in jüngere Hände gegeben. Ab diesem Jahr werden sich Fritz Blank und Gerhard Leibbrand um den Kirchenweinberg kümmern. Bei einem Vororttermin bedankte sich Bürgermeister Torsten Bartzsch bei Emil Ackermann für sein großes Engagement. Als Dank überreichte er ihm einen Geschenkkorb mit dem Versprechen, lebenslang eine Kiste Wein pro Jahr vom Kirchenweinberg zu erhalten. Bei dem Vororttermin wurde mit den Nachfolgern Fritz Blank und Gerhard Leibbrand vereinbart, dass die vorhandenen Rebstöcke entfernt und im Frühjahr neue Reben der Sorte Lemberger gesetzt werden.

20.01.2014

Mit Musik und Dichtkunst aus dem hohen Norden das neue Jahr begrüßt

Das Orchester der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim mit Dirigent Peter Wallinger
Dirigent Peter Wallinger und Musiker der Bietigheimer Kammersinfonie Bietigheim im Konzert

"Nordische Impressionen" prägten das 20. Neujahrskonzert im Bürgersaal

Auch das 20. Neujahrskonzert, das am Samstag, 11. Januar 2014, im fast voll besetzten Bürgersaal stattfand, gestaltete in bewährt qualitätsreicher musikalischer Ausführung die Süddeutsche Kammersinfonie Bietigheim unter der Leitung ihres Gründers Peter Wallinger. Das Programm entführte die Besucher in den hohen Norden Europas, nach Finnland, Schweden und Dänemark. Sein besonderer Reiz lag in der Erweiterung durch die Sprache. Aus dem finnischen Volksepos "Kalevala" rezitierten Sylvia Hartmann und Andreas Abendroth etliche Verse, so genannte Runen.
Vor Beginn des Konzerts begrüßte der Rathausmitarbeiter Matthias Bader die zahlreichen Besucher und überbrachte ihnen auch im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeveraltung die besten Wünsche zum neuen Jahr. Unter Hinweis auf das Jubiläum aus Anlass des 20. Neujahrskonzerts erinnerte er an die Anfänge. "Damals sagten wir, 'Versuchen wir es mal'", erklärte er und dankte insbesondere Peter Wallinger für die in jedem Jahr von seinem Orchester gebotene hohe künstlerische Qualität und die Vielseitigkeit der einzelnen Programme. Zugleich sprach Bader auch seinen herzlichen Dank an die Mitglieder des LandFrauenvereins Murr aus, die auch am Samstag wieder die Besucher vor und nach dem Konzert sowie während der Pause mit Getränken und verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnten. Abschließend betonte er, Sprache könne auch wie Musik klingen und stimmte damit die Besucher auf das Programm des Abends ein, in welchem Musik und Wort gleichrangig zu hören waren.
Mit "Nordische Impressionen" hatte Peter Wallinger das Konzertprogramm überschrieben. Dargeboten wurden nicht nur Werke bekannter Komponisten aus Skandinavien wie Edward Grieg, Carl Nielsen oder Jean Sibelius, sondern auch außerordentlich farbenreiche Stücke eines hier zu Lande kaum bekannten Tonschöpfers, die er in Notenarchiven entdeckte. Rhythmisch akzentuiert und tänzerisch bewegt erklangen zu Beginn des Konzerts "Kuhreigen und Bauerntanz" aus Opus 63 von Edward Grieg. Diese heiteren, folkloristisch wirkenden Stücke gaben der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim erste beeindruckende Gelegenheiten, mit gewohnt klarem, dichtem und warmem Streicherklang zu erfreuen. Auch drei Sätze aus einer Serenade nach schwedischen Volksweisen von Max Bruch musizierte das Orchester beschwingt und in sehr fein nuancierter Ausführung.
Der finnische Komponist Pehr Henrik Nordgren lebte von 1944 bis 2008 und ihn hatte Peter Wallinger noch kennen gelernt, weshalb er auch schon in der Vergangenheit das eine oder andere Werk von ihm aufführte. Aus seiner im Jahr 1976 entstandenen Suite "Pelimannimuotokuvia", Opus 26, waren im Lauf des Programms zwei sehr lebhafte und regelrecht fröhlich wirkende, mit Brillanz musizierte Sätze zu hören. Die bekannte "Sentimental Saraband" aus der "Simple Siymphonie" von Benjamin Britten wurde ebenfalls als musikalisches Glanzstück gespielt, zumal darin die Konzertmeisterin der Süddeutschen Kammersinfonie Bietigheim, Sachiko Kobayashi, mit großer Einfühlsamkeit und Sensibilität auf der Violine den Solopart interpretierte. Um noch einmal nachdrücklich zu unterstreichen, dass das Konzert "Nordische Impressionen" gute Laune bei den Besuchern auszulösen vermochte, wiederholten Peter Wallinger und seine ambitionierten Musikerinnen und Musiker noch einmal den burlesken "Bauerntanz" von Edward Grieg. Danach folgten noch zwei Zugaben als Dank für den anhaltenden, freudigen Schlussapplaus im Bürgersaal.
Nicht zuletzt hervorzuheben ist allerdings die Rezitation aus dem finnischen Epos "Kavelava" durch die beiden fabelhaften Sprecher Sylvia Hartmann und Andreas Abendroth. Mit einem vom Versrhythmus bestimmten, angemessenen Pathos und in überaus klarer Artikulation trugen sie die ausgewählten Runen vor. Darin wurde von den Abenteuern dreier Helden aus Kalevala-Land im Süden Finnlands berichtet, die sie bei ihrer Werbung um die schöne Nordlandjungfrau erlebten. Außerdem spielt ein zauberisches Gefäß mit der Bezeichnung "Sampo" eine wesentliche Rolle, um das es einen wilden Kampf auf hoher See gibt, bei dem es zerbrach. Doch seine geretteten Scherben bringen den Helden schließlich Glück. Der Inhalt dieses Epos ist außerordentlich spannend und wirkte auch in der deutschen Übersetzung noch sehr authentisch und ursprünglich, wozu jedoch die Vortragskunst der beiden Sprecher wesentlich beitrug.
(Rudolf Wesner)

10.01.2014

Sternsinger besuchen Gemeindeverwaltung

Zu Beginn ihrer Tour durch Murr und Steinheim besuchten die Sternsinger das Bürger- und Rathaus
Eine Gruppe von Sternsingern im Foyer des Bürger- und Rathauses

Ein besonders schönes Beispiel für ehrenamtliches, gemeinsames Engagement ist die Sternsingeraktion, bei der bundesweit Kinder als heilige drei Könige in den Gemeinden unterwegs sind, mit Liedern und dem Neujahrssegen den Menschen Freude bereiten und um Unterstützung für benachteiligte Menschen in aller Welt bitten. Auch die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde Steinheim - Murr sind wie in den vergangenen Jahren zu Beginn des Jahres 2014 in beiden Gemeinden unterwegs.
Zu Beginn ihrer Tour stattete eine besonders große Schar von ihnen der Murrer Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Torsten Bartzsch an der Spitze am 2. Januar 2014 im Bürger- und Rathaus einen Besuch ab und überraschte die Gemeindebediensteten mit ihrem Gesang und ihren Segenswünschen zum Jahresbeginn. Mehrere größere und kleinere Kaspar, Melchior und Balthasar samt ihren Begleitern erfreuten die Rathausmannschaft und erhielten einen Beitrag für die Spendenkasse.
Die diesjährige bundesweite Sternsingeraktion steht unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!". In diesem Jahr nimmt sie besonders alle Kinder in den Blick, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden. Doch nicht nur Kinder in Malawi profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Im Jahr 2012 konnte das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" insgesamt 2.699 Projekte in 121 Ländern unterstützen. Die Hilfe ist dabei so vielfältig wie die Bedürfnisse der Kinder. Insgesamt verteilten sich 59.838.437,60 Euro auf Projekte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, soziale Integration und Rehabilitation, Ernährung, Nothilfe, pastorale Aufgaben und anderes.
Bürgermeister Bartzsch erinnerte sich daran, dass er selber in seiner Jugend auch einige Jahre als Sternsinger unterwegs war und lobte die Kinder und Jugendlichen für ihren gemeinschaftlichen Einsatz für andere. Die Rathausbediensteten dankten den Sternsingern für ihren Besuch und für ihr Engagement und wünschten ihnen für ihre Aktion viel Zuspruch und Erfolg.

10.01.2014

Traditioneller Holzverkauf: Ein besonderes Erlebnis im Hardtwald

Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts) und Revierförster Jürgen Weis (mit Hut) bei der Holzversteigerung
Bürgermeister Bartzsch und Förster Weis vor Teiönehmern an einem Langholzpolter im Wald
So genannte „Naturfenster“ mit erläuternden Schrifttafeln richten den Blick auf bestimmte Einzelbäume oder Besonderheiten der Waldbewirtschaftung
Förster Weis erklärt den Teilnehmern ein aus Holz gefertigtes "Naturfenster"
Rote Würste und Glühwein vom DRK-Ortsverein beim geselligen Abschluss der Holzversteigerung
Teilnehmer am Bewirtungsstand des DRK-Ortsvereins

Eine genauso langjährige wie schöne Tradition ist jedes Jahr zwischen Weihnachten und Silvester der Brennholzverkauf im Hardtwald. Am Samstag, dem 28. Dezember 2013, um 10 Uhr war es wieder soweit und eine große Zahl Interessenten aus Murr und der näheren und weiteren Umgebung kamen zum Treffpunkt am Rohrtälesparkplatz. Etwa 200 Teilnehmer waren dabei, entweder um einen der Langholzpolter oder fertig gespaltenes Schichtholz zu erwerben oder um nur einmal die Atmosphäre einer Brennholzversteigerung im Wald mitzuerleben.
Revierförster Jürgen Weis und Bürgermeister Torsten Bartzsch versteigerten abwechselnd das vorbereitete Holz. Herr Weis ließ immer wieder Informationen und Wissenswertes über den Wald und seine Bewirtschaftung einfließen. Erfahrene Teilnehmer an der Holzversteigerung hatten das vorbereitete Holz schon vorher in Augenschein genommen und sich "ihren Wunschpolter" schon ausgewählt. Bei der Versteigerung hieß es dann taktisch vorgehen und das richtige Maß zwischen Abwarten und Bieten zu finden.
Am Ende konnten Weis und Schultes Bartzsch zufrieden feststellen, dass alles Holz verkauft werden konnte. Auch Gemeindekämmerer Albrecht Keppler hatte Grund zur Freude, denn der Erlös für die Gemeindekasse betrug knapp 20.000 Euro. Die Versteigerung konnte bei roten Würsten und Glühwein, die wie immer vom Murrer Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes angeboten wurden, ausführlich besprochen und kommentiert werden.

20.12.2013

Ortsbücherei startet die Onleihe

Viele haben schon darauf gewartet – nun ist es soweit: Die Leserinnen und Leser der Ortsbücherei Murr können ab 1. Januar 2014 kostenlos elektronische Medien über die Ortsbücherei ausleihen. Ab diesem Tag ist nämlich die Ortsbücherei Mitglied im Onleihe-Verbund Ludwigsburg.
Der Verbund, dem ab kommenden Jahr 20 Bibliotheken des Landkreises angehören, bietet an 7 Tagen in der Woche und rund um die Uhr sogenannte E-Medien, das sind E-Books, E-Audios, E-Videos und E-Papers, zum Ausleihen sprich: Herunterladen an. Dazu gehören neben Romanen und Sachbüchern für Erwachsene auch über 2000 Kinder- und Jugendbücher, zahlreiche Hörbücher und Hörspiele für Kinder, Sach- und Kindervideos, Musik und Zeitschriften und Zeitungen aller Art. Der Medienpool des Verbundes enthält inzwischen rund 25.000 Medien.
Die Medien werden auf den Computer oder ein mobiles Gerät geladen und lassen sich nach Ablauf der Leihfrist nicht mehr öffnen. Gebühren für Überziehung, Beschädigung oder Verlust gibt es hier nicht.
Der Nutzer findet die Onleihe über die Homepage der Gemeinde Murr auf der Seite der Ortsbücherei. Hier klickt man auf den „Findus-Internet-Katalog“. Dort findet man den roten Button der Onleihe, über den man das Portal öffnen kann. Hier findet man zahlreiche Hilfestellungen für Neukunden, die anzusehen unbedingt empfehlenswert ist. Die nötige Freeware zum Herunterladen auf das Lesegerät ist ebenfalls auf der Startseite des Onleihe-Verbundes verlinkt.
Voraussetzung für die Nutzung der Onleihe ist ein gültiger Leseausweis der Ortsbücherei. Der Nutzer gibt die 8-stellige Nummer seines Lesausweises ein (steht unter dem Barcode auf dem Ausweis). Passwort ist das Geburtsdatum (TTMMJJJJ ohne Zwischenpunkte) des Inhabers. Ein Leseausweis ist ebenfalls kostenlos und kann während der Öffnungszeiten gegen Vorlage des Personalausweises jederzeit ausgestellt werden.
Für Fragen steht Ihnen das Team der Ortsbücherei Murr gerne zur Verfügung.

13.12.2013

Senioren verbrachten schönen Nachmittag bei der Adventsfeier in der Gemeindehalle

Bürgermeister Torsten Bartzsch (am Rednerpult) begrüßt zahlreiche ältere Mitbürger zur Adventsfeier in der Gemeindehalle
Bürgermeister Torsten Bartzsch vor der voll besetzten Gemeindehalle am Rednerpult
Die Mitglieder des Gemeinderats und ihre Partner sorgten wieder für das leibliche Wohl der Gäste
Mitglieder des Gemeinderats beim Bewirten der Gäste
Der Chor der Lindenschule bei seiner Darbietung auf der Bühne
Die Kinder des Schulchores bei ihrer Darbietung auf der Bühne
Die Kapelle des Musikvereins Murr
Musiker des Musikvereins Murr beim Spielen auf der Bühne
Hans-Otto Oechsle unterhielt mit schwäbischen Geschichten
Mundartdicher Hans-Otto Oechsle auf der Bühne der Gemeindehalle

Einen rundum schönen und unterhaltsamen Nachmittag verbrachten am Sonntag des 1. Advents zahlreiche Seniorinnen und Senioren unseres Ortes auf Einladung des Gemeinderates bei der Adventsfeier in der Gemeindehalle. Bürgermeister Torsten Bartzsch zeigte sich bei der Begrüßung erfreut, dass so viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger dieser Einladung gefolgt waren.
Traditionell sorgten die Mitglieder des Gemeinderats mit ihren Partnerinnen und Partnern als aufmerksame Gastgeber für das leibliche Wohl der Gäste und ließen es vom duftenden Kaffee über leckere Kuchen und Torten bis hin zum Viertele an nichts fehlen, was gewünscht wurde.
Auch für ein buntes Unterhaltungsprogramm war gesorgt. Es wurde vom Chor der Murrer Lindenschule unter Leitung von Barbara Fröbel eröffnet. Aufmerksam verfolgten die Gäste in der Halle die Darbietungen der kleinen Sängerinnen und Sänger und applaudierten danach lebhaft. Pfarrer Thomas Nonnenmann von der evangelischen Kirchengemeinde sprach anschließend einige besinnliche Worte.
Die Blaskapelle des Musikvereins Murr bewies danach mit schwungvollen und melodiösen Melodien sehr zum Gefallen des Publikums ihr musikalisches Können. Nachdem Bürgermeister Torsten Bartzsch mit Unterstützung der Mitglieder des Gemeinderats die ältesten Besucherinnen und Besucher namentlich begrüßt und ihnen jeweils ein Präsent überreicht hatte, kam der Oberstenfelder Mundartdichter Hans-Otto Oechsle auf die Bühne und unterhielt das Publikum in der Halle mit originellen Geschichten und Anekdoten in heimatlicher schwäbischer Mundart.
Bürgermeister Torsten Bartzsch bedankte sich bei allen, die am Programm zur Unterhaltung und bei der Bewirtung der älteren Murrerinnen und Murrer mitgewirkt hatten. Der Nachmittag ging dann mit lebhaften und angeregten Unterhaltungen zu Ende und die Seniorinnen und Senioren haben wieder einmal einen schönen Adventsnachmittag in der Gemeindehalle erlebt.

13.12.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 10. Dezember 2013)

Zu seiner letzten planmäßigen Sitzung in diesem Jahr kam der Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch am Dienstag dieser Woche im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zusammen. Auf der Tagesordnung standen der Betriebsplan für den Gemeindewald für das Jahr 2014, weitere Auftragsvergaben für den Neubau des Mehrfamilienhauses am Kirchplatz und eine Bebauungsplan-Änderung im Gewerbegebiet.
Zu Beginn gab Bürgermeister Torsten Bartzsch bekannt, dass der Gemeinde Murr vom Landratsamt jüngst zwei Asylbewerber zur Unterbringung zugewiesen worden seien, für die in einem älteren Haus in der Ortsmitte Unterkünfte zur Verfügung gestellt wurden. Einer der beiden Asylbewerber sei bereits da, der zweite werde noch erwartet.

Betriebsplan für das Jahr 2014 für den Gemeindewald
Zu diesem Thema begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch in der Sitzung die Leiterin des Fachbereichs Forsten im Landratsamt Ludwigsburg, Frau Dr. Anja Peck, und den Revierförster des Forstreviers Forsthof, Jürgen Weis.
Frau Dr. Peck blickte auf das zu Ende gehende Jahr 2013 zurück und ging dabei auf die reichhaltigen und zum Teil lang anhaltenden Niederschläge ein. Zum Einen seien diese gut für das Wachstum und die Vitalität der Bäume gewesen, zum Anderen hätten sie wegen der aufgeweichten Böden die Holzernte erschwert und verzögert und auch unerwünschten Pflanzen wie Brombeeren zu einem verstärkten Wachstum verholfen. Was Schädlinge wie Borkenkäfer, Frostspanner, Eichenwickler und Eichenprozessionsspinner angehe, so hielt sich der Befall in diesem Jahr in Grenzen, muss jedoch auch 2014 genau beobachtet werden. Stürme und entsprechende Schäden habe es 2013 so gut wie keine gegeben, so Frau Dr. Peck. Die Erlöse aus dem Holzverkauf hätten sich in diesem Jahr besser als erwartet entwickelt. Auf dieser Grundlage könne man die Bewirtschaftung des Waldes im Jahr 2014 beruhigt angehen. Im kommenden Jahr werde auch die so genannte Forsteinrichtung erarbeitet, das ist die auf die kommenden zehn Jahre angelegte grundlegende Planung für die Waldbewirtschaftung, aus der die jährlichen Betriebspläne entwickelt werden. Oberster Grundsatz sei dabei das aus der Forstwirtschaft heraus entstandene Prinzip der Nachhaltigkeit.
Revierförster Jürgen Weis stellte den Mitgliedern des Ratsgremiums die Planung für den Murrer Gemeindewald im kommenden Jahr im Detail vor. Vorgesehen ist der Einschlag von 590 Festmetern Holz, etwas weniger als in den vergangenen Jahren. Außerdem seien die üblichen und notwendigen Maßnahmen der Jungbestandspflege, der Unterhaltung der Waldwege und der Schutz nachwachsender junger Eichen vor Verbiss geplant. In den Aufforstungsflächen auf der ehemaligen Obstanlage seien zum Teil rätselhafte Verluste von jungen Bäumen zu beobachten, denen man mit geeigneten Maßnahmen wie gezielte Nährstoffversorgung oder Bekämpfung des Mäusebefalls zu begegnen versuche.
Den für 2014 vorgesehenen Ausgaben von 34.010 Euro für Holzfällung und -aufarbeitung, Personal, Jungbestandspflege, Wegeunterhaltung und anderes stehen erwartete Einnahmen in Höhe von 32.400 Euro gegenüber, so dass das Haushaltsjahr 2014 nach der Planung mit einer "schwarzen Null" abschließen werde. Weis wies jedoch darauf hin, dass im Wald immer die Natur das letzte Wort habe und man den Verlauf des Jahres abwarten müsse.
Bürgermeister Torsten Bartzsch dankte zum Schluss dem Revierförster und den Waldarbeitern für die Arbeit im Murrer Gemeindewald und wies auf den am 28. Dezember 2013, 10 Uhr, stattfindenden, traditionellen Holzverkauf hin. Darauf stimmten die Ratsdamen und -herren dem Betriebsplan 2014 einstimmig zu.

Neubau des Mehrfamilienhauses "Quartier am Kirchplatz": Vergabe weiterer Arbeiten
Auf Vorschlag von Bürgermeister Torsten Bartzsch vergab der Gemeinderat die Arbeiten für weitere Gewerke für den Neubau eines Mehrfamilienhauses im "Quartier am Kirchplatz", um den weiteren zügigen Baufortschritt sicherzustellen. Im Einzelnen wurden die Aufträge für Bodenbeläge und Parkett, für Fliesen und Platten, für die Garagentore, für Kellertrennwände, für Malerarbeiten, die Schließanlage und für Schlosserarbeiten an die jeweils günstigsten Bieter vergeben. Nach Auskunft des Schultes liege man mit den Aufträgen genau im Kostenrahmen und werde voraussichtlich bei dem Bauprojekt in finanzieller Hinsicht eine "Punktlandung" erreichen.

Änderung der Bebauungspläne "Egarten I" und "Egarten III/Bottenäcker
Am 17. September 2013 hat der Gemeinderat auf Anregung des Landratsamtes Ludwigsburg mit dem Aufstellungsbeschluss eine Änderung der bestehenden Bebauungspläne "Egarten I" und "Egarten III/Bottenäcker" eingeleitet (s. diesen Bericht auf der Seite Info-Archiv). Mit der Änderung dieser beiden Bebauungspläne soll im Interesse der Rechtssicherheit für zwei Grundstücke eine Abweichung von der ursprünglich festgelegten "offenen Bauweise" ermöglicht werden, so dass dort - wie bereits in Bauanträgen geplant bzw. schon realisiert - auch Gebäude mit bis zu 150 Metern Länge möglich sind. Die Gemeindeverwaltung und das Verbandsbauamt Großbottwar haben einen Bebauungsplan-Entwurf erarbeitet, in dem diese Regelung aufgenommen ist und darüber hinaus noch die Regelung eines Pflanzgebots den tatsächlich vorhandenen Verhältnissen angepasst werden soll. Weil es sich bei dem betroffenen Areal um einen Innenbereich handelt, kann nach den Worten von Hauptamtsleiter Heinz Trautwein auf Ausgleichsmaßnahmen nach dem Naturschutzrecht und einen Umweltbericht für die Bebauungsplan-Änderung verzichtet werden. Die Mitglieder des Ratsgremiums stimmten dem Entwurf einstimmig zu, der nun für einen Monat öffentlich ausgelegt wird.

29.11.2013

Umstellung des Lastschrifteinzugs vom Einzugsermächtigungsverfahren auf das SEPA-Basislastschriftverfahren

Mit Einführung der neuen Zahlungsverkehrsrichtlinien treten Vorschriften in Kraft, die sich auf das bisherige Abbuchungsverfahren auswirken.
Die Gemeinde Murr wird zum 1. Dezember 2013 auf das SEPA-Basislastschriftverfahren umstellen. Bürger/-innen, die der Gemeinde Murr eine Einzugsermächtigung erteilt haben, erhalten ab der nächsten Woche ein Schreiben, indem über die Änderungen informiert wird. Die Umstellung wird komplett über die Gemeinde Murr erfolgen. Von den Bürger/-innen ist grundsätzlich nichts weiter zu unternehmen.
Fragen zur Umstellung sowie zum Informationsschreiben beantwortet die Gemeindekasse Murr (Telefon: 07144/2699-41 / E-Mail-Adresse: mueller@murr.kdrs.de).

29.11.2013

Gemeindemitarbeiter Gerd Müller 50 Jahre im öffentlichen Dienst

Gerd Müller (Mitte) wurde von Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler (rechts) für 50 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Gerd Müller mit Urkunde, Kämmerer Albrecht Keppler

Das seltene Jubiläum von 50 Jahren im öffentlichen Dienst konnte in dieser Woche Gerd Müller, Mitarbeiter beim Bürgermeisteramt Murr, begehen. Er erhielt dafür aus den Händen von Bürgermeister Torsten Bartzsch eine von Ministerpräsident Winfried Kretschmann unterzeichnete Urkunde, mit der ihm für die jahrelange treue Pflichterfüllung bei öffentlichen Dienstherren gedankt wird. Der Schultes bedankte sich auch im Namen der Gemeinde mit einem Weinpräsent bei Herrn Müller.
Gerd Müller ist seit 19 Jahren bei der Gemeinde Murr als Gemeindevollzugsbediensteter beschäftigt und sorgt in dieser Funktion hauptsächlich dafür, dass Verkehrsregeln in Murr - hauptsächlich für den ruhenden Verkehr - Beachtung finden, aber auch dafür, dass ausstehende Zahlungen und Mahngebühren erhoben werden. Der gelernte KFZ-Schlosser, der aus Hessen stammt, begann seine Laufbahn im öffentlichen Dienst beim Bahnbetriebswerk Gießen und hat dort später auch eine Ausbildung für den mittleren Beamtendienst durchlaufen. Daran schloss sich eine Zeit als Werkmeister bei der Bundesbahntochter "DB Bahnbus" an, bevor er 1978 in gleicher Funktion zum Kraftwagen-Betriebswerk Stuttgart wechselte. Anschließend übernahm Gerd Müller bei der Außenstelle Ludwigsburg die Aufgaben eines Fahrmeisters und organisierte dort bis März 1994 den gesamten Bus- und Containerverkehr. Nachdem er im März 1994 aus den Bahndiensten ausgeschieden ist, trat er am 1. April 1994 den Dienst als Vollzugsbediensteter bei der Gemeinde Murr an.
Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dankten Herrn Müller für die lange Dienstzeit und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute und Gesundheit.

29.11.2013

Weihnachtsbäume im Ort künden von der beginnenden Adventszeit

Die Aufstellung des großen Weihnachtsbaums auf dem
Mitarbeiter des Buahofs richten den Weihnahctsbaum vor dem Bürger- und Rathaus auf

Der November 2013 geht seinem Ende entgegen und das bedeutet auch in diesem Jahr: Die Advents- und Vorweihnachtszeit beginnt und der Jahreswechsel rückt immer näher. In dieser Zeit ist der Glanz von Lichtern besonders wichtig und so werden landauf, landab wieder Gärten, Plätze und Häuser geschmückt und Lichterketten an Gebäuden und Bäumen angebracht. Eine besonders schöne Tradition in dieser Zeit ist es, dass auch in unserer Gemeinde besondere Gebäude und Plätze weihnachtlich geschmückt werden und in der dunklen Winterzeit heimelig beleuchtet sind.
So haben die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs um Bauhofleiter Heinz Nübel die Weihnachtsbeleuchtung rund um den Dorfplatz kontrolliert und schadhafte Birnen ausgetauscht und vor wenigen Tagen rechtzeitig vor dem bevorstehenden 1. Advent wieder einen großen Weihnachtsbaum vor dem Bürger- und Rathaus aufgestellt. Diese Arbeit erfordert vom Team des Bauhofs immer wieder viel Geschick, Erfahrung und Umsicht, denn der große Baum muss mit schwerem Gerät standsicher und senkrecht aufgestellt werden. Auch an der Gemeindehalle und an anderen Stellen im Ort haben die Gemeindearbeiter für Adventsschmuck gesorgt.
Der große Baum am Dorfplatz vor dem Bürger- und Rathaus wurde auch in diesem Jahr wieder von einem Einwohner der Gemeinde gespendet, so wie auch andere Weihnachtsbäume, die unsere Gemeinde jetzt schmücken, von Privatleuten stammen. Die Gemeinde bedankt sich auf diesem Weg bei allen ganz herzlich, die ihre Nadelbäume für den weihnachtlichen Schmuck unseres Ortes zur Verfügung gestellt haben. Ihre Spenden tragen wesentlich dazu bei, dass sich unser Ort in der Vorweihnachtszeit im jahreszeitlich passenden Schmuck präsentieren kann.
Falls auch Sie im Jahr 2014 einen Weihnachtsbaum spenden möchten, so melden Sie sich bitte bei Frau Laidig im Rathaus unter der Telefonnummer 2699-0.

22.11.2013

Reges Interesse an Bürgerinformationsveranstaltung

Voll besetzt war der Bürgersaal bei der Bürger-informationsveranstaltung
Gäste im Bürgersaal mit Blick auf die Leinwand

Der voll besetzte Bürgersaal zeigte am Donnerstag, 14. November 2013, das rege Interesse der Murrerinnen und Murrer an der Bürgerinformationsveranstaltung, zu der Bürgermeister Torsten Bartzsch eingeladen hatte. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger, darunter etliche Mitglieder des Gemeinderats, waren gekommen, um sich über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen der Gemeinde und insbesondere die Ortskernsanierung zu informieren.
Bürgermeister Torsten Bartzsch freute sich über die gute Resonanz und gab den Anwesenden nach der Begrüßung einen Überblick über die Maßnahmen, Projekte und Entwicklungen in Murr in der jüngsten Vergangenheit. Er ging dabei unter anderem auf die laufenden Baumaßnahmen, die Errichtung von Urnengräbern mit Stelen im Alten Friedhof, den Ausbau der Kinder- und Schüler-Betreuung in den letzten Monaten, die Arbeit des Jugendhauses, den Abschluss neuer Konzessionsverträge für die Strom- und Gasversorgung, Maßnahmen der Gemeinde im Bereich des Umwelt- und Landschaftsschutzes, die Leistungsschau Anfang September, die Erweiterung und Sanierung des Umkleidegebäudes des SGV Murr und die Erweiterung der Garagen am DRK-Vereinsheim "Alter Bahnhof" sowie die Einführung von Internet-Dienstleistungen bei der Ortsbücherei Murr ein.
In einem Ausblick auf die nahe Zukunft nannte Bartzsch unter anderem weitere Baumaßnahmen und -projekte in der Ortsmitte und die fällige Sanierung von Gemeindegebäuden, die Sanierung und Fertigstellung von Straßen, Überlegungen zur künftigen Nutzung leer stehender Räume im Schulgebäude und zur Zukunft der Wärmehalle im Freibad "Wellarium", und ging auf den Wechsel im Hauptamt der Gemeinde (Ruhestand von Herrn Trautwein nach 42 Jahren und 2 Monaten und Nachfolge von Frau Keller), die Anschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Feuerwehr und das für den 13. und 14. September 2014 vorgesehene Dorfplatzfest ein.
Der Schultes übergab anschließend das Wort an Gabriele Siegele und Sabine Morar vom Sanierungsberater der Gemeinde, der "LBBW Immobilien Kommunalentwicklung". Siegele erläuterte, was sich in den beiden bisherigen Verfahren zur Ortskernsanierung in Murr (1984 bis 1998 und 2002 bis 2013) getan hat: Schaffung der neuen Ortsmitte mit Bürger- und Rathaus, Dorfplatz und Wohn- und Geschäftshäusern, Umgestaltung und Verkehrsberuhigung der Ortsdurchfahrt, Schaffung neuen Wohnraums und von Gewerbeobjekten im innerörtlichen Bereich (unter anderem im Quartier an der Hardtlinde, im Bereich Mühlgasse 2 bis 6, im Quartier am Kirchplatz und Grundstücken im Mittleren Gässle). Dabei habe die Gemeinde, so Frau Siegele, durch weit vorausschauenden Grunderwerb viel zur Modernisierung und Weiterentwicklung des Ortskerns beigetragen; man könne von einem "Murrer Modell" sprechen. Viele private Maßnahmen zur Erneuerung vorhandener Wohngebäude und Schaffung neuen Wohnraums nach Abbruch alter Gebäude seien durch die Ortskernsanierung angestoßen, gefördert und ermöglicht worden, so Siegele, und zählte beeindruckend viele Beispiele dafür auf. Insgesamt 21 neue, zeitgemäße Wohnungen seien unter dem Strich durch die Ortskernsanierung bislang geschaffen worden.
Hauptamtsleiter Heinz Trautwein lieferte ergänzend dazu einige Zahlen über die finanziellen Dimensionen des Sanierungsverfahrens "Ortskern Murr II" (2002 bis 2013). So habe die Gemeinde für Grunderwerb gut 2,61 Millionen Euro ausgegeben. Hinzu kamen Posten für die vorbereitenden Untersuchungen, notwendige Bebauungspläne, den Umbau der Hindenburgstraße, Gebäudeabbrüche und Förderung privater Modernisierungen, so dass die Gemeinde insgesamt bislang ca. 4,71 Millionen Euro für die Ortskernsanierung ausgegeben hat. Dem standen Einnahmen aus Zuschüssen des Landes, durch erfolgte oder künftige Grundstückserlöse und von der Gemeinde selber in Höhe von rund 5,81 Millionen Euro gegenüber. Der rechnerische Überschuss von rund 1,09 Millionen Euro bildet die Grundlage für den vom Land zugesagten Förderrahmen des neuen, in Vorbereitung befindlichen Sanierungsverfahrens "Ortskern Murr III", für das bereits die gesetzlich vorgeschriebenen "Vorbereitenden Untersuchungen" angelaufen seien.
Über diese und die genaue Abgrenzung des neuen Sanierungsgebietes informierte anschließend Sabine Morar von der "LBBW Immobilien Kommunalentwicklung". Die Eigentümer von Immobilien dort sind zu der Informationsveranstaltung eigens eingeladen worden. Für sie, so Bürgermeister Torsten Bartzsch zum Abschluss, werde am 12. Dezember 2013 auch noch eine spezielle Informationsveranstaltung in Form eines "Bürgercafés" durchgeführt, bei dem im Rahmen einer Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Gemeinde in zwangloser Atmosphäre möglichst viele Anregungen gesammelt werden sollen.
Nachdem zum Abschluss noch einige Fragen von Zuhörern vom Schultes beantwortet worden waren, bedankte sich Bartzsch bei den Gästen für ihr Kommen und ihr Interesse und lud noch zu einem kleinen Imbiss und Umtrunk ein.

18.11.2013

Barbara Enderle 25 Jahre im Dienst der Gemeinde

Barbara Enderle (Mitte) erhält für 25 Jahre Dienst bei der Gemeinde eine Urkunde und einen Blumenstrauß von Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) und Kämmerer Albrecht Keppler (rechts)
Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch mit Urkunde, Barbara Enderle mit Blumenstrauß und Kämmerer Albrecht Keppler

Anfang November konnte die Gemeinde-Mitarbeiterin Barbara Enderle ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Murr begehen. Dafür erhielt sie von Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler eine Urkunde und einen Blumenstrauß.
Bartzsch bedankte sich bei Frau Enderle für die lange Treue zum Arbeitgeber Gemeinde und die während der 25 Jahre geleisteten treuen Dienste und engagierte Pflichterfüllung.
Frau Enderle war 1988 mit ihrer Familie nach Murr gekommen und hat zunächst als Hausmeisterin die damaligen Schulräume in der Zeppelinstraße betreut und dort für Sauberkeit gesorgt. Nach Fertigstellung der Schulhauserweiterung am Lindenweg wechselte sie im Frühjahr 1994 in das neue Schulhaus und verstärkt dort seitdem das Team um das Hausmeister-Ehepaar Saar und setzt sich für Sauberkeit und Ordnung in der Schule und der Gemeindehalle ein.
Frau Enderle erinnerte sich anlässlich ihres Dienstjubiläums an die Zeit, als sie nach Murr gekommen ist, und dankte der Gemeinde für die schnelle Möglichkeit, Arbeit zu bekommen. Auch zeigte sie sich gegenüber ihren früheren Nachbarn und Kollegen für vielfältig geleistete Hilfe in den ersten Wochen und Monaten in Murr sehr dankbar. Diese vielfältige Unterstützung habe es sehr erleichtert, in Deutschland und in Murr Fuß zu fassen und schnell heimisch zu werden.

15.11.2013

Ortsbücherei verleiht Energie-Messgerät

Energie-Messgerät

Möchten Sie wissen, wieviel Strom Ihre neue Kaffeemaschine oder der DVD-Spieler brauchen oder wieviel Strom das Aufladen des Handys kostet? Das können Sie mit dem Strom-Messgerät herausfinden, das die Ortsbücherei als eine von 1000 Bibliotheken bundesweit zur Ausleihe zur Verfügung stellt.
Um Quellen für unnötigen Stromverbrauch z. B. durch Standby-Schaltungen, die jährlich Kosten von geschätzten 5 bis 6 Milliarden Euro verursachen, und besonders stromintensive Geräte aufzuspüren, hat das Bundesumweltamt den bundesdeutschen Bibliotheken kostenlos Energiemessgeräte zum Verleihen zur Verfügung gestellt. Neben dem Messgerät beinhaltet das Paket ein Verlängerungskabel mit An- und Ausschalter und eine Bedienungsanleitung.
Das Messgerät wird zwischen Steckdose und Elektrogerät eingesteckt und zeigt an, ob beispielsweise Geräte auch im ausgeschalteten Zustand Stom verbrauchen. Tipps zum Strom- bzw. Energieeinsparen finden Sie auf der Homepage Ihres Energieversorgers, unter www.umweltbundesamt.de oder unter www.no-energy.de.

15.11.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 12. November 2013)

In der turnusmäßigen öffentlichen Sitzung, zu der sich der Murrer Gemeinderat am Dienstag, dem 12. November 2013, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses traf, standen ein Bericht über die Arbeit des Jugendhauses "Magnet", die Erweiterung des Mini-Kindergartens und der Essensversorgung in der Schulkindbetreuung sowie Erläuterungen zum so genannten "Ökokonto" der Gemeinde auf der Tagesordnung.

Bericht über das Jugendhaus "Magnet"
Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte in der Sitzung die beiden Sozialpädagogen der Gemeinde im Jugendhaus "Magnet", Ulrich Harsch und Heike Betzler. Betzler ist seit Juli 2013 in den Diensten der Gemeinde und ist als weibliche Mitarbeiterin im Jugendhaus Nachfolgerin der früheren Jugendhausleiterin Melanie Seltmann, die Anfang dieses Jahres zur Schulsozialarbeit in Schwieberdingen gewechselt war.
Ulrich Harsch berichtete denn auch von einem Jahr mit vielen Veränderungen, die den Betrieb im Jugendhaus 2013 geprägt hätten. Er habe nach dem Weggang von Frau Seltmann wieder die Leitung des Jugendhauses übernommen und mit Heike Betzler eine kompetente, erfahrene und engagierte Kollegin zur Seite.
Durch den Abbruch verschiedener alter Gebäude und begonnene Neubauten im Quartier um die Peterskirche ändere sich das Umfeld des Jugendhauses. Harsch stellte fest, dass die Einzelgespräche mit Jugendlichen oder auch Eltern stark zugenommen hätten und bei vielen ein enormer Gesprächsbedarf bestehe. Dies brauche viel Zeit.
Dies wurde auch von Heike Betzler bestätigt. Das Murrer Jugendhaus sei eines der meistbesuchten in der Umgebung und die Besucher kommen aus allen Schularten. Auch die Altersspanne sei mit 9 bis 18 Jahren sehr groß.
Eventuellen Bedenken der jetzigen und zukünftigen Nachbarn wegen des Aufenthaltes von Besuchern im Freien um das Jugendhaus versuche man schon im Vorfeld aktiv durch Gespräche zu begegnen.
Im Bericht der beiden Jugendhaus-Mitarbeiter kam auch die Ausstattung und Bausubstanz der Räume zur Sprache. In der Küche, bei den Türen und auch im Hinblick auf eine Werkstatt seien Verbesserungen wünschenswert.
Von den Mitgliedern des Gemeinderats und Bürgermeister Torsten Bartzsch wurde die Notwendigkeit des Jugendhauses betont; viele Kinder und Jugendliche finden hier ein Stück Heimat. Die Arbeit der Sozialpädagogen, auch in Verbindung mit der Schule, sei ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Angebote für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde. Das Gremium war sich einig, dass alsbald über die Ausstattung und eventuell auch über den Standort des Jugendhauses beraten werden soll.

Erweiterung des Mini-Kindergartens
Seit Herbst 2005 besteht der so genannte Mini-Kindergarten am Mühlweg für Kinder ab 2 Jahren. Mit Eröffnung des neuen Kinderhauses "Regenbogen" ist er in einen der neuen Gruppenräume des Neubaus eingezogen. Nachdem sich der Mini-Kindergarten dort etabliert hat, soll er nun als offizielle dritte Gruppe des Kinderhauses geführt werden, so der Vorschlag von Bürgermeister Torsten Bartzsch. In diesem Zusammenhang sollen die bisherigen Öffnungszeiten von 3 Stunden an drei Tagen auf 3,5 Betreuungsstunden an drei Tagen erweitert werden. Der bisherige Elternbeitrag von 65 Euro solle deshalb auf 70 Euro pro Monat angepasst werden, so der Schultes.
Die Ratsmitglieder begrüßten diesen Vorschlag zur Erweiterung des Betreuungsangebots in Murr und stimmten ihm einstimmig zu.

Erweiterung der Essensversorgung in der Schulkindbetreuung
Seit diesem Schuljahr gibt es an der Lindenschule eine eigenständige Ganztagesbetreuung für Grundschüler; die Kinder werden von Montag bis Donnerstag vor dem Unterricht von 7 Uhr und danach bis 17 Uhr betreut. Auch die Betreuungszeiten der verlässlichen Grundschule wurden zum gleichen Zeitpunkt nach Schulschluss auf 14 Uhr erweitert, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch berichtete.
Mehrere Eltern von Kindern, die dort betreut werden, wünschen, dass diese wie die Kinder in der Ganztagesbetreuung ein warmes Mittagessen in der "Tennis-Academy" am Lindenweg bekommen. Gleichzeitig, so der Schultes weiter, soll auch im Rahmen der Ferienbetreuung ab den Faschingsferien ein Mittagessen angeboten werden. Als Unkostenbeitrag für dieses Essen schlug Bartzsch einen Betrag von 4 Euro vor; die Gemeinde trage zum Essen einen Zuschuss bei.
Von den Mitgliedern des Gemeinderats wurden diese Vorschläge zur Erweiterung des Betreuungsangebots begrüßt und der vorgeschlagene Essenspreis als angemessen bezeichnet. Gelobt wurden auch die Partner, die ein gutes ausgewogenes Essensangebot für die Murrer Kinder gewährleisten.

Ökokonto
Auf Bitte von Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte Hauptamtsleiter Heinz Trautwein das von der Gemeinde geführte Ökokonto für Maßnahmen zum Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft und die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür. Auf dem Ökokonto können Ausgleichsmaßnahmen auch schon vor tatsächlichen Eingriffen quasi "angespart" und mit später realisierten Bauplanungen (zum Beispiel für Straßen- oder Gewässerprojekte und für Bebauungspläne) "verrechnet" werden. Nach Trautweins Worten gebe es zum Einen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach dem Naturschutzrecht und zum Anderen solche nach dem Baugesetzbuch für die Neuplanung von Baugebieten in Bebauungsplänen.
Während die naturschutzrechtlichen Maßnahmen detailliert bewertet würden, der Zustimmung der Naturschutzbehörde bedürfen und auch gehandelt werden dürften, gebe es für Maßnahmen nach dem Baugesetzbuch keine so strengen Vorgaben. Da es in Murr Eingriffe in Natur und Landschaft lediglich aufgrund von Bebauungsplänen gebe, sei es nicht notwendig, so Trautwein, ein Ökokonto nach der sehr aufwändigen Ökokonto-Verordnung auf der Grundlage des Naturschutzrechts zu führen; die einfachere Variante des Ökokontos nach dem Baugesetzbuch reiche für Murr aus. Das Landratsamt als Naturschutzbehörde habe diesem Vorgehen zugestimmt.
Trautwein nannte als Beispiel für Ausgleichsmaßnahmen in Murr vor allem die Aufforstung der ehemaligen Obstanlage am Talhang der Murr. Diese konnte bereits unter anderem als Kompensation für die Neubaugebiete "Langes Feld VI" oder die vor kurzem erfolgte Asphaltierung eines Feldweges im Bereich der Honatskelter herangezogen werden.

15.11.2013

„Kreuz & Quer“ im Kleinen Saal

Szenenbild mit den beiden Clowns des Theaters "Kreuz & Quer"

Am Donnerstag, dem 7. November 2013, hatte die Ortsbücherei alle Vorschulkinder unserer Kindergärten zu einem Theaterstück des Kindertheaters "Kreuz & Quer" eingeladen. Da die zwei Clowns, im wirklichen Leben Rainer Besel und Esther Krause-Paulus genannt, sich nicht einigen konnten, ob das Märchen Aschenputtel oder Aschenbrödel heißt, nannten Sie das Stück "Das Aschenputtelbrödel".
Grimm hat Essen gekocht, eine Suppe mit Erbsen und Linsen. Aber Gebrr mag keine Erbsen und Linsen. Sie möchte irgendwas mit Nudeln in Tomatensoße. Und schon ist der Krach vorprogrammiert.
Es dauert eine Weile, bis sich Grimm erweichen lässt und sie sich einigen. Sie isst die Suppe, wenn Grimm ihr ein Märchen vorliest und sie die Prinzessin sein darf. Da die Rolle ihr aber stellenweise nicht behagt, da alle, die Stiefmutter und Stieftochter, so gemein zu ihr sind, darf sie auch mal der Prinz sein.
Die Requisiten werden alle der aufgebauten Küche entwendet. Da wird aus der Schürze die Haube der Stiefmutter, aus dem Sieb die Krone des Prinzen, das Wischtuch wird zum Ballkleid, die Sprühflasche zum Zepter, die Knoblauchkette zum Geschmeide und der Wischmop wird zum langen blonden Haar.
Schlussendlich besteht das Hochzeitsessen aus Nudeln in Tomatensoße und alle sind glücklich und zufrieden.
Zufrieden waren auch die Kinder und die Erzieherinnen. Sie hatten viel Spaß und haben viel gelacht über unsere beiden Clowns.

08.11.2013

Kindergarten und Diabetes Typ 1?

Von links: Erzieherinnen Olga Kretzchamr und Katja Börkircher und Kindergartenkind

Für Katja Börkircher und Olga Kretzchmar kein Problem!

"Ihr Sohn hat Diabetes Typ 1 - er muss sein Leben lang Insulin spritzen!" Diese niederschmetternde Diagnose bekamen wir im August 2012. Unser Sohn Phil-Jannik war zu diesem Zeitpunkt gerade mal 3,5 Jahre alt.
4 Mal am Tag Insulin spritzen, 10 Mal am Tag Blutzucker messen - Schock, Unsicherheit,Wut, Traurigkeit und vor allem Zukunftstangst.....ein Wechselbad der Gefühle.
Voll mit diesen Emotionen ging ich letzten September am 1. Kindi-Tag nach den Sommerferien zu unseren Erzieherinnen Katja und Olga. Ich weinte, als ich von Phils Erkrankung erzählte. Mit Mitgefühl und Anteilnahme fragten sie mich nur: "Was müssen wir tun, was müssen wir beachten?" Diesen Moment und diese Worte werde ich wohl nie vergessen. Sie gaben mir Hoffnung, dass Phil bald wieder in seinen geliebten Kindi gehen kann und für ihn wieder ein Stück mehr Normalität gegeben ist.
Noch in der selben Woche wurden Katja und Olga von unserer Diabetesberaterin aus dem Klinikum Ludwigsburg im Umgang mit der Erkrankung geschult und Phil konnte direkt im Anschluss wieder am Kindi-Geschehen teilnehmen. Mein Mann und ich besuchten mehrmals den Morgenkreis im Kindi und erzählten den anderen Kindern von Phils Erkrankung. Die Kinder waren von Anfang an aufgeschlossen und wissbegierig und schauen auch heute noch interessiert beim Blutzuckermessen zu.
Katja und Olga haben sich engagiert und motiviert mit dieser chronischen Stoffwechselerkrankung auseinandergesetzt. Blutzuckermessen ist für Katja zum Alltag geworden. Über- und Unterzucker wird mit großer Sorgfalt behandelt und wir stehen in sehr engem Kontakt miteinander.
Im April diesen Jahres bekam Phil eine Insulinpumpe. Auch diese neue technische Herausforderung wurde von Katja selbstverständlich angenommen. Nach einer Einführung in die Pumpen-Technik bedient Katja die Insulinpumpe selbständig. Sie gibt für Phils Vesper, ein Stück Geburtstagskuchen, Plätzchen oder die leckeren Kleinigkeiten an den Kochtagen die entsprechende Menge an Insulin über die Pumpe ab.
Wir wissen, dass dieses Engagement und diese Hilfestellung nicht selbstverständlich sind und genau deshalb wissen wir dieses Glück auch besonders zu schätzen. Wir danken Katja und Olga von ganzem Herzen für die tolle Betreuung, das Engagement und ihre Hilfe im Diabetes-Alltag.
Herzlichst Ihre Familie Heike und Ingo Steck mit Ben und Phil
P.S.: Betroffene Eltern und Angehörige finden Hilfe bei der Stiftung Dianino und der Selbsthilfegruppe der Sweet-Kids in Ludwigsburg.
Am 14. November ist Welt-Diabetes-Tag!

08.11.2013

Kindergarten-Elternbeirat im Kindergartenjahr 2013/2014

In den vergangenen Wochen wurden für jede Kindergartengruppe aus der Mitte der Eltern jeweils ein Mitglied und ein stellvertretendes Mitglied für den Elternbeirat gewählt. Der Elternbeirat hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit im Kindergarten zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Elternhaus und Träger zu fördern.
Als Mitglieder und stellvertretende Mitglieder des Elternbeirats wurden für die Kindergärten und für das Kinderhaus folgende Personen gewählt:

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Börkircher:
Frau Stephanie Peter, Gottlieb-Daimler-Str. 29, Tel. 13 06 96 1
Frau Svenja Arnold, Brahmsweg 1, Tel. 33 42 32 9

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Klingenberg:
Frau Diana Friedrich, Schillerstr. 24, 71711 Murr, Tel. 26 10 17 5
Frau Wanda Krauß, Blankensteinstr. 1, 71711 Murr, Tel.99 87 12 8

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Gravenhorst:
Frau Corinna Schmiedt, Hindenburgstr. 74, 71711 Murr, Tel. 16 04 27 0
Frau Irmgard Brokop, Götzenbergweg 1, 71711 Murr, Tel. 27 82 52

Kindergarten Lindenweg - Gruppe Blank:
Frau Kathleen Jeschke, Schillerstr. 7, 71711 Murr, Tel. 33 42 33 5
Frau Kathleen Bertram, Steinäckerstr. 27/1, 71711 Murr, Tel. 13 02 06 2

Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Jurka:
Frau Melanie Ziegler, Flößerweg 1, 71711 Murr, Tel. 89 46 80
Antje Rupp, Dorfweg 30, 71711 Murr, Tel. 89 46 30

Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Wallner-Gerlach:
Frau Heidi Forte, Brückenstraße 15, 71711 Murr, Tel. 0172/8966419
Bianca Hermann, Harzbergweg 3/1, 71711 Murr, Tel. 13 02 99 8

Kindergarten Murrer Strolche - Gruppe Buchstab:
Frau Corina Corvino-Seitz, Lerchenweg 6/1, 71711 Murr, Tel. 81 62 50 0
Frau Stephanie Fischle, Neuer Weg 29, 71711 Murr, Tel. 33 44 31 4

Kindergarten Pfarrgasse - Gruppe Eschl:
Frau Stefanie Jaschke, Lagauer Weg 15, 71711 Murr
Frau Susanne Köpf, Bottenäckerstraße 11, 71711 Murr
Frau Sandra Sommer, Riedstraße 23, 71711 Murr

Kindergarten Pfarrgasse - Gruppe Waldbüßer:
Frau Giusi Sombetzki, Dorfweg 17, 71711 Murr

Kinderhaus Regenbogen - Gruppe Nägele:
Frau Sabine Retter, Heerweg 33, 71717 Beilstein
Frau Irene Bach, Gottlieb-Daimler-Straße 31, 71711 Murr

Kinderhaus Regenborgen - Gruppe Zimmermann:
Frau Stephanie Siebert, Murrgässle 3, 71711 Murr
Frau Sabine Happold, Burgunderstr. 7, 71711 Murr

08.11.2013

Eiserne Hochzeit von Herta und Gerhard Heß

Von links: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Herta Heß und Gerhard Heß

Am 6. November 2013 konnte das Ehepaar Herta und Gerhard Heß das seltene Fest der Eisernen Hochzeit feiern.
Bürgermeister Torsten Bartzsch überreichte ihnen anlässlich ihres Ehrentages einen Geschenkkorb der Gemeinde. Ebenso konnte er eine Urkunde des Ministerpräsidenten und die Glückwünsche des Landrats überbringen. Sogar vom Bundespräsidenten erhielten die Jubilare ein Glückwunschschreiben.
Frau Heß ist in Steinheim geboren und aufgewachsen. Im Ort begegneten sich die beiden Jugendlichen immer wieder und kamen sich dann beim Tanzen näher. Die Hochzeit fand vor 65 Jahren in der Steinheimer Martinskirche statt. Seit 1977 wohnen sie in Murr.
Wir wünschen dem Ehepaar Heß weiterhin alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen im Kreise der Familie.

08.11.2013

Abstrakte Bilder mit ruhevollem oder meditativem Ausdruck

Ausstellung mit Werken von Sylke Alma Klopsch und Annerose Lechner im Bürger- und Rathaus

Im Bürger- und Rathaus Murr öffnen sich für Besucher und Gemeindemitarbeiter "Lichtblicke", wie der Titel einer Ausstellung mit Werken der Malerinnen Sylke Alma Klopsch aus der Nähe von Pforzheim und Annerose Lechner aus Ludwigsburg verrät. Sie sind Mitglieder des Verbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg, Region Ludwigsburg, (VBKW). In Zusammenarbeit mit diesem veranstaltet das Kulturamt der Gemeinde Murr die bis zum 19. Januar 2014 gezeigte Präsentation zeitgenössischer Kunst aus unserer Region.
Am Sonntag, 3. November 2013, wurde die Ausstellung von Bürgermeister Torsten Bartzsch eröffnet, der in der Begrüßung der etwa 100 Besucherinnen und Besucher der Vernissage seine Freude zum Ausdruck brachte, dass Sylke Alma Klopsch und Annerose Lechner mit ihren farben- und formenreichen Bildern Anregungen zu eigenen Interpretationen bei den Betrachtern auslösen können. In die Werke führte gewohnt sachkundig und fundiert die Kunsthistorikerin Monika Will M. A. aus Leonberg ein.
Musikalisch beschwingt und unbeschwert umrahmte das von der mit elegantem Bogenstrich musizierenden Geigerin Katharina Wibmer geleitete Ensemble "Rózsák", dem auch die ambitionierten Musikerinnen Petra Jänsch, Monika Nuber und Sigrun Kilger angehören. Sie spielten Folklore aus den Balkanländern, aber auch Melodien der Roma und Sinti und unterhielten die Vernissagenbesucher auf hohem musikalischen Niveau.
Im Foyer und im Obergeschoss des Bürger- und Rathauses sind Werke beider Künstlerinnen zu sehen. Einige davon wurden hoch über den Köpfen der Besucher an den Wänden entlang der Empore gehängt. Sie vermitteln erste Eindrücke vom subtilen Malstil von Sylke Alma Klopsch und Annerose Lechner. Beide bewegen sich im Bereich der abstrakten Malerei und entfalteten darin jede für sich einen sehr individuell geprägten Stil.
So fällt beispielsweise an den Exponaten von Sylke Alma Klopsch auf, dass die 1943 in Kiel geborene Künstlerin vorzugsweise die selten angewandte Technik der Emaillemalerei nutzte, um auf diese Weise kleinformatige Werke zu gestalten, die mit ihren kraftvoll leuchtenden, zugleich mit Glanz schimmernden Farben ansprechen. Auf Kupferplatten ließ sie diese Arbeiten entstehen, die einen ruhevollen Ausdruck vermitteln. Dagegen wirken die mit Acrylfarben und in Mischtechniken geschaffenen Bilder bewegter, zumal die Malerin in die mit sanften, zarten Farben angelegten Flächen vital bewegte grafische Elemente in hellen Nuancen einfügte. Gelegentlich ritzte sie die Flächen allerdings auch vorsichtig ein, wodurch gleichfalls eine feine Liniatur sichtbar wurde. In anderen, als Collagen gestalteten Bildern malte Sylke Alma Klopsch schmale, aufstrebende schwarze oder weinrote Formen, die den Vorgang des Wachsens in der Natur symbolisieren. Bildflächen strukturierte die Künstlerin immer wieder auch mit akkurat eingefügten, differenziert farbigen rechteckigen Formen.
Annerose Lechner wurde 1950 in Leipzig geboren und blickt, ähnlich wie ihre Kollegin Sylke Alma Klopsch, auf eine lange Reihe von Ausstellungen in unserer Region und in vielen Teilen Deutschlands zurück. Sie wandte neben der Acrylmalerei auch verschiedene weitere Techniken an, beispielsweise die Collage oder Frottage und sie beherrscht zudem die Druckgrafik in Form des Farbholzdrucks perfekt. Sie bevorzugte für ihre abstrakten, zum Teil auch großformatigen Bilder helle und lichte Farben, die sie jedoch in beachtlicher Souveränität überaus nuancenreich einzusetzen vermochte. Pigmente wählte die Künstlerin gleichfalls zur Gestaltung von Bildern. Die von Annerose Lechner artikulierte Formensprache ist vielfältig, weil in ihren Bildern häufig klare Gliederungen der Flächen auffallen, in einigen Werken aber auch Emotionalität zutage trat, von der sich die Künstlerin bei der Schaffung ihrer Werke offenbar leiten ließ. Kunstvoll ist überdies die Vermengung verschiedenartiger Techniken, etwa der Collage mit dem Holzdruck, oder indem sie Wachs mit Acrylfarben zur Bildschöpfung einsetzte. Die überwiegende Zahl der im Bürger- und Rathaus ausgestellten Bilder von Annerose Lechner spricht die Betrachter mit ruhigem, durchaus auch meditativem Ausdruck an.
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, montags bis donnerstags auch ab 13.30 Uhr, montags bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs bis 16.30 Uhr, donnerstags bis 17.30 Uhr. Am letzten Tag der Ausstellung, dem 19. Januar 2014, sind die Künstlerinnen von 11 bis 17 Uhr im Bürger- und Rathaus anwesend. (Rudolf Wesner)

25.10.2013

Neubesetzung der Hauptamtsleiterstelle

Frau Brigitte Keller

Der Gemeinderat hat Frau Brigitte Keller aus Oberstenfeld in seiner letzten Sitzung zur neuen Hauptamtsleiterin gewählt. Frau Keller arbeitet derzeit als stellvertretende Hauptamtsleiterin bei der Stadt Großbottwar und soll zum 1. Januar 2014 in Murr beginnen.
Nach ihrer Ausbildung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst war sie zunächst bei der Stadt Freiberg im Baurechts- und Ordnungsamt tätig, anschließend Bauamtsleiterin in Großbottwar.
Frau Keller tritt die Nachfolge von Herrn Trautwein an, der zum 31. März 2014 in den Ruhestand gehen wird.

21.10.2013

Dieter Hallmann informierte über Windrad der Engergiegenossenschaft Ingersheim

Im Rahmen der Themenwoche "Umweltschutz geht uns alle an" hatte die Ortsbücherei am Freitag, 11. Oktober 2013, Dieter Hallmann, Mitglied des Vorstandes der Energiegenossenschaft Ingersheim und Umgebung eG, in den Kleinen Saal des Murrer Bürger- und Rathauses eingeladen. In seiner Präsentation legte er eine beeindruckende Bilanz des ersten Betriebsjahres vor.
Über 150 Besuchergruppen zeugen von nach wie vor ungebrochenem Interesse von Bevölkerung und Politik am "Bürgerwindrad", das - wohl in Deutschland bisher einmalig - nicht von einer Firma aus der Privatwirtschaft, sondern von einer Genossenschaft, beaufsichtigt vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband als dritte, unabhängige Instanz, betrieben wird.
In seiner 10jährigen Vorlaufzeit - die Idee wurde auf dem Birkenhof, einem Aussiedlerhof, den der Bruder von Dieter Hallmann betreibt, geboren - hatte man schon früh Wert darauf gelegt, die örtliche Bevölkerung mit ins Boot zu nehmen. Jeder konnte Geschäftsanteile erwerben und erhielt in der Generalversammlung eine Stimme.
80% der Finanzierungskosten von rund 3,6 Mio. € wurden so über Anteile der mehr als 360 Mitglieder aufgebracht. Dass es bis heute trotzdem Gegner der Anlage gibt, ist durch die örtliche Presse bekannt. Es gelang jedoch, den Ort nicht zu spalten: "Die Leute können sich noch in die Augen sehen".
Ein weiteres wichtiges Thema war der Tierschutz. Gefährdet sind hauptsächlich Feldermäuse und Vögel, besonders Greifvögel wie der Rote Milan, der in der Nähe Horste hat. Eine Gefährdung dieser Vögel hätte das Aus für das Windrad bedeutet. Gutachten haben aber gezeigt, dass der Standort in einer intensiv landwirtschaftlich genutzten Fläche mit wenig Aufkommen von (Beute-)Tieren für ein Windrad geeignet ist. Die Energiegenossenschaft hat sich freiwillig bereiterklärt, Gutachter mit der weiteren Beobachtung über drei Jahre zu beauftragen. Die vielfältigen Untersuchungen im Vorfeld haben heute sogar Vorbildcharakter für ähnliche Vorhaben, sind praktisch Standard geworden.
Die Zuhörer erfuhren außerdem einige technische Daten zur Anlage, einer Enercon-Anlage, auf dem neuesten Stand der Technik. Wegen des geringeren Geräuschaufkommens hatte man sich für eine Anlage ohne Getriebe entschieden, die bereits bei einer Windgeschwindigkeit von 2 ½ m/sek Strom erzeugt.
Auch die Höhe, die mit ca. 138 m besonders hoch erscheint, ist den neuesten technischen Standards geschuldet: "Kleinere Anlagen wird es nicht mehr geben", so Hallmann.
Mit einer Rotorleistung von maximal 2 Megawatt hat die Anlage im ersten Betriebsjahr bereits 3.600.000 Kilowattstunden ins Stromnetz eingespeist und lag damit nur 3 - 5 % unter der gutachterlichen Prognose, obwohl die Anlage zeitweise trotz guten Windes gestoppt wurde, um Schlagschatten auf Wohngebäuden zu vermeiden. Der energetische Aufwand für die Erstellung der Windkraftanlage hat sich somit bereits nach 9 Monaten Betrieb amortisiert.

21.10.2013

Kinder bauen Fledermausflachkästen

Kinder im Werkraum der Schule mit selbst gebauten Fledermausflachkästen

Im Rahmen der Themenwoche "Umweltschutz geht uns alle an" war am Donnerstag, 10. Oktober 2013, "Fledermaustag".
Nachdem die Biologin Sandra Brand am Vormittag den Schülern der 3. Klassen viel über die Tiere berichtet hatte, ging es am Nachmittag daran, Unterschlupfkästen, sogenannte Flachkästen, zu erstellen. Die Lindenschule stellte dafür den bestens ausgestatteten Werkraum zur Verfügung, die Holzteile lieferte die Firma Holzbau Bürker aus Murr.
Emsig ging es an die Arbeit. Es wurde geschraubt und gehämmert. Die handwerkliche Tätigkeit machte den Kindern sichtlich Spaß, und das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Es sind noch wenige Bausätze übrig, die die Bücherei zum Preis von 10,- € abgibt. Wer Interesse hat, meldet sich in der Ortsbücherei.
Die Ortsbücherei bedankt sich ganz herzlich bei Fritz Wägerle, Martin Tinzmann und Michael Bürker und hofft, dass alle Kästen einen passenden Platz finden und bald von den kleinen Nachtschwärmern bewohnt werden.

21.10.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 15. Oktober 2013)

Mit der anstehenden Sanierung der Zeppelinstraße, der Einführung eines Online-Ausleihsystems bei der Ortsbücherei und der Berichtigung bzw. redaktionellen Änderung einiger Gemeindesatzungen befasste sich der Gemeinderat, als er am Dienstag, 15. Oktober 2013, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch zu einer turnusmäßigen Sitzung im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zusammen kam.
Unter dem Tagesordnungspunkt "Bekanntgaben" kündigte Bartzsch an, dass am Donnerstag, 14. November 2013, um 19 Uhr eine Bürgerinformationsveranstaltung im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses stattfinden werde. An diesem Abend sollen die Bürgerinnen und Bürger über allgemeine, aktuelle Themen in der Gemeinde informiert werden. Speziell für die Eigentümer und Bewohner von Gebäuden im alten Ortskern werde die Fortführung der Ortskernsanierung und das Verfahren zur Einrichtung eines neuen Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III" erläutert und Fragen dazu beantwortet.

Sanierung der Zeppelinstraße
Wie Bürgermeister Torsten Bartzsch dem Gemeinderat berichtete, muss die Zeppelinstraße zwischen Bahnhofstraße und Mühlgasse saniert werden. Dabei müssen in diesem Bereich Teile der Kanalisation, Teile der Wasserleitungen und der gesamte Straßenbau erneuert werden. Der Leiter des Verbandsbauamtes Großbottwar, Diplom-Ingenieur Siegfried Wolf, erläuterte den Mitgliedern des Gremiums den ermittelten Sanierungsbedarf im Einzelnen und teilte mit, dass für die notwendigen Arbeiten ein Kostenaufwand von rund 250.000 Euro errechnet worden ist. Das Verbandsbauamt werde noch Kontakt zu den Versorgungsunternehmen aufnehmen, so dass diese eine Erneuerung ihrer Leitungen im Zuge der Baumaßnahme prüfen können. So könnten zum Beispiel die Stromleitungen, die in diesem Bereich zum Teil noch über Dachständer laufen, unter die Erde verlegt werden. Geplant ist die Straßensanierung für das kommende Frühjahr, so Wolf.
In der Aussprache wurde vorgeschlagen, die Zeppelinstraße über die Bahnhofstraße hinaus komplett bis hin zur Heerstraße zu sanieren, weil auch in diesem westlichen Teilstück der Straßenzustand schon lange nicht mehr zufrieden stellend ist. Bürgermeister Torsten Bartzsch schlug vor, auch für dieses Teilstück die notwendigen Sanierungskosten vom Verbandsbauamt ermitteln zu lassen und dann zu entscheiden, ob die gesamte Zeppelinstraße in einem Zug oder in zwei zeitlich aufeinander folgenden Abschnitten erneuert werden soll.

Beitritt der Ortsbücherei Murr zur Online-Bibliothek des Landkreises Ludwigsburg
Seit Februar 2013 haben die Benutzer der Ortsbücherei Murr die Möglichkeit, im Medienbestand der Bücherei über das Internet von zu Hause aus zu recherchieren. Inhaber eines Leseausweises können zudem ihr Benutzerkonto einsehen und Medien vorbestellen oder die Ausleihfrist verlängern. Dieser so genannte OPAC (Online Public Access Catalogue - Öffentlich zugänglicher Online-Katalog) ist Grundlage für die Teilnahme an der Online-Bibliothek im Landkreis Ludwigsburg. Zu diesem so genannten "Onleihe"-Verbund haben sich mehrere Büchereien aus dem Landkreis zusammengeschlossen. In dem Verbund werden digitale Werke aller Art (zum Beispiel e-Books, Hörbücher, Lern-Software etc.) den registrierten Bibliotheksnutzern über das Internet zur zeitlich befristeten Benutzung als Download zur Verfügung gestellt.
In der Sitzung begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch die beiden Bibliotheksmitarbeiterinnen Ursula Kindermann und Daniela Nikolaizig, die den Mitgliedern des Ratgremiums das Internet-Portal des Verbunds und seine Handhabung erläuterten. Dieses Portal hat für alle angeschlossenen Bibliotheken ein einheitliches Design und einen einheitlichen Namen. Alle Teilnehmer haben die gleichen Nutzungsrechte an den digitalen Werken, auf die sie gemeinsam zugreifen können. Diese Verbundlösung ist im Vergleich zu Einzellösungen einzelner Bibliotheken günstiger. Die Einrichtung dieses Angebots und der Beitritt der Ortsbücherei zum Onleihe-Verbund kosten einmalig etwa 4.000 Euro; jährlich entstehen laufende Kosten von etwa 2.000 Euro. Wie Ursula Kindermann mitteilte, sind die Teilnehmerzahlen dieses neuen Angebots in kurzer Zeit explosionsartig angestiegen. Bürgermeister Torsten Bartzsch sieht den vorgeschlagenen Anschluss der Murrer Ortsbücherei zum Onleihe-Verbund als wichtigen Schritt, diese beliebte Gemeindeeinrichtung für ihre Nutzer modern und aktuell zu halten. Der Gemeinderat folgte dieser Einschätzung und stimmte dem Beitritt der Ortsbücherei zur Online-Bibliothek zum 1. Januar 2014 und der Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel einstimmig zu.

Änderung von Satzungen
Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss der Gemeinderat jeweils einstimmig die Änderung bzw. Berichtigung der Verwaltungsgebührensatzung, der Friedhofsordnung, der Wasserversorgungssatzung und der Umweltschutz-Polizeiverordnung. Im Einzelnen handelte es sich um kleinere redaktionelle Korrekturen an den Satzungstexten, die keine rechtlichen Folgen haben (s. auch Rubrik "Amtliche Bekanntmachungen").

11.10.2013

An den großen Rädern drehen – Andreas Schlumberger referierte im Bürger- und Rathaus

"50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten, und wie Sie dabei auch noch Geld sparen", so lautet der Titel des Buches von Andreas Schlumberger, das im Westend-Verlag inzwischen bereits in der 5. Auflage, einer überarbeiteten Neuauflage, erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt worden ist.
Der Autor des Buches war am vergangenen Montag im Rahmen der Themenwoche "Umweltschutz geht uns alle an" auf Einladung der Ortsbücherei zu Gast in Murr.
Die Natur habe ihn schon als Kind fasziniert, ein Grund, weshalb er Biologie studiert habe, sagte Schlumberger. Seine zweite Vorliebe gelte dem Journalismus. Als Umweltjournalist und freier Autor verband er beide Präferenzen. Seit 2008 ist er Marketingexperte bei einem Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien.
Als Biologe begann er seinen Vortrag mit einem Exkurs zum Thema Natur- und Artenschutz. Am Beispiel Frösche verdeutlichte er die Folgen davon, wenn Arten für immer verschwinden.
Die weiteren Schwerpunkte setzte Schlumberger bei den "großen Stellrädern": Heizung, Verkehr und Fleischkonsum.
Obwohl sich die öffentliche Diskussion zur Zeit auf den Strompreis fokussiert, sind die wahren Preistreiber bei den Nebenkosten die Heizkosten. Diese haben sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Viele Heizungsanlagen sind oft alt und wenig effizient, Wärmedämmungen fehlen ebenfalls immer noch häufig. Hier sind die Hausbesitzer gefragt, die im Moment sogar noch Fördermittel in Anspruch nehmen können.
Aus dem zweiten großen Bereich, dem Verkehr, griff Schlumberger ein spezielles Thema heraus: Die Autoreifen. Schlumbergers Tipp: Flüsterreifen, auch als Leichtlaufreifen oder Energyreifen bezeichnet, verwenden. Ein guter Flüsterreifen verringert den Rollwiderstand um bis zu 30 %, was den Benzinverbrauch um 5-8 % senkt.
Das dritte große Stellrad, das Verbraucher beinflussen können, ist der Fleischkonsum: Jeder Deutsche verzehre im Durchschnitt rund 60 Kilogramm Fleisch im Jahr, so Schlumberger, dabei zeige die Fleischproduktion ein sehr ungünstiges Verhältnis von Aufwand und Nutzen: Zur Produktion von 1 kg Rindfleisch sind knapp 10 kg Tierfutter nötig. Noch dazu scheiden Rinder Methan aus, ein Gas, das unser Klima um ein Vielfaches stärker belastet als CO2. Allein die Rinderhaltung - Waldrodung für Weiden und Futtermittel einbezogen - trägt fast so viel zum Treibhauseffekt bei wie der gesamte Autoverkehr.
Viele weitere Themen wurden angesprochen, diese und weitere Tipps sind nachzulesen im oben genannten Buch, das in der Ortsbücherei ausgeliehen werden kann.

27.09.2013

80. Geburtstag von Alfred Hekel

Alfred Hekel (links) und Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts)
Alfred Hekel (links) und Bürgermeister Torsten Bartzsch (rechts)

Am Sonntag, 22. September 2013, feierte Herr Alfred Hekel seinen 80. Geburtstag. Bürgermeister Torsten Bartzsch besuchte den Jubilar an seinem Ehrentag und überbrachte Glückwünsche und ein Präsent der Gemeinde.
Herr Hekel meldete 1953 eine Küferei mit Weinhandlung in der Kirchgasse an. Später kam eine Brennerei und ein Getränkehandel hinzu. Viele Jahre betrieb er eine Gaststätte mit Kegelbahn. Von 1975 bis 1994 saß er für die Freien Wähler im Gemeinderat. In vielen Murrer Vereinen ist er Mitglied, aktiv wirkt er immer noch bei den Carnevalsfeunden mit, die er 1975 mit gründete.
Überörtlich bekannt und geschätzt wurde er in seinem Amt als Obermeister der Fass- und Weinküferinnung Ludwigsburg und als Mitglied in der Vorstandschaft des Landesverbands der Klein- und Obstbrenner.
Wir wünschen Herrn Hekel weiterhin alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen im Kreise seiner Familie.

20.09.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 17. September 2013)

Mit einer zwölf Punkte umfassenden Tagesordnung startete der Murrer Gemeinderat am Dienstag, dem 17. September 2013, mit der ersten turnusmäßigen Sitzung nach den Sommerferien unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch in die zweite Hälfte des Jahres. Der Schultes begrüßte neben den Mitgliedern des Gremiums auch einige Zuhörerinnen und Zuhörer sowie die Vertreter der Lokalpresse.

Straßenverbindung zwischen Holunderweg und Sankt-Anna-Weg
Im Zusammenhang mit der Erschließung der jüngsten neuen Baugebiete im Langen Feld hatte der Gemeinderat im März 2012 beschlossen, eine Straßenverbindung zwischen dem (neuen) Holunderweg und dem bestehenden Sankt-Anna-Weg anzulegen. Diese Verbindung soll nach Ende der Vegetationsperiode nun angelegt werden.Bürgermeister Torsten Bartzsch und der Leiter des Verbandsbauamtes Großbottwar legten dem Ratsgremium die eingegangenen Angebote und die Ergebnisse der Ausschreibung vor und erläuterten die Arbeiten, bei denen auch vom Energieversorger neue Stromkabel verlegt werden sollen. Der Gemeinderat beauftragte mit den Arbeiten die Firma Schick aus Wüstenrot als günstigsten Bieter. Die Arbeiten sollen im November ausgeführt werden.

Neubau des Mehrfamilienhauses "Quartier am Kirchplatz"
Um den weiteren reibungslosen Fortschritt des Neubaus eines Mehrfamilienhauses im Quartier am Kirchplatz (Areal zwischen Hindenburgstraße, Widdumgasse, Kirchplatz und Kirchgasse) zu unterstützen, hatte der Gemeinderat vor den Sommerferien Bürgermeister Torsten Bartzsch beauftragt, weitere Gewerke zu vergeben. Der Schultes informierte die Mitglieder des Gremiums in der Sitzung über die vergebenen Aufträge für Rolläden und Innentreppen sowie die Schreiner-, Naturstein- und Vollgipsarbeiten.
Im weiteren Verlauf der Sitzung vergab das Ratsgremium außerdem noch die Aufträge für die Trockenbau- und die Außenputzarbeiten, die jeweils an den günstigsten Bieter erteilt wurden.

Vergabe der Konzessionsverträge für Gas- und Stromnetz
Die bisherigen Konzessionen der Gemeinde für das Strom- und das Gasverteilernetz in Murr sind am 31. Dezember 2012 ausgelaufen und mussten daher neu vergeben werden. Diese Konzessionsverträge erlauben und verpflichten das jeweilige Unternehmen zum Bau, zum Betrieb und zur Unterhaltung eines Verteilernetzes für Strom bzw. für Gas in den gemeindeeigenen Straßen. Nach gründlicher Information und nach intensiven Beratungen hat der Gemeinderat in einem aufwändigen wettbewerbsrechtlichen Verfahren potentielle Bieter aufgefordert, ihr Interesse an den Konzessionen zu bekunden. Nachdem sich die EnBW Regional AG, die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen und die Süwag Energie AG dafür beworben hatten, wurden die Angebote dieser Unternehmen nach einem vorher genau festgelegten Kriterienkatalog bewertet. Diese Bewertung ergab, dass sowohl für den Betrieb des Strom- als auch für den Betrieb des Gasnetzes die Süwag Energie AG das für die Gemeinde günstigste Angebot abgegeben hat.
Der Gemeinderat stellte in der Sitzung nun förmlich diese Ergebnisse des Bewertungsverfahrens fest und beauftragte Bürgermeister Torsten Bartzsch damit, die entsprechenden Verträge mit der Süwag Energie AG abzuschließen.

Abrechnung des Sanierungsgebiets "Ortskern Murr II" und Neuantrag auf Förderung eines neuen Sanierungsgebiets "Ortskern Murr III"
Die Förderung des bestehenden Sanierungsgebiets "Ortskern Murr II" (seit 2001) läuft zum Jahresende aus. Auf Grundlage dieser Förderung (davor schon im Sanierungsgebiet "Ortskern Murr I" 1984 bis 1999) wurden in den vergangenen Jahren mit Unterstützung durch Zuschüsse des Landes und der Gemeinde zahlreiche private Modernisierungen von Wohngebäuden, öffentliche Projekte zur Verbesserung der Wohnqualität (z. B. Umgestaltung der Hindenburgstraße in mehreren Abschnitten) und andere Maßnahmen zur Modernisierung des Wohnumfeldes in der alten Ortsmitte und angrenzenden Gebieten durchgeführt. Doch noch immer besteht im Alten Ortskern mit seiner zum Teil schon sehr veralteten Bausubstanz Bedarf für weitere Verbesserungen und Modernisierungen.
In Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium ergab sich, dass nach Auslaufen der Förderung entweder der Abrechnungstermin für die laufende Sanierung über den 31. Dezember 2013 hinausgeschoben und somit weitere Zuschüsse ermöglicht werden könnten, ohne dass sicher ist, dass danach ein neues Sanierungsgebiet vom Land in das Förderprogramm aufgenommen werden könnte, oder das laufende Sanierungsverfahren vorzeitig und sofort abzurechnen mit der Zusage, dass gleich anschließend ein neues Sanierungsgebiet gefördert werden könne.
Diese zweite Alternative bezeichnete Bürgermeister Torsten Bartzsch als günstiger, weil sie für die Gemeinde und auch die privaten Eigentümer eine längerfristige Förderung (etwa 10 Jahre oder mehr) von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen schon jetzt sicherstelle. Hauptamtsleiter Heinz Trautwein hatte dafür auch bereits eine Abrechnung des aktuellen Sanierungsverfahrens ausgearbeitet. Die Ratsdamen und -herren begrüßten die Aussicht, dass mit einem solchen Schritt auch für die kommenden Jahre eine Förderung noch notwendiger Sanierungsprojekte gewährt werde; so findet sich zum Beispiel im Areal zwischen Mühlgasse und Kirchgasse noch viel alte Bausubstanz, die den heutigen Vorstellung von zeitgemäßem Wohnen nicht mehr entspricht. Der Gemeinderat billigte daher einstimmig die Abrechnung des laufenden Sanierungsgebietes und brachte die notwendigen vorbereitenden Untersuchungen für ein neues Sanierungsverfahren auf den Weg.

Flexibilisierung der Ganztagesbetreuung im Kinderhaus "Regenbogen"
Seit Januar 2013 ist das Kinderhaus "Regenbogen" am Mühlweg für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in Betrieb. Die "Grundbetreuung" dort wird im Rahmen der verlängerten Öffnungszeiten täglich von 7 bis 14 Uhr angeboten. Da viele Mütter teilzeitbeschäftigt sind, besteht nach den Worten von Bürgermeister Torsten Bartzsch Bedarf, die Ganztagesbetreuung zu flexibilisieren und den Besuch auch an einzelnen Tagen zu ermöglichen. Der Schultes legte dem Gremium daher einen Vorschlag vor, nach dem Eltern zusätzlich zur gewählten Betreuung einzelne Wochentage in der Ganztagesbetreuung hinzubuchen können und erläuterte, welche Gebührensätze dafür errechnet wurden.
Vom Gremium wurde dieser Schritt zu einem flexibleren Betreuungsangebot als richtiger Schritt bezeichnet, der den Bedürfnissen vieler Eltern sehr entgegenkomme. Dem Vorschlag, dieses Angebot vom 1. November 2013 an einzuführen, wurde einstimmig zugestimmt.

Änderung der Gutachterausschuss-Gebührensatzung
Bürgermeister Torsten Bartzsch und Hauptamtsleiter Heinz Trautwein erläuterten den Mitgliedern des Gemeinderats, dass durch die so genannte neue Sachwert-Richtlinie die Ermittlung von Gebäudewerten bei bebauten Grundstücken durch den gemeindlichen Gutachter-Ausschuss um einiges aufwändiger als nach dem bisherigen Verfahren ist. Das zu bewertende Objekt müsse nun im Gegensatz zu früher von Mitgliedern des Ausschusses vorbesichtigt werden. Für diesen zeitlichen Mehraufwand errechnete der Ausschuss zusätzliche Kosten in Höhe von 200 EUR. Der Gemeinderat billigte eine entsprechende Änderung der Gutachterausschuss-Gebührensatzung.

Änderung der Bebauungspläne "Egarten I" und "Egarten III/Bottenäcker"
In den Bebauungsplänen "Egarten I" und "Egarten III/Bottenäcker", die für große Bereiche des Gewerbegebiets gelten, ist unter anderem die so genannte "offene Bauweise" festgesetzt, nach der ein Gebäude höchstens 50 m lang sein darf. Nachdem der Verwaltungs- und Technische Ausschuss des Gemeinderats kürzlich bei zwei Bauvorhaben in diesem Bereich einer Befreiung von dieser Regelung zugestimmt hat, regte das Landratsamt Ludwigsburg an, im Interesse der Rechtssicherheit die Bebauungspläne für die zwei betroffenen Grundstücke dahingehend zu ändern, dass auf ihnen grundsätzlich auch eine Abweichung von der "offenen Bauweise" erlaubt ist und dort Gebäude mit bis zu 150 m Länge möglich sind. Der Gemeinderat brachte das Verfahren, mit dem diese Änderung in die Bebauungspläne übernommen werden soll, mit dem Aufstellungsbeschluss auf den Weg. Da die Grundzüge der Planung nicht berührt sind, kann die Bebauungsplan-Änderung im so genannten vereinfachten, das bedeutet auch zeitlich kürzeren, Verfahren durchgeführt werden.

Aufstellung eines Lärmaktionsplanes
Auf der Grundlage einer Vorgabe der Europäischen Union schreibe das Bundesimmissionsschutzgesetz die Aufstellung so genannter Lärmaktionspläne für Hauptstraßen und andere wichtige Verkehrswege vor, so Bürgermeister Torsten Bartzsch. Dies verpflichte die Kommunen zur Erarbeitung von Lärmkartierungen für Straßen, auf denen pro Tag mindestens 8.200 Fahrzeuge verkehren. Für die Gemeinde Murr, so der Schultes, komme dafür lediglich die Ortsdurchfahrt (Hindenburgstraße und Steinheimer Straße) sowie die Heilbronner Straße in Frage. Bartzsch und Hauptamtsleiter Heinz Trautwein erläuterten, an welchen Messpunkten Verkehrszählungen stattfinden könnten, so dass bei diesen Zählungen auch Erkenntnisse für die innergemeindlichen Verkehrsströme gewonnen werden könnten. Für die Erarbeitung der Lärmaktionspläne hätten die Gemeinden im Bottwartal eine Kooperation vereinbart, so der Schultes, und schlug vor, zusammen mit den Nachbarn ein Ingenieurbüro zu beauftragen. Der Kostenanteil für Murr werde sich auf etwa 17.000 Euro belaufen. Unmittelbare Konsequenzen ergeben sich aus dem Plan nicht, seine Ergebnisse würden aber sicher in andere Planungen wie Flächennutzungsplan oder Bebauungspläne einfließen. Das Gremium begrüßte die Aufstellung eines Lärmaktionsplanes sowie die interkommunale Zusammenarbeit und stimmte dem Auftrag an das Fachbüro zu.

Finanz- und Ausgabenprüfung der Gemeinde Murr
Nach der Gemeindeordnung werden die Gemeinden regelmäßig von der Rechtsaufsichtsbehörde (für Murr: Landratsamt Ludwigsburg) auf die Gesetzmäßigkeit der Haushalts-, Kassen- und Rechnungsführung geprüft. Die letzte allgemeine Finanzprüfung der Gemeinde Murr fand im Herbst 2011 statt, die letzte Prüfung von Bauausgaben wurde von Dezember 2011 bis Januar 2012 im Auftrag des Landratsamts von der Gemeindeprüfungsanstalt durchgeführt. Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler unterrichteten den Gemeinderat, wie es die Gemeindeordnung vorschreibt, das Landratsamt habe mitgeteilt, dass die beiden Prüfungsverfahren nach Erledigung einiger kleiner Anstände nun abgeschlossen seien.

20.09.2013

Rathaus-Mitarbeiterin Ursula Kraski für 40 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt

Ursula Kraski (Mitte) wird von Bürgermeister Torsten Bartzsch (links) und Kämmerer Albrecht Keppler (rechts) geehrt
Von links anch rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Ursula Kraski (mit Blumenstrauß), Kämmerer Albrecht Keppler

Für 40 Jahre im öffentlichen Dienst wurde in diesen Tagen die Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung Ursula Kraski geehrt. Aus der Hand von Bürgermeister Torsten Bartzsch erhielt sie dafür eine Urkunde der Gemeinde, eine Urkunde des Landes (unterzeichnet von Ministerpräsident Winfried Kretschmann) und einen Blumenstrauß. Bartzsch und Kämmerer Albrecht Keppler sprachen Kraski Anerkennung für diese lange Dienstzeit aus und bedankten sich bei ihr für ihre Arbeit für die Gemeinde Murr.
Ursula Kraski hat fast die gesamten 40 Jahre (außer 3 Jahren beim Oberschulamt Stuttgart) ihrer Dienstzeit - nur unterbrochen von Mutterschutzzeiten - bei der Gemeinde Murr verbracht und im alten Rathaus und seit 1989 im Bürger- und Rathaus an den verschiedensten Stellen gearbeitet und dabei viele grundlegende Änderungen in der Arbeit einer Kommunalverwaltung miterlebt und mitgetragen.
Zunächst war sie bei der Gemeindekasse tätig, später auch im Vorzimmer des Bürgermeisters und immer wieder einmal auch als Springerin in anderen Aufgabengebieten. Besonders hat sie sich bei der Neuordnung des Gemeindearchivs nach dem Umzug der Gemeindeverwaltung ins Bürger- und Rathaus engagiert. Hier kamen ihr als echtes "Murrer Eigengewächs" ihre hervorragenden Kenntnisse der Gemeinde und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und ihre absolute Zuverlässigkeit und große Einsatzbereitschaft zugute.

20.09.2013

Bauarbeiten zur Erweiterung der Garagen für den DRK-Ortsverein

Das Holzgerüst des Garagenanbaus

Derzeit laufen die Bauarbeiten für die Erweiterung der Garagen für den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes am Bahnhof. Dort wird eine weitere Doppelgarage an die bereits bestehende Garage angebaut. Nachdem die Bodenplatte und die Stellfläche vor der Garage bereits errichtet wurden, ist derzeit die Firma Bürker mit den Zimmermannsarbeiten beschäftigt.
Der Neubau wird analog zur vorhandenen Garage in Holzbauweise erstellt, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten. Künftig kann somit auch das neueste Fahrzeug des DRK-Ortsvereins in einer Garage untergebracht werden. Im Innern ist eine Verbindung zwischen den Garagen eingeplant. Die Kosten belaufen sich auf ca. 47.500 Euro und werden von der Gemeinde als Grundstückseigentümer getragen.

13.09.2013

Gemeinde Murr bei Leistungsschau mit eigenem Stand vertreten

An beiden Messetagen immer gut besucht: Der Informationsstand der Gemeinde Murr auf der Leistungsschau
Der Informationsstand der Gemeinde auf der Leistungsschau

Am vergangenen Wochenende (7. und 8. September 2013) hat unter dem Motto "Murr macht Messe" nach 1983, 1993 und 2003 zum vierten Mal eine Leistungsschau des örtlichen Gewerbes stattgefunden. Auf der Grundlage einer hervorragenden Vorbereitung und Organisation durch den Handels- und Gewerbeverein Murr (HGV) und der sehr engagierten und kreativen Arbeit der über vierzig beteiligten Handels-, Handwerks-, Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe bot die Messe in der und rund um die Gemeindehalle einen breiten und vielfältigen Einblick in die Leistungskraft und den Ideenreichtum der örtlichen Betriebe. Was das örtliche Gewerbe, die vielen kleinen, die mittleren und auch die großen Unternehmen anbieten, herstellen und an Dienstleistungen erbringen, kann sich wahrlich sehen lassen und braucht auch den Vergleich mit dem Angebot in weit größeren Orten nicht zu scheuen.
Die Gemeindeverwaltung dankt an dieser Stelle noch einmal dem örtlichen Handels- und Gewerbeverein und allen teilnehmenden Betrieben für diese überzeugende Leistungsschau, durch die die wirtschaftliche Stärke unserer Gemeinde hervorragend repräsentiert wurde.
Auch die Gemeinde selber war in diesem Jahr bei der Messe mit einem Informationsstand vertreten. An Schautafeln wurde vor allem über die bauliche Entwicklung des Ortes, mit dem bereit liegenden Prospektmaterial über viele andere Themen informiert. Auch die von der Gemeindeverwaltung herausgegebenen Fotobildbände und andere Veröffentlichungen konnten an dem Stand erworben werden. Vor allem das neue Werbematerial der Gemeinde - Baumwolltaschen und Aufkleber mit dem Spruch "Murr muss man mögen" - stießen auf großes Interesse.
Bürgermeister Torsten Bartzsch und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Rathaus, die den Stand an beiden Messetagen betreuten, wurden von vielen Menschen auf die unterschiedlichsten Themen angesprochen und konnten so den Eindruck gewinnen, dass der Stand der Gemeinde gut aufgenommen wurde.

13.09.2013

Neubürger bei Kaffee und Kuchen willkommen geheißen

Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte die Neubürger im Bürgersaal und informierte über die Gemeinde
Bürgermeister Torsten Bartzsch vor den Nuebürgern im Bürgersaal
Das Gespräch stand beim Neubürgerempfang im Mittelpunkt
Neubüger mit Bürgermeister Torsten Bartzsch in geselliger Runde

Bei Kaffee und Kuchen hat Bürgermeister Torsten Bartzsch am Samstag, dem 7. September 2013, Neubürgerinnen und Neubürger an ihrem neuen Wohnort Murr willkommen geheißen. Knapp 80 Einwohnerinnen und Einwohner von den rund 500, die in den letzten beiden Jahren nach Murr gezogen sind, waren der persönlichen Einladung gefolgt und kamen im Bürgersaal des Bürger- und Rathauses mit dem Schultes, mit Mitgliedern des Gemeinderates und untereinander ins Gespräch.
Bei lockerer Atmosphäre und heiterer Spätsommerstimmung begrüßte Bürgermeister Torsten Bartzsch die Gäste und lud sie im Namen der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats zu Kaffee und Kuchen ein. Anschließend stellte er die Gemeinde Murr vor und ging darauf insbesondere auf die historische Entwicklung, die gute Infrastruktur und das breite und lebendige gesellige, sportliche und kulturelle Angebot der Murrer Vereine, Gruppierungen, Kirchengemeinden und anderer Institutionen ein. Murr brauche sich auch als kleine, ländliche Gemeinde in keiner Hinsicht zu verstecken und biete alles, was eine lebendige Wohngemeinde ausmache. Auch wirtschaftlich biete Murr mit seinen gesunden Finanzen, den günstigen Steuer- und Gebührensätzen und dem sehr guten Arbeitsplatzangebot hervorragende Rahmenbedingungen, so der Schultes.
Laut Bartzsch biete der neue Wohnort den Neubürgerinnen und Neubürgern alles, was es brauche, um sich wohl fühlen zu können. Er lud die Gäste im Bürgersaal ein, sich am Gemeindeleben zu beteiligen und sich auch einzubringen, um die Gemeinde auch weiterhin lebenswert erhalten zu können.
Nachdem Bürgermeister Torsten Bartzsch im Anschluss noch einige Fragen beantwortet hatte, lud er nach dem geselligen und informativen Kaffeenachmittag im Bürgersaal alle Anwesenden noch zu einem Besuch der an diesem Wochenende stattfindenden Leistungsschau des örtlichen Gewerbes in der Gemeindehalle ein. Der Handels- und Gewerbeverein hatte dafür eigens die Eintrittskarten spendiert.

09.08.2013

Richtfest beim Neubau am Kirchplatz: Sonne, Bauherr und Gäste strahlen um die Wette

Bürgermeister Torsten Bartzsch bei seiner Ansprache vor den Gästen des Richtfests am Kirchplatz
Bürgermeister Torsten Bartzsch vor den Gästen des Richtfests bei seiner Ansprache
Planer Michael Kerker vom Büro KMB dankte den Ingenieuren und Handwerkern
Architekt Michael Kerker vor dem Rohbau bei seinem Grußwort

Allen Grund, um mit der Sonne um die Wette zu strahlen, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch es formulierte, gab es am Freitag, 2. August 2013, beim Richtfest am Neubau des Mehrfamilien-Wohngebäudes im Quartier am Kirchplatz zwischen Hindenburgstraße, Widdumgasse, Kirchplatz und Kirchgasse. Erst im April, so der Bürgermeister, sei der Bau - damals bei eher nasskalter Witterung - mit dem ersten Spatenstich begonnen worden; jetzt, nach nicht einmal vier Monaten, sei bereits das Dachgerüst aufgeschlagen.
Kurz vorher hatten die Zimmermänner hoch oben vom Dachstuhl dem neuen Gebäude und seinen künftigen Bewohnern, die zum Teil unter den Gästen des Richtfests waren, mit dem Richtspruch und dem Zerschmettern eines Glases viel Glück gewünscht.
Nicht nur im Zeitplan liege das derzeit wohl größte Bauprojekt der Gemeinde, auch der Kostenrahmen von insgesamt rund 1,2 Millionen Euro konnte bislang eingehalten werden, so der Schultes weiter. 80 % der notwendigen Aufträge seien vergeben und drei der fünf Wohnungen seien bereits verkauft. "Voraussichtlich können wir bei dem Projekt eine schwarze Null schreiben", so Bartzsch erfreut.
Grund zur Freude ist auch, dass der Bau bisher ohne größere Unfälle oder Pannen abgewickelt werden konnte. Dafür bedankte sich Torsten Bartzsch bei den Planern vom Ludwigsburger Architekturbüro KMB und bei den Firmen und ihren Arbeitern. Sein Dank ging auch an die Anlieger und Nachbarn für das Erdulden von Lärm und Schmutz. Wenn alles weiter planmäßig verläuft, können im nächsten Frühjahr die neuen Bewohner einziehen.
Als Vertreter des Planungsbüros KMB dankte Architekt Michael Kerker anschließend ebenfalls den ausführenden Firmen und ihren Mitarbeitern sowie auch den beteiligten Fachingenieuren, ohne die solch ein Bau nie möglich sei. Zudem ging sein Dank ebenfalls an die Anlieger für das Verständnis während der Rohbauphase. Der jetzt folgende Innenausbau bringe weniger Belästigungen mit sich.

09.08.2013

Sommerferienprogramm beendet: Eine Woche voller Abwechslung und toller Erlebnisse für die Murrer Kinder

Eine ganze Woche voll mit Abwechslung, tollen Erlebnissen, sportlichen und spannenden Spielen, Bastelnachmittagen und vielem mehr haben rund 100 Kinder aus Murr in der Woche vom 29. Juli bis 4. August 2013 beim Murrer Sommerferienprogramm erleben dürfen. Vorbereitet und durchgeführt wurde diese Woche wie in den vergangenen Jahren vom CVJM/Evangelische Jugend Murr und vielen Murrer Vereinen, Institutionen und Privatleuten, die sich wieder eine Menge toller Aktionen für den Murrer Nachwuchs haben einfallen lassen. Zum Abschluss fand am 4. August 2013 im Zelt beim Evangelischen Gemeindehaus "Oase" ein Familiengottesdienst statt, der zum Teil von den Ferienprogramm-Kindern mitgestaltet wurde; danach wurde, wie es schon Tradition ist, den Familien Leckeres vom Grill zu einem gemeinsamen Mittagessen angeboten.
Die Gemeinde Murr bedankt sich herzlich bei allen, die in irgendeiner Weise etwas zur Durchführung und zum Gelingen des Sommerferienprogramms beigetragen haben. In erster Linie geht der Dank an die Mitglieder und Betreuer des CVJM/Evangelische Jugend Murr, die in gewohnt engagierter und bewährter Weise das Ferienprogramm vorbereitet haben, die das Vormittagsprogramm und einige Nachmittagsangebote gestaltet und die 100 Kinder während der Woche jeden Tag betreut und zu den einzelnen Angeboten begleitet haben, die für Fragen oder bei kleineren und größeren Problemen stets als Ansprechpartner für die Kinder da waren und in der ganzen Woche einen bewundernswerten Einsatz gezeigt haben. Gedankt wird auch dem Küchenteam, das Kinder und Mitwirkende während der ganzen Woche mit Frühstück, Mittag- und Abendessen versorgt und mit tollem Einsatz immer leckeres Essen und erfrischende Getränke bereit gestellt hat.
Der Dank geht weiter an die Jugendabteilung, die Badminton-Abteilung und die Fußball-Abteilung des SGV Murr, die Jugendfeuerwehr, das Jugendhaus "Magnet", die Evangelische Kirchengemeinde, den SPD-Ortsverein, den Obst- und Gartenbauverein, den Tennisclub Murr, die Ortsbücherei, das Team Silla Hopp, Herrn Roland Bröckel, die Harmonikafreunde Murr, Revierförster Jürgen Weis, den DRK-Ortsverein, den Tanzsportverein Murr, den Skiclub Murr, die Carnevalsfreunde Murr, den Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde für die vielen tollen Programmangebote, die organisiert, und den Einsatz, mit dem sie durchgeführt wurden. Ein herzliches Dankeschön auch an den Musikverein für das vereinseigene Zelt, das in der Woche Veranstaltungsort für viele Angebote war.
Dank auch an die vielen Mütter und Väter, die während der Woche in der Küche, beim Zeltauf- und -abbau, mit Kuchenspenden, beim Grillen am Sonntag oder in anderer Weise geholfen und mitgewirkt haben. Ein Dankeschön geht auch an die Spenderinnen und Spender, die das Ferienprogramm auch dieses Jahr wieder in so vielfältiger Weise unterstützt haben. Ebenso herzlichen Dank an das Team vom Gemeindebauhof für vielfältige Unterstützung.
Alle, auch die ungenannten Mitwirkenden, Helfer und Unterstützer, haben auch dieses Jahr den Murrer Grundschulkindern eine unvergessliche Woche bereitet, die für die Teilnehmer neben Spiel, Spaß, Spannung und Abwechslung ein unvergleichliches Gemeinschaftserlebnis bedeutete, an das sie sich sicher immer wieder gerne erinnern.

26.07.2013

100.000ter Badegast im Wellarium

Von links nach rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Frau Arndt, Schwimmmeister Ziaja
Von links nach rechts: Bürgermeister Torsten Bartzsch, Frau Arndt, Schwimmmeister Ziaja

Die kühlen Temperaturen im Mai sorgten für mäßige, unterdurchschnittliche Besucherzahlen im Mineralwellenfreibad "Wellarium" des Gemeindeverwaltungsverbandes Steinheim - Murr.
Doch früher als erwartet konnte am Donnerstag, dem 18.Juli 2013, um 19.45 Uhr noch kurz vor Kassenschluss die zentrale Marke im Steinheimer Wellarium geknackt werden: Als 100.000ste Besucherin dieser Saison wurde Frau Arndt aus Marbach begrüßt. Frau Arndt besucht regelmäßig am Abend die verschiedenen Freibäder der Umgebung. In diesem Jahr besuchte sie am 18. Juli das Steinheimer Wellarium zum ersten Mal.
Der Verbandsvorsitzende, Murrs Bürgermeister Torsten Bartzsch, überreichte Frau Arndt neben einem Blumenstrauß einen Gutschein für eine Saisonkarte 2014.

26.07.2013

Neue Orgel in Aussegnungshalle des Neuen Friedhofs wurde in Betrieb genommen

Organistin Susanne Schaupp beim Einspielen der neuen Orgel
Organistin Susanne Schaupp spielt an der neuen Orgel

Die neue Orgel für die Aussegnungshalle des Neuen Friedhofs wurde am Freitag, 19. Juli 2013, geliefert und in Betrieb genommen.
Am 9. April 2013 hatte der Gemeinderat beschlossen, eine neue Orgel anzuschaffen, da das bisherige Instrument schon länger nicht mehr voll funktionsfähig war und ersetzt werden musste. Zusammen mit Bürgermeister Torsten Bartzsch haben sich Pfarrer Thomas Nonnenmann und Organistin Susanne Schaupp seinerzeit intensiv mit der Suche nach einer geeigneten Orgel befasst und nach Vorbesichtigung einiger Instrumente wieder den Erwerb einer elektrischen Orgel befürwortet. Wie empfohlen, stimmte der Gemeinderat der Anschaffung einer Orgel von der Firma Ahlborn in Ditzingen zum Preis von rund 6.500 Euro zu.
Das Instrument wurde am 19. Juli 2013 geliefert und an seinem Platz in der Aussegnungshalle des Neuen Friedhofes aufgestellt. Die Organistin Susanne Schaupp nahm unmittelbar nach der Installation an der Orgel Platz und überzeugte sich bei einem ersten Einspielen von der Bespielbarkeit und dem Klang des neuen Instruments.

19.07.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 16. Juli 2013)

Bei sommerlicher Abendwärme kam am Dienstag, dem 16. Juli 2013, der Gemeinderat auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zur letzten regulären Sitzung vor den Sommerferien zusammen, um ein breit gefächertes Themenspektrum zu beraten. Der Finanzzwischenbericht zur Jahresmitte, die Vergabe weiterer Arbeiten für den Neubau am Kirchplatz, der Masterplan für den Bereich Marbach-Bottwartal, die neue Ganztagesbetreuung an der Lindenschule ab September, Vorbereitungen für die Bundestagswahl am 22. September und die Neufassung der Verbandssatzung für den "Neckar-Elektrizitätsverband" standen auf der Tagesordnung.

Finanzzwischenbericht
Alljährlich nach Ablauf des ersten Halbjahres wird der Gemeinderat mit dem Finanzzwischenbericht über die Situation der Gemeindefinanzen und den Vergleich der tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben mit den Zahlen des Haushaltsplans unterrichtet. Die Zahlen, die Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler dem Ratsgremium in der Sitzung zum Stichtag 30. Juni 2013 vorstellten und erläuterten, sind Grund genug für einen beruhigten Blick auf die zweite Jahreshälfte.
Wie Keppler berichtete, verlaufe die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben durchweg planmäßig. Von den geplanten Einnahmen aus Steuern und Zuweisungen in Höhe von insgesamt knapp 8,7 Millionen Euro sind zur Jahresmitte 42 % oder gut 3,6 Millionen Euro bei der Gemeindekasse eingegangen. Die Planansätze für die Gewerbesteuer von 3 Millionen Euro und den Gemeindeanteil an den Gemeinschaftssteuern von gut 3,5 Millionen Euro könnten aus heutiger Sicht zum Jahresende wohl erreicht oder sogar leicht übertroffen werden, so Keppler, auch wenn man bei vorsichtiger Einschätzung unerwartete Entwicklungen nicht ausschließen sollte. Mit knapp 6 Millionen Euro seien zum Stichtag 30. Juni 37 % der geplanten Gesamt-Einnahmen von knapp 16 Millionen Euro bei der Gemeindekasse eingegangen.
Von den etatmäßig geplanten Ausgaben, unter anderem Bauausgaben für die Neubauprojekte der Gemeinde am Kirchplatz und in der Hindenburgstraße, sind mit rund 5,4 Millionen Euro zur Jahreshälfte 34 % der Gesamtausgaben getätigt worden, so der Kämmerer. Auch die einzelnen Ausgabenbereiche hätten sich durchweg planmäßig entwickelt.
Der Finanzzwischenbericht ergab, dass die Einnahmen im ersten Halbjahr um circa 500.000 Euro höher als die Ausgaben in diesem Zeitraum waren. Keppler betonte, die Schuldenfreiheit der Gemeinde seit dem Jahr 2005 und einige Mittel in der Rücklage, dem "Sparstrumpf" der Gemeinde, tragen sehr zu einem in finanzieller Hinsicht beruhigenden Blick in die zweite Jahreshälfte bei.

Neubau des Mehrfamilienhauses "Quartier am Kirchplatz"
Seit dem offiziellen Spatenstich am 12. April 2013 wächst der Neubau des Mehrfamilienhauses im "Quartier am Kirchplatz" schnell in die Höhe. Bürgermeister Torsten Bartzsch berichtete den Ratsdamen und -herren, der Bau mache gute Fortschritte und die beauftragten Firmen arbeiteten gut. Um den Baufortschritt weiter zu unterstützen, bat er das Gremium um die Ermächtigung zur Vergabe verschiedener Ausbaugewerke wie Treppen, Rolladen und Schreinerarbeiten, die noch vor der Sommerpause erfolgen soll.
Der Gemeinderat stimmte der Auftragserteilung durch den Schultes zu. Im Herbst sollen dann die nächsten Aufträge durch das Ratsgremium vergeben werden.

Masterplan Murr-Bottwartal
Bürgermeister Torsten Bartzsch stellte dem Gemeinderat in einem Zwischenbericht den so genannten "Masterplan Murr-Bottwartal" vor und erläuterte dessen Inhalt und Ziele. Bei dem Masterplan handelt es sich um ein Projekt des Verbands Region Stuttgart (VRS), mit dem unter anderem die traditionelle Kulturlandschaft gesichert und weiter entwickelt, die Naherholungs- und Tourismusangebote ausgebaut, die Zugänglichkeit von Flussläufen verbessert, landschaftlich und kulturhistorisch bedeutende Stellen herausgehoben und die ökologische Wertigkeit gestärkt werden sollen. Am Masterplan Murr-Bottwartal beteiligen sich im Landkreis Ludwigsburg und im Rems-Murr-Kreis 16 Städte und Gemeinden.
Das vom beauftragten Büro erstellte Planungskonzept für unsere Region sieht als übergeordnete Ziele unter anderem die Verbesserung der Verbindung zum Schwäbischen Wald und den weiteren Ausbau des Murrtal-Radwegs vor. Mit Ideen wie Kanu-Anlegestellen an der Murr, Ausbau von Wohnmobil-Stellplätzen, Schaffung von Uferpromenaden und attraktiveren Uferwegen entlang des Flusses, der Einrichtung von "grünen Klassenzimmern", der Renaturierung von Uferbereichen an der Murr und vielem mehr soll unsere Region sowohl für Bewohner als auch für Touristen als Naherholungsgebiet attraktiver gestaltet werden.
Der Schultes betonte, alle diese Vorschläge, Konzepte und Ideen seien reine Vorschläge und noch nicht daraufhin geprüft worden, ob sie genehmigt werden könnten. Dies solle in einer nächsten Runde vor allem mit den Fachabteilungen des Landratsamtes und des Regierungspräsidiums geschehen. Inwieweit die einzelne Kommunen dann Ideen übernimmt, anpackt und realisiert und wann dies geschehe, könne von dieser selbst entschieden werden. Von der Region gebe es für die Umsetzung von Vorschlägen des Masterplans Fördermittel, aber für die Gemeinden gebe es keinerlei Druck zur Übernahme der erarbeiteten Vorschläge.
Bis Ende des Jahres, so Bartzsch, solle der Masterplan in der endgültigen und abgestimmten Fassung fertig gestellt sein.

Ganztagesbetreuung an der Grundschule
Auf Beschluss des Gemeinderates gibt es an der Murrer Lindenschule ab dem neuen Schuljahr im September 2013 eine Ganztagesbetreuung. Bürgermeister Torsten Bartzsch informierte das Gremium in der Sitzung über den Stand der organisatorischen Vorbereitungen und der Anmeldungen.
Für die Betreuungstage Montag bis Donnerstag seien bislang zwischen sechs und zwölf Kinder angemeldet worden. Die Ganztagesbetreuung erfolge in den Räumen der Kernzeitenbetreuung und werde auch von den Kernzeitkräften übernommen. Das neue Angebot umfasse eine Betreuungszeit von 7 Uhr vor dem Unterricht und von 12 bis 17 Uhr nach dem Unterricht, das Mittagessen werde an der Tennis-Academy am Lindweg erfolgen, und nachmittags würden nach der Hausaufgabenbetreuung verschiedene Angebote von Vereinen, Privatpersonen und Institutionen in das Konzept integriert.
Der Schultes hob erfreut hervor, dass sich von etlichen Murrer Vereinen über die Ortsbücherei bis hin zur Musikschule Marbach-Bottwartal viele Gruppierungen zur Gestaltung eines vielfältigen Betreuungsangebots bereit erklärt hätten, mit denen die Ganztagesbetreuung sehr aufgewertet werde.
Vom Gemeinderat wurde das neue Angebot und auch die Beteiligung von Musikschule und Vereinen sehr positiv bewertet.

Vorbereitung der Bundestagswahl am 22. September 2013
Wie üblich befasste sich der Gemeinderat im Vorfeld der Bundestagswahl am 22. September 2013 mit den notwendigen organisatorischen Vorbereitungen des Wahltags. Er beschloss die Einteilung der Wahlbezirke, die Einrichtung der Wahlräume und andere Details. Bürgermeister Torsten Bartzsch wurde ermächtigt, die Besetzung der Wahlvorstände vorzunehmen.

Neufassung der Verbandssatzung des Neckar-Elektrizitätsverbandes
Der Neckar-Elektrizitätsverband (NEV) ist ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband, dem 176 Städte, Gemeinden und Landkreise im Versorgungsgebiet der ehemaligen Neckarwerke Stuttgart AG (jetzt: EnBW Regional AG) und der ehemaligen KAWAG (jetzt: Süwag Energie AG), so auch die Gemeinde Murr, angehören. Der NEV soll die Interessen der Mitglieder bei der Elektrizitätsversorgung vertreten und auf eine einheitliche, zweckmäßige, wirtschaftliche und umweltschonende Elektrizitätsversorgung hinwirken.
Aufgrund der Änderung kartellrechtlicher Vorschriften und in der inneren Struktur des Verbandes soll dessen Satzung angepasst und geändert werden. Die Satzungsänderung soll von der Mitgliederversammlung am 8. November 2013 verabschiedet werden.
Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte den Mitgliedern des Gemeinderats die Notwendigkeit und wichtigsten Details dieser Änderung. Auf seinen Vorschlag hin beauftragte ihn das Ratsgremium, ihr bei der Mitgliederversammlung des NEV im Herbst zuzustimmen.

09.07.2013

Zusätzliche Genehmigungspflichten im Sanierungsgebiet „Ortskern Murr II“ sind zu beachten

Unabhängig von anderen gesetzlichen Genehmigungspflichten (z. B. nach dem Baurecht oder im Denkmalschutz) oder auch wenn solche nicht erforderlich sind, bestehen seit dem 20. Dezember 2002 im Sanierungsgebiet "Ortskern Murr II" auf Grund von § 144 des Baugesetzbuches (BauGB) zusätzliche Genehmigungspflichten.
Diese haben zum Ziel, die geplanten Vorgänge und Maßnahmen mit der Sanierungsplanung der Gemeinde abzustimmen und die Durchführung der Sanierung nicht zu erschweren. Dies liegt sicher auch im Interesse jedes Einzelnen.
Eine

schriftliche Genehmigung

des Bürgermeisteramts Murr, die bei diesem (Zimmer 11 - Herr Trautwein) mit den erforderlichen Unterlagen und Plänen frühzeitig beantragt werden sollte, ist bei folgenden Vorhaben und Rechtsvorgängen erforderlich:
1. Veräußerung eines Grundstücks,
2. Bestellung und Veräußerung eines Erbbaurechts,
3. Begründung, Änderung oder Aufhebung einer Baulast,
4. Teilung eines Grundstücks,
5. Vermietung, Verpachtung oder Verlängerung eines solchen Nutzungsverhältnisses bei Grundstücken, Gebäuden oder Gebäudeteilen (z. B. Wohnungen, Geschäftsräume) auf oder um länger als 1 Jahr,
6. Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen sowie die Beseitigung baulicher Anlagen (auch wenn sie verfahrensfrei sind),
7. Aufschüttungen und Abgrabungen größeren Umfangs sowie Ausschachtungen und Ablagerungen/Lagerstätten,
8. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von  Grundstücken und baulichen Anlagen (auch wenn sie verfahrensfrei sind), z. B.  Einbau neuer Heizungs-, Sanitär- oder Elektroanlagen, Einbau oder Ausbau von Zimmern oder Bädern, Fassadenarbeiten, Wärmedämmung, Fensterauswechslungen, Einbau von Rollläden, Überdachungen jeder Art, Nutzungsänderungen aller Art, Zäune usw.).

Die Erfahrung hat leider gezeigt, dass insbesondere die Vorgänge und Maßnahmen nach den Ziffern 5 und 8 von den Vermietern/Verpächtern und Eigentümern kaum beachtet werden. Die Bitte der Gemeindeverwaltung ist es deshalb, vor Abschluss des Rechtsgeschäfts oder vor Beginn von Maßnahmen - auch noch so geringen Umfangs - Kontakt mit dem Bürgermeisteramt Murr, Hindenburgstraße 60 (Zimmer 11, Herr Traut- wein, Tel.  2699-26) aufzunehmen, um erforderlichenfalls die schriftliche Genehmigung zu beantragen.

09.07.2013

Ratsgremium macht sich Bild vom Zustand des Gemeindewalds

Revierförster Jürgen Weis (links) erläutert den Mitgliedern des Gemeinderats den Zustand des Gemeindewalds
Die Mitglieder des Murrer Gemeinderats mit Förster Weis im Wald

Bei einem ausführlichen Waldrundgang machte sich der Gemeinderat unseres Ortes am Dienstag, dem 2. Juli 2013, ein Bild vom Zustand des Murrer Gemeindewaldes.
Auf Einladung von Bürgermeister Torsten Bartzsch wurden die Ratsdamen und -herren von Revierförster Jürgen Weis und der neuen Leiterin des Fachbereichs Forsten beim Landratsamt Ludwigsburg, Dr. Anja Peck, sachkundig durch den Gemeindeforst geführt.
Die Gemeinde Murr ist Eigentümerin von 132 Hektar Wald, die als Markungsexklave im Hardtwald gelegen sind. Murr ist zusammen mit sechs anderen Kommunen, die Anteile am Hardtwald besitzen, in der Forstbetriebsgemeinschaft Hardtwald zusammengeschlossen. Die forstfachliche und forstwirtschaftliche Betreuung wird vom Fachbereich Forsten des Landkreises Ludwigsburg gewährleistet.
Revierförster Jürgen Weis ist seit 19 Jahren für den Hardtwald zuständig und vermittelte den Mitgliedern des Gemeinderats beim Waldrundgang einen fachlich fundierten und sehr lebendigen Eindruck vom Zustand des Murrer Forstes. Er ging auf die sich wandelnden Anforderungen und Anschauungen der Waldwirtschaft ein. Heute müsse man beim Wald neben der rein wirtschaftlichen Funktion (Vermarktung des Holzes) auch die Aspekte Ökologie, Klimaschutz, Erholungs- und Freizeitwert gleichrangig betrachten. Die früher üblichen Mono-Bestände, wie sie auch noch im Hardtwald an einigen Stellen zu finden sind, würden heutzutage mehr und mehr von Mischkulturen, die durch natürliche Vorgänge entstehen, abgelöst, so Weis.
Er zeigte dem Ratsgremium beim Rundgang viele eindrucksvolle Beispiele, wie auf Flächen, die nach den großen Stürmen Wiebke und Lothar in der Vergangenheit fast kahl geschlagen worden seien, heute wieder junge Bäume verschiedenster Art nachwachsen und erläuterte, wie die Forstwirtschaft heute dieses "Geschenk der Natur" nutze und pflege, um für nachfolgende Generationen einen schönen, abwechslungsreichen, ökologisch wertvollen und auch wertvollen und ertragreichen Wald zu gestalten und zu erhalten.

01.07.2013

Ganztagesbetreuung an der Lindenschule startet im September

Ab dem neuen Schuljahr wird an der Lindenschule ein eigenständiges Ganztagesangebot für die Schülerinnen und Schüler als Ergänzung zur bestehenden Kernzeitenbetreuung angeboten. Die Kernzeitenbetreuung wird ab September ebenfalls erweitert. Die Betreuung beginnt vor dem Unterricht bereits ab 7.00 Uhr und endet nach der Schule erst um 14.00 Uhr.

5 Tage/Woche4 Tage/Woche3 Tage/Woche2 Tage/Woche
95 Euro76 Euro57 Euro38 Eurofür ein Kind aus einer Familie mit einem Kind
80 Euro64 Euro48 Euro32 Eurofür ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern
60 Euro48 Euro36 Euro24 Eurofür ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern
40 Euro32 Euro24 Euro16 Euro

für ein Kind aus einer Familie mit vier und mehr Kindern

Die neue Ganztagesbetreuung an der Schule wird montags bis donnerstags im Anschluss an den Schulunterricht jeweils bis 17.00 Uhr stattfinden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und der Erledigung der Hausaufgaben werden die Betreuungskräfte eine abwechslungsreiche und interessante Betreuung anbieten. Die Kinder können auch für einzelne Wochentage angemeldet werden (mindestens 2 Tage/Woche). Es fallen folgende Elternbeiträge an (inkl. Mittagessen, Monat August ist beitragsfrei):

 

5 Tage/Woche4 Tage/Woche3 Tage/Woche2 Tage/Woche
265 Euro212 Euro159 Euro106 Eurofür ein Kind aus einer Familie mit einem Kind
230 Euro184 Euro138 Euro92 Eurofür ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern
189 Euro151 Euro113 Euro76 Eurofür ein Kind aus einer familie mit drei Kindern
148 Euro118 Euro89 Euro59 Eurofür ein Kind aus einer Familie mit vier und mehr Kindern

Es sind weiterhin Anmeldungen möglich. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Frau Rosenecker (Tel. 2699-45) im Rathaus gerne zur Verfügung.

01.07.2013

Neue Elternbeiträge für den Kindergarten ab 1. September 2013

Ab dem 1. September 2013 erhöhen sich die Elternbeiträge für den Kindergarten. Die Kindergartengebühren werden künftig auf der Basis von 11 Monatsbeiträgen pro Jahr berechnet. Der Ferienmonat August wird somit beitragsfrei.

Folgende Beiträge werden für den Besuch eines Regelkindergartens mit geteilter Öffnungszeit am Vormittag und Nachmittag erhoben:
102,-- Euro für ein Kind aus einer Familie mit einem Kind unter 18 Jahren,
78,-- Euro für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren,
51,-- Euro für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren,
17,-- Euro für ein Kind aus einer Familie mit vier oder mehr Kindern unter 18 Jahren.
Für die Gruppe mit verlängerter Öffnungszeit und eingeschränkter Ferienregelung wird auf die Beiträge für Regelbetreuung ein Zuschlag in Höhe von 15,-- Euro je Kind und Monat erhoben.

Die Beiträge für die Ganztagesbetreuung verändern sich ab 1. September 2013 wie folgt:
271,00 Euro für ein Kind aus einer Familie mit einem Kind unter 18 Jahren,
226,00 Euro für ein Kind aus einer Familie mit zwei Kindern unter 18 Jahren,
179,00 Euro für ein Kind aus einer Familie mit drei Kindern unter 18 Jahren,
128,00 Euro für ein Kind aus einer Familie mit vier oder mehr Kindern unter 18 Jahren.

Erfreulicherweise haben fast alle Eltern den Kindergartenträgern eine Einzugsermächtigung erteilt. In diesen Fällen ist von Elternseite nichts weiter zu unternehmen. Die neuen Beiträge werden ab September abgebucht. Die wenigen Eltern, die sich noch nicht für eine Teilnahme am bequemen Einzugsverfahren entscheiden konnten, werden gebeten, die Bei-tragsänderung bei ihrer Überweisung entsprechend zu berücksichtigen.

01.07.2013

Neu in der Ortsbücherei: Tip-Toi-Bücher und erweitertes Angebot bei Comics

Die neuen Tip-Toi-Bücher in der Ortsbücherei
Leserin beim Einführungsnachmittag von "Bravo" und "Bravo Sport"

Dank der großzügigen Spende des Kleidermarkt-Teams bereichern rund 20 Tip-Toi-Bücher vom Ravensburger Verlag ab sofort den Bestand der Ortsbücherei Murr. Tip-Toi-Bücher haben neben Bild und Text im Buch eine weitere Dimension: Mithilfe eines speziellen "Stifts" können die kleine Betrachter Bilder oder bestimmte Punkte im Buch antippen und erhalten weitere verbale Informationen, Dialoge oder Geräuschkulissen - für Kinder besonderes reizvoll.
Die Bücher werden in der Ortsbücherei wie alle übrigen Bücher 4 Wochen verliehen, allerdings gibt es aufgrund der noch geringen Stückzahl eine Beschränkung auf zwei Exemplare. Tip-Toi-Lesestifte stehen allerdings nicht zur Verfügung.

Erweitertes Angebot bei Comics
Für unsere jugendlichen Leser haben wir Neuigkeiten. Ihr habt jetzt die Möglichkeit, bei uns die "BRAVO" und die "BRAVO Sport" auszuleihen. Außerdem haben wir einen ganzen Schwung neuer Comics angeschafft, die nur darauf warten, dass Ihr sie mit nach Hause nehmt.
So könnt Ihr jetzt in Comics von Star Wars, Avatar, Spiderman und anderen schmökern. Und wer kennt nicht die Simpsons? Bart Simpson erzählt Euch von seinen Abenteuern.
Also kommt vorbei!

01.07.2013

Jetzt ist die richtige Zeit, unsere „Murrer Kneippanlage“ zu nutzen

Murrer Kneippanlage beim Hochbehälter "Lug"

Seit 2005 existiert beim Hochbehälter Lug die "Murrer Kneippanlage", die seinerzeit vor allem auf Anregung von Frau Iris Hochholzer entstanden ist. Jetzt in den warmen Sommermonaten ist die richtige Zeit, um die Anlage zu nutzen.
Kalte Güsse und Teilbäder, richtig gemacht, wirken Wunder zum Beispiel. bei schweren Beinen oder Kreislaufproblemen. Das Wassertreten regt Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel an. Bei Venenproblemen ist es sehr hilfreich und härtet bei regelmäßiger Anwendung ab, sodass Sie auch nicht mehr so oft erkältet sind.
Das Armbad ist sozusagen "der Kaffee des Kneippianers", es erfrischt bei Abgeschlagenheit und Müdigkeit und fördert die Durchblutung von Armen, Herz und Lunge.
Bitte beachten Sie die Tafel an der Kneippanlage, welche Ihnen die genaue Anwendung erklärt.

07.06.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 4. Juni 2013)

Neben den 14 Mitgliedern des Gemeinderats konnte Bürgermeister Torsten Bartzsch auch einige Zuhörer, darunter auch die Vertreter der lokalen Presse, begrüßen, als sich das Ratsgremium am Dienstag, dem 4. Juni 2013, im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusgemäßen Sitzung traf. Auf der Tagesordnung standen der Beschluss der Haushaltssatzung 2013, die Standortsuche von interkommunalen Gewerbeflächen durch den Verband Region Stuttgart, die Satzungsbeschlüsse zum Bebauungsplan "Heerstraße - Villa Zinsser" sowie eine Information über den aktuellen Sachstand zu den Konzessionsverträgen Gas und Strom.

Haushaltsplan 2013
Nachdem der Entwurf des Haushalts in der Sitzung des Gemeinderats am 18. Dezember 2012 beraten wurde, hatte sich die weitere Ausarbeitung des Haushalts in diesem Jahr leider verzögert. Trotz dieser Verspätung zeigten sich Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler sehr erfreut über den vorliegenden Haushaltsplan. Das Gesamtvolumen beträgt 20 Millionen Euro, davon entfallen 13,9 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und 6,1 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Im Verwaltungshaushalt sind die Ausgaben weiter angestiegen. Dies resultiert vor allem aus der Inbetriebnahme des neuen Kinderhauses und den dadurch steigenden Personalkosten. Erfreulich ist die Tatsache, dass dennoch ein Überschuss aus dem laufenden Betrieb erwirtschaftet werden kann und eine Zuführung an den Vermögenshaushalt in Höhe von ca. 2,23 Millionen Euro vorgesehen ist.
Im Vermögenshaushalt sind als größte Posten für Hoch- und Tiefbaumaßnahmen insgesamt 3,5 Millionen Euro und für Grunderwerb ca. 1,8 Millionen Euro eingeplant. Zum Ausgleich des Vermögenshaushalts ist eine Entnahme aus der Rücklage in Höhe von 459.000 Euro notwendig.
Wichtigste Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger und Steuerpflichtigen ist, dass die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer nicht verändert werden müssen und damit seit 1996 auf einem günstigen und im Vergleich mit anderen Kommunen unterdurchschnittlichen Niveau bleiben.
Die Gemeinderäte zeigten sich mit dem vorgelegten Planwerk sehr zufrieden, auch wenn die späte Beratung bemängelt wurde. Die Haushaltssatzung wurde einstimmig beschlossen.

Standortsuche von interkommunalen Gewerbeflächen durch den Verband Region Stuttgart
Der Verband Region Stuttgart hat mitgeteilt, dass das seit 1989 geplante und im Regionalplan ausgewiesene interkommunale Gewerbegebiet mit einer Größe von 75 Hektar zwischen Murr und Pleidelsheim nun aus dem Regionalplan gestrichen wird, da es nicht realisierbar sei. Die Region ist deshalb auf der Suche nach einer oder mehreren Alternativflächen als "Schwerpunkt für Industrie und Gewerbe". In Murr käme lediglich eine Fläche nördlich des Aldi-Zentrallagers entlang der L 1100 mit einer Fläche von ca. 12 - 15 Hektar in Betracht. Diese gesuchten Flächen sollen nicht der Deckung des örtlichen Bedarfs an Gewerbeflächen dienen.
Bürgermeister Torsten Bartzsch stellte fest, dass bei der Standortsuche für eine solch große Fläche eine umfassende Bewertung stattfinden muss. Er stellte den Räten eine Kriterienliste vor, in der verschiedene Faktoren wie Topografie, Verkehr, Erschließung, Umwelt, Grundstückssituation bewertet wurden. Neben einigen positiven Punkten überwiegen für diesen Standort deutlich die negativen Eigenschaften.
Die Gemeinderäte sprachen sich ebenfalls einstimmig gegen diesen Standort aus, so dass die Fläche nicht als potentieller regionalbedeutsamer Schwerpunkt für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe durch den Verband Region Stuttgart weiteruntersucht werden soll.

Bebauungsplan "Heerstraße - Villa Zinsser"
Südwestlich der Villa Zinsser (Zeppelinstraße 25) bis zur Heerstraße bestehen auf einer ehemaligen Sand- und Kiesabbaufläche unbebaute Flächen in der Größenordnung von rund 38 Ar. Um für dieses Areal eine der Umgebung angepasste und städtebaulich sinnvolle Ordnung und Erschließung zu bekommen, hat der Gemeinderat am 12. Juni 2012 mit Zustimmung des Grundstückseigentümers beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen. Das Stadtplanungsbüro "Freie Planungsgruppe 7" aus Stuttgart hatte dafür Vorentwürfe entwickelt. Danach kann in drei Reihen eine aufgelockerte Bebauung mit Einzel- und Doppelhäusern entstehen. Dabei muss auf die Topographie des von der Zeppelinstraße her stark abfallenden Geländes Rücksicht genommen werden.
Der Entwurf des Bebauungsplans wurde vom Gemeinderat am 5. März 2013 beschlossen. Dieser wurde anschließend für einen Monat öffentlich ausgelegt und den Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme zugeleitet.
Architekt Arne Mayer-Eming erläuterte in der Sitzung die eingegangenen Stellungnahmen. Der Gemeinderat fasste daraufhin mehrheitlich die notwendigen Satzungsbeschlüsse.

Konzessionsverträge Gas und Strom
Bürgermeister Torsten Bartzsch informierte das Gremium über den aktuellen Sachstand zu den Verhandlungen über die Konzessionsverträge Gas und Strom. Die interessierten Bieter haben ihre Angebote form- und fristgerecht abgegeben. Nach einer ersten Bewertung der Angebote sind noch einige Fragen an die Bieter offen, so dass die Interessenten nun ein weiteres Mal angeschrieben werden sollen und um die Konkretisierung der offenen Punkte gebeten werden.
Anschließend kann der Gemeinderat die abschließende Wertung der Angebote vornehmen. Dies ist spätestens im Herbst diesen Jahres vorgesehen. Die Gemeinderäte nahmen hiervon zustimmend Kenntnis.

22.05.2013

Anlegung einer Urnengemeinschaftsanlage auf dem Alten Friedhof

Hier wird die neue Urnengemeinschaftsanlage auf dem Alten Friedhof errichtet
Feld für die Urnengemeinschaftsanlage auf dem Alten Friedhof

In den letzten Jahren haben sich die Bestattungswünsche zunehmend geändert, insbesondere die Nachfrage nach Urnenbestattungen ist stetig gestiegen. Dies war der Grund, dass auf dem Neuen Friedhof im Jahre 2008 eine Urnengemeinschaftsanlage angelegt wurde. Diese Anlage beinhaltet vier Basaltstelen mit jeweils 10 Urnenplätzen. Auf der jeweiligen Basaltstele wird der Name des Verstorbenen genannt, ein direkter Bezug auf die Beisetzungsstelle der Urne besteht jedoch nicht.
Aufgrund der großen Nachfrage sind mittlerweile nur noch vier der 40 Urnenplätze frei. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, auch auf dem Alten Friedhof eine Urnengemeinschaftsanlage mit vier Basaltstelen und jeweils 10 Urnenplätzen pro Stele anzulegen. Die Kosten für die Anlegung der Anlage betragen ca. 26.000 Euro. Die Arbeiten werden nun ausgeführt.

17.05.2013

Aus dem Gemeinderat (Sitzung vom 7. Mai 2013)

Eine umfangreiche Tagesordnung hatten die 14 Mitglieder des Gemeinderats abzuhandeln, als sie am Dienstag, dem 7. Mai 2013, unter Vorsitz von Bürgermeister Torsten Bartzsch im Ratssaal des Bürger- und Rathauses zu einer turnusgemäßen Sitzung zusammenkamen. Das Spektrum der behandelten Themen erstreckte sich über die Vergabe weiterer Gewerke für den Neubau des Wohnhauses am Kirchplatz über die Planung eines Spielplatzes, die Erweiterung des DRK-Vereinsheims, die Neufestsetzung der Elternbeiträge für Kindergärten, Entscheidungen über bau- und planungsrechtliche Angelegenheiten bis hin zu den Beschlüssen über die Auflösung der "Kommunalbau" GmbH und eine neue Vereinbarung für die Marbacher Uhlandschule.

Neubau eines Mehrfamilien-Wohnhauses am Kirchplatz
Am 12. April 2013 fiel mit dem ersten Spatenstich der offizielle Startschuss für den Neubau eines Mehrfamilien-Wohnhauses im Areal zwischen Hindenburgstraße, Kirchplatz, Widdumgasse und Kirchgasse direkt im Kern des alten Ortes (siehe diesen Bericht auf der Seite Info-Archiv). Nach der Vergabe der ersten Gewerke im Februar und März 2013 standen nun die Aufträge für die Sanitär- und Heizungsinstallation sowie für die Estricharbeiten auf der Tagesordnung des Gemeinderats.
Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte dazu den Fachingenieur Harald Hetwer, der den Mitgliedern des Gremiums die Ausschreibung, die eingegangenen Angebote und die Preise kurz vorstellte. Geringe Preissteigerungen gegenüber den Kostenschätzungen begründete er unter anderem mit kurzfristig geänderten rechtlichen und technischen Vorgaben, die während des Ausschreibungsverfahrens noch eingearbeitet werden mussten.
Für diese beiden Gewerke wie auch für die Estricharbeiten sind jeweils vier Angebote eingegangen. Das Ratsgremium beauftragte jeweils die günstigsten Bieter, die sämtlich als leistungsfähig und solide gelten.

Einrichtung eines Kinderspielplatzes im Neubaugebiet "Langes Feld VI"
Nachdem die meisten Grundstücke im ersten Bauabschnitt des neuen Wohnbaugebiets "Langes Feld VI" nun bebaut sind, soll jetzt der am Kornblumenweg (zwischen Pleidelsheimer Weg und Nussbaumweg) vorgesehene Kinderspielplatz angelegt werden. Die Planung, die das Verbandsbauamt Großbottwar dafür erstellt hatte, wurde den Anliegern von der Gemeinde zugesandt, um diesen die Möglichkeit zu geben, eigene Vorstellungen und Ideen einzubringen, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch erläuterte.
In einem gemeinsamen Brief haben die Anwohner ihre Gedanken formuliert und das Verbandsbauamt hat diese in die Planung eingearbeitet. Danach sollen auf dem Spielplatz neben einem Sandkasten mit Backtisch und Bagger eine Rutsche, eine größere Spielkombination und ein Schaukelgestell mit Nestschaukel und klassischer Schaukel errichtet werden. Dabei sollen - so die Bitte der Anwohner - auch die Bedürfnisse älterer Kinder berücksichtigt werden.
Der Leiter des Verbandsbauamtes, Siegfried Wolf, berichtete außerdem, dass zu den Nachbarhäusern hin bepflanzte Böschungen angelegt werden sollen und auch Sitzmöglichkeiten und Schatten spendende Bäume vorgesehen sind. Die Spielgeräte soll durch den Gemeindebauhof aufgestellt werden. Die geschätzten Kosten betragen etwa 56.000 Euro. Das Ratsgremium stimmte der Planung einstimmig zu.

Erweiterung der Garagen am DRK-Vereinsheim "Alter Bahnhof"
Um das neueste Fahrzeug des DRK-Ortsvereins unterstellen zu können, möchte dieser am Vereinsheim zusätzliche Unterstellmöglichkeiten haben. Der ursprünglich geplante Carport-Anbau direkt am Bahnhofsgebäude wurde vom Verwaltungs- und Technischen Ausschuss des Gemeinderats aus gestalterischen Gründen abgelehnt, wie Bürgermeister Torsten Bartzsch schilderte. Auch die Verbreiterung der bestehenden Garage komme wegen der in diesem Bereich verlaufenden Abwasserkanäle nicht in Frage.
Vorgeschlagen werde stattdessen nun eine Verlängerung der bestehenden Garage in Richtung Bahnhofstraße in gleicher Breite und gleicher Bauweise. Dies sei zwar die teuerste Lösung, so Bürgermeister Torsten Bartzsch, aber aus ortsgestalterischer Sicht die überzeugendste. Da die Gemeinde Eigentümerin des Geländes sei, müsste der Aufwand von etwa 47.500 Euro aus der Gemeindekasse bezahlt werden. Die vorhandenen drei Stellplätze müssen der Garagenerweiterung weichen, auch muss die dortige Straßenlaterne versetzt werden. Der Vorplatz soll, so der Schultes, mit Rasengittersteinen gestaltet werden. Vom Gremium wurde dieser Vorschlag als die beste Lösung angesehen. Ihm wurde daher einhellig zugestimmt.

Neufestsetzung der Elternbeiträge für die Kindergärten
Zuletzt hat sich der Gemeinderat im Jahr 2011 mit dem Thema Elternbeiträge für die Kindergärten befasst. Nun stand das Thema wieder einmal auf der Tagesordnung, da der Gemeindetag Baden-Württemberg, der baden-württembergische Städtetag und die Leitungen der Landeskirchen neue Landes-Richtsätze für die Kindergartenjahre 2013/2014 und 2014/2015 verabschiedet haben, die den Kindergartenträgern empfohlen wurden.
Wie Bürgermeister Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler den Ratsdamen und -herren erläuterten, sollen danach die Beiträge für die Regelgruppen um jeweils etwa 3 % angehoben werden, was einer Erhöhung - je nach Kinderzahl in einer Familie - um 1 bis 3 Euro pro Jahr entspricht. Gleichzeitig wurde vorgeschlagen, die Gebühren nicht wie bisher auf zwölf Beitragmonate zu verteilen, sondern auf elf Monate umzulegen. Dies entspreche zahlreichen Elternwünschen. Die monatliche Belastung werde dadurch zwar etwas höher, jedoch werde es als gerechter empfunden, wenn im Ferienmonat August keine Gebühren bezahlt werden müssten. Insgesamt bleibe die Gesamtsumme pro Jahr identisch.
Für die Betreuung von unter 3-jährigen Kindern in den Kindergärten solle, so Keppler weiter, ab September 2013 der bereits angekündigte und landesweit empfohlene, bisher jedoch nicht erhobene Zuschlag von 100 % eingeführt werden, unter anderem um eine Relation zu den höheren Gebühren im neuen Kinderhaus "Regenbogen" herzustellen. Dieser Zuschlag würde der Tatsache Rechnung tragen, dass in einem Kindergarten für die Betreuung von jüngeren Kindern aufgrund des höheren Zeitbedarfs rechnerisch zwei Plätze in Anspruch genommen würden. Auch werde vorgeschlagen, den bisherigen Zuschlag von 10 Euro für die Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit, der seit 20 Jahren unverändert sei, moderat auf 15 Euro anzuheben.
Die vorgeschlagenen Erhöhungen und Anpassungen, so Keppler weiter, seien aufgrund der jüngsten Verbesserungen und Ausweitungen der Betreuungsangebote in Murr moderat und angemessen. Damit würden auch weiterhin etwa 16 % der für 2013 erwarteten Gesamtkosten für die gemeindeeigenen Betreuungseinrichtungen in Höhe von ca. 840.000 Euro durch Elternbeiträge gedeckt; landesweit empfohlen sei ein Deckungssatz von 20 % der Betriebskosten von Einrichtungen in einer Gemeinde.
Diese Vorschläge riefen im Gremium ein geteiltes Echo hervor. Einige Mitglieder des Gremiums plädierten dafür, auf die Erhöhungen zumindest in diesem Jahr zu verzichten, um damit ein Zeichen für junge Familien zu setzen. Die zu erwartenden Mehreinnahmen für die Gemeindekasse in diesem Jahr von etwa 3.400 Euro seien so gering, dass man darauf verzichten könne. Auch der vorgeschlagene 100 %ige Zuschlag für die Betreuung von unter 3-jährigen im Kindergarten wurde abgelehnt.
Die Mehrheit der Gremiumsmitglieder bezeichnete die vorgeschlagenen Beitragserhöhungen dagegen als moderat und angesichts der bedeutenden Ausweitungen und Verbesserungen des Betreuungsangebotes in Murr als angemessen. Besser sei eine kleine Beitragsanpassung jetzt als ein großer Schritt nur alle paar Jahre.
Letztendlich wurde über die Beitragsänderungen und -anpassungen einzeln abgestimmt und mit Mehrheit auch wie vorgeschlagen angenommen.

Änderung der Satzung über örtliche Bauvorschriften
Einstimmig verabschiedet wurde vom Ratsgremium eine Änderung der Satzung über örtliche Bauvorschriften. Mit dieser Änderung werden zum Einen die Regelungen über Dachaufbauten und zum Anderen diejenigen über Einfriedigungen für Terrassen so angepasst, dass sie vielen Wünschen von Bauherren und Gebäudeeigentümern jetzt besser Rechnung tragen.

Änderung des Bebauungsplanes "Neuer Weg"
Der Bebauungsplan "Neuer Weg" stammt aus dem Jahr 1950 und enthält im Wesentlichen Regelungen, wie sie den damaligen Verhältnissen und Vorstellungen entsprachen. Vor allem die Baulinien südlich der Hindenburgstraße sind so festgelegt, dass die Grundstücke große Freibereiche im Norden und im Süden nur geringe Freiflächen haben. Außerdem seien viele Baulinien vielfach versetzt oder schräg verlaufend, so dass innerhalb der Quartiere große, unbebaubare Flächen vorhanden sind.
Da die Hindenburgstraße nicht mehr - wie damals - Landesstraße ist und immer wieder Bau- und Erweiterungswünsche bestehen, die den alten Festsetzungen zuwider laufen, soll der bestehende Bebauungsplan durch einen einfachen Bebauungsplan den zeitgemäßen Vorstellungen - vor allem über die Baugrenzen und -linien - angepasst werden, wie Hauptamtsleiter Heinz Trautwein erläuterte. Den dafür notwendigen Aufstellungsbeschluss fasste das Ratsgremium ohne Gegenstimme.

Auflösung der "Kommunalbau Murr" GmbH
Im Februar 1993 wurde auf Beschluss des Gemeinderates die "Kommunalbau Murr" GmbH als gemeindeeigene Baugesellschaft gegründet, um sozial verantwortbare, städtebaulich angepasste und für die Ortsentwicklung förderliche Bauprojekte zu realisieren. Auf diesem Wege wurden zum Beispiel das Wohn- und Geschäftshaus Hindenburgstraße 68 und in Gemeinschaft mit der Kleeblatt-Gesellschaft das Kleeblattheim mit den betreuten Wohnungen realisiert sowie einige Hausverwaltungen übernommen.
Zwischenzeitlich haben sich die steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Tätigkeit der Gesellschaft und auch für die Kommune selber geändert. Danach wären für die Baugesellschaft größere organisatorischen Änderungen und auch eine umfangreiche Kapitalaufstockung notwendig. Viele Aufgaben könne die Gemeinde künftig auch selber erledigen, so Bürgermeister Torsten Bartzsch und Gemeindekämmerer Albrecht Keppler. Daher mache ein Forstbestehen der Baugesellschaft keinen Sinn mehr. Die bestehenden Mietverhältnisse könnten ohne Probleme auch von der Gemeinde übernommen werden.
Einer Auflösung der "Kommunalbau Murr" GmbH ab Anfang 2015 wurde von den Ratsmitgliedern einstimmig zugestimmt.

Neuabschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Uhlandschule in Marbach
Bürgermeister Torsten Bartzsch schlug dem Gemeinderat die Zustimmung zum Neuabschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Uhlandschule in Marbach vor. Hintergrund ist der Wunsch der Stadt Freiberg am Neckar, dass die dortigen Schülerinnen und Schüler, die bislang die Silcherschule in Ludwigsburg - ebenfalls eine Förderschule - besuchen, nach deren Schließung von der Uhlandschule aufgenommen werden können. Die Gemeinde Murr sei wie auch die Stadt Steinheim am Neckar zusammen mit dem Gemeindeverwaltungsverband Marbach Träger der Marbacher Uhlandschule. Durch die Aufnahme der Stadt Freiberg würden sich die finanziellen Belastungen der bisherigen Trägergemeinden verringern, so der Schultes. Die Aufnahme weiterer Schülerinnen und Schüler aus Freiberg sei möglich, da die Uhlandschule über die notwendigen Kapazitäten verfüge.
Der Neuabschluss einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung wurde vom Gemeinderat einhellig gebilligt.

19.04.2013

Neubau am Kirchplatz mit erstem Spatenstich begonnen

Mit vereinten Kräften beim ersten Spatenstich (von links). Bauhofleiter Heinz Nübel. Kämmerer Albrecht Keppler, Michael Kerker (KMB), Gemeinderat Rainer Fröbel, der ehemalige Bürgermeister Manfred Hollenbach, Mike Geer (KMB), Bürgermeister Torsten Bartzsch, Gemeinderat Gunter Hekel, Gemeinderat Eugen Hofmann, Heizungsingenieur Harald Het-wer
Beim ersten Spatenstich

Mit dem ersten Spatenstich wurde am Freitag, 12. April 2013, der Startschuss für den Neubau eines Mehrfamilien-Wohnhauses an der Ecke Hindenburgstraße und Widdumgasse am Kirchplatz gegeben. Bürgermeister Torsten Bartzsch begrüßte zum offiziellen Baubeginn Mitglieder des Gemeinderats, seinen Vorgänger Manfred Hollenbach, in dessen Amtszeit die ersten Schritte für das Bauprojekt fielen, Vertreter des Architekturbüros KMB aus Ludwigsburg, Vertreter von Baufirmen und beteiligten Ingenieurbüros, zukünftige Bewohner, Nachbarn und Vertreter der Lokalpresse. Er erinnerte daran, dass die ersten Überlegungen zu einer Neubebauung des Quartiers zwischen Hindenburgstraße, Widdumgasse, Kirchplatz und Kirchgasse - direkt an der Keimzelle des alten Ortes neben der historischen Peterskirche - schon zurück in die 1980er Jahre reichen. Manchmal brauche es einen langen Atem, so der Schultes. Als die Gemeinde im Jahr 2009 über alle Flächen verfügte, wurden vier Planungsbüros um eine Vorplanung gebeten; im Jahr 2011 wurde der Planungsauftrag an das Ludwigsburger Architektur- und Stadtplanungsbüro KMB vergeben.
Nach dessen Planung entsteht nun ein gegliedertes Gebäude mit zwei Giebeln, das sich gut in das Ortsbild entlang der Hindenburgstraße einfüge, und fünf Wohnungen, von denen drei verkauft sind. Mit den Baukosten von 1,2 Millionen Euro für den Neubau beweise die Gemeinde, dass sie neben der Ausweisung neuer Baugebiete wie im Langen Feld sich auch für die Nutzung geeigneter Flächen für attraktive innerörtliche Wohnungen einsetze. Bartzsch bat schon beim Baubeginn die Nachbarn um Verständnis für die Belastungen, die sich aus den Bauarbeiten ergeben, und wünschte den beteiligten Firmen einen reibungslosen Bauverlauf möglichst ohne Zwischenfälle, so dass in knapp 1 ½ Jahren eventuell schon die Fertigstellung des Neubaus erfolgen könne.

12.04.2013

Höhenbeschränkung am Parkplatz „Hermannsplatz“ an den Sportanlagen

Die neue Höhenbeschränkung am Hermannsplatz

Zur Sicherstellung der rechtmäßigen Nutzung des Parkplatzes am Hermannsplatz wurde für den östlichen Teil des Parkplatzes eine Höhenbeschränkung durch den Bauhof angebracht. Künftig können nur noch Fahrzeuge mit einer Höhe von max. 2,2 m diesen Teil des Parkplatzes nutzen. Die dort ausgewiesenen Wohnmobilstellplätze werden auf die westliche Seite des Parkplatzes verlegt. Zur Verbesserung der Beleuchtungssituation des Parkplatzes im östlichen Teil wird in Kürze eine zusätzliche Straßenlaterne installiert.
Die Höhenbeschränkung ist mit einem Schloss versehen und kann bei Bedarf geöffnet werden. Sollten Sie als Eigentümer oder Pächter eines Grundstückes im dortigen Bereich mit einem höheren Fahrzeug zufahren müssen, so melden Sie sich bitte im Rathaus bei Frau Laidig (Tel. 26 99 24).

05.04.2013

Wahl der Jugendhaussprecher

Die beiden gewählten Jugendhaussprecher Gionatan Curia (links) und Ersin Güler (rechts)
Gionatan Curia (links) und Ersin Güler (rechts) neben dem Logo auf der Außenseite des Jugendhauses

In der Zeit vom 18. bis zum 22. März 2013 fand im Jugendhaus "Magnet" Murr die Wahl der beiden neuen Jugendhausprecher statt. Bei der diesjährigen Wahl hatten die Besucher je zwei Stimmen, die sie auf die fünf aufgestellten Kandidaten der Stammbesucher des Jugendhauses "Magnet" verteilen konnten.
Mit der äußerst knappen Mehrheit von 1 Stimme mehr wurde Gionatan Curia in seinem Amt bestätigt. Ersin Güler (ebenfalls nur 1 Stimme mehr) wurde als weiterer neuer Sprecher gewählt. Das Jugendhaus-Team erhofft sich von der Zusammenarbeit mit den beiden neuen Jugendhaussprechern mehr Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Jugendlichen. So sollen sie zum Beispiel bei Veranstaltungen mithelfen und ihre Ideen einbringen.
Wir gratulieren den beiden Gewählten und freuen uns darauf, mit Euch gemeinsam neue Projekte zu planen.

nach oben

© 2006-2014 Gemeinde Murr; Gestaltung und Programmierung: Bernhard Hehn